Das Leben der Hildegard von Bingen. Was war Gegenstand ihrer Schriften und Erläuterungen zu "Litterae ignotae" und "Lingua ignota"

„Nun höre und lerne, damit du errötest …“ – die Literalität der Hildegard von Bingen


Hausarbeit, 2016
24 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

2
I
NHALTSVERZEICHNIS
Einleitung ... 3
1
Historische Rahmenbedingungen um 1200 ... 5
1.1 Bedeutung und Dimension von Literalität ... 6
1.2 Weibliche Bedingungen in der mittelalterlichen Gesellschaft ... 9
2
Hildegard von Bingen ... 11
2.1 Quellenlage ... 12
2.2 Bildungs- und Lebensweg ... 14
2.3 Modalitäten und Impulse des Werks im Überblick ... 17
2.4 Adressaten und Wirkung ihres Epistolariums ... 19
3
Fazit ... 21
4
Literaturverzeichnis ... 23

3
E
INLEITUNG
,,N
UN HÖRE UND LERNE
,
DAMIT DU ERRÖTEST
[...]."
1
Das sind Worte, mit denen Hildegard von Bingen einen Appell gegen die ,,geistig-
geistlichen Mängel des Abtes"
2
Helenger in einem Brief um 1170 einleitete. Dieser Brief stellt
u.a. ein Beweis dar, dass die römisch-katholische Benediktinerin schon zu ihrer Zeit als be-
deutende Beraterin hochrangiger Persönlichkeiten adoriert wurde. Aber auch als Autorin und
Predigerin war sie bekannt, denn ihr Werk ist vielseitig. Sowohl Religion, Medizin, Musik,
Ethik wie auch Kosmologie sind Gegenstand ihrer Schriften. Da ihr Schrifttum allerdings ei-
nige Fragen aufwirft, bin ich zu dem Entschluss gekommen, die Literalität der legendenhaf-
ten Hildegard von Bingen zu erarbeiten.
In der vorliegenden Hausarbeit soll sowohl anhand der gesellschaftlichen und kulturellen
Voraussetzungen um 1200 als auch ihres individuellen Lebensweges gezeigt werden, dass
Hildegard von Bingens Literalität zum einen als konventionell, zum anderen aber als außer-
gewöhnlich anzusehen ist. Das Leben in der ständisch geregelten Gesellschaft, vor allem
das weibliche Rollenbild wurde im Gegensatz zur heutigen Zeit von gänzlich anderen mate-
riellen und geistigen Bedingungen geprägt. Sowohl ihr Schaffen als auch ihr Werk stellen
demnach eine außerordentliche Leistung dar. Um diese würdigen und einordnen zu können,
werden zu Beginn der Ausarbeitung die historischen Voraussetzungen kurz skizziert. Dabei
werden prägnante Begrifflichkeiten wie ,Literalität`, ,Bildung`, ,Mystik` und ,Frömmigkeit` ge-
klärt, indem die Fragen nach deren Bedeutungen und Dimensionen erörtert werden. Basis
der Überlegungen zur ,Literalität` sind die Ansätze von Walter J. Ong
3
, Horst Wenzel
4
und
Christel Meier
5
.
Die Begriffe ,Mystik`, ,Frömmigkeit` und ,Bildung` werden in Bezug auf die Forschungser-
gebnisse von Edith Ennen
6
und Laetitia Boehm
7
erläutert. Auf deren Grundlage wird auch die
Frage nach dem ,Bild der Frau` im Mittelalter geklärt, das in der Forschung als sehr proble-
matisch gesehen wird, da die verschiedenen zugänglichen apodiktischen Quellen nur teil-
weise mit der Lebensrealität übereinstimmen. Es sind kaum Quellen vorhanden, welche den
1
Hildegard an Abt Helenger. In: A. Führkötter: "Nun höre und lerne, damit du errötest ..." Briefwechsel. Freiburg: Herder 1997,
S. 115. Im Folgenden zitiert: Briefwechsel.
2
Briefwechsel, S. 116.
3
W. J. Ong: Oralität und Literalität. Die Technologisierung des Wortes. Opladen: Westdt. Verlag 1987. Im Folgenden zitiert:
Ong.
4
H. Wenzel: Hören und Sehen, Schrift und Bild. Kultur und Gedächtnis im Mittelalter. München: C.H. Beck 1995, S. 39. Im
Folgenden zitiert: Wenzel.
5
C. Meier: Vierzehn Jahre Münsteraner Forschung zur Schriftlichkeit im Mittelalter. In: ARLINGHAUS, Franz-Josef;
OSTERMANN, Marcus; PLESSOW, Oliver; TEMPEL, Gudrun: Schrift im Wandel - Wandel durch Schrift. Die Entwicklung der
Schriftlichkeit im Mittelalter; CD-ROM des Sonderforschungsbereichs 231 "Träger, Felder, Formen Pragmatischer
Schriftlichkeit im Mittelalter" an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. [Elektronische Ressource]. Turnhout: Brepols
2003. Im Folgenden zitiert: Meier.
6
E. Ennen: Frauen im Mittelalter. München: C.H. Beck 1984. Im Folgenden zitiert: Ennen.
7
L. Boehm: Das mittelalterliche Erziehungs- und Bildungswesen. In: WISCHER, Erika (Hg.): Propyläen-Geschichte der Litera-
tur. Literatur u. Gesellschaft d. westl. Welt, Bd. 2. Berlin: Propyläen-Verlag 1988.

4
weiblichen Alltagsturnus aller Stände abbilden. Historische Aufzeichnungen sind zumeist
klerikalen Ursprungs ­ weltliche literarische Darstellungen geben zuweilen nur Wunschbilder
wieder oder wollen durch Übertreibung unterhalten, während die höfische Epik nur einen
Einblick in das Leben der feudalen Oberschicht zeigt und die Städterinnen und Bäuerinnen
zumeist unerwähnt bleiben. Im Rahmen dieser Hausarbeit liegt die Konzentration allerdings
auf den weiblichen adligen Lebensbedingungen, da Hildegard selbst dem Adel entstammte.
Auch zu Hildegards Lebensgeschichte sind leider nur wenig historisch nutzbringende
Quellen, Überreste wie Traditionen zugänglich. Schon zu ihren Lebzeiten entstanden, ent-
sprechend dem mittelalterlichen Geschichtsverständnis, um und über sie Legenden, die sich
mit den Fakten verknüpften. Dadurch ist es schwierig die historischen von den legendenhaf-
ten Überlieferungen zu unterscheiden. Die sprachlichen Änderungen in Abschriften, Kopien,
Kompilationen geben darüber hinaus Anlass die Quellenlage zu erläutern. Im Anschluss da-
ran folgt ein Einblick in Hildegards Vita. Ihre Erziehung und Bildung wird geschildert, um Auf-
schluss über ihre eigene Lese- und Schreibkompetenz zu erlangen. Dazu wird vorwiegend
die älteste Lebensbeschreibung Hildegards berücksichtigt, welche von den Mönchen Gott-
fried und Theoderich verfasst und von Adelgundis Führkötter in der Schrift
Das Leben der
heiligen Hildegard von Bingen
8
aus dem Lateinischen übersetzt und kommentiert wurde.
Die Hausarbeit versucht Antworten auf folgende zentralen Fragen zu finden: Warum ließ
Hildegard verschiedene Schriften verfassen? Was war Gegenstand ihrer Schriften? Warum
verfasste sie in ihren späteren Jahren selbst ihre Schriften und entwickelte das
Litterae ig-
notae
und
Lingua ignota
? Weshalb bezeichnete sie sich selbst als ,indocta`? Eine weitere
Frage stellt das Ausmaß ihres Einflusses auf die Gesellschaft durch ihren regen Briefwech-
sel dar. Im Rahmen dieser Hausarbeit können nur auszugsweise Beispiele aus dem über-
setzten Briefwechsel skizziert werden, um einen Einblick in die Reichweite ihres Korrespon-
dentenkreises zu erhalten. In dem kurzen Fazit wird die Literalität Hildegard von Bingens
zusammenfassend betrachtet.
8
A. Führkötter: Das Leben der Heiligen Hildegard von Bingen, berichtet von den Mönchen Gottfried und Theoderich. 2. Aufl.
Salzburg: Otto Müller Verlag 1980. Im Folgenden zitiert: Gottfried und Theoderich.

5
1 H
ISTORISCHE
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AHMENBEDINGUNGEN UM
1200
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."
9
Die Zeit um 1200 hingegen kennzeichnet exakt das zeitliche Zentrum des Hochmittelal-
ters (1050-1250). In der sogenannten ,Blütezeit des Mittelalters` fand eine große historische
Wende statt. Das ,Heilige römische Reich` stellte einen losen Staatenverbund dar, der durch
ein Gefüge weltlicher und kirchlicher Autorität charakterisiert wurde. Es gab keine abge-
grenzten Aufgabenbereiche, daher kam es zu Beginn des Hochmittelalters zu Konflikten zwi-
schen der weltlichen und geistlichen Gewalt. Dieser Investiturstreit endete mit dem Wormser
Konkordat (1122) durch die Einigung zwischen Heinrich V. und Papst Calixt II., laut dieser
der Kaiser den Herrschaftsanspruch in weltlichen Angelegenheiten über das gesamte Volk ­
auch über die Bischöfe ­ behielt. Allerdings waren fortan die Bischöfe in geistlichen Sach-
verhalten dem Papst unterstellt.
Die weltliche feudalistische Herrschaft lag beispielsweise für einen ungewöhnlich langen
Zeitraum (1152-1190) in den Händen des Staufers Friedrich I. Barbarossa (1122-1190), der
von Hildegard postalisch beraten wurde. Während seiner Regierungszeit wurde u.a. die ,in-
nere Mission` der christlichen Lehre abgeschlossen und in allen Lebensbereichen maßge-
bend. Laetitia Boehm formulierte dazu treffend, dass ,,alle Wertnormen des geistigen und
sittlichen Lebens [...] sich ausschließlich aus den religiösen Dimensionen des Christentums
[bestimmten]."
10
So auch das kulturelle Selbstverständnis der Menschen, denen es weniger
um individuelle Vervollkommnung ging, als ,,vielmehr um das Fortschreiten der Erkenntnis ­
individuell und kollektiv ­ im Glauben um des als geschichtliche Aufgabe begriffenen Wachs-
tums der Kirche willen (,incrementum eclesiae`)."
11
In der geburtsständisch geregelten Gesellschaftsstruktur wurde es beispielsweise ,Un-
freien` (,Hörigen`), aufgrund des Bevölkerungswachstums und der damit einhergehenden
Urbarmachung, möglich in die Städte mit einheitlichem Recht zu fliehen. Allerdings galt die-
ses Recht nicht auf dem Land, wo derzeit noch der größte Bevölkerungsanteil lebte. Dort
mussten sich weiterhin ,Unfreie` weiterhin den ,Freien` unterstellen und diese wiederum dem
Lehnswesen, da ,,das Land [...] im burgsässigen Adel seine eigene politische Führerschicht
[hatte]."
12
Das generelle Festhalten an der Gesellschaftslehre, der ,,gottgewollten Unterschei-
dung der Menschen in Herrschende und Dienende," war ebenfalls in der Religion begründet,
9
Hildegard an Bischof Eberhard von Bamberg. In: Briefwechsel, S. 68.
10
Boehm, S. 145.
11
Boehm, S. 150.
12
Ennen, S. 123.

6
da die ,,Ordnungsidee, Morallehre und Bildungsideale [...] in engem Zusammenhang unter
dem Postulat der [...] systemstabilisierenden Pflichterfüllung [standen]."
13
Trotz der um 1200 verwirklichten technischen und medizinischen Erfindungen, wie die
der Windmühle, der mechanischen Räder-Uhr, des Kompasses und des Graphits als
Schreibmittel, war das mittelalterliche Fortschrittsdenken allein Christus unterstellt. Grund-
sätzlich war man Neuerungen, vor allem der Schriftkultur, gegenüber misstrauisch, da die
Auffassung galt, dass ,,die Fülle der Wahrheit mit Christus offenbart worden und in der Kirche
immanent vorhanden sei."
14
Auch die ,Medizin` beruhte weiterhin auf irrationalen, mystischen
und biblischen Vorstellungen. Ebenso wurde die ,Bildung` durch Wiederholungen, ,,des We-
sentlichen in die Gegenwart durch Gehorchen und Hören auf das Wort der Wissendenden,
weil es im Prinzip ja keine neue Lehre mehr gibt [...],"
15
vermittelt. Dementsprechend lag das
christliche Erziehungs- und Bildungsziel in der Schulung des Glaubens- und Erkenntnisfort-
schritts, weshalb das asketische Abschreiben theologischer Literatur in den Scriptorien eine
fundamentale Aufgabe war. Die Bildung, Kultur und Literalität wurde um 1200 also fast aus-
schließlich geistlich geprägt, kurzum: ,,die Totalität [eines] christlich-religiösen Existenzbe-
wusstseins [bewahrte] über Jahrhunderte hinweg eine prinzipielle Geschlossenheit des
Weltbildes [...]."
16
1.1 Bedeutung und Dimension von Literalität
,,
H
ÜTE DICH DAS
G
UTE
­
IM
G
EISTE ODER IM
W
ERK
­
SO ZU TUN ALS STAMME ES VON DIR
."
17
Dieses Zitat zeigt deutlich, dass die klerikale Ebene kennzeichnend für die Schriftlichkeit
um 1200 war, denn das Gute wurde laut dem Zeitgeist ausschließlich von Gott gestiftet. Auf
die Frage, was ,Schriftlichkeit` bzw. ,Literalität` bedeutet und impliziert, halten die Wissen-
schaften verschiedene Antworten bereit, da es sehr viele differierende Disziplinen gibt, wel-
che ,Schrift`, ,Schriftlichkeit` bzw. ,Literalität` reflektieren. Aufgrund dessen sind Einschrän-
kungen und Erläuterungen notwendig, die im Verlauf des Kapitels vorgenommen werden, um
die Tragweite und Bedeutung von Literalität und Bildung im Mittelalter evident darzustellen.
Der Begriff ,Literalität` wurde vom lateinischen Begriff ,littera` für ,Buchstabe` abgeleitet und
zeigt eine Verwandtschaft zu dem englischen Begriff ,literacy`, der umgangssprachlich die
,Fähigkeit zu lesen und schreiben` meint bzw. die Alphabetisiertheit. Mitunter verknüpft man
mit dem Begriff auch eine literarische Bildung und Belesenheit. In der Mediengenealogie wird
mit ,Literalität` eine Entwicklungsphase der Schriftlichkeit benannt, die durch die literale,
13
Boehm
:
Das mittelalterliche Erziehungs- und Bildungswesen, S. 146.
14
Boehm: Das mittelalterliche Erziehungs- und Bildungswesen, S. 151.
15
Boehm:
Das mittelalterliche Erziehungs- und Bildungswesen, S. 151.
16
Boehm:
Das mittelalterliche Erziehungs- und Bildungswesen, S. 145.
17
Hildegard an Erzbischof Arnold von Trier. In: Briefwechsel, S. 55.

7
handschriftliche Manuskript- und Inschriften-Kultur charakterisiert ist. Aus kultureller Per-
spektive kennzeichnet die Leitdifferenz, der bis in die Antike zurückreichende Gegensatz von
Oralität und Literalität, Mündlichkeit und Schriftlichkeit. In dieser Beziehung bezeichnet Lite-
ralität das Konglomerat von Fähigkeiten, Denkweisen, Institutionen und gesellschaftlichen
Bedeutungen, die essenziell für die Weiterführung einer Schriftkultur sind. Eine Gesellschaft
gilt als literat, wenn das Wissen aus Texten bezogen und in Texten niedergelegt wird.
Walter J. Ong definiert in seiner Abhandlung literalisierte Menschen als ,,Wesen, deren
Denkprozesse den einfachen Naturprozessen nicht urwüchsig, sondern in einer von der
Technologie des Schreibens geprägten Weise entspringen."
18
Die Schrift hat laut Ong dem-
nach das menschliche Bewusstsein im bedeutenden Maß verändert. Er spricht in diesem
Zusammenhang von einem ,literalisierten Bewusstsein`, welches aufgrund der Schrift beim
Schreiben wie auch beim Sprechen eine neue Form des Denkens erreicht habe. Christel
Meier stellt in Ihrer Untersuchung
ebenfalls
fest, dass die Schriftlichkeit für die lateinische
abendländische Gesellschaft (11.-15. Jahrhundert) durch die ,Verschriftlichung` und ,Alpha-
betisierung` einen fundamentalen Stellenwert eingenommen hat.
19
Sie erklärt dazu, dass sich
seit dem 11. Jahrhundert eine sogenannte ,pragmatische Schriftlichkeit`
20
entwickelt habe,
wodurch der Gebrauch von Schrift vornehmlich für Kleriker und adlige Laien ,,zu einem im-
mer weiter ausgreifenden Instrumentarium zweckgerichteter menschlicher Lebenspraxis"
21
geworden wäre. Demgemäß weitete sich der Schriftgebrauch auf das traditionelle mündliche
Handeln aus. Meier bemerkt jedoch eindringlich in ihrer Untersuchung dazu, dass die ,,Münd-
lichkeit nicht kontinuierlich durch Schriftlichkeit immer mehr abgelöst oder ersetzt [wurde],
sondern Oralität und Literalität [...] in ein sich prozeßhaft wandelndes Verhältnis zueinander
[traten]."
22
Ong charakterisiert das Schreiben gleichfalls als bedeutungsvolles Korrelat zur
Mündlichkeit und angesichts des Artifiziellen als etwas signifikant Menschliches: ,,Sorgfältig
interiorisierte Technologie degradiert das menschliche Leben nicht etwa, sondern erhöht es
im Gegenteil."
23
Horst Wenzel bekräftigt diese Thesen und verdeutlicht, dass die Schriftkultur
die Gedächtniskultur zwar in Teilen vervollständige, sie aber nicht komplett ablöse, sondern
eher als Hilfsmittel der Memoria diene ­ das ,,Gedächtnis selbst blieb jedoch der eigentliche
Aufbewahrungsort des mündlich Überlieferten."
24
Meier weist zudem darauf hin, dass aufgrund der Mehrsprachigkeit im europäischen
Raum (Schwerpunkt: Latein) die Wechselbeziehung zwischen Mündlichkeit und Schriftlich-
18
Ong, S. 81.
19
Vgl.: Meier, S. 1.
20
Für Meier besteht die Herausstellung des Pragmatischen nicht darin, dass wissenschaftliche und literarische Textsorten
ausgegrenzt werden und der Fokus auf Text über das Alltägliche liegt. Denn zum einen lag im Mittelalter die Aufgabe der
Texterstellung jeden Genres im Tätigkeitsbereich derselben Personen und zum anderen überschnitten sich die Textsorten in
ihren Formen, hatten gemeinsame Träger wie auch Gebrauchsräume. Vgl.: Meier, S. 3.
21
Meier, S. 7.
22
Meier, S. 2.
23
Ong, S. 85.
24
Wenzel, S. 39.
Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Das Leben der Hildegard von Bingen. Was war Gegenstand ihrer Schriften und Erläuterungen zu "Litterae ignotae" und "Lingua ignota"
Untertitel
„Nun höre und lerne, damit du errötest …“ – die Literalität der Hildegard von Bingen
Hochschule
FernUniversität Hagen  (FAKULTÄT FÜR KULTUR- UND SOZIALWISSENSCHAFTEN)
Note
2,3
Autor
Jahr
2016
Seiten
24
Katalognummer
V376425
ISBN (eBook)
9783668535541
ISBN (Buch)
9783668535558
Dateigröße
602 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hildegard von Bingen, Literalität, Nun höre und lerne, Geschichte der Schriftkultur
Arbeit zitieren
Sabrina Schultjan (Autor), 2016, Das Leben der Hildegard von Bingen. Was war Gegenstand ihrer Schriften und Erläuterungen zu "Litterae ignotae" und "Lingua ignota", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376425

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