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Eine qualitative Forschung zum Verhältnis von Frauen und Schmuck

Title: Eine qualitative Forschung zum Verhältnis von Frauen und Schmuck

Term Paper (Advanced seminar) , 2016 , 25 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Fabienne Pourié (Author)

Design (Industry, Graphics, Fashion)
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Angelehnt an das Buch „Frauen und Kleider“ von Leanne Shapton, Sheila Heti, Heidi Julavits und weiteren, möchte ich eine Studie zum Thema „Schmuck“ erstellen. Das Buch befragt 561 Frauen nach ihrem Stil, ihrer Kleidung und ihren Einstellungen. Doch der Aspekt des Schmucks taucht nur am Rande auf. Da Schmuck aber, meiner Meinung nach, einen wichtigen Teil des „Outfits“ darstellt und auch kulturell stark geprägt ist, möchte ich das Buch um diesen Teil erweitern und mich näher mit Frauen und Schmuck beschäftigen. Die emotionale Bindung zu Schmuck ist häufig höher, als zu Kleidungsstücken, womit Schmuck sowohl Accessoire, als auch Erinnerungsstück darstellt.

Zunächst möchte ich die Historie von Schmuck betrachten, um den besonderen kulturellen Status herauszuarbeiten. Außerdem ist die Funktion von Schmuck ein wichtiger Aspekt meiner Forschung. Der Hauptteil ist die Forschung selbst, wozu ich zunächst das Forschungsdesign und die Forschungsfragen vorstelle und schließlich eine Analyse der Antworten vornehme. Der Schlussteil bietet einen Ausblick auf weitere Forschungs- und Analyseschritte, die Teil der empirischen Forschung sind, hier aber zu weit führen würden.

Ich beziehe mich in dieser Arbeit nur auf Schmuck, der „aufgelegt“ wird und lasse Körperschmuck in Form von Tätowierungen und Piercings außen vor.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Die entwicklungsgeschichtliche Betrachtung von Schmuck

Funktionen und Bedeutung von Schmuck

Forschungsmethode- und design

Qualitative Sozialforschung

Episodisches Interview

Forschungsfragen

Interpretation und Analyse der Antworten

Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Forschungsarbeit untersucht das Verhältnis zwischen Frauen und Schmuck, wobei der Fokus auf der emotionalen Bindung sowie den Motiven des Tragens liegt. Ziel ist es zu analysieren, ob Schmuck lediglich als modisches Accessoire dient oder eine tiefere, erinnerungsbehaftete Bedeutung einnimmt.

  • Historische Entwicklung und Symbolik von Schmuck
  • Funktion von Schmuck als Zierde, Aberglaube und Statussymbol
  • Emotionale Bedeutung von Schmuckstücken in verschiedenen Lebensaltern
  • Qualitative Untersuchung mittels episodischer Interviews

Auszug aus dem Buch

Die entwicklungsgeschichtliche Betrachtung von Schmuck

Bereits 22.000 Jahre v. Chr. wurde Schmuck getragen. Halsketten aus Muscheln, Steinen, Tierzähnen (sogenannte „Objets Trouvés“, also gefunden Gegenstände) und ähnlichem dienten als Grabbeigaben und wurden sowohl an Frauen, als auch an Männern und Kindern gefunden. Anzeichen von Schmuck findet man bei den Ägyptern, Christen, Griechen und Etruskern aus verschiedenen Materialen und mit verschiedenen Verzierungen.

Sich schmücken scheint also ein menschliches Grundbedürfnis zu sein, das sich durch alle Kulturstufen und Gesellschaftsschichten zieht. Betrachtet man Schmuck als Veränderung der Körperkontur findet man dafür schon Anzeichen vor 40.000 Jahren. Die Körperveränderung durch Haare bzw. Frisuren, Bärte, Tätowierungen, Anbringen von Narben und Piercings und sogar die Umformung des Körpers durch Zusammenbinden und Einschnürung von Körperteilen stellt eine Form von Körperschmuck dar. Diesen gab es bereits vor der Entwicklung von Kleidung. Die Umformung der eigenen Körperkontur tritt lange vor der Addition von Elementen auf.

Trugen die Sumerer und Babylonier (3000 – 2400 v. Chr.) Halsketten aus dem Glauben, sie verliehen göttliche Macht, die Ägypter zur Abwehr von Dämonen und die Griechen und Etrusker als übelabwehrenden Gegenstand oder auch als Fruchtbarkeitssymbol, diente der Schmuck erstmals bei den Römern als schmückendes Beiwerk. Den Höhepunkt dieser schmückenden Funktion stellen die Byzantiner dar, indem sie Gold und Steine in einem Schmuckstück verbinden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in das Thema Schmuck als kulturelles Phänomen und Erläuterung der Motivation, das Thema durch eine qualitative Studie zu ergänzen.

Die entwicklungsgeschichtliche Betrachtung von Schmuck: Darstellung der historischen Entwicklung des Schmucks von frühen Grabbeigaben bis zur modernen modischen Verwendung.

Funktionen und Bedeutung von Schmuck: Analyse der soziologischen Aspekte, des Schmucktriebs und des Bedeutungswandels von funktionalen Objekten hin zu modischen oder symbolischen Accessoires.

Forschungsmethode- und design: Beschreibung des qualitativen Forschungsansatzes und des Einsatzes von episodischen Interviews zur Gewinnung subjektiver Einblicke.

Qualitative Sozialforschung: Methodische Herleitung der qualitativen Forschung zur Erfassung individueller Ansichten in ihrer Komplexität.

Episodisches Interview: Erläuterung der Interviewform, die sowohl narratives als auch semantisches Wissen über die Beziehung zu Schmuckstücken erschließen soll.

Forschungsfragen: Formulierung der zentralen Untersuchungsziele hinsichtlich emotionaler Bindungen und Motive für das Tragen von Schmuck.

Interpretation und Analyse der Antworten: Auswertung der geführten Interviews mit vier Frauen unterschiedlichen Alters und Gegenüberstellung ihrer persönlichen Einstellungen.

Fazit: Zusammenfassung der Forschungsergebnisse, die zeigen, dass die schmückende Funktion und emotionale Bindungen die zentralen Aspekte bilden, während Aberglaube und Status eine untergeordnete Rolle spielen.

Schlüsselwörter

Schmuck, Qualitative Sozialforschung, Episodisches Interview, Emotionale Bindung, Schmucktrieb, Accessoire, Körperkontur, Symbolik, Erinnerungsstück, Schmuckgeschichte, Zierde, Status, Modeschmuck, Echtschmuck, Frauen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Frauen zu ihrem Schmuck und analysiert, welche Bedeutung Schmuckstücke im Alltag und im emotionalen Leben einnehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Themen umfassen die historische Entwicklung des Schmucks, die verschiedenen Funktionen (Zierde, Aberglaube, Status) und die individuelle emotionale Bedeutung für die Trägerinnen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist herauszufinden, ob Schmuck für Frauen lediglich ein modisches Accessoire darstellt oder eine tiefere emotionale Verbindung sowie persönliche Erinnerungen transportiert.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine qualitative Sozialforschung durchgeführt, speziell in Form des episodischen Interviews, um sowohl Erfahrungen als auch subjektives Wissen der Befragten zu erfassen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, eine methodische Herleitung und die konkrete Durchführung sowie Auswertung von Interviews mit vier Frauen im Alter von 22 bis 86 Jahren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schmuck, emotionale Bindung, qualitative Sozialforschung, episodisches Interview, Zierde, Erinnerungsstück und Symbolik.

Spielt Aberglaube beim Tragen von Schmuck eine große Rolle?

Nein, die Untersuchung zeigt, dass der Aspekt des Aberglaubens in der heutigen Zeit kaum noch eine Rolle spielt und höchstens am Rande erwähnt wird.

Gibt es einen Altersunterschied bei der Bedeutung von Schmuck?

Ja, der Altersunterschied wurde deutlich: Während jüngere Befragte eher den dekorativen Aspekt betonen, legen ältere Frauen einen stärkeren Wert auf bestimmte Erinnerungsstücke.

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Details

Title
Eine qualitative Forschung zum Verhältnis von Frauen und Schmuck
College
University of Paderborn  (Mode-Textil-Design)
Course
Frauen und Kleider
Grade
1,7
Author
Fabienne Pourié (Author)
Publication Year
2016
Pages
25
Catalog Number
V376331
ISBN (eBook)
9783668536715
ISBN (Book)
9783668536722
Language
German
Tags
Schmuck Geschichte des Schmucks qualitative Forschung episodisches Interview Mode
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Fabienne Pourié (Author), 2016, Eine qualitative Forschung zum Verhältnis von Frauen und Schmuck, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376331
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