Geschlecht und Genderkompetenz in der Sozialen Arbeit


Hausarbeit, 2010
21 Seiten

Leseprobe

Einleitung
Wir leben in einem System der kulturellen Zweigeschlechtlichkeit. Menschen
gehören entweder dem weiblichen oder dem männlichen Geschlecht an und
in nahezu allen Gesellschaftsbereichen werden Menschen immer auch vor
der Folie ihrer Geschlechtszugehörigkeit betrachtet. Den beiden Geschlech-
tern werden verschiedene Fähigkeiten und Interessen zugeschrieben, die ih-
nen angeblich zu eigen sind. Dies hat in der Geschichte, aber teilweise auch
bis in die heutige Zeit, immer wieder zu Benachteiligungen seitens der Frau-
en geführt. Eine weitere Folge dieser geschlechtsspezifischen Zuschreibun-
gen war die Herausbildung von bestimmten Arbeitsfeldern zu sogenannten
´Frauenberufen` und sogenannten ´Männerberufen`. Zu diesen typischerwei-
se als Frauenberuf angesehenen Arbeitsbereichen zählt auch die Soziale Ar-
beit.
In der vorliegenden Arbeit werde ich zunächst die Geschichte der Sozialen
Arbeit näher betrachten, um zu prüfen ob diese tatsächlich, wie es im Den-
ken vieler Menschen verankert ist, ein rein weiblich geprägtes Arbeitsfeld ist
und wie sich die Geschlechtszugehörigkeit auf die Professionellen in diesem
Bereich ausgewirkt hat bzw. immer noch auswirkt.
Im darauffolgenden Kapitel wird die Verbindung der Sozialen Arbeit zur The-
matik von Geschlecht bzw. Gender hergestellt und näher erläutert werden.
Zu Beginn wird geklärt, worum es bei den Begriffen ´Geschlecht` und ´Gen-
der`geht und welchen konzeptionellen Hintergrund sie haben. Außerdem wird
vorgestellt, welche Entwicklungen stattgefunden haben, um die Entwicklung
egalitärer Geschlechterverhältnisse in der Gesellschaft zu unterstützen. Hier-
für stelle ich das Konzept des Gender Mainstreaming vor. Im Anschluss wird
erläutert , warum das Thema Geschlecht überhaupt so relevant für den Be-
reich der Sozialen Arbeit ist. Im letzten Teil dieses Kapitels wird ich beschrie-
ben, was in der Sozialen Arbeit unter ´Genderkompetenz` zu verstehen ist
und welche Fähigkeiten und Fertigkeiten dieser beinhaltet.
Im letzten Kapitel dieser Arbeit geht es darum, die zuvor bearbeiteten The-
men Gender Mainstreaming und Genderkompetenz konkret auf die sozialar-
beiterische Praxis zu beziehen. Dies erfolgt anhand des Beispiels Mädchen-
arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe. Zunächst wir dafür kurz skizziert, wie
die Mädchenarbeit in Deutschland entstanden ist. Darauf folgend werden
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Praxis- und Handlungsansätze der Mädchenarbeit vorgestellt und zuletzt
wird ein Ausblick auf zukünftige Herausforderungen und Möglichkeiten der
Mädchenarbeit gegeben.
Abschließend werde ich im Fazit die Ergebnisse dieser Arbeit zusammenfas-
sen und kritisch betrachten Außerdem werde ich versuche, eine eigene Posi-
tion zu dieser Thematik zu entwickeln.
1. Geschlechterverhältnisse in der Geschichte
der S
ozialen Arbeit
1.1 Soziale Arbeit ­ weiblich und männlich geprägt
Unser heute vorherrschendes Wohlfahrtsystem beruht, anders als viele an-
dere Bereiche unserer Gesellschaft, sowohl auf weiblichen als auch auf
männlichen Einflüssen. Das liegt daran, dass die Soziale Arbeit in Deutsch-
land ihre Ursprünge in erster Linie in der nicht-staatlichen Wohlfahrt und in
den Sozialer Bewegungen, vor allem der Arbeiterbewegung, der Jugendbe-
wegung und der Frauenbewegung, hat (vgl. Hering 2006, S. 18f). Die Frau-
enbewegung ist hier jedoch besonders hervorzuheben, die zum Ende des
19. Jahrhunderts durch Frauen aus dem Bürgertum die Etablierung eines so-
zialen Berufes einleitete. Ursache für diese Vorgänge war der Wunsch der
Frauen nach ökonomischer Unabhängigkeit und der Wunsch, dem eigenen
Dasein Sinn zu verleihen. Des Weiteren ging es den Frauen um eine Aufwer-
tung der Hausfrauenarbeit durch ihre Professionalisierung und um einen Zu-
wachs an gesellschaftlicher Einflussnahme, indem sie einen neuen Berufs-
zweig etablierten und einnahmen (vgl. Wallner 2008, S. 32).
Institutionelle Einflüsse, wie die von Vereinen, Verbänden und Stiftungen, ka-
men erst zu einem deutlich späteren Zeitpunkt hinzu, sodass der staatliche
Einfluss auf die Soziale Arbeit war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts be-
grenzt blieb .
Die verschiedenen Einflüsse auf staatlicher und nicht-staatlicher Ebene und
die jeweils vorherrschenden Normen und Sitten haben sich auch auf die Par-
tizipationschancen beider Geschlechter ausgewirkt. Die Partizipationschan-
cen von Frauen waren im 19. Jahrhundert und bis ins 20. Jahrhundert hinein
sehr schlecht (z.B. in Bezug auf den Zugang zu Universitäten, dem Recht zu
politischer Betätigung, Wahlrecht, Berufsausübung, Zugang zu öffentlichen
Ämtern etc.). Dies galt auch für staatlich oder kommunal organisierte soziale
Betätigungen, wo Frauen völlig ausgegrenzt waren. Die einzige Gelegenheit
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für Frauen in der Sozialen Arbeit bzw. der Wohlfahrt tätig zu sein, fanden sie
in nicht-staatlichen Organisationen. Zwar ging man auch hier nicht unvorein-
genommen mit Frauen um, was sich beispielsweise in geschlechtsspezifi-
scher Arbeitsteilung zeigte, aber hier waren sie als Arbeitskräfte zugelassen
und durften in Ausnahmesituationen sogar Führungspositionen einnehmen.
Besonders die Kindergartenbewegung, die zwar in erster Linie von Friedrich
Fröbel, also einem Mann, angefacht wurde, haben besonders die Frauen
vorangetrieben und realisiert. Dieser Bereich war bis in die 1970er Jahre ein
ausschließlich von Frauen besetzter Berufszweig (vgl. Hering 2006, S. 18f).
Zur etwa gleichen Zeit, also zur Jahrhundertwende wurde begann Alice Salo-
mon mit der Gründung von ´Mädchen- und Frauengruppen für soziale Hilfs-
arbeit` und veranlasste erstmals die Möglichkeit zur Ausbildung für eine Be-
rufsarbeit in der Wohlfahrtspflege. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gründetet
Salomon die erste Soziale Frauenschule, an der man erstmals eine zweijäh-
rige Ausbildung zur ´Sozialen Arbeiterin` absolvieren konnte.
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Alice Salomon
ging es bei ihrem Verständnis von Sozialer Arbeit weniger um Armenpflege,
sondern mehr um soziale Gerechtigkeit und Fürsorge. Dennoch vertrat sie
die Ansicht, dass diese Arbeit ehrenamtlich von höheren Töchtern geleistet
werden sollte, um deren Nichtstun zu beenden. Die ökonomische Unabhän-
gigkeit der Frauen und die Etablierung der Sozialen Arbeit als Erwerbsarbeit
zählte nicht zu ihren Zielen. Diese Sozialen Frauenschulen konstituierten die
Soziale Arbeit als Frauenberuf (vgl. Wallner 2008, S.33f). Durch die sozialen
Probleme, die im ersten Weltkrieg und der Nachkriegszeit entstanden, entwi-
ckelte sich die Soziale Arbeit weg von der ehrenamtlichen hin zur beruflichen
Tätigkeit und in der Folge wurden weitere Frauenschulen gegründet, an dem
man den Abschluss als ´Wohlfahrtspflegerin` und die Zusatzqualifikation als
´Jugendleiterin` (befähigte auch zur leitenden Position in Kindergärten) ab-
solvieren konnte. Des Weiteren gab es auch Einrichtungen, die es den Män-
ner ermöglichten, sich in der Sozialen Arbeit ausbilden zu lassen, jedoch nur
einige wenige. Hier gab es die Abschlüsse ´Wohlfahrtspfleger` und ´Sozialbe-
amter` (befähigte zur Arbeit im Jugendamt) (vgl. Feldhoff 2006, S.34ff).
Es lässt sich zusammenfassen, dass um die Jahrhundertwende vom 19. zum
20. Jahrhundert, der Entstehungszeit der Sozialen Arbeit, der Bereich der so-
zialen Tätigkeiten insgesamt konservativ geprägt war, sehr stark zu ge-
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Zwar boten christliche Frauenschulen bereits einige Jahre zuvor eine Ausbildung in diesem
Bereich an, jedoch lediglich für die Dauer von einem Jahr (vgl. Wallner 2008, S.33f).
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schlechtsspezifischer Arbeitsteilung tendierte und somit die Frauen alles an-
dere als gleichberechtigt waren, jedoch fanden Frauen hier eine Möglichkeit
überhaupt arbeiten zu können. (vgl. Hering 2006, S. 18f). Des Weiteren lässt
sich sagen, dass die Etablierung der Sozialen Arbeit als ´Beruf` sehr diskonti-
nuierlich verlief. Dies hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass eine ständi-
ge Konkurrenz zu Ehrenamtlichen bestand, die die Soziale Arbeit immer wie-
der unter Druck setzte, ihre Fachlichkeit zu beweisen.
Während des gesamten 20. Jahrhunderts hat in der Sozialen Arbeit eine
Überrepräsentanz von Frauen bestanden, was möglicherweise in der Unter-
repräsentanz der Ausbildungsstätten für Männer begründet war. Allerdings
besteht auch in der heutigen Zeit eine ungleiche Verteilung der Geschlechter
in der Sozialen Arbeit; im Jahr 2004 betrug der Anzahl der Frauen im Berufs-
feld ´Sozial- und Erziehungsberufe, SeelsorgerInnen` 76,3% (vgl. Feldhoff
2006, S. 36ff).
1.2 Die Lebens- und Arbeitssituation ­ früher und heute
Zunächst ist zu diesem Abschnitt zu sagen, dass aufgrund mangelnder For-
schungsergebnisse die Informationen, die bezüglich der Lebens- und Arbeits-
situation von SozialarbeiterInnen bzw. WohlfahrtspflegerInnen zu früheren
Zeiten vorliegen, eher gering sind. Dennoch ist es möglich, etwas über die
Verhältnisse zu Zeiten der Weimarer Republik und der Nachkriegszeit zu er-
wähnen.
Fest steht, dass ein Großteil der Sozialarbeiterinnen ledig war und sie sich
nahezu ausschließlich ihrer beruflichen Tätigkeiten gewidmet haben. Diejeni-
gen, die eine Familie hatten waren dieser entfremdet. Des Weiteren waren
viele der Fürsorgerinnen sozial isoliert, führten ein nahezu zölibateres Leben
und wurden aufgrund ihres unermüdlichen Einsatzes für ihre Arbeit als ´Für-
sorgetanten` verspottet.
Über die Sozialarbeiterinnen in der heutigen Zeit kann man feststellen, dass
sie in der Regel gut ausgebildet und verheiratet (bzw. geschieden) sind und
Kinder haben. Sie leben im Gegensatz zu den frühen Sozialarbeiterinnen
nicht nur für ihre Arbeit. Ihre Motivation für ihre Arbeit beziehen sie aus ihrer-
politischen Einstellung und, ebenso wie Arbeitnehmerinnen anderer Berei-
che, nicht aus ihrer Geschlechtszugehörigkeit.
Bezüglich der männlichen Sozialarbeiter ist zu erwähnen, dass es sich bei ih-
nen anfangs in erster Linie um mittelmäßig wohlhabende Männer handelte,
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die soziale Ehrenämter übernommen haben. Das bedeutete, dass sie indivi-
duell und eher zufällig bedürftigen Menschen geholfen haben und dafür auch
keine Ausbildung oder Entlohnung genossen haben.
Zusätzlich dazu gab es die Philanthropen, diese haben sich zwar in Stiftun-
gen für die Wohlfahrt bemüht, haben aber keinen direkte aktive Soziale Ar-
beit geleistet, und die sogenannten ´Kathedersozialisten` (Professoren,Juris-
ten, Ärzte etc.), die die Bedingungen in der Wohlfahrt durch strukturelle Ver-
änderungen verbessert haben. Abgesehen von den bereits erwähnten ehren-
amtlich tätigen Männern gab es praktisch tätige Männer in der Sozialen Ar-
beit erst etwa seit den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts, als Wohlfahrt (ge-
nauer gesagt die Jugendwohlfahrt) erstmals in die Ausbildungen einbezogen
wurde. Diejenigen Männer, die dann begannen in der Jugendpflege zu arbei-
ten, hatten ähnliche Bedingungen zu ertragen, wie die Sozialarbeiterinnen zu
dieser Zeit. Allerdings waren die Männer in der Regel verheiratet und wurden
nicht verspottet.
Das gesellschaftlich verbreitete Bild, dass Soziale Arbeit in der Praxis für ge-
wöhnlich von Frauen getragen wird und die Männer in diese Bereich eher
Führungspositionen einnehmen, entstand in der Nachkriegszeit und auch
nachdem es in den 1970er Jahren zu wichtigen strukturellen Veränderungen
im Bereich der hierarchischen Ordnung der Sozialen Arbeit kam, hat es noch
lange gedauert bis sich dieses Verständnis geändert hat (vgl. Hering 2006,
S.26ff).
2. Die Bedeutung von Geschlecht und Genderkompetenz für die
Soziale Arbeit
2.1 Begriffsklärung Geschlecht ­ Gender
In dieser Arbeit ist sowohl die Rede von Geschlecht als auch von Gender.
Um die Ausführungen in dieser Arbeit besser verständlich zu machen, soll
geklärt werden, was sie bedeuten und welches theoretische Konzept diesen
Begriffen zugrunde liegt. Die Unterscheidung der Begriffe bzw. Kategorien
Geschlecht und Gender wurzelt im Konzept des ´Doing Gender`, welches ich
im folgenden kurz erläutern werde.
Der Ansatz ´Doing Gender`, der im Jahr 1987 erstmals von Candance West
und Don H. Zimmermann formuliert wurde, geht davon aus, dass Geschlecht
als soziale Kategorie zu verstehen ist. Bereits seit den 1950er Jahren gab es
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in den USA die Unterscheidung zwischen biologischem und kulturellem Ge-
schlecht anhand der Begriffe ,,sex" und ,,gender", nachdem historische Unter-
suchungen gezeigt hatten, dass gesellschaftliche Prozesse Einfluss auf die
Wahrnehmung von Körpern haben. West und Zimmermann gehen in ihrem
Konzept noch über diese Feststellung hinaus. Ihr Ziel ist es die ständig wie-
derkehrende interaktive Reproduktion von Geschlecht bzw. geschlechtsange-
messenem Verhalten hervorzuheben. Geschlecht ist also kein biologisch be-
gründetes Personenmerkmal, sondern durch soziale Interaktionen herge-
stellt. West und Zimmermann sind des weiteren der Ansicht, dass die Aktivi-
täten, die zur Her- und Darstellung des Geschlechts beitragen, während der
Sozialisation erlernt und eingeübt worden sind. Sie werden häufig nicht be-
wusst praktiziert, sondern von den handelnden Personen als selbstverständ-
lich und natürlich wahrgenommen.
Das ,,doing gender"- Konzept unterscheidet zwischen drei verschiedenen
Merkmalen:
a)
dem ,,sex",
b)
der ,,sex category" und
c)
dem ,,gender".
Unter dem Merkmal ,,sex" (oder auch Geschlecht) sind die biologischen Krite-
rien zu verstehen, auf die man sich gesellschaftlich geeinigt hat, um Perso-
nen dem weiblichen oder männlichen Geschlecht zuzuordnen. Hierunter fal-
len zum Beispiel die Chromosomen, die Hormone oder die Genitalien, die bei
der Geburt vorhanden sind. Das zweite Merkmal, die ,,sex category" bezeich-
net die soziale Zuordnung in eine der beiden Kategorien, anhand der An-
wendung eines der oben erwähnten Kriterien. Diese Zuordnung muss aller-
dings im Alltag immer wieder erkennbar gemacht werden, um die Zuordnung
zu gewährleisten. Mit dem dritten Merkmal, dem ,,gender" ist die Fähigkeit zur
sozialen Darstellung des Geschlechts, die mit der ,,sex category" überein-
stimmt, gemeint. Das heißt, dass das eigene Verhalten so organisiert werden
muss, dass die alltäglichen Verhaltensweisen mit der vorgenommenen Zu-
ordnung übereinstimmen. Diese analytische Trennung der drei Merkmale soll
deutlich machen, wie sie durch das Handeln der Individuen miteinander ver-
bunden werden. Des weiteren machen West und Zimmermann darauf auf-
merksam, dass die Zuordnung zu einem Geschlecht immer auf einer ,,moral
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Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Geschlecht und Genderkompetenz in der Sozialen Arbeit
Hochschule
Universität Bielefeld  (Fakultät für Erziehungswissenschaft)
Veranstaltung
Soziale Arbeit und Geschlecht
Autor
Jahr
2010
Seiten
21
Katalognummer
V376254
ISBN (eBook)
9783668532335
ISBN (Buch)
9783668532342
Dateigröße
582 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
geschlecht, genderkompetenz, sozialen, arbeit
Arbeit zitieren
Heike Hiemstra (Autor), 2010, Geschlecht und Genderkompetenz in der Sozialen Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376254

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