Kafka "Die Verwandlung" - Eine gesellschaftskritische Erzählung?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2004

27 Seiten, Note: 17 Punkte nach franz System= 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Bürgerliche Selbstbehauptung/ Krise des «Ich»/ Die Familie als
Machtinstrument

II. Motive der Verwandlung
II. 1. Der biographische Hintergrund
II. 2. Experiment der Verweigerung- die Verwandlung als «stiller Protest»
II. 3. Grenzbereich zwischen Isolation und Sozietät

III. Die Frage der Schuld
III. 1. Die Instanzen der Autorität

IV. Versteckte Kritik

V. Sieg der Autorität

Schlussbetrachtung

Dazu muss man anmerken, dass Otto Gross Freud-Schüler war. Er wurde von seinem Vater, einem Anhänger der sozialdarwinistischen Lehre, die das Recht des Stärkeren vertritt, in die Irrenanstalt eingewiesen. Dieses Zitat verdeutlicht, dass das Kernfamilienmodell seit dem 19. Jahrhundert eine spezielle Position erreicht hat, welche die Gesellschaft in ihren sozialen und ökonomischen Machtverhältnissen unterstützt. Am Beispiel der Familie, welche die kleinste «Parzelle» eines autoritären Staates darstellt, wird der Mechanismus und die Struktur eines autoritären Staates repräsentiert. Die Familie wird als Macht- und Disziplinierungsinstrumentarium verstanden, die gleichzeitig die Vater- Autorität errichtet aber auch genauso brüchig zeigt. Dieses Machtinstrumentarium ist dementsprechend ein Modell gegenseitiger Abhängigkeit und Verschuldung. Aber wie stellt sich die bürgerliche Selbstbehauptung dar? Woran scheitert die junge Generation? Werfen wir einen Blick auf den geisteswissenschaftlich- philosophischen Hintergrund und auf das Verständnis vom Subjekt zu diesem Zeitpunkt. Der Subjektbegriff, ausgehend von Aristoteles, wird über die Jahrhunderte hinweg diskutiert und abgewandelt. Das «Ich» wurde im Idealismus zum Substrat von Wissen und Erkenntnis erhoben. Von Descartes wurde mit dem Akt des Denkens die Basis für diese Erkenntnis geschaffen und führte dazu, dass das Subjekt, das denkende «Ich», in seiner Absolutheit durch seine Erkenntnistätigkeit die Natur beherrscht. Hegel hat dann das «Ich» als das «Geistige» schlechthin bezeichnet, vergass jedoch den Körper. Diesen hat Schopenhauer daraufhin in seine Betrachtungen zum Subjektbegriff mit einbezogen, und er überträgt dieses «Selbstbewusstsein», welches wörtlich zu verstehen ist, auf den Leib und dessen Willen zur Selbsterhaltung (der Selbsterhaltungstrieb). Er sieht ihn als den Urgrund der Existenz an. Die Erkenntnis und Rationalität wird somit durch den Willen erreicht, der ins Bewusstsein, ins «Ich», erhoben wird. Nietzsche verwirft diesen Absolutheitsanspruch der Erkenntnisfähigkeit des «Ich». In Anlehnung an Schopenhauer entdeckt er hinter allen menschlichen Bestrebungen einen sogenannten «Willen zur Macht», welcher nun jedoch nicht mehr die Verbindung von Erkenntnis und Rationalität im «Ich» herstellt, sondern Ausdruck für die Vielfalt des Subjektes ist. Nietzsche negiert nun den Absolutheitsanspruch des «Ich» völlig. Es bildet folglich keinen Orientierungspunkt mehr, um die Welt zu erklären. Ergänzend dazu wird die Entdeckung des Unbewussten in der Psychoanalyse dem erkenntnisreichen «Ich» und damit den Prinzipien der Aufklärung, der Mensch könne sich durch Bedienen des Verstandes aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit selbstbestimmt befreien, wie sie Kant geprägt hat, den «Boden» nehmen. Der Mensch ist also nicht mehr Herr über sein «Ich», weil sich das Unbewusste jeglicher autonomer Kontrolle, der Kontrolle durch den Verstand, entzieht.1 Dementsprechend gerät das «Ich» im 20. Jahrhundert in eine Krise. Die autonome Befreiung scheitert mithin in der Moderne. Der Mensch verlor sich im Gestrüpp bürokratischer Vorgänge, im technologischen Fortschritt und später in der Anonymität der entstandenen Grossstädte. Wichtig ist, dass sich der Absolutheitsanspruch des «Ich», der im 19. Jahrhundert Ausdruck in Fortschrittsgläubigkeit und Durchsetzungsfähigkeit in Wirtschaft und Wissenschaft findet und in der Philosophie als Positivismus bezeichnet wird, weiterhin behauptet. Die bürgerliche Selbstbehauptung vollzog sich also über Recht, Ökonomie und familiäre Ordnung mit einem festen Rollensystem. Da sich der Selbstbehauptungsanspruch des Bürgers nicht über den Einfluss auf die Politik vollziehen konnte, zog er sich in diese Bereiche zurück. Wir können auch vom Wandel des Bildungsbürgertums zum Besitzbürgertum sprechen. Was Nietzsche mit Willen zur Macht bezeichnet, trifft für die Figuren Kafkas nicht zu, obwohl sie sich um gesellschaftliche Anerkennung, Eigenständigkeit und Aufnahme in das gesellschaftliche Geflecht bemühen, scheitern sie an ihrer Machtlosigkeit gegenüber den Starken. Diese Starken begegnen uns in den Figuren von Vätern, Advokaten und Richtern, etc. Den Figuren Kafkas ist es aber unmöglich, sich von familiären und gesellschaftlichen Zwängen zu befreien. Sie scheitern an den Starken, ergeben sich ihrem Schicksal, und sie arbeiten mit einer Art «träger Dynamik» an ihrer Selbstauslöschung. Ihnen bleibt nur noch das Verschwinden oder der Tod. Die Macht der Starken wird folglich auch infrage gestellt und erscheint brüchig. Zur Jahrhundertwende stehen sich nun zwei Subjektbegriffe und somit ein unterschiedliches Beziehungsgeflecht von junger und alter Generation gegenüber, die nicht miteinander zu vereinbaren sind. Wir sprechen auch vom Vater- Sohn Konflikt.

II. Motive der Verwandlung

So stellt die Tierverwandlung einerseits, und diese Verwandlung ist zahlreich ausgelegt worden, eine Flucht vor familiären und beruflichen Autoritäten dar, andererseits ist sie als eine Abhandlung von Machtfragen zu werten, die sich in dieser Erzählung vor allem am Vater-Sohn Konflikt aufzeigen lassen. Sicherlich stellt die persönliche Erfahrung und die, wie Reinhard Meurer sagt, ans ‘’[...] pathologisch grenzende intrafamiliäre Beziehung im Hause Kafka’’[i] eine wichtige Voraussetzung für das Werk Kafkas dar, aber wir müssen auch von dem ausgehen, was ihn, nach unserem heutigen Verständnis von Literaturgeschichte, zu einem Vertreter des Expressionismus macht, und wie er uns mit seinem Werk ein Portrait seiner Zeit widerspiegelt. Nun lässt der Text sich also wirklich für eine biographische Interpretation «gefügig» machen. Beide Interpretationsansätze, der biographische und der gesellschaftskritische Interpretationsstrang bedingen sich einander. Denn die Familie stellt die kleinste Parzelle des patriarchalen Staates dar, an der sich die Machtkämpfe von Vätern und Söhnen abspielen. Von dieser unbekannten kollektiven Macht, in Vätern, Advokaten und anderen Vertretern des Staates durch seine Figuren dargestellt, gehen die Zwangs- und Kontrollmechanismen aus, die am «kleinen Staat» Familie aufgezeigt werden. Die Vaterfigur steht dann stellvertretend für alle autoritären Instanzen. Sie wird zur Karikatur des Patriarchats.

Betrachten wir nun den Text unter dem Blickwinkel unserer Fragestellung. Die Tierverwandlung ist also als Flucht vor familiären und beruflichen Autoritäten zu verstehen. Sie ist aber auch eine Abhandlung der Machtfragen des Vater -Sohn Konfliktes.

II. 1. Der biographische Hintergrund

Vom Motiv des Ungeziefers ausgehend, ergeben sich natürlich mehrere Interpretationsstränge. Folgen wir den Ausführungen Claude Thiebauts und Hartmut Binders, dann trifft die Argumentation hinsichtlich eines biographischen Interpretationsansatzes zu. Denn Claude Thiebaut sagt, dass die Lebensumstände Kafkas stark mit der Erzählung verwoben sind, und die Konstellationen im Text machen durchaus einen lebensgeschichtlichen Bezug deutlich, der das Motiv der Käferverwandlung entsprechend deutet.3 Das Entfremdungserlebnis als Insekt und Kafkas Motive entspringen laut Claude Thiebaut folgendem biographischen Ereignis in Kafkas Leben. Kafkas Vater zwang seinen Sohn zur Teilhaberschaft an einer Asbestfirma. Diese Firma stellte sich als Fehlinvestition heraus. Ausserdem war das Jahr 1912 ein ausgesprochenes Krisenjahr für das gesamte Wirtschaftsleben. So kam es auch zum Zusammenbruch des väterlichen Kurzwarengeschäfts. Weil der Vater aufgrund einer Arterienverkalkung drohte aus dem Geschäftsleben auszuscheiden, wäre dem Sohn, der als einziger über ein Einkommen verfügen würde, die Aufgabe zuteil geworden, die Familie zu unterstützen. Das hätte für Kafka bedeutet, dass er die Familie und Prag nie hätte verlassen können. Er wäre für immer unselbständig in der Welt des Vaters verhaftet geblieben. Denn er konnte auch nicht zur Last fallen, weil er sich erfolglos als Schriftsteller oder Journalist versucht hatte und in finanzielle Probleme geriet. Die Konstellation der Schuldfrage die Claude Thiebaut nun anführt, ist folgendermassen angelegt. Der Zwang, der vom Vater ausgeht, macht ihn gegenüber seinem Sohn schuldig, da er ihm, der wirtschaftlich unerfahren ist, die Last der Teilhabe an der Firma überträgt und ihn somit von seiner schriftstellerischen Tätigkeit und Anstellung im Büro abhält. Allerdings hat sich der Sohn für die Investition Geld vom Vater geliehen. Darin liegt die Schuld des Sohnes und der Zwang zur Übernahme der Rolle des Ernährers bei Ausscheidung des kranken Vaters aus dem wirtschaftlichen Leben begründet.[ii] Diese Angst und Unfähigkeit der reellen Abnabelung führten bei Kafka zu Agressionen und innerlichen Verweigerungen, die sich auch in vielen Briefen Kafkas und im «Brief an den Vater» erkennen lassen. Ebenso entspringt die Bezeichnung des Sohnes als Ungeziefer konkreten biographischen Hintergründen. Dies bildet in der Entstehungszeit des Werkes einen möglichen Hintergrund, spiegelt uns aber ebenso globale Vorgänge und Mechanismen eines autoritären Staates wider, die sich an einem Baustein dieser Gesellschaft -der Familie- aufzeigen lassen:

-Angst vor Isolation
-gegenseitige Abhängigkeit
-Zwangs- und Kontrollmechanismen

II. 2. Experiment der Verweigerung- die Verwandlung als «stiller Protest»

Die «Verwandlung» ist eine fiktive Probe Kafkas, um zu sehen, was passieren würde, wenn er das Bild der Eltern, das sie dem Ungeziefer entsprechend von ihm hatten, bestätigen würde. Das Ergebnis wäre demnach negativ, denn wenn er wirklich als Geschäftsmann bei der Familie bliebe, bedeutete dies ständige Arbeitsverweigerung. Folgender Ansatz schliesst den Hartmut Binders und Claude Thiebauts im Wesentlichen mit ein. Das breite Spektrum auf das sich Gregors Verwandlung bezieht, macht Joachim Pfeiffer an dem Begriff der sozialen Rolle fest, welche die Identität des Menschen bestimmt. Diese Rollen der Sozialisation betreffen die Stellung in der Familie, in der Schichtzugehörigkeit, das Alter und das Geschlecht, soziale Berufsrolle, Partnerrolle, Gruppen-oder Vereinszugehörigkeit. Diese Rollen und die Erwartungen, die an diese Rollen gestellt sind, setzen das Individuum unter einen gewissen Druck, der seinen Entfaltungsspielraum einerseits verengt, ihm andererseits aber auch eine Orientierung bereithält, um sich in der Gesellschaft zurechtzufinden. Die Verwandlung konstruiert nun einen radikalen Rollenbruch, der alle Rollen tangiert. Joachim Pfeiffer meint, dass die Verwandlung ein ‘’[...] gewagtes Gedankenexperiment [ist] [...], die die Koordinaten des sozialen Systems grundlegend durcheinander wirbelt.’’4

Ein Beispiel dafür:

«Die Mutter nähte, weit unter das Licht vorgebeugt, feine Wäsche für ein Modegeschäft; die Schwester, die eine Stellung als Verkäuferin genommen hatte, lernte am Abend Stenographie und Französisch, um vielleicht später einmal einen besseren Posten zu erreichen.» (FKSäEr, S.85)

« (...) der Vater holte den kleinen Bankbeamten das Frühstück, die Mutter opferte sich für die Wäsche fremder Leute, die Schwester lief nach dem Befehl der Kunden hinter dem Pulte hin und her, aber weiter reichten die Kräfte der Familie nicht.» (FKSäEr, S.87)

Nun stellt sich die Frage, was wäre, wenn alle traditionellen Rollen und die bürgerliche Selbstbehauptung, wie sie existieren, ihren Sinn verlieren, weil sich das Wertesystem verschoben hat, in das sie eingebettet sind? Wenn man sich also völlig neue Massstäbe setzen könnte, um sich der Rollen zu entheben, oder um sie umkehren zu lassen, müsste man sich von der gewohnten Determinierung bestimmter Rollen und dem System der gesellschaftlichen und zivilisatorischen Abhängigkeit entziehen. Joachim Pfeiffer definiert es als die Abkehr vom Traditionellen zu einem völlig neuen «Punkt Null» in der Entwicklung.5 Einen solchen Weg geht Gregor, aber immer noch behaftet in den ihn umgebenden, gesellschaftlichen Rollen, Zwängen und Ordnungen. « Ich bin in der Klemme »; er will seine Essgewohnheiten ändern, die Beine kann er schon entsprechend bewegen und seinen Beruf übt er nicht mehr aus. (FKSäEr, S.78-79) Der entscheidende Punkt ist der, dass nicht geklärt ist, ob Gregor diese Verwandlung wünscht. Auch wenn er sich langsam daran gewöhnt, wie ein Käfer zu kriechen, bedeutet dies nicht die Akzeptanz und bewusste Reflektion seiner Lage. Joachim Pfeiffer sieht die Verwandlung in zweierlei Hinsicht und gibt uns vielleicht eine Antwort. Auf der einen Seite kann sie ‘’Ausstieg aus unerträglichen Zwängen’’6 bedeuten, die Verweigerung gegenüber dem sozialen und familiären Druck, Rebellion gegen berufliche Leistungszwänge und somit als letzten Ausweg den Tod ergeben. Auf der anderen Seite kann sie auch als Ausdruck der Vereinsamung und somit negativ verstanden werden, so Joachim Pfeiffer. Sie bedeutet dann die ‘’soziale Isolation und Einsamkeit, Entmenschlichung durch den Beruf [...], Angst vor Verletzungen durch zwischenmenschliche Beziehungen [und] Strafe bzw. Sühne für verfehlte Existenz.’’7

II. 3. Grenzbereich zwischen Isolation und Sozietät

Die Käferverwandlung , so ist man der Annahme, lehnt sich an das Werk «Der Kondignog» des Dänen Jensen an. Diese «Tiergeschichte» handelt von einer Eidechsenverwandlung eines Menschen. Das darin beschriebene Entfremdungserlebnis, der Rückzug in eine regressiv- tierische Phase des Menschen, stellt den Grenzbereich zwischen Sozietät und Isolation dar, praktisch das Ungenügen an den Wertvorstellungen der bürgerlichen Ordnung und seinen Rückzug in die Welt der Phantasie. « Man kann am Laufkäfer sehen, wenn er durch das Gras dahineilt, er hat eine Beschäftigung, er läuft Hals über Kopf, in Bezug auf Initiative und Temperament ist er uns nicht fremd.»8 Jensen führt gewisse menschliche Regungen, wie Gänsehaut, Haare sträuben und gerfrierendes Blut, auf eine gemeinsame Stufe von Tier und Mensch in der Evolution zurück. Dieser Ausführungen bediente sich Kafka, sofern sie der Erzählung dienten. Wichtig aber ist, dass Kafka das Thema der Gespaltenheit in Isolation und Sozietät wiederaufnimmt. Diese Gespaltenheit interpretiert die Verwandlung, wie anhand Joachim Pfeiffers Ausführungen schon erwähnt wurde, sowohl als positiven als auch negativen Ausbruch. Der Argumentation Wilhelm Emrichs zufolge, müssen beide Möglichkeiten der Verwandlung berücksichtigt werden, da sich die Tierverwandlung hier , was als Frage offen steht, nicht akzeptiert vollzieht.9 Wichtig ist die Parallele zum Werk Jensens in bezug auf das Thema des Grenzbereichs und der Gespaltenheit, in der sich Gregor befindet. In Jensens «Kondignog» wird die Angst und das Ungenügen in der Welt der Eidechsen, aber auch in der Welt der Menschen zu leben, dargestellt. Was nun diese «Welt» ist und worauf sich das Zitat « Ihm war, als zeigte sich ihm der Weg zu der ersehnten unbekanntenNahrung» (FKSäEr, S.92) bezieht, ist nicht konkret zu erfassen und steht ebenfalls als offene Frage im Raum. Aber die «Nahrung» ist die Ursache, an der sich der Grenzbereich spaltet und das Unvermögen ausmacht, weder der einen noch der anderen Welt gerecht zu werden. «(...) so schmeckte ihm überdies die Milch, die sonst sein Lieblingsgetränk war (...) gar nicht, ja er wandte sich fast mit Widerwillen von dem Napf ab (...])» (FRSäErS.70).

Im Vordergrund der Untersuchung steht also die Gespaltenheit Gregors, die seine Tierverwandlung bedeutet, wie folgendes Zitat zeigt.:

« (...) und trotzdem er sich nichts vorstellen konnte, worauf er Appetit gehabt hätte, machte er doch Pläne, wie er in die Speisekammer gelangen könnte, um dort zu nehmen, was ihm, auch wenn er keinen Hunger hatte, immerhin gebührte. (FKSäEr, S.87) Gregor ist sich also nicht sicher, was ihn nach draussen in die Welt der Eltern ziehen könnte, will aber gleichzeitig nicht isoliert werden von dem, was ihm als Mitglied der Familie zukommt.

[...]


1Pfeiffer, Joachim: Franz Kafka. Die Verwandlung/ Brief an den Vater. Oldenbourg Schulbuchverlag, München11998, S.33-35.

2Meurer, Reinhard: Franz Kafka. Erzählungen. Oldenbourg Verlag, München 31999, S. 42.

3Thiebaut, Claude: La métamorphose et autre récit de Kafka. Gallimard, Paris 1991, S. 154 (Vgl.: Binder, Hartmut: Kafka. Der Schaffensprozess. Suhrkamp Verlag, Frankfurt/ Main 11983, S. 162.

4Pfeiffer, Joachim (1998), S.75.

5Ebd.

6Pfeiffer, Joachim (1998), S.74.

7Ebd.

8Jensen, Johannes: Verwandelte Kriechtiere, zit: n.:Binder, Hartmut: Kafka. Der Schaffensprozess. Suhrkamp Verlag, Frankfurt/ Main 11983, S.158.

9Emrich, Wilhelm: Franz Kafka. Athenäum Verlag, Frankfurt am Main/ Bonn 51957, S.127.

10Vogel, Joseph: Kafka und die Mächte der Moderne.In: Hansers Sozialgeschichte der deutschen Literatur Band 7: Naturalismus, fin de siècle, Expressionismus 1890-1918, München 2000, S.480.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Kafka "Die Verwandlung" - Eine gesellschaftskritische Erzählung?
Hochschule
Université Sorbonne Nouvelle Paris III  (Institut d'allemand d'Asnières)
Veranstaltung
Nnaissance de la modernité
Note
17 Punkte nach franz System= 1
Autor
Jahr
2004
Seiten
27
Katalognummer
V37717
ISBN (eBook)
9783638369848
ISBN (Buch)
9783656223818
Dateigröße
491 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kafka, Verwandlung, Eine, Erzählung, Nnaissance
Arbeit zitieren
Steffi Thalwitzer (Autor), 2004, Kafka "Die Verwandlung" - Eine gesellschaftskritische Erzählung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37717

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