Die Arbeit soll die Frage klären, wie Unternehmen die neuartigen Cyberrisiken systematisch analysieren und bewältigen können. Das Fortschreiten der Digitalisierung und die sich dadurch immer weiter ausbreitende Vernetzung von Maschinen mit diversen Netzwerken führt zur Leistungssteigerung von Prozessen und besserer Kontrolle.
Gleichzeitig nimmt der Missbrauch der neuartigen Technologien zu. Die Gefahr, dass ganze Produktionsketten durch gezielte Angriffe auf die Informationstechnologien zum Stoppen gebracht oder unternehmensinterne Daten und Informationen durch Hacker abgefangen werden, erscheint immer realistischer.
Eine Studie des Softwareunternehmens McAfee schätzt den durch Cyberrisiken verursachten weltweiten Gesamtschaden auf 375 bis 575 Milliarden US-Dollar. Das Bewusstsein über Cyberrisiken ist in den letzten Jahren immer mehr gewachsen. Ebenso wächst der Bedarf nach Sicherheit.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Der Risikomanagementprozess
- Risiken analysieren
- Risikobewältigung
- Cyberrisiken
- Definition von Cyberrisiko
- Fallbeispiele
- Cyberrisiken im Risikomanagementprozess
- Analyse von Cyberrisiken
- Bewältigung von Cyberrisiken
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die systematische Analyse und Bewältigung von Cyberrisiken in Unternehmen zu beleuchten. Sie untersucht, wie Unternehmen diese neuartigen Risiken im Rahmen des Risikomanagementprozesses adressieren können.
- Der Risikomanagementprozess und seine Anwendung auf Cyberrisiken
- Definition und Charakterisierung von Cyberrisiken
- Methoden zur Analyse und Bewertung von Cyberrisiken
- Strategien zur Bewältigung von Cyberrisiken
- Die Bedeutung des Risikomanagements im Kontext von Cyberrisiken
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer allgemeinen Einführung in den Risikomanagementprozess und beleuchtet seine Phasen sowie die Bedeutung von Risikobewältigung. Anschließend wird der Begriff des Cyberrisikos definiert und anhand von Beispielen illustriert. Im dritten Kapitel wird der Risikomanagementprozess auf Cyberrisiken angewandt, wobei spezielle Methoden und Strategien zur Analyse und Bewältigung dieser Risiken vorgestellt werden.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Schlüsselwörter: Risikomanagement, Cyberrisiken, Digitalisierung, IT-Sicherheit, Risikoanalyse, Risikobewertung, Risikobewältigung, Prozessstufen, Fallbeispiele, Methoden.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Cyberrisiken?
Cyberrisiken sind Gefahren, die aus der Nutzung von Informationstechnik und der Vernetzung resultieren, wie etwa Hackerangriffe, Datendiebstahl oder Systemausfälle.
Wie hoch ist der wirtschaftliche Schaden durch Cyberangriffe?
Studien schätzen den weltweiten Gesamtschaden auf mehrere hundert Milliarden US-Dollar pro Jahr, wobei Produktionsausfälle und Reputationsschäden oft am schwersten wiegen.
Wie läuft ein Risikomanagementprozess gegen Cyberattacken ab?
Der Prozess umfasst die Identifikation von Schwachstellen, die Analyse der Eintrittswahrscheinlichkeit, die Bewertung potenzieller Schäden und die Umsetzung von Abwehrmaßnahmen.
Warum nimmt die Gefahr durch Cyberrisiken stetig zu?
Durch die fortschreitende Digitalisierung (Industrie 4.0) werden immer mehr Maschinen und Prozesse mit dem Internet vernetzt, was neue Angriffsflächen für Hacker bietet.
Was sind gängige Strategien zur Risikobewältigung?
Dazu gehören technische Schutzmaßnahmen (Firewalls, Backups), organisatorische Richtlinien, Mitarbeiterschulungen und der Abschluss von Cyber-Versicherungen.
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- Fabian Lassen (Autor), 2016, Risikomanagement gegen Cyberangriffe, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/377129