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Spezielle didaktische Ansätze. Outdoor-Training, das Prinzip der "Vollständigkeit von Aufgabenstellungen", das Konzept des gleichberechtigten Vergleichens, die "Big Five"

Title: Spezielle didaktische Ansätze. Outdoor-Training, das Prinzip der "Vollständigkeit von Aufgabenstellungen", das Konzept des gleichberechtigten Vergleichens, die "Big Five"

Submitted Assignment , 2017 , 11 Pages

Autor:in: Daniela Nöllert (Author)

Pedagogy - Adult Education
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Im Rahmen von speziellen didaktischen Ansätzen werden hier vier große Themen umrissen: Outdoor-Training, das Prinzip der "Vollständigkeit von Aufgabenstellungen", das Konzept des gleichberechtigten Vergleichens und die "Big Five".

Outdoor-Trainings sind berufliche Weiterbildungsmaßnahmen, die sowohl außerhalb des Arbeitsplatzes als auch außerhalb geschlossener Räume stattfinden. Ziel ist es dabei, dass sich die Teilnehmer mit natürlichen Bedingungen und Herausforderungen, meist in einer Gruppe, auseinandersetzen müssen. Im Speziellen werden mit dieser Form des Trainings mehrere Bereiche der Teilnehmer angesprochen. Dazu gehört zum einen die Psychomotorik bzw. die körperliche Belastbarkeit. Durch die Erfahrungen im Bewegen in der freien Natur wird körperliche Belastbarkeit vorausgesetzt und aber auch die Möglichkeit geschaffen, diese zu trainieren.

In der beruflichen Weiterbildung als auch in der Berufsbildung trifft man immer wieder auf den Begriff der Handlungsorientierung als einem didaktischen Prinzip. Dabei geht es vorwiegend um die Vermittlung von beruflich relevantem Handlungswissen an Hand von komplexen Aufgabenstellungen. Hier kommt dem Prinzip der „Vollständigkeit von Aufgabenstellungen“ zentrale Bedeutung zu. Dieses Prinzip wird hier erläutert und seine Voraussetzungen und Konsequenzen anhand von Beispielen aus beruflichen Lernbereichen dargelegt.

Es folgt eine kurze Darlegung des Konzepts des gleichberechtigten Vergleichens uns eine Analyse dessen systemisch-konstruktivistischen Begründungen und potenzialerschließenden Möglichkeiten. Hier wird zugleich demonstriert, wie der gleichberechtigende Vergleich in Lehr- Lern-Situationen wirksam werden kann.

Hinsichtlich der "Big Five", die als relativ stabile Persönlichkeitsmerkmale bekannt sind, wird anhand ausgewählter Beispiele erläutert, welcher Umgang mit normativen und nicht-normativen Lebensereignissen zu erwarten ist, wenn der Betreffende entweder ausgeprägt extrovertiert oder sehr introvertiert ist. Zusätzlich wird auf das Persönlichkeitsmerkmal "Offenheit für Erfahrungen" eingegangen und Überlegungen angestellt, welcher Umgang mit Lebensereignissen jeweils naheliegt, wenn jemand sehr offen oder wenn er sehr verschlossen gegenüber neuen Erfahrungen ist.

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Inhaltsverzeichnis

Lernmöglichkeiten und -grenzen von Outdoor-Trainings

Voraussetzungen und Konsequenzen des Prinzips der „Vollständigkeit von Aufgabenstellungen“

Das Konzept des gleichberechtigten Vergleichens

Die „Big Five“: Umgang mit normativen und nicht-normativen Lebensereignissen bei Intro- und Extraversion

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die theoretische Auseinandersetzung mit speziellen didaktischen Ansätzen in der beruflichen Weiterbildung. Dabei wird untersucht, wie methodische Prinzipien wie die Handlungsorientierung, der gleichberechtigte Vergleich und die Berücksichtigung von Persönlichkeitsfaktoren zur Gestaltung effektiver Lernprozesse beitragen können.

  • Potenziale und sicherheitsrelevante Aspekte von Outdoor-Trainings
  • Umsetzung des Prinzips der Vollständigkeit von Aufgabenstellungen in der Praxis
  • Bedeutung des gleichberechtigten Vergleichens für die soziale Konstruktion von Wirklichkeit
  • Einfluss der „Big Five“-Persönlichkeitsfaktoren auf den Umgang mit Lebensereignissen

Auszug aus dem Buch

Lernmöglichkeiten und -grenzen von Outdoor-Trainings

Outdoor- Trainings sind berufliche Weiterbildungsmaßnahmen, die sowohl außerhalb des Arbeitsplatzes als auch außerhalb geschlossener Räume stattfinden. Ziel ist es dabei, dass sich die Teilnehmer mit natürlichen Bedingungen und Herausforderungen, meist in einer Gruppe, auseinandersetzen müssen. Im Speziellen werden mit dieser Form des Trainings mehrere Bereiche der Teilnehmer angesprochen. Dazu gehört zum einen die Psychomotorik bzw. die körperliche Belastbarkeit. Durch die Erfahrungen im Bewegen in der freien Natur wird körperliche Belastbarkeit vorausgesetzt und aber auch die Möglichkeit geschaffen, diese zu trainieren. Des Weiteren gilt es das soziale Lernen zu unterstützen. Die Outdoor- Trainings finden meist in Gruppen statt, das bedeutet, dass die Teilnehmer in einer unbekannten Belastungssituation auch neue Formen des sozialen Umgangs kennenlernen. Themen wie Kooperation, Verlässlichkeit oder auch Vertrauen werden in dieser neuen Situation neu gedacht und erfahren. Besonders das gemeinsame Entwickeln von Handlungsstrategien und ein entsprechendes soziales Gespür wird den Teilnehmern abgefordert und eben auch der Rahmen geschafft, diese zu erweitern.

Betrachtet man weiterhin die Möglichkeiten der Gruppenarbeit, tritt vor allem die Förderung der Teamentwicklung in den Fokus. Wenn Outdoor- Trainings Abteilungsweise oder in Projektgruppen stattfinden, entstehen Möglichkeiten, dass sich die Gruppen neu finden und sortieren können. Eine weitere Möglichkeit, die Outdoor- Trainings mit sich bringen, ist das Erlernen neuer Konzepte und Regeln. Dies betrifft vor allem die Handlungsfähigkeit im Umgang mit der Natur. Das bedeutet für die meisten Teilnehmer eine neue unbekannte Situation vorzufinden, die in den meisten Fällen noch nicht mit Handlungsmustern belegt sind, und dadurch Möglichkeiten entstehen, die eigene Handlungsfähigkeit zu erweitern. In diesem Lernbereich werden eher kognitive Ziele angesprochen.

Zusammenfassung der Kapitel

Lernmöglichkeiten und -grenzen von Outdoor-Trainings: Dieses Kapitel beleuchtet das Potenzial von Outdoor-Trainings für die Persönlichkeitsentwicklung und soziale Kompetenz, während gleichzeitig die notwendigen Sicherheitsanforderungen und Trainerkompetenzen diskutiert werden.

Voraussetzungen und Konsequenzen des Prinzips der „Vollständigkeit von Aufgabenstellungen“: Das Kapitel erläutert, wie durch die Gestaltung von Aufgaben, die den gesamten Handlungszyklus von der Information bis zur Bewertung umfassen, beruflich relevantes Handlungswissen vermittelt wird.

Das Konzept des gleichberechtigten Vergleichens: Es wird dargestellt, wie durch einen wertschätzenden, gleichberechtigten Dialog in Lehr-Lernsituationen individuelle Sichtweisen integriert und gemeinsame Wirklichkeiten konstruiert werden können.

Die „Big Five“: Umgang mit normativen und nicht-normativen Lebensereignissen bei Intro- und Extraversion: Dieses Kapitel analysiert am Beispiel der Extraversion und Offenheit für Erfahrungen, wie unterschiedliche Persönlichkeitsstrukturen die Bewältigung vorhersehbarer und plötzlicher Lebensereignisse beeinflussen.

Schlüsselwörter

Outdoor-Trainings, Handlungsorientierung, Vollständigkeit von Aufgabenstellungen, soziales Lernen, gleichberechtigter Vergleich, soziale Konstruktion, Persönlichkeitsforschung, Big Five, Extraversion, Introversion, Offenheit für Erfahrungen, lebenslanges Lernen, Weiterbildung, Didaktik, Transfersicherung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit speziellen didaktischen Ansätzen, die in der beruflichen Weiterbildung und Erwachsenenbildung Anwendung finden, um Lernprozesse handlungsorientiert und nachhaltig zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Didaktik des Outdoor-Trainings, das Prinzip der vollständigen Handlung bei Projekten, die Bedeutung von wertschätzendem Dialog sowie die psychologischen Aspekte von Persönlichkeit und Lebensereignissen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, verschiedene theoretische didaktische Modelle zu analysieren und aufzuzeigen, wie diese in der Praxis dazu beitragen, sowohl fachliche Kompetenzen als auch die Persönlichkeitsentwicklung der Lernenden zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse didaktischer und psychologischer Theorien, die durch die Verknüpfung mit praktischen Anwendungsbeispielen, wie Projektarbeit oder Planspielen, operationalisiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in vier inhaltliche Kapitel, die von den Rahmenbedingungen von Outdoor-Trainings über die Strukturierung komplexer Aufgaben bis hin zu den psychologischen Grundlagen der Wahrnehmung und Persönlichkeitsunterschiede reichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Handlungsorientierung, Didaktik, Vollständigkeit, Kompetenzentwicklung und die Big-Five-Persönlichkeitsmerkmale charakterisiert.

Warum ist der Sicherheitsaspekt bei Outdoor-Trainings so zentral?

Aufgrund der realen Belastungssituationen und des Verlassens geschlossener Räume müssen strenge Sicherheitsregeln, redundante Systeme und eine sorgfältige Dokumentation gewährleistet sein, um Teilnehmer vor Überforderung oder Gefahren zu schützen.

Wie beeinflusst Intro- oder Extraversion das Lernen?

Unterschiedliche Persönlichkeitstypen gehen verschieden mit Übergangsphasen um; während Extrovertierte tendenziell den Austausch suchen und Energie in neue Wege stecken, reflektieren Introvertierte eher im Stillen und benötigen mitunter mehr Zeit für die Integration neuer Erfahrungen.

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Details

Title
Spezielle didaktische Ansätze. Outdoor-Training, das Prinzip der "Vollständigkeit von Aufgabenstellungen", das Konzept des gleichberechtigten Vergleichens, die "Big Five"
College
University of Kaiserslautern
Author
Daniela Nöllert (Author)
Publication Year
2017
Pages
11
Catalog Number
V376126
ISBN (eBook)
9783668535268
ISBN (Book)
9783668535275
Language
German
Tags
Outdoor-Training Vollständigkeit von Aufgabenstellungen gleichberechtigtes Vergleichen Big Five
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Nöllert (Author), 2017, Spezielle didaktische Ansätze. Outdoor-Training, das Prinzip der "Vollständigkeit von Aufgabenstellungen", das Konzept des gleichberechtigten Vergleichens, die "Big Five", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376126
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