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Johann Christian Clausen Dahl als Begründer der Norwegischen Landschaftsmalerei

Ein Künstler und seine Nachfolger

Titel: Johann Christian Clausen Dahl als Begründer der Norwegischen Landschaftsmalerei

Hausarbeit , 2016 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Patricia Böhlmann-Balan (Autor:in)

Kunst - Kunstgeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit dem norwegischen Künstler Johan Christian Clausen Dahl, seiner Rolle als erstem Norwegischen Landschaftsmaler und seinen direkten sowie indirekten Nachfolgern.

Am Anfang der Arbeit steht die Darstellung meines bisherigen Forschungsstandes und der Quellenlage. Daran anknüpfend, gehe ich auf sein Werk “Morgen nach einer Sturmnacht“ von 1819 ein, beschreibe dies genau, ergründe die Bildhandlung und arbeite heraus, was Johan Christian Clausen Dahl in seinem Schaffen von anderen Landschaftsmalern aus der Romantik unterscheidet und welche Elemente in diesem Werk signifikant für den eigentümlichen Stil Dahls sind. Außerdem gehe ich auf seine Biographie ein und stelle dar, welche seiner Bekanntschaften ihn auf welche Art und Weise künstlerisch beeinflussten. Weitere wichtige Punkte der vorliegenden Hausarbeit sind der Malstil Dahls und seine Arbeitsweise, um diese Faktoren mit anderen Künstlern zu vergleichen. Es gilt zu extrahieren, wie Dahl als erster Norwegischer Landschaftsmaler die Landschaftsmalerei in seinem Land geprägt hat, wie er dadurch seine Nachfolger in ihrem Schaffen beeinflusste, inwiefern sich diese an seinem Stil orientierten oder diesen teilweise neu interpretierten und wie Dahl selbst seine Nachfolger bewertet. Ich werde hierbei die Arbeiten und Lebensläufe diverser anderer Künstler, die entweder direkt von Dahl gelernt haben (Carl Blechen, Thomas Fearnley) oder ebenfalls als Norwegische Maler in Deutschland tätig waren (Adolph Tidemand), mit den Arbeiten Dahls vergleichen und auf die von Dahl kritisierte Düsseldorfer Schule zu sprechen kommen. Die Kernfrage dabei lautet, ob es Künstler gibt, die Dahl so stark beeinflusst hat, dass man von einer direkten Nachfolge im Sinne Dahls sprechen kann. Es gilt zu ermessen, wie stark Dahl die Landschaftsmalerei geprägt hat und wie weit sein Einfluss ins Kunstgeschehen des 19. Jahrhunderts reicht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Gegenstand

1.2. Forschungsstand und Quellenlage

2. Beschreibung des Werkes “Morgen nach einer Sturmnacht“

3. Dahl und seine Interpretation der Landschaftsmalerei

4. Dahl und seine direkte und indirekte Nachfolge

4.1. Thomas Fearnley

4.2. Adolph Tidemand und Hans Gude

4.3. Die Düsseldorfer Schule

4.4. Carl Blechen

4.5. Friedrich Preller

5. Zusammenfassung

6. Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Schaffen des norwegischen Künstlers Johan Christian Clausen Dahl und analysiert seine Rolle als Wegbereiter der norwegischen Landschaftsmalerei sowie seinen künstlerischen Einfluss auf direkte und indirekte Nachfolger im 19. Jahrhundert.

  • Analyse des Werkes "Morgen nach einer Sturmnacht" als Ausgangspunkt der Untersuchung.
  • Untersuchung der künstlerischen Philosophie und des "Naturwegs" Dahls.
  • Vergleich des Malstils von Dahl mit seinen Schülern und Zeitgenossen.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Düsseldorfer Schule und deren Abgrenzung zu Dahls Realismus.

Auszug aus dem Buch

3. Dahl und seine Interpretation der Landschaftsmalerei

Da Norwegen seit dem Mittelalter unter dänischer Herrschaft stand, besaß das Heimatland Johan Christian Clausen Dahls kaum eigenständige Kultur und konnte dem künstlerisch hochbegabten Dahl in seinen jungen Jahren nur wenig Inspiration und Anreiz bieten. Norwegische Kunst galt als „Auswanderer-Kunst“. Dahl selbst äußerte in seinem späteren Leben, dass er bis zu seinem 21. Lebensjahr keine Kunst kannte, abgesehen von dem Altarbild in der Hanseatischen Bergener Marienkirche.

Nach einer siebenjährigen Dekorationslehre wurde Dahl an der Kopenhagener Kunstakademie angenommen, diese orientierte sich jedoch an der Gattungshierarchie, in der Historienmalerei an erster Stelle stand und Landschaftsmalerei weniger anerkannt war. Dahl orientierte sich während seiner Studienzeit an alten Meistern wie Jacob van Ruisdael sowie Allaert von Everdingen und deren Naturstudien. Dahl selbst sagt, dass die „Natur und die holländischen Meister“ seine Lehrer gewesen seien. Dieser Einfluss ist in seinen Werken der Reihe „Phantasiestücke nordischen Charakters“ bemerkbar. Dahl selbst sprach von einem „Naturweg“, den er eingeschlagen habe und bezeichnete sich selbst als „stillen Beobachter der Natur“.

Nach seinem im Jahr 1817 abgeschlossenen Studium entschloss sich Dahl zu einer Kunstreise durch Europa. Er blieb jedoch in Dresden, obwohl er sich vorgenommen hatte, 7 Jahre durch Europa zu reisen und sich dann erst niederzulassen. Dahl blieb zwar bis zu seinem Tod in Dresden, er vermisste jedoch „das eigentliche Große und Wahre“. Er sagte, er wolle Norwegen malen, das „jungfräulich unentdeckte Land [...] und zwar anders, als ich es von älteren und neueren Nordischen Malern gesehen habe“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik um Johan Christian Clausen Dahl, seine Bedeutung für die Landschaftsmalerei und die Darlegung der zentralen Forschungsfrage bezüglich seiner Nachfolge.

2. Beschreibung des Werkes “Morgen nach einer Sturmnacht“: Detaillierte Analyse des Gemäldes von 1819, das den Kampf des Menschen gegen die unbändige Naturgewalt thematisiert.

3. Dahl und seine Interpretation der Landschaftsmalerei: Beleuchtung von Dahls künstlerischem Werdegang, seiner Ausbildung und seiner Philosophie des "Naturwegs" als Gegenentwurf zur damaligen Historienmalerei.

4. Dahl und seine direkte und indirekte Nachfolge: Untersuchung der künstlerischen Verbindungen zu Zeitgenossen und Schülern wie Thomas Fearnley, Carl Blechen sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Düsseldorfer Schule.

5. Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse, die Dahls maßgeblichen Einfluss verdeutlicht, aber auch aufzeigt, dass er keine direkte Schule im engen Sinne begründen konnte.

6. Anhang: Auflistung der verwendeten Literatur, Quellen und Bildnachweise.

Schlüsselwörter

Johan Christian Clausen Dahl, Norwegische Landschaftsmalerei, Romantik, Romantischer Realismus, Thomas Fearnley, Carl Blechen, Düsseldorfer Schule, Morgen nach einer Sturmnacht, Landschaftsmalerei, Naturbeobachtung, Kunstgeschichte, Malstil, Freilichtmalerei, Norwegin, Kunstpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Leben und Werk des norwegischen Landschaftsmalers Johan Christian Clausen Dahl und seine Rolle als prägende Figur für die Entwicklung der norwegischen Landschaftsmalerei im 19. Jahrhundert.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen Dahls eigene Malweise, seine künstlerische Philosophie, der Einfluss auf seine Nachfolger sowie der kritische Dialog zwischen seinem "romantischen Realismus" und der Düsseldorfer Schule.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab, zu ermitteln, ob es Künstler gibt, die so stark von Dahl beeinflusst wurden, dass man von einer direkten Nachfolge im Sinne Dahls sprechen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse sowie einer bildanalytischen Untersuchung von zentralen Werken, insbesondere "Morgen nach einer Sturmnacht".

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Werkanalyse, die Herleitung von Dahls Interpretation der Landschaftsmalerei und den detaillierten Vergleich seines Stils mit Künstlern wie Fearnley, Blechen, Tidemand, Gude und Preller.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie "Norwegische Landschaftsmalerei", "Johan Christian Clausen Dahl", "Romantik", "Künstlernachfolge" und "Düsseldorfer Schule" beschreiben.

Warum kritisierte Dahl die Düsseldorfer Schule so stark?

Dahl empfand die Werke der Düsseldorfer Schule als idealisiert, ästhetisiert und zu sehr an einem oberflächlichen Publikumsgeschmack orientiert, was im Widerspruch zu seinem Streben nach wahrheitsgetreuer Naturdarstellung stand.

Warum lässt sich Thomas Fearnley als bedeutendster Nachfolger Dahls bezeichnen?

Fearnley gilt als wichtigster Nachfolger, da er direkt bei Dahl lernte und in seiner Herangehensweise sowie Intention, die Natur in ihrer vollen Bandbreite zu erfassen, seinem Mentor am nächsten kam.

Gilt Carl Blechen als direkter Nachfolger Dahls?

Obwohl Blechen unter Dahl studierte, wird sein Werk auch stark von Caspar David Friedrich geprägt. Zudem war die gemeinsame Lehrzeit zu kurz, um von einer direkten Nachfolge zu sprechen, vielmehr von einer starken Beeinflussung.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Johann Christian Clausen Dahl als Begründer der Norwegischen Landschaftsmalerei
Untertitel
Ein Künstler und seine Nachfolger
Hochschule
Universität Leipzig  (Institut für Kunstgeschichte)
Veranstaltung
Die Entdeckung der Landschaft als Bildgegenstand - Landschaftsmalerei in Sachsen um 1800
Note
1,3
Autor
Patricia Böhlmann-Balan (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
18
Katalognummer
V376691
ISBN (eBook)
9783668539402
ISBN (Buch)
9783668539419
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Johann Christian Clausen Begründer Norwegen Landschaftsmalerei Kunst Nachfolger Morgen nach einer Sturmnacht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Patricia Böhlmann-Balan (Autor:in), 2016, Johann Christian Clausen Dahl als Begründer der Norwegischen Landschaftsmalerei, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376691
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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