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Das Hamburger Schulsystem und seine bildungspolitische Bedeutung

Title: Das Hamburger Schulsystem und seine bildungspolitische Bedeutung

Term Paper (Advanced seminar) , 2014 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sandra Beiske (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics
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Seit der ersten PISA-Studie aus dem Jahr 1999 befindet sich die Bildungslandschaft in Deutschland im Umbruch. Die Lehrpläne postulierten eine konsequente Kompetenzausrichtung und stärkere Schülerorientierung mit dem Leitgedanken "etwas fürs Leben zu lernen". Dies bedeutet, dass Kinder und Jugendliche im Laufe ihres Schullebens verschiedene Fähig- und Fertigkeiten entwickeln sollen, die sie dann im späteren (Berufs-)Leben anwenden können. Diese Kompetenzorientierung hat zur Folge, dass Schule sich an erzielten Ergebnissen ihrer Schüler und Schülerinnen messen lassen muss.

Es geht um die Erreichung von definierten Zielen und die Frage, wie Schule sich in Richtung auf dieses Ziel hin entwickeln kann. Dabei müssen erst einmal Erfolge oder Misserfolge sichtbar gemacht werden, um auf dieser Basis neue Maßnahmen für mehr Effizienz und Effektivität im Schulbereich zu entwickeln und implementieren.

Weil die Lehrpläne in einer neuen Leitlinie seit 1999 eine stärkere OutputOrientierung fordern, gilt es, das Lernangebot der Schule nicht mehr nur an Lehrplänen, Erlassen und Stundendeputaten auszurichten, sondern vielmehr zu berücksichtigen, welche Wirkung der Unterricht auf die Leistung der Schüler und Schülerinnen hat und welche Konsequenzen daraus folgen. Hierzu kann Schule auf die Methoden der freien Wirtschaft zurückgreifen und sich der Methoden des Qualitätsmanagements und der Evaluation bedienen. Damit ist gemeint, dass Unterricht nach der Qualität der Leistungen, der Akzeptanz bei Schülerinnen und Schülern und nach dem Klassenklima beurteilt werden sollte.

Diese Arbeit zum Thema "Evaluation von Unterricht zur Stärkung von Unterrichtsqualität" soll zunächst die Begriffe Evaluation und Qualitätsmanagement klären und in den Kontext Schule einordnen. Im nächsten Schritt werden unterschiedliche Perspektiven und Möglichkeiten, Unterricht zu evaluieren, vorgestellt. Abschließend soll der Fragestellung nachgegangen werden, welchen Nutzen und welche möglichen Auswirkung Evaluationsergebnisse aus dem Unterricht haben.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Qualitätsmanagement und Evaluation

2.1 Begriffsklärung

2.2 Evaluationskreislauf

2.3 Einordnung der Evaluation in den Kontext Schule

2.4 Abgrenzung des Begriffes Evaluation von anderen Beurteilungskonzepten

3 Möglichkeiten und Instrumente der Evaluation von Unterricht

3.1 Evaluation unter dem Aspekt des Initiators

3.1.1 Interne Evaluation

3.1.2 Externe Evaluation

3.2 Evaluation unter dem Aspekt der Durchführung

3.2.1 Prozessorientierte Evaluation

3.2.2 Ergebnisorientierte Evaluation

3.3 Beispiel einer Evaluation

4 Nutzen der Evaluation für den Unterricht

4.1 Nutzen der internen Evaluation für den Unterricht

4.2 Nutzen der externen Evaluation für den Unterricht

5 Umsetzung von Qualitätsmanagement und Evaluation

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Qualitätsmanagement und Evaluation zur Steigerung der Unterrichtsqualität im Kontext des Wandels der deutschen Bildungslandschaft. Ziel ist es, Methoden der Evaluation zu erläutern und deren Nutzen für Lehrkräfte sowie die Schulentwicklung aufzuzeigen.

  • Grundlagen des Qualitätsmanagements in Schulen
  • Dimensionen und Formen der Evaluation (intern vs. extern)
  • Methodische Instrumente zur Unterrichtsbeurteilung
  • Nutzen von Evaluationsergebnissen für die Lehrpraxis
  • Implementierung von Qualitätsstandards am Beispiel des Bundeslandes Bayern

Auszug aus dem Buch

3.1 Evaluation unter dem Aspekt des Initiators

Die Kategorie der internen Evaluation setzt bei der Art und Weise der Durchführung an und stellt die Frage nach dem Initiator der Beurteilung in den Mittelpunkt. Perels & Schmidt verstehen unter dem Begriff folgendes:

Bei der internen Evaluation handelt es sich um eine Evaluation, die von ihnen [den Lehrkräften, d. Verf.] selbst oder von ihrer Schule initiiert und durchgeführt wurde. Die Evaluation wird also von der gleichen Organisation vorgenommen, die auch selbst Evaluationsgegenstand ist (Perels/Schmidt 2010, S. 31).

Die interne Evaluation kann mittels Selbstreflexion und Selbstbeobachtung der Lernprozesse durch die Lehrkraft stattfinden. Dabei gilt es, nicht nur selbst die Situation hinsichtlich der gewählten Fragestellung zu beurteilen, sondern sich auch Feedback aus einer anderen Perspektive einzuholen. Innerhalb der Schule und bei Fragestellungen zum eigenen Unterricht würde Schülerfeedback sich als ratsam und hilfreich erweisen oder die kollegiale Fallberatung durch einen Kollegen, der im Unterricht hospitiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert den Wandel der Bildungslandschaft seit der PISA-Studie 1999 und die damit verbundene Notwendigkeit, Unterricht stärker an Output-Orientierung und Qualität zu messen.

2 Qualitätsmanagement und Evaluation: Dieses Kapitel klärt die Begriffe Qualitätsmanagement und Evaluation und führt den Evaluationskreislauf als Modell für systematische Unterrichtsverbesserung ein.

3 Möglichkeiten und Instrumente der Evaluation von Unterricht: Hier werden die verschiedenen Evaluationsformen anhand der Dimensionen Initiator (intern/extern) und Durchführung (prozess-/ergebnisorientiert) differenziert und an Beispielen erläutert.

4 Nutzen der Evaluation für den Unterricht: Es wird analysiert, welchen pädagogischen Mehrwert interne und externe Evaluationen bieten und wie Ergebnisse konkret zur Unterrichtsentwicklung beitragen können.

5 Umsetzung von Qualitätsmanagement und Evaluation: Dieses Kapitel beleuchtet den Implementierungsstand von Qualitätsmanagement in Schulen am Beispiel des Bundeslandes Bayern.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Rolle der Evaluation als notwendiges, wenn auch heikles Instrument für eine professionelle Lehrerpersönlichkeit.

Schlüsselwörter

Qualitätsmanagement, Evaluation, Unterrichtsqualität, PISA-Studie, Kompetenzorientierung, Interne Evaluation, Externe Evaluation, Prozessevaluation, Ergebnisevaluation, Evaluationskreislauf, Schulentwicklung, Lehrerprofessionalität, Feedback, Bildungsstandards, Schulgesetz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Qualitätsmanagement und Evaluation als Werkzeuge zur systematischen Verbesserung der Unterrichtsqualität an Schulen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Feldern gehören die theoretische Fundierung von Evaluation, die Unterscheidung verschiedener Evaluationsansätze sowie die praktische Umsetzung im Schulalltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Evaluationen Lehrkräften helfen können, ihre Unterrichtsmethoden kritisch zu reflektieren und die Lernprozesse ihrer Schüler gezielter zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Fachliteratur und theoretischer Konzepte zu den Themen Evaluation, Qualitätsmanagement und Unterrichtsentwicklung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert verschiedene Evaluationsdimensionen (intern vs. extern), stellt Instrumente vor und diskutiert den Nutzen von Feedback-Prozessen für die Lehrkraft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Qualitätsmanagement, Evaluation, Unterrichtsqualität, Kompetenzorientierung und Schulentwicklung definiert.

Wie unterscheidet sich die interne von der externen Evaluation?

Die interne Evaluation wird von den Lehrkräften oder der Schule selbst gesteuert, während die externe Evaluation von externen Personen oder Institutionen durchgeführt wird, die nicht zur Schule gehören.

Warum gibt es in manchen Bundesländern ein gesetzlich verpflichtendes Evaluationssystem?

Die gesetzliche Verpflichtung dient der Qualitätssicherung, der Vergleichbarkeit von Bildungsangeboten und der systematischen Weiterentwicklung der schulischen Leistung.

Welche Rolle spielt der Evaluationskreislauf nach Buhren?

Er fungiert als Strukturmodell, das Lehrkräfte von der Zielsetzung über die Datenerhebung bis hin zur Implementierung von Verbesserungsmaßnahmen unterstützt.

Wird Evaluation von Lehrkräften immer positiv aufgenommen?

Nein, die Arbeit stellt heraus, dass Evaluation oft als heikles Thema empfunden wird, das Ängste vor Kritik oder zusätzlichem Arbeitsaufwand auslösen kann.

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Details

Title
Das Hamburger Schulsystem und seine bildungspolitische Bedeutung
College
University of Münster  (Insitut für Erziehungswissenschaften)
Course
Wandel der Schulstruktur
Grade
1,0
Author
Sandra Beiske (Author)
Publication Year
2014
Pages
19
Catalog Number
V376240
ISBN (eBook)
9783668532373
ISBN (Book)
9783668532380
Language
German
Tags
hamburger schulsystem bedeutung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Beiske (Author), 2014, Das Hamburger Schulsystem und seine bildungspolitische Bedeutung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376240
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