Die Durchführung einer SEO-Analyse an einem Fallbeispiel


Hausarbeit, 2017
26 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

II Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Payback GmbH
2.1 Vorstellung von Payback
2.2 Analyse des Ist-Zustands

3. OnPage-Optimierung
3.1 Technische Infrastruktur
3.1.1 URL-Struktur
3.1.2 Headline Struktur
3.1.3 Interne Verlinkungen
3.1.4 Fehlerseiten
3.1.5 Robots Tag
3.1.6 Robots. txt
3.1.7 Pagespeed
3.1.8 Mobile-Optimierung
3.1.9 User Experience
3.1.10 Bilder .
3.1.11 Videos
3.2 Content
3.2.1 Snippet-Optimierung
3.2.2 Themenbereiche
3.2.3 Textoptimierung
3.2.4 Integration von Keywords
3.3.5 Duplicate Content

4. Schlussbetrachtung

III. Literaturverzeichnis

II. Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Sichtbarkeitsindex Desktop

Abbildung 2: Sichtbarkeitsindex Smartphone

Abbildung 3: URL-Struktur

Abbildung 4: Headline Struktur

Abbildung 5: Interne Verlinkungen

Abbildung 6: 404-Fehlerseite

Abbildung 7: Robots-Tag

Abbildung 8: Robots.txt

Abbildung 9: Pagespeed Payback

Abbildung 10: Pagespeed Deutschlandcard

Abbildung 11: Test mobile Optimierung

Abbildung 12: Test Smartphone

Abbildung 13: Pagespeed Bilder

Abbildung 14: Payback Video

Abbildung 15: Snippet „Punkte sammeln“ Payback

Abbildung 16: Snippet „Punkte sammeln“ Deutschlandcard

Abbildung 17: Textoptimierung Kaufhof

Abbildung 18: Optimierter Text Kaufhof

Abbildung 19: Keyword Density

Abbildung 20: Duplicate Content

1. Einleitung

„Das Internet ist wie eine Welle: Entweder man lernt auf ihr zu schwimmen oder man geht unter“1. Dieses knappe, aber im Kern aussagekräftige Zitat von Bill Gates sollte sich wohl je- des Unternehmen zu Herzen nehmen, denn ohne Online-Präsenz scheint es heutzutage fast unmöglich zu sein am Markt zu bestehen. Das gilt insbesondere für den wichtigen Bereich des Marketings. Dort hat sich in den letzten Jahren ein großer Wandel vollzogen. Die klassischen Marketinginstrumente wie Fernseher, Radio oder Printmedien geraten zunehmend in den Hin- tergrund. Die Bedeutung des Online-Marketings nimmt hingegen laufend zu. Immer mehr Unternehmen erkennen diesen Trend und lassen ihr Marketing-Budget von den klassischen Kanälen in das Online-Marketing umschichten. Doch woraus resultiert dieser sich zutragende Wandel? Vornehmlich aus der fortschreitenden Digitalisierung der Gesellschaft. Rasend schnelle technische Fortschritte und Innovationen haben unsere Gesellschaft an das Internet und den Umgang mit eben diesen gebunden und quasi davon abhängig gemacht. Smartphone und Tablet sind aus unserem Alltag, ob geschäftlich oder privat, nicht mehr wegzudenken. Große und essentielle Teile des alltäglichen Lebens verlagern sich immer mehr ins Netz. Ins- besondere der Onlinehandel boomt und die Konkurrenz schläft nicht. Um sich von seinen Wettbewerbern abzuheben, bedarf es langfristige Strategien sowie fachliche und finanzielle Ressourcen. Von besonderer Bedeutung ist die sogenannte Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO. Banal ausgedrückt wird dabei versucht, Webseiten und deren Inhalte möglichst weit oben auf der Suchergebnisseite zu platzieren. Dabei handelt es um komplexe und technisch anspruchsvolle Vorgänge, weswegen die Teildisziplin SEO in Unternehmen meist von fach- lich geschulten Experten durchgeführt wird.

Im Rahmen der vorliegenden Studienarbeit soll der Versuch unternommen werden, eine SEO- Analyse am Bespiel des Unternehmens Payback durchzuführen. Neben der allgemeinen Ana- lyse sollen ebenfalls Optimierungsmöglichkeiten erarbeitet werden. Im Folgenden wird zu- nächst kurz das Unternehmen Payback vorgestellt und der Ist-Zustand wird beschrieben. Im Anschluss daran beginnt die eigentliche Analyse (OnPage-Optimierung). Diese unterteilt sich in Content und technische Faktoren. Abgeschlossen wird die vorliegende Arbeit mit einer Schlussbetrachtung und möglichen Handlungsempfehlungen. Eine OffPage-Optimierung ist ebenfalls wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung, aber nicht relevant für die vorliegende Arbeit.

2. Die Payback GmbH

2.1 Vorstellung des Unternehmens

Die Payback GmbH wurde im Jahr 2000 in München gegründet. Ende 2016 hatte das beliebte Bonuskarten-System nach Unternehmensangaben bereits 28 Millionen aktive Nutzer. Damit ist man Deutschlands Marktführer, gefolgt von der Deutschlandcard mit etwa 20 Millionen aktiven Sammlern2. Payback hat mehr als 40 offizielle Partner und weltweit über 800 Mitar- beiter. Das Prinzip des Bonuskarten-Systems ist an sich relativ simpel. Mitglieder von Pay- back sammeln in erster Linie durch einen Einkauf bei Partnerunternehmen Punkte. An der Kasse oder online werden die Punkte auf das persönliche Konto gutgeschrieben. Die ge- sammelten Punkte können im Umkehrschluss gegen Prämien, Warengutscheine, Bargeld oder weitere Rabatte eingetauscht werden. Durch dieses System sollen Kunden dazu bewogen wer- den, stets dieselben Geschäfte zu nutzen. Abgesehen von der Kundenbindung können dadurch auch wichtige Informationen in Bezug auf Kunden- und Einkaufsverhalten gewonnen werden. Payback ist mit diesem Konzept sehr erfolgreich und konnte bisher ein kontinuierliches Wachstum verbuchen3.

2.2 Analyse des Ist-Zustands

Bevor einzelne Maßnahmen einer SEO-Optimierung ergriffen werden, ist es auf jeden Fall ratsam, einen Ist-Zustand der Webseite zu definieren. Dadurch können sowohl Stärken als auch Schwächen, die verbessert werden müssen, identifiziert werden. Außerdem lassen sich im Anschluss die Erfolge anhand der veränderten Kennzahlen messen4. Ein probates Mittel für die Messung der aktuellen Performance ist der Sichtbarkeitsindex. Dieser wird über die SISTRIX Toolbox ermittelt. „Der SISTRIX Sichtbarkeitsindex ist eine Kennzahl für die Auf- findbarkeit einer Domain innerhalb der organischen Suchergebnisseiten von Google. Je höher der Wert ist, umso mehr Besucher gewinnt die Domain erwartungsgemäß über Google“5. Der aktuelle Wert für den Desktop-Bereich liegt bei 16,53. Der Sichtbarkeitsindex konnte zwar über die letzten Jahre kontinuierlich gesteigert werden, aber auffällig ist eine Verschlechterung innerhalb des letzten halben Jahres.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Sichtbarkeitsindex Desktop6

Der Sichtbarkeitsindex im Smartphone Bereich liegt derzeit bei 15,08. Der Wert unterliegt hierbei immer wieder größeren Schwankungen. Trotz alledem ist eine steigende Tendenz deutlich zu erkennen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Sichtbarkeitsindex Smartphone7

Beide Werte sind durchaus positiv. Trotzdem sollten Optimierungsmaßnahmen eingeleitet werden, denn der größte Wettbewerber Deutschlandcard ist nicht mehr weit entfernt. Der Konkurrent hat einen Sichtbarkeitsindex von 13,64 im Bereich Desktop und 12,05 im Bereich Smartphone. Ebenso verbucht Deutschlandcard eine kontinuierliche Steigerung des Sichtbarkeitsindexes. Insbesondere im Desktop-Bereich, in dem Payback seit einigen Monaten schwächelt, konnte ein großer Zuwachs verbucht werden.

3. OnPage-Optimierung

Im Gegensatz zur OffPage-Optimierung umfasst die OnPage-Optimierung alle Maßnahmen und Anpassungen, die direkt auf der eigenen Webseite ergriffen werden, um die Seite im Suchmaschinen-Ranking höher zu platzieren. Dazu zählen technische, inhaltliche und struktu- relle Verbesserungen. Diese Maßnahmen können nicht extern beeinflusst werden8. Im Folgen- den wird nun der Versuch unternommen, eine exemplarische OnPage-Optimierung am Bei- spiel von Payback durchzuführen. Dabei werden alle wichtigen Teilaspekte zumindest kurz angeschnitten.

3.1 Technische Infrastruktur

Damit der Inhalt einer Webseite auch indiziert wird, bedarf es bestimmten technischen Vor- aussetzungen, die erfüllt werden müssen. Außerdem können technische Eigenschaften die Qualität einer Webseite beurteilen. Eine mangelnde technische Optimierung kann dazu füh- ren, dass Inhalte sich zu langsam aufbauen und somit für eine hohe Absprungrate verantwort- lich sind. Somit ist die Verbesserung der technologischen Infrastruktur ein wesentlicher und unverzichtbarer Bestandteil einer erfolgreich durchgeführten Suchmaschinenoptimierung9.

3.1.1 URL Struktur

Der Grundsatz lautet, dass eine gute URL sowohl für Nutzer als auch für Suchmaschinen möglichst einfach und unkompliziert gestaltet sein soll. Eine verständliche URL vermittelt den Inhalt einer Webseite viel besser. Außerdem erleichtert es das Durchsuchen (crawlen) ei- ner Webseite durch die Suchmaschine. Nichtssagende und unendlich lange URLs verwirren den Nutzer und können bei Verlinkungen von Nachteil sein. Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass die URL aus sinnvollen und zum Kontext passenden Wörtern besteht („Spea- king-URL“)10.Auf payback.de werden zwei weiterführende URLs untersucht. Wählt man den Themenbereich „Punkte einlösen“ aus, entsteht eine optimale URL. Wird hingegen „In- formieren“ ausgewählt, bedarf die entstandene URL einer Optimierung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: URL-Struktur11

3.1.2 Headline Struktur

Headlines bilden das schematische Rückgrat der Webseite und sollten gemäß ihrer Hierarchie genutzt werden. Eine sinnvoll gegliederte und korrekte Struktur der Überschriften erleichtert dem Nutzer schnell den Inhalt bzw. die Aussage einer Seite zu erfassen. Das trifft ebenso auf Suchmaschinen zu. Die HTML-Spezifikation unterteilt hierarchisch zwischen sechs Über- schriften (H1-H6). H1 ist die wichtigste Überschrift und sollte pro Seite idealerweise nur ein- mal vorkommen12. Mit Hilfe des SEO-Check-Tools wird nun folgende URL untersucht: https://www.payback.de/online-shopping.

Idealerweise wurde H1 nur einmal verwendet. Ebenso ist die restliche Struktur korrekt und stimmig.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Headline Struktur13

3.1.3 Interne Verlinkungen

Für eine erfolgreiche OnPage-Optimierung ist eine strukturierte Verlinkung unabdingbar. Häufig wird das Hauptaugenmerk auf externe Verlinkungen gelegt, doch auch die interne Verlinkung ist ein mächtiges Werkzeug. Suchmaschinen benötigen interne Links, damit sämt- liche Unterseiten problemlos zugeordnet werden können. Dadurch wird ebenfalls die Nut- zerfreundlichkeit einer Webseite gesteigert, wodurch wiederum Usability und Ranking gestei- gert werden14. Im Internetauftritt von Payback wird folgende Seite in Bezug auf die internen Verlinkungen untersucht: https://www.payback.de/praemien/produkt/l-m-rollreisetasche_9270250 (Produktdetailseite Rollreisetasche)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Interne Verlinkungen15

Es bleibt festzuhalten, dass die notwendigsten internen Verlinkungen getroffen wurden. So können sowohl die Startseite als auch alle wichtigen Kategorieseiten problemlos erreicht wer- den. Auffällig ist aber, dass keine Verlinkungen zu weiterführenden Themen oder weiteren Produkten existiert. Die internen Verlinkungen könnten optimiert werden, indem man bei- spielsweise auf ähnliche Produkte verweist. Des Weiteren könnte auf spezielle Aktionen auf- merksam gemacht werden.

3.1.4 404-Fehlerseiten

Ein 404-Fehler tritt auf, wenn die URL fehlerhaft eingegeben wurde. Ebenso wird er sichtbar, wenn Google oder auch andere Webseiten auf eine veraltete Seite verweisen, die umbenannt, umgezogen oder gänzlich gelöscht wurde. In den meisten Fällen ist jedoch der Besucher der Schuldige, da er sich vertippt hat. Eine Überprüfung der Payback-Seite mit einem fehlerhaf- ten Link (payback.de/bodev) hat ergeben, dass eine 404-Fehlerseite existiert und ein korrekter 404-Statuscode zurückgegeben wird. Trotz der korrekten Einstellungen könnte die 404-Feh- lerseite von Payback optimiert werden. Hauptsächlich in Bezug auf Design und Verlinkung, Die 404-Fehlerseite wirkt sehr trist und einfach und bewegt einen Nutzer buchstäblich zum Verlassen der Seite. Das bisherige Design könnte durch ein aufwendigeres und eventuell so- gar komödiantisches Design ersetzt werden. Ebenso könnte über eine neue Verlinkung nach- gedacht werden. Im oberen linken Rand ist mit dem blauen Payback Schriftzug zwar die Möglichkeit gegeben auf die Startseite zurückzukommen, diese könnte aber leicht übersehen werden. Eine Möglichkeit wäre die Nutzung eines verlinkten großes Logos oder ein großer verlinkter Schriftzug.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: 404-Fehlerseite16

3.1.5 Robots-Tag

Mit der Hilfe des Meta-Robots-Tag kann der Betreiber einer Webseite gezielt steuern, welche Unterseiten vom Google-Bot ausgelesen werden sollen. Dabei erhält der Tag die entsprechen- den Informationen zur Indexierung der Webseite17. Folgende Webseite wird auf die Nutzung des Robots-Tag untersucht: https://www.payback.de/praemien

Der Robots-Tag wird verwendet und hat folgende Bestandteile:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7: Robots-Tag18

noodp: Durch den Eintrag „noodp“ wird verhindert, dass Suchmaschinen für Meta Title und Description die Daten aus dem passenden Eintrag in Open Directory nutzen19. noydir: Dieses Meta Tag zwingt Yahoo dazu, den Meta Title und die Meta Description der eigenen Webseite zu ändern. Der bereits gespeicherte Webkatalog wird nicht verwendet20. index: Die Seite soll indexiert werden21.

follow: Allen Links auf der Seite soll gefolgt werden22.

[...]


1 Tagesspiegel 2016

2 Vgl. Thieme 2017

3 Vgl. Thieme 2017

4 Vgl. Werner 2016

5 Vgl. SISTRIX (o.D.)

6 Quelle: https://de.sistrix.com/payback.de

7 Quelle://de.sistrix.com/payback.de

8 Vgl. Gründerszene 2017

9 Vgl. Pleil/Zerfaß 2017, S.119

10 Vgl. Rankingchoach (o.D.)

11 Eigene Darstellung

12 Vgl. sistrix (o.D.)

13 Quelle: http://www.programmierung-webdesign-seo.de/seo-check/analyze/

14 Vgl. Rocket-Internet (o.D.)

15 Eigene Darstellung

16 Quelle: https://www.payback.de/Bodev

17 Vgl. Backlinktest 2014

18 Quelle: Seitenquelltext (https://www.payback.de/praemien)

19 Vgl. Ryte Wiki (o.D.)

20 Vgl. Advidera (o.D.)

21 Vgl. Meta-Tags Company (o.D.)

22 Vgl. Meta-Tags Company (o.D)

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Die Durchführung einer SEO-Analyse an einem Fallbeispiel
Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH  (Medien- und Onlinemarketing)
Veranstaltung
SEO
Note
1,7
Autor
Jahr
2017
Seiten
26
Katalognummer
V377299
ISBN (eBook)
9783668547803
ISBN (Buch)
9783668547810
Dateigröße
1067 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
SEO, SEA, SEA-Analyse, Payback, Onpage, Offpage, HAM, FHAM, Ismaning, Erding, Optimierung, Content
Arbeit zitieren
Alexander Bodev (Autor), 2017, Die Durchführung einer SEO-Analyse an einem Fallbeispiel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/377299

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