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Planung einer Unterrichtsstunde zum Thema "Der Schluss einer Erörterung"

Title: Planung einer Unterrichtsstunde zum Thema "Der Schluss einer Erörterung"

Internship Report , 2013 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: 2. Staatsexamen Marcus Patzer (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Summary Excerpt Details

Im Kern der Lehrprobe steht die Arbeit am Schluss einer freien linearen Erörterung mit steigernder Anordnung der Argumente. Das Thema, mit welchem die Schüler sich hierbei beschäftigen, ist: „Im Beruf kleidet man sich anders als in der Freizeit“.

Die gesamte Lerneinheit ist folglich in dem Kompetenzbereich „Texte produzieren: schreiben“ angesiedelt. Innerhalb dieses Bereichs ist der Schwerpunkt auf die Schreibform des Argumentierens gelegt. Durch die Orientierung am Thema „Im Beruf kleidet man sich anders als in der Freizeit“ wird darüber hinaus eine Lerngelegenheit geschaffen, die es den Schülern ermöglicht, Kompetenzen für ihr späteres Leben auszubilden. Curricular wird dies durch den Bezug zum Themenkreis „individuelles Leben / Berufsvorbereitung“ begründet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Planung einer Lerneinheit

1.1 Thema der Lerneinheit

1.2 Ziele der Lerneinheit

1.3 Ablauf der Lerneinheit

2. Entwurf einer Lehrprobe

2.1 Allgemeine Angaben

2.2 Sachanalyse

2.3 Didaktische Zielstellung

2.4 Methodische Ableitungen

2.5 Tabellarische Verlaufsplanung

3. Reflexion über die Lehrprobe

4. Literatur

5. Anlagen

5.1 Arbeitsblatt I: Formulierungshilfen

5.2 Arbeitsblatt II: Textmuster „Schluss“

5.3 Tafelbild

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, Schülern der neunten Klasse die strukturierte Produktion eines Schlusses im Rahmen einer linearen Erörterung zu vermitteln. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Wirksamkeit von Textmustern als Hilfestellung zur Textproduktion bei heterogenen Lerngruppen.

  • Didaktische Planung einer Lerneinheit zum Thema lineare Erörterung.
  • Konzept „Schreiben als Problemlösen“ im Fach Deutsch.
  • Differenzierung in heterogenen Klassenverbänden (Haupt- und Realschüler).
  • Vermittlung der vier Kernelemente eines Erörterungsschlusses.
  • Anwendung von erlerntem Wissen durch Transfer auf neue Problemstellungen.

Auszug aus dem Buch

2.2 Sachanalyse

Im Kern der Lehrprobe steht die Arbeit am Schluss einer freien linearen Erörterung mit steigernder Anordnung der Argumente. Das Thema, mit welchem die Schüler sich hierbei beschäftigen, ist: „Im Beruf kleidet man sich anders als in der Freizeit“.

Die lineare Erörterung stellt eine Form des schriftlichen Argumentierens dar. Laut Martin Fix geht es bei dieser darum, dass das Nachdenken über ein bestimmtes Thema dargestellt wird. Dies geschieht über die Verwendung von Argumenten, die genutzt werden, um den Standpunkt des Schreibers zu verdeutlichen. Erörtern heißt somit immer, eine gedankliche Struktur zu verarbeiten. In der schriftlichen Umsetzung kann diese zwei unterschiedliche Formen annehmen: entweder steigernd oder nach bestimmten Aspekten sortiert. In der Lerneinheit wurde sich für den steigernden Aufbau entschieden. Das bedeutet, dass die Argumente nach ihrer jeweiligen Bedeutsamkeit von schwach bis stark angeordnet werden.

Die Perspektive, unter der eine Erörterung mitsamt ihren Argumenten geschrieben wird, ist laut Frentz, Frey und Sonntag eine kommunikative. Der Schreiber erörtert einen Sachverhalt und tritt somit in eine aktive Kommunikation über dieses Thema ein. Und genau diese kommunikative Perspektive ist es auch, die im Kern der Lehrprobe steht, denn durch den Schluss einer Erörterung wird das Ergebnis dieser Kommunikation verschriftlicht. Es findet hier schließlich die Zusammenführung der Argumentation in das „problembezogene Urteil, einmündend in die Schlussfolgerungen des Schreibers“ statt. Die sprachliche und strukturelle Umsetzung dieses Anspruchs muss somit den Kern der unterrichtlichen Arbeit darstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Planung einer Lerneinheit: Dieses Kapitel skizziert den zeitlichen und inhaltlichen Rahmen der gesamten Unterrichtseinheit zum Schreiben einer linearen Erörterung.

2. Entwurf einer Lehrprobe: Hier erfolgt eine detaillierte Ausarbeitung der Lehrprobenstunde, inklusive Sachanalyse, didaktischer Begründung, methodischer Überlegungen und eines detaillierten Verlaufsplans.

3. Reflexion über die Lehrprobe: Das Kapitel analysiert den Erfolg der Unterrichtsstunde im Hinblick auf das Erreichen der Lernziele und diskutiert die Herausforderungen der Differenzierung.

4. Literatur: Verzeichnis der in der Arbeit verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Lehrpläne.

5. Anlagen: Enthält ergänzende Materialien wie Arbeitsblätter und das Tafelbild, die für die Durchführung der Lehrprobe genutzt wurden.

Schlüsselwörter

Lineare Erörterung, Deutschunterricht, Schreiben als Problemlösen, Textproduktion, Didaktik, Argumentation, Schlussfolgerung, Heterogenität, Textmuster, Schreibkompetenz, Berufsorientierung, Lehrprobenentwurf, Unterrichtsplanung, Schulentwicklung, Textstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert einen Unterrichtsversuch im Fach Deutsch, bei dem das Schreiben eines Schlusses für eine lineare Erörterung in einer neunten Klasse thematisiert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die didaktische Planung des Schreibunterrichts, die Anwendung von Textmustern zur Förderung der Schreibkompetenz sowie die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema "Beruf und Freizeit".

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, Schülern die vier Kernelemente eines Erörterungsschlusses zu vermitteln und ihre Fähigkeit zur eigenständigen Textproduktion durch Transferübungen zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird das kommunikativ-kognitive Modell „Schreiben als Problemlösen“ eingesetzt, kombiniert mit der Arbeit an Textmustern für ein differenziertes Vorgehen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst den detaillierten Entwurf der Lehrprobe, inklusive Sachanalyse, didaktischer Begründung und einer tabellarischen Verlaufsplanung für die Unterrichtsstunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie lineare Erörterung, Schreibdidaktik, Textmuster, Kompetenzorientierung und Binnendifferenzierung charakterisiert.

Wie wurde mit heterogenen Lerngruppen in der Stunde umgegangen?

Der Autor setzte Textmuster als unterstützende Hilfsmittel ein, um sowohl Haupt- als auch Realschülern Orientierungshilfen bei der Textproduktion zu geben.

Warum wurde das Thema „Im Beruf kleidet man sich anders als in der Freizeit“ gewählt?

Das Thema verknüpft die argumentative Textproduktion mit einem für Neuntklässler bedeutsamen Lebensweltkontext, der zudem die berufliche Orientierung anspricht.

Welches Fazit zieht der Verfasser zur Verwendung von Textmustern?

Der Verfasser reflektiert kritisch, dass die intensive Nutzung von Mustern bei leistungsstärkeren Schülern das individuelle Potenzial einschränken könnte, weshalb in Zukunft eine stärkere qualitative Differenzierung nötig ist.

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Details

Title
Planung einer Unterrichtsstunde zum Thema "Der Schluss einer Erörterung"
College
University of Erfurt
Grade
1,3
Author
2. Staatsexamen Marcus Patzer (Author)
Publication Year
2013
Pages
20
Catalog Number
V376350
ISBN (eBook)
9783668540217
ISBN (Book)
9783668540224
Language
German
Tags
Planung Unterricht Erörterung Schule Kinder Lehrer Deutsch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
2. Staatsexamen Marcus Patzer (Author), 2013, Planung einer Unterrichtsstunde zum Thema "Der Schluss einer Erörterung", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376350
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