Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Art - History of Art

Karl Friedrich Schinkel und die Auswirkungen seiner Paris- und Englandreise auf das "Kaufhaus unter den Linden" und die Berliner Bauakademie

Title: Karl Friedrich Schinkel und die Auswirkungen seiner Paris- und Englandreise auf das "Kaufhaus unter den Linden" und die Berliner Bauakademie

Term Paper , 2017 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anna-Lena Leichtenschlag (Author)

Art - History of Art
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach den Einflüssen der Paris- und Englandreise Karl Friedrich Schinkels im Jahre 1826 auf seine nachfolgenden Werke. Zunächst wird auf die Biographie des Künstlers eingegangen und diese später in Kontext mit seiner Reise gebracht. Im Hauptteil werden zwei seiner Werke, der Kaufhausentwurf und die Berliner Bauakademie, beschrieben und anschließend auf ihre Vorbilder hinsichtlich seiner Reise untersucht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kurzer Bericht zum Forschungsstand

3. Hauptteil

3.1 Die Reise nach Paris und nach England

3.2 Das „Kaufhaus unter den Linden

3.3 Vorbilder für das „Kaufhaus“- Projekt

3.4 Beschreibung der Berliner Bauakademie

3.5 Vorbilder für die Berliner Bauakademie

4. Schluss

5. Literaturverzeichnis

5.1 Sekundärliteratur

5.2 Internetquellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern die Paris- und Englandreise von Karl Friedrich Schinkel im Jahr 1826 seine architektonischen Entwürfe, insbesondere das nicht realisierte „Kaufhaus unter den Linden“ sowie die Berliner Bauakademie, beeinflusst und geprägt haben.

  • Biografischer Kontext und Werdegang Schinkels
  • Analyse der Reiseeindrücke von 1826 (Technik, Architektur, Industriegesellschaft)
  • Detaillierte Untersuchung der Entwurfsmerkmale des Kaufhaus-Projekts
  • Architektonische Analyse und Fassadengestaltung der Berliner Bauakademie
  • Vergleichende Betrachtung von Vorbildern aus England und Frankreich

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Reise nach Paris und nach England

Am 16.04.1826 bricht Karl Friedrich Schinkel mit seinem Freund Christian Wilhelm Peter Beuth, Leiter der technischen Deputation, nach Paris auf. Schinkel war zu diesem Zeitpunkt bereits 45 Jahre alt, geheimer Oberbaurat und Professor der Baukunst. Er hatte viele Aufträge von Hof, Adel und Bürgertum und das Museum am Lustgarten war schon begonnen worden. Er wurde von König Friedrich Wilhelm III beauftragt, sich den umgebauten Louvre und das im Umbau befindende British Museum anzusehen, um Inspirationen für die Architektur und Innenausstattung für das heutige „Alte Museum“ zu sammeln.

Schinkel beschäftigt sich zunehmend mit der Lösung für neue Bauaufgaben in der fortschreitenden Industrialisierung. Hierzuzählen vor allem die neuen Bedürfnisse der bürgerlichen Gesellschaft wie Parlamente oder Rathäuser, aber auch die Weiterentwicklung der Verkehrssysteme beeinflussen das Städtekonzepte. Sein Freund und Begleiter Beuth war bereits in England gewesen und als Leiter für die Abteilung Handel und Gewerbe sah er Frankreich und England in ökonomischer und politischer Hinsicht als Vorreiter und als die am weitesten entwickelten Länder an. Es sollte eine Reise der Industriegesellschaft, Massenkultur, Kunst, Geschichte und der Architektur werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Forschungsfrage nach den Einflüssen der Paris- und Englandreise 1826 auf Schinkels Spätwerk und skizziert seinen biografischen Werdegang.

2. Kurzer Bericht zum Forschungsstand: Das Kapitel bietet einen Überblick über die bisherige Forschung zu Schinkels Leben und Werk, wobei der Schwerpunkt auf der Bedeutung seiner Bildungsreisen liegt.

3. Hauptteil: Dieser Teil analysiert detailliert die Reiseeindrücke, den Kaufhausentwurf sowie die Berliner Bauakademie und vergleicht diese mit identifizierten architektonischen Vorbildern.

4. Schluss: Das Fazit fasst zusammen, wie Schinkel durch die neuen Eindrücke aus England einen neuen Stil entwickelte, der moderne Materialien wie Eisen und Backstein mit klassischer Formsprache verband.

Schlüsselwörter

Karl Friedrich Schinkel, Berliner Bauakademie, Kaufhaus unter den Linden, Parisreise 1826, Englandreise 1826, Industriegesellschaft, Architekturgeschichte, Skelettbauweise, Backsteinarchitektur, Zweckmäßigkeit, Klassizismus, Moderne, Industrialisierung, Bildungsreise, Christian Wilhelm Peter Beuth.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Paris- und Englandreise des Architekten Karl Friedrich Schinkel im Jahr 1826 auf seine architektonische Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind Schinkels Reisetagebücher, die Entwicklung moderner Bauweisen durch die industrielle Revolution und deren Übertragung auf Berliner Großprojekte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es, den Einfluss der besichtigten Industriearchitektur und technischen Innovationen in England und Frankreich auf Schinkels spätere Entwürfe, namentlich das Kaufhaus unter den Linden und die Berliner Bauakademie, nachzuweisen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Auswertung historischer Tagebuchaufzeichnungen, Briefe und Entwurfsskizzen sowie den Vergleich mit zeitgenössischer Architekturtheorie und Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Reiseetappen, beschreibt das nicht realisierte Kaufhaus-Projekt, die Berliner Bauakademie und identifiziert deren Vorbilder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Schinkel, Berliner Bauakademie, industrielle Revolution, Eisenkonstruktion, Backstein, Funktionalität und Bildungsreise.

Warum wurde das „Kaufhaus unter den Linden“ trotz Schinkels Entwürfen nie gebaut?

Das Projekt wurde als ökonomisch nicht sinnvoll erachtet und der vorgesehene Standort wurde von der zuständigen Deputation als ungeeignet für ein solch großes Kaufhaus eingestuft.

Welche Bedeutung hatte die Stanley Mill in Manchester für Schinkels Schaffen?

Die Stanley Mill gilt als eines der Hauptvorbilder, da sie durch ihre klare, rasterartige Struktur und die konsequente Verwendung von Backstein und Eisen Schinkels Konzepte für die Berliner Bauakademie inspirierte.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Karl Friedrich Schinkel und die Auswirkungen seiner Paris- und Englandreise auf das "Kaufhaus unter den Linden" und die Berliner Bauakademie
College
University of Würzburg  (Philosophische Fakultät)
Course
Seminar Architektur: Karl Friedrich Schinkel
Grade
1,3
Author
Anna-Lena Leichtenschlag (Author)
Publication Year
2017
Pages
17
Catalog Number
V377222
ISBN (eBook)
9783668546868
ISBN (Book)
9783668546875
Language
German
Tags
Karl Friedrich Schinkel Architektur Kaufhaus unter den Linden Berliner Bauakademie Parisreise Englandreise
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna-Lena Leichtenschlag (Author), 2017, Karl Friedrich Schinkel und die Auswirkungen seiner Paris- und Englandreise auf das "Kaufhaus unter den Linden" und die Berliner Bauakademie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/377222
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  17  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint