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Ausprägungen von Angst im Schul- und Leistungssport

Titel: Ausprägungen von Angst im Schul- und Leistungssport

Hausarbeit , 2016 , 13 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Lena Rathmann (Autor:in)

Sport - Sportpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In meiner Hausarbeit werde ich auf das Thema Angst im Sport eingehen. Angst ist ein Thema, mit dem sich eigentlich niemand gerne auseinandersetzt, weil es weit verbreitet ein Zeichen von Schwäche zu sein scheint. Doch Angst ist allgegenwärtig und ein Phänomen, dass scheinbar jeder Sportler gut kennt. Denn im Sport gibt es immer wieder Situationen, vor denen Sportler mit Angst zu kämpfen haben. Sei es der Moment kurz vor dem Finale, bei dem das Herz unheimlich schnell klopft, oder die Angst eines Fußballers, den entscheidenen Elfmeter in letzter Minute zu verschießen und vor großem Publikum zu versagen.

Aber warum eigentlich verbinden viele Menschen Angst mit etwas Schlechtem und setzten es mit Versagen in Beziehung? Aufgrund dieser Erkenntnisse möchte ich anhand dieser Hausarbeit näher auf Angst im Sport eingehen um auch positve Aspekte von Angst aufzuzeigen, um zu beweisen, dass Angst keineswegs nur mit schlechteren Leistungen verbunden ist. Dafür werde ich zu Beginn die verschieden Definitionen von Angst nennen, um im Anschluss den Vergleich mit anderen Emotionen zu vollziehen.

Im weiteren Verlauf werde ich mich besonders mit der Entstehung von Angst auseinandersetzen, indem ich die zahlreichen Theorien erläutern werde, um folglich die Symptome und Arten der Angst zu benennen. Des Weiteren gehe ich auf Basis von verschiedesten Theorien und Modellen auf den Einfluss von Angst auf die sportliche Leistung ein und werde diese anhand von Beispielen erklären. Dabei werde ich zusätzlich auf einen Fragebogen eingehen, den ich vorher an einen ausgewählten Leistungssportler ausgehändigt hatte, um die vorherigen Erkenntnisse zu vergleichen. Auf dieser Basis habe ich am Ende ein Fazit angefertigt, welches meine gesammelten Ergbnisse zusammenfasst und meine Ausgangsfrage beantworten wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition

2.1 Abgrenzung zu anderen Emotionen

3. Entstehung von Angst

4. Arten der Angst

4.1 Allgemeine Ängste

4.2 Spezielle Ängste

4.3 Symptome:

5. Angstreduktion im und durch Sport

6. Einfluss von Angst auf die Leistung

6.1 Bewegungsaktivierend oder Bewegungshemmend

6.2 IZOF (individual zones of functioning) Modell von Hanin

7. Schlussbemerkung Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Angst im sportlichen Kontext. Ziel ist es, den Angstbegriff zu definieren, die theoretischen Hintergründe der Entstehung von Angst zu beleuchten und deren komplexe Auswirkungen auf die sportliche Leistungsfähigkeit kritisch zu hinterfragen, wobei insbesondere individuelle Unterschiede sowie Bewältigungsstrategien im Fokus stehen.

  • Definition und Abgrenzung von Angst und Furcht
  • Theoretische Ursachen und Erscheinungsformen der Angst
  • Methoden zur Angstreduktion im Sport
  • Analyse des Einflusses von Angst auf die sportliche Leistung
  • Fallstudie: Angst im Leistungssport am Beispiel eines Profifußballers

Auszug aus dem Buch

4.1 Allgemeine Ängste

Di erste Art der allgemeinen Ängste sind die angepassten und unangepassten Ängste. Angepasste Ängste werden auch als Realängste bezeichnet, da sie sich auf ein wahrnehmbares Gefahrenobjekt beziehen. Daher sind sie auch rational greifbar und realistisch. Sie treten vor allem bei schwierigen Aufgaben auf. Unangepasste Ängste treten in Situationen auf, in denen keine objektive Bedrohung zugrunde liegt. Und zwar dann, wenn man eine Aufgabe oder einen Gegner fürchtet, dem man eigentlich überlegen ist. (vgl. Baumann, 1998, S. 231f)

Die nächsten Ängste sind die Erwartungsängste, sie stellen die Angst als Reaktion auf eine subjektiv bedrohlich erlebte Situation dar. Die Angst entsteht dadurch, dass man sich im Vorhinein über die Situation zu viele Gedanken macht. Sie ist also eine Assoziation zu früheren Angstauslösenden Erfahrungen. Dadurch kommt es zu einer Übersteigerung der Phantasie, ohne eine Handlung ausgeübt zu haben. Deshalb ist sie auch als unangepasst zu werten und wird als Angst vor der Angst tituliert. (vgl. Baumann, 1998, S. 231)

Die letzten sind die Sozialen Ängste, sie werden bei nicht abrufen der Leistung hervorgerufen und lösen meist eine negative Reaktion der Zuschauer aus. Dadurch kann es zur Bedrohung des Selbstwertgefühls kommen. Das Ganze tritt vor allem bei jungen und unerfahrenen Sportlern in Sportarten auf, in denen man seinen Körper in der Ganzheit Präsentieren muss, wie beim Fußball. (vgl. Baumann, 1998, S. 234)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Angst im Sport ein, unterstreicht deren Allgegenwärtigkeit und definiert die Zielsetzung der Untersuchung.

2. Definition: Hier erfolgt eine Begriffsklärung, bei der Sportangst und sportbezogene Ängstlichkeit voneinander abgegrenzt sowie die Abgrenzung zu anderen Emotionen vollzogen wird.

3. Entstehung von Angst: Dieser Abschnitt erläutert die Entstehung von Angst auf Basis der Theorie des Psychologen Charles Spielberger und unterscheidet zwischen Zustands- und Eigenschaftsangst.

4. Arten der Angst: Das Kapitel kategorisiert Angstzustände in allgemeine und spezielle Ängste und beschreibt die damit einhergehenden physiologischen, motorischen und Verhaltenssymptome.

5. Angstreduktion im und durch Sport: Dieser Teil befasst sich mit individuellen und sportartspezifischen Möglichkeiten zur Bewältigung von Wettkampfangst, einschließlich mentaler Vorbereitung.

6. Einfluss von Angst auf die Leistung: Es wird die zweigeteilte Wirkung von Angst auf die sportliche Leistung (aktivierend vs. hemmend) thematisiert und das IZOF-Modell von Hanin diskutiert.

7. Schlussbemerkung Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse anhand der Fallstudie eines Profifußballers zusammen und betont die Notwendigkeit einer individuellen Betrachtung des Themas.

Schlüsselwörter

Angst im Sport, Sportangst, Sportpsychologie, Leistungsfähigkeit, Zustandsangst, Eigenschaftsangst, Angstbewältigung, IZOF-Modell, Wettkampfangst, Sportpädagogik, Leistungsdruck, Sportler, Versagensangst, Mentale Vorbereitung, Emotionen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das psychologische Phänomen der Angst im Sport, ihre Ursachen, ihre verschiedenen Formen sowie ihren Einfluss auf die sportliche Leistung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Feldern gehören die Definition von Angst, die Entstehung nach Spielberger, die Differenzierung zwischen allgemeinen und speziellen Ängsten sowie Strategien zur Angstreduktion.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie Angst im Sport entsteht und wie sich diese, abhängig von individuellen Faktoren, auf die sportliche Leistung eines Athleten auswirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse sowie auf einen individuellen Fragebogen, der mit einem Profifußballer zur Erfassung praktischer Erfahrungen durchgeführt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Begriffsbestimmungen und Entstehungsmodellen sowie eine detaillierte Analyse der Arten von Angst und deren konkreten Auswirkungen auf die motorische und psychische Leistungsfähigkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Sportangst, Wettkampfangst, Leistungsdruck, individuelle Belastbarkeit und Angstbewältigungsstrategien charakterisieren.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Hanin von der klassischen Umgekehrten U-Hypothese?

Während klassische Hypothesen von einer optimalen Leistung bei mittlerer Angst ausgehen, betont Hanin in seinem IZOF-Modell die individuelle Ausprägung der Angstzonen, in denen ein Sportler seine Bestleistung erbringen kann.

Welche Rolle spielt die Konzentration bei den im Buch untersuchten Angstsymptomen?

Die Fallstudie zeigt, dass bei Leistungssportlern eine nachlassende Konzentration ein zentrales Symptom darstellt, welches durch die Angst ausgelöst wird und zu einer unmittelbaren Minderung der sportlichen Leistung führt.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ausprägungen von Angst im Schul- und Leistungssport
Hochschule
Universität Hildesheim (Stiftung)
Note
1,7
Autor
Lena Rathmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
13
Katalognummer
V376099
ISBN (eBook)
9783346115430
ISBN (Buch)
9783346115447
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Angst Sport Psychologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lena Rathmann (Autor:in), 2016, Ausprägungen von Angst im Schul- und Leistungssport, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376099
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Leseprobe aus  13  Seiten
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