Volksparkideen Ende des 19. und des 21. Jahrhunderts im Vergleich. Das Tempelhofer Feld


Studienarbeit, 2016

30 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis
1
Einleitung
1
2
Volksparkidee Ende des 19. Jahrhunderts
3
2.1 Gesellschaftliche Situation des 19. Jahrhunderts in Deutschland
3
2.2 Grundsätze eines Volksparks nach Ludwig Lesser
5
2.3 Aufgabe und Funktion eines Volksparks im 19. Jahrhundert
8
2.4 Merkmale der Volksparksidee im 19. Jarhundert
10
3
Volksparkidee im 21. Jahrhundert
11
3.1 Gesellschaftliche Situation des 21. Jahrhunders
in Deutschland, Berlin
12
3.2 Tempelhofer Feld Berlin
14
3.2.1 Aufgabe und Funktion eines Volksparks im 21. Jahrhundert-
unter der Berücksichtigung des Tempelhofer Felds Berlin
16
3.2.2 Merkmale der Volksparkidee im 21. Jahrhundert -
Tempelhofer Feld Berlin
19
4
Vergleich der Volksparkideen damals und heute
20
5
Fazit
23
II.
Abbildungsverzeichnis
III.
Quellenverzeichnis

1
Einleitung
,,Dort, wo früher Flugzeuge auf ihre Startposition rollten, drehen heute Jogger und Radfahrer
ihre Runden. Baseballspieler werfen sich warm, Spaziergänger genießen den weiten Blick
und Stadtgärtner erholen sich zwischen Kartoffeln und Sonnenblumen." (Schwiontek 2015)
Abb.1: Kitelandboarding auf dem Tempelhofer Feld Berlin
Dieses Szenario beschreibt eine unkonventionelle und vielschichtige Nutzung eines
stillgelegten Flughafengeländes in Berlin. Die Rede ist vom Tempelhofer Feld.
Das Areal des Tempelhofer Felds befindet sich im südlichen Bereich der Millionenstadt
Berlin.
Mit einer Entfernung von etwa 4 km zum Innenstadtkern erstreckt sich das Tempelhofer Feld
in einer zentralen Lage zwischen den Stadtbezirken Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg und
Schöneberg-Tempelhof (vgl. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin 2009: 14).
Das ursprüngliche Flughafengelände war eines der ersten Verkehrsflughäfen Deutschlands
und wurde aufgrund einer Verschiebung der Knotenschwerpunkte im Jahre 2008
geschlossen (vgl. Tempelhof Projekt GmbH k.A.).
Am 8. Mai 2010 wurde die Fläche für die Öffentlichkeit freigegeben. Seitdem findet ein
Aneignungsprozess der Flughafenstruktur durch die Bürgerinnen und Bürger Berlins statt
(vgl. Schwiontek 2015). Eine Randbebauung durch tausende Wohnungen, eine
Zentralbibliothek sowie die Planung einer künstlichen Parklandschaft sollten die Freifläche
nach den ursprünglichen Vorstellungen des Senats Berlins hinsichtlich der steigenden
Bevölkerungszahlen in Anspruch nehmen (vgl. Thurm 2014).
1

Doch nachdem sich die Volksabstimmung im Jahr 2014 eindeutig gegen die Baupläne und
für eine unveränderte Struktur der Fläche entschied, ist das Tempelhofer Feld mittlerweile ein
stark genutzter Freiraum (vgl. Welt N24 GmbH 2014).
Inmitten der dicht bebauten Stadt gilt der stillgelegte Flughafen mit einer Fläche von 386 ha
zu den größten innerstädtischen Freiflächen weltweit und zieht jährlich etwa drei Millionen
nationale und internationale Besucher an.
Ein Ergebnis einer reflektierenden Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Berlins, die
während des Partizipationsprozesses bezüglich der Zukunft des Tempelhofer Felds stattfand,
beschreibt die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt das Tempelhofer
Feld als ,,einzigartiges Experimentierfeld" (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und
Umwelt 2016: 13) sowie als ,,Volkspark des 21. Jahrhunderts" (Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung und Umwelt 2016: 13).
Diese Aussage befindet sich unter anderem im Entwicklungs- und Pflegeplan des
Tempelhofer Felds, der aus einer Kooperation der Berliner Bevölkerung und der Stadt
entwickelt und im Jahr 2016 veröffentlicht wurde.
Da das Flughafengelände in seiner ursprünglichen Struktur besteht und keiner
konventionellen Gestaltung einer Parkanlage entspricht, wirft es die Frage auf: Welcher
Definition, Aufgabe und Funktion unterliegt ein Volkspark des 21. Jahrhunderts?
Der Schwerpunkt der vorliegende Arbeit ist ein Vergleich der Volksparkidee des 19.
Jahrhunderts mit der Volksparkidee des 21. Jahrhunderts. Der Vergleich dient dazu, die
wesentlichen Veränderungen der Volksparkidee hinsichtlich des gesellschaftlichen Wandels
herauszuarbeiten und zu benennen, um die Frage nach einer Definition, Aufgabe und
Funktion eines Volksparks des 21.Jahrhunderts zu beantworten.
Eine Betrachtung der gesellschaftlichen Umstände im 19. Jahrhundert dient der
Nachvollziehbarkeit der Entstehung der Volksparkidee.
Im ersten Teil der Arbeit werden folgende Fragen beantwortet:
Durch welche Umstände kam es zur Volksparkidee? Was war der Auslöser?
Aufgrund welcher Absicht entstand die Idee eines Volksparks?
Welche Grundsätze, Funktionen und Aufgaben definieren den ursprünglichen Volkspark?
Die Grundsätze eines Volksparks des Gartenarchitekten Ludwig Lesser (1869 ­ 1957), der
als wichtiger Wegbereiter der Volksparkidee gilt, werden für das theoretische Verständnis der
Thematik der vorliegenden Arbeit aufgezeigt (vgl. Lesser 2008: 11).
Die Analyse erfolgt nach einem Muster, das tabellarisch festgehalten wird. Die Tabelle ist wie
folgt aufgebaut: Die linke Spalte beinhaltet sechs festgelegte Indikatoren. Die Festlegung auf
2

sechs Indikatoren dient der Übersichtlichkeit und der Vergleichbarkeit. In der rechten Spalte
werden die jeweiligen Analyseergebnisse vermerkt.
Die Vorangehensweise wird auch im zweiten Teil der Arbeit genutzt, in der die Volksparkidee
des 21. Jahrhunderts skizziert wird. Als Stellvertreter eines modernen Volksparks dient das
Tempelhofer Feld.
Folglich wird im vierten Kapitel der Arbeit ein Vergleich gezogen, um die resultierende Frage
zu beantworten: Ist das Tempelhofer Feld berechtigt, sich als Volkspark des 21. Jahrhunderts
zu titulieren? Und wenn ja, warum?
2. Volksparkidee des 19. Jahrhunderts
Die Idee eines Volksparks entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts - der Reformzeit des
Städtebaus.
Im Zuge zahlreicher Veränderungen hinsichtlich der gesellschaftlichen Situation in
Deutschland entsteht der Gedanke an einen Ort, der die allgemeine ,,Volksgesundheit"
sowohl fördern als auch wahren soll.
2.1 Gesellschaftliche Situation des 19. Jahrhunderts in Deutschland
Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts wird in Deutschland vor allem vom Prozess der
Industrialisierung und der Urbanisierung geprägt. Die Bevölkerungszahl steigt und der
vorhandene urbane Wohnraum reicht nicht aus (siehe Abb. 2: 4). Sowohl der Zuzug in die
Stadt als auch die Landflucht führen zu einer unkontrollierten Expansion vieler Städte.
Fehlende Planungsstrukturen und unüberschaubare Prozesse sind Folgen, die sich unter
anderem in Form von schlechten Wohnbedingungen und fehlenden oder ungenügenden
Infrastrukturen ausdrücken. In Berlin ist die Situation aufgrund der industriellen Revolution
desolat, sodass die Menschen in unzumutbaren Zuständen hausen müssen. Hinterhäuser
und Kellerwohnungen müssen aufgrund des unkontrollierten Bevölkerungszuwachses als
3

Wohnraum dienen. (vgl. Lesser 2008: 9 ff.)
,,Um 1900 lebten in Berlin knapp 1,9 Mio. Menschen, davon lebten 768.837 in 251.550
Einzimmerwohnungen. Dass heißt, im Durchschnitt lebten drei Menschen in nur einem
einzigen Raum ­ oft waren es mehr [...]" (Rose 2012).
Abb. 2: Wohnungselend in Berlin während der Urbanisierung
Der Mangel an Wohnraum und Hygiene führte zu gesundheitlichen Gefährdungen, die sich
unter anderem durch Tuberkulose aber auch durch steigende Zahlen der Kindersterblichkeit
auswirkten (vgl. Lesser 2009: 9).
Durch die Expansion der Stadt wurde die Entfernung hin zur Natur entsprechend weiter,
sodass sich die Bevölkerung diese Wege zeitlich sowie finanziell nicht leisten konnte. Die
dichte Bebauung und die kleinen Wohnflächen erweckten den Wunsch nach Privatsphäre,
Erholung, individueller Entfaltung und Natur. Der unübersichtliche Prozess der Verstädterung
zog die Konsequenz mit sich, dass der Ausbau vorhandener oder die Neuplanung von
Grünanlagen in den Hintergrund rückten oder vergessen wurde. (vgl. Lesser 2008: 9)
Die Sehnsucht nach Erholung, nach einem Rückzugsort, nach dem Kontakt zur Natur sowie
einem Ort, der die alltäglichen Misere vergessen lässt, wuchs. Aus der Not heraus
entwickelte sich der Wunsch nach nutzbaren Grünanlagen. Öffentliche Grünanlagen dienten
allgemein zur Zier und Repräsentation der Stadt. Aufgrund der gesundheitlichen Situation
schlossen sich Ärzte und Wissenschaftler zusammen, um sich mit der Thematik des
gesünderen Wohnens auseinanderzusetzen. (vgl. Lesser 2008: 9 ff.)
Die Idee einer öffentlichen zweckbezogenen Grünanlage, galt als Lösung zur Kompensation
sozialer und hygienischer Misere. Es musste ein Ort zur ,,Stärkung der Volksgesundheit"
(Lesser 2008: 9 ff.) geschaffen werden.
4

2.2. Grundsätze eines Volksparks nach Ludwig Lesser
Abb. 3: Ludwig Lesser (1869-1957)
,,Wer Volksparke schafft, vermeidet den Bau von Krankenhäusern, Irrenhäusern und
Gefängnissen und jeder Pfennig, in Volksparke angelegt, wird Zinsen und Zinseszinsen
bringen und dem wichtigsten Kapital, das wir besitzen, der Gesundheit des deutschen
Volkes!" (Lesser 1927)
Ludwig Lesser (1869 ­ 1957) galt als Wegbereiter der Volksparkidee.
Er war der erste freischaffende Gartenarchitekt in Deutschland.
In der Zeit der Urbanisierung und Industrialisierung erkannte er die Schaffenskraft der Planer
und animierte seine Mitstreiter zu Umsetzungen im urbanen Raum.
Im Zuge von Neuplanungen in Berlin sind heute noch zahlreiche Spuren des Wirkens durch
Lesser zu finden. (vgl. Stadt Dessau-Roßlau 2013)
Lesser verstand die Schaffung von Volksparkanlagen als Kompensation für die schlechten
Arbeits- und Wohnverhältnisse der Gründerzeitstadt und als Mittel zur Förderung der
allgemeinen Volksgesundheit (siehe Kapitel 2.1 und 2.2). Die Idee einer öffentlichen
zweckbezogenen Grünanlage gilt nach Lesser als eine Investition für die Zukunft.
5

Im Jahre 1910 hält Lesser auf dem 33. Brandenburgischen Städtetag einen Vortrag über
Volksparke und dessen Leitsätze, die im folgenden zusammengefasst aufgelistet sind
(Lesser 2008: 12):
1. Als Volkspark dürfe nur der bezeichnet werden, der ,,nicht nur den gelegentlichen
Spaziergängern dient, sondern die größeren Volksmassen und allen Kreisen der Bevölkerung
zu jeder Jahreszeit genügend Raum und Gelegenheit bietet zum Aufenthalt im Freien, zum
Sichausleben in Spiel und Sport ebenso, wie zum beschaulichen Ausruhen."
2. Die bisherigen städtischen Grünflächen definieren sich stets durch ihren 'Zierwert' und
können dem praktischen Zweck, der Bedürfnisse der Menschen nicht gerecht werden.
3. Ein Volkspark muss folgende Aspekte enthalten:
,,a. Schattige Alleen mit entsprechenden Platzerweiterungen;
b. sonnige Spielwiesen, die von jedermann betreten werden dürfen;
c. Wasserflächen, teilweise als Badeteiche benutzbar;
d. Unterkunftshallen, Trinkbrunnen, Erfrischungshäuschen, Abortanlagen, Turnplätze, Licht-
Luftbad, Musiktempel, Vogelhäuser und Tiergehege." (vgl. Lesser 2008: 12; zitiert nach L.
Lesser 1910)
4. Der Volkspark sollte in direkter Verbindung mit Bildungseinrichtungen wie Schulen und
Museen stehen.
5. ,,Jede Stadt und jede Gemeinde sollte mindestens einen Volkspark besitzen" (vgl. Lesser
2008: 12; zitiert nach L. Lesser 1910)
jetzige Generation soll an Leib und Seele sich stärken und die kommende Generation sich
von Grund auf an schon stärkend heranwachsen.
6. Zentrale Lage, leicht und schnell vom größten Teil der Bevölkerung erschließbar sein
7. Potenzialflächen für einen Volkspark:
a. Jedes ebenliegende Gelände , auch ohne Bäume
b. ältere Parkanlage, welche nicht zu kleinlich angelegt ist und den Bedarf an großen
Spielwiesen hervorbringen kann
c. Wald, mit darinliegenden Freiflächen
d. Flächen, welche für eine Bebauung unmöglich sind (z.B. Moore)
8. Bei der Anlage eines Volksparks bleibt die vorhandene Landschaft möglichst erhalten
(vgl. Lesser 2008: 12; zitiert nach L. Lesser 1910)
6

In seinen Leitsätzen greift Lesser die Aspekte praktischer Zweck, Spiel, Sport,
Veranstaltungen, Erreichbarkeit, Gesundheit und Natur auf.
Dies sind Aspekte und Bedürfnisse der Gesellschaft, die bereits in Kapitel 2.1 und 2.2 dieser
Arbeit deutlich werden. Es sind die Themenfelder, die hinsichtlich der sozialen und
räumlichen Misere im 19. in einem Volkspark Raum bekommen sollten.
Die öffentliche Grünanlage bekommt die Aufgabe der Kompensation dieser mangelnden
Lebensqualität zugeschrieben. Die Gestaltung eines Volksparks äußert sich in der
Vorstellung nach Lesser schlicht und zweckbezogen.
Nach Lesser sollte ein Volkspark als Grundgerüst eine große Wiese beinhalten, die dem Volk
eine multifunktionale Fläche zur Verfügung stellt. Schatten spendende Baumreihen und
Alleen sollten zum einen den Menschen einen Ort des Schutzes bieten, zum anderen den
Raum gliedern. In kleinen Blumengärten, die sich in einem anderen Teil der Parkanlage
erstrecken, sah Lesser die Funktion von Ruhe- und Erholungsarealen. Das Koexistieren von
Orten der Privatsphäre und Orten der Kommunikation sollten die individuellen Bedürfnisse
stillen. (vgl. Lesser 2008: 12 f.)
Sitzmöglichkeiten und die Möglichkeit eine Toilette aufsuchen zu können, wurden im Sinne
der Aufenthaltsqualität etabliert. Nach Lesser wurde vor allem die Möglichkeit eine Toilette
aufsuchen zu können, in den bisherigen Parkanlagen nicht genügend Beachtung geschenkt.
Die Spiel- und Turnbereiche teilt Lesser in Altersklassen ein. Darüber hinaus sieht Lesser
eine Notwendigkeit auch Turnplätze für Frauen zu schaffen.
Durch Spiel- und Turnanlagen sollten sich die Menschen ausleben und ihre Kräfte physisch
sowie psychisch stärken. (vgl. Lesser 2008: 12 f.)
Volksparke haben laut Lesser einen wichtigen pädagogischen und gesundheitlichen Wert,
der vor allem zum Wohle der heranwachsenden Generation von Bedeutung war.
Desweiteren sollten Tiergehege und kulturelle Einrichtungen wie Musiktempel zur
Unterhaltung der Bevölkerung dienen. (vgl. Lesser 2008: 13)
Lesser erwartet von Volksparks, dass sie ,,größere Volksmassen und allen Kreisen der
Bevölkerung zu jeder Jahreszeit [...] zum Aufenthalt im Freien, zum ,Sich-Ausleben' in Spiel
und Sport ebenso, wie zum beschaulichen Ausruhen" (vgl. Lesser 1927: k.A., zitiert nach
Kellner 2014: 17) dienen sollen.
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Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Volksparkideen Ende des 19. und des 21. Jahrhunderts im Vergleich. Das Tempelhofer Feld
Hochschule
Universität Kassel
Note
1,7
Autor
Jahr
2016
Seiten
30
Katalognummer
V376637
ISBN (eBook)
9783668539044
ISBN (Buch)
9783668539051
Dateigröße
3408 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Volkspark, Parkanlagen, Bürgerbeteiligung, Volksparkidee, Tempelhofer Feld, Berlin, Planung, Freiraumplanung
Arbeit zitieren
Elsa Günther (Autor), 2016, Volksparkideen Ende des 19. und des 21. Jahrhunderts im Vergleich. Das Tempelhofer Feld, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376637

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