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Der Einfluss von Shakespeare auf "Woyzeck" von Georg Büchner

"Mit einem Wort, ich halte viel auf ... Shakespeare ..."

Titel: Der Einfluss von Shakespeare auf "Woyzeck" von Georg Büchner

Facharbeit (Schule) , 2015 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Xenia Klaffke (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Literatur, Werke
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Facharbeit ist es den Einfluss von Shakespeare in Büchners Werken nachzuweisen oder zu wiederlegen. "Woyzeck" repräsentiert hier die Werke Büchners, da eine Untersuchung aller Werke im Rahmen einer Facharbeit unmöglich ist. Zunächst werden als Untersuchungsgrundlage die Ideen Büchners und Shakespeares vom Drama beziehungsweise Theater herausgearbeitet. Begonnen wird dabei mit Shakespeare. Danach wird "Woyzeck" sowohl inhaltlich als auch stilistisch mit den Ideen und Werken Shakespeares verglichen. Büchners Ideen vom Drama werden dabei ebenfalls aufgegriffen. Weitere schriftstellerische Einflüsse werden ebenfalls kurz betrachtet, um abschließend zu einem gut fundierten Fazit zu gelangen.

Das Theater Shakespeares wird beispielhaft vor allem an den Tragödien "Hamlet", "König Lear", "Macbeth" und "Romeo & Julia" erläutert. In der Untersuchung werden generell die Tragödien Vorrang haben, da es aufgrund des "Fallens" Woyzecks unpassend wäre, "Woyzeck" mit Komödien und Historien Shakespeares zu vergleichen. Ob insgesamt ein Einfluss Shakespeares in Büchners Werken vorhanden ist, wird sich in dieser Erarbeitung zeigen.

William Shakespeare ist wohl einer der erfolgreichsten Dramatiker und Dichter aller Zeiten. Er hat mit seinem Schaffen im Vergangenen ganze Generationen geprägt. Dass diese Facharbeit sich aber tatsächlich mit der Untersuchung des Einflusses von Shakespeare auf einen Autor, hier Büchner, beschäftigt, ist beinahe Zufall.
Shakespeare begegnete mir zufällig privat häufiger. "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" hat im Originaltitel eine Shakespeareanspielung, die BBC warb mit einem Shakespearemonolog. Dies zeigte mir, dass Shakespeare selbst heute noch Einfluss besitzt. Ich fragte mich, wie dieser Einfluss früher war, wenn er heute noch präsent ist.

"Mit einem Wort, ich halte viel auf Goethe oder Shakespeare, aber sehr wenig auf Schiller." Dieser Satz aus einem Brief Georg Büchners wurde der Hauptgrund, warum ich meine Facharbeit nun auf den Einfluss Shakespeares bei Büchner beziehen wollte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Shakespeares Theater

2.1. Bühne und Spielbedingungen

2.2. Motive und Moral

2.3. Darstellung der Person

2.4. Sprache

2.5. Bruch mit der Tradition nach Aristoteles – offene Form

3. Büchners Ideen vom Drama

3.1. Die Aufgaben des dramatischen Dichters

3.2. Idealismuskritik und Weltbild

4. Einfluss Shakespeares in Büchners Werken – Beispiel „Woyzeck“

4.1. Inhalt und Form: „Woyzeck“

4.2. Vergleich: inhaltliche Aspekte

4.3. Vergleich: stilistische Aspekte

4.3.1. Spielbedingungen

4.3.2. Motive und Moral

4.3.3. Darstellung der Person

4.3.4. Sprache

4.3.5. Form

5. „Mit einem Wort, ich halte viel auf Goethe oder Shakespeare…“ – Ist Shakespeares Einfluss ein Monopol in Büchners Werken?

5.1. Lenz – Einflüsse in „Woyzeck“

5.2. Goethe – Einflüsse in „Woyzeck“

5.3. Shakespeares Einfluss als Monopol in Büchners Werken?

6. Zusammenfassung/Ergebnis/Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den literarischen Einfluss von William Shakespeare auf das dramatische Werk von Georg Büchner, insbesondere anhand des Dramenfragments „Woyzeck“. Dabei wird analysiert, inwieweit stilistische und inhaltliche Parallelen zwischen Shakespeares Dramen und Büchners Werk bestehen und ob diese einen maßgeblichen Einfluss auf Büchners dramatisches Schaffen darstellen.

  • Vergleich der dramatischen Theorien von Shakespeare und Büchner
  • Analyse der inhaltlichen und stilistischen Elemente in „Woyzeck“ mit Bezug auf Shakespeare
  • Untersuchung weiterer möglicher Einflüsse, wie von Goethe und Lenz
  • Diskussion über die Relevanz des Einflusses von Shakespeare auf Büchner
  • Kritische Reflexion über Determinismus und Realismus in Büchners Werk

Auszug aus dem Buch

2.1. Bühne und Spielbedingungen

Das elisabethanische Theater ist stadionähnlich gebaut. Die Bühne ist nach drei Seiten geöffnet. Somit ist keine Distanz zwischen Zuschauer und Bühne vorhanden, sodass die Dramengestaltung das Publikum zwingend ins Spiel mit einbezieht. Dies führt zum Einsatz der Wortkulisse. Sie verortet die Szene mit der Sprache. Auch Emotionen, Bewegungen oder die Handlung selbst werden wörtlich dargestellt. Der Bau und die Publikumszusammensetzung führen weiterhin zum Einsatz von „comic reliefs“ und ernsten Elementen in Komödien. Dies soll einen Stimmungsumbruch beim Zuschauer verhindern.

Des Weiteren gibt es zwei Nebenbühnen. Eine Guckkastenbühne in der hinteren Mitte der Hauptbühne und eine balkonähnliche Bühne über der Hauptbühne. Die Bauart der Bühne hat so ebenfalls Einfluss auf Shakespeares Dramen. Als Beispiel dient hier die „Balkonszene“ aus „Romeo und Julia“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema ein, erläutert die Motivation der Autorin und steckt den Untersuchungsrahmen durch die exemplarische Betrachtung von Büchners „Woyzeck“ ab.

2. Shakespeares Theater: Dieses Kapitel arbeitet die grundlegenden theatertechnischen und dramaturgischen Aspekte von Shakespeares Werk heraus, wie die offene Form und die Darstellung des Menschen.

3. Büchners Ideen vom Drama: Hier werden Georg Büchners theoretische Vorstellungen zum Drama, insbesondere sein Streben nach Realismus und die Kritik am Idealismus, dargelegt.

4. Einfluss Shakespeares in Büchners Werken – Beispiel „Woyzeck“: Dieser Abschnitt vergleicht inhaltliche und stilistische Merkmale von „Woyzeck“ direkt mit Shakespeares Dramen, um Parallelen aufzuzeigen.

5. „Mit einem Wort, ich halte viel auf Goethe oder Shakespeare…“ – Ist Shakespeares Einfluss ein Monopol in Büchners Werken?: Eine Untersuchung darüber, ob neben Shakespeare auch andere Einflüsse wie Lenz oder Goethe in „Woyzeck“ eine Rolle spielen.

6. Zusammenfassung/Ergebnis/Fazit: Das Kapitel fasst die Untersuchungsergebnisse zusammen und bewertet den Einfluss Shakespeares auf Büchners Werk als elementar.

Schlüsselwörter

Georg Büchner, William Shakespeare, Woyzeck, Drama, Realismus, Determinismus, offene Form, Einflüsse, Literaturvergleich, Theatergeschichte, Charakterdarstellung, Dramatik, literarische Analyse, elisabethanisches Theater.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Facharbeit befasst sich mit der Untersuchung des Einflusses von William Shakespeare auf das dramatische Werk von Georg Büchner, wobei das Werk „Woyzeck“ als konkretes Analysebeispiel dient.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die dramaturgischen Konzepte von Shakespeare und Büchner, die Ausgestaltung von Motiven und Moral, die Form des Dramas sowie der Vergleich spezifischer inhaltlicher und stilistischer Parallelen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, nachzuweisen oder zu widerlegen, inwieweit Shakespeare einen signifikanten Einfluss auf Büchners „Woyzeck“ ausgeübt hat und welchen Stellenwert dieser im Vergleich zu anderen Einflüssen einnimmt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Analyse, bei der zunächst die theoretischen Grundlagen beider Autoren herausgearbeitet und anschließend auf inhaltliche und stilistische Übereinstimmungen im Drama „Woyzeck“ geprüft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung von Shakespeares Theatertheorie, die theoretischen Ansätze Büchners, den detaillierten Vergleich an Hand des „Woyzeck“ und die Betrachtung weiterer Einflüsse wie Lenz und Goethe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind unter anderem Georg Büchner, William Shakespeare, Realismus, Woyzeck, Dramenform und Determinismus.

Welche Rolle spielt der Determinismus bei Büchner?

Der Determinismus ist ein zentrales Weltbildmerkmal Büchners, das Woyzeck als Hauptfigur prägt und erklärt, warum der Protagonist durch soziale Umstände in seine verzweifelte Lage gerät.

Wie unterscheidet sich die offene Form bei den beiden Autoren?

Während „Woyzeck“ das „klassische“ offene Drama repräsentiert, mischt Shakespeare in seinem offenen Drama häufiger Elemente des geschlossenen Dramas unter.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Einfluss von Shakespeare auf "Woyzeck" von Georg Büchner
Untertitel
"Mit einem Wort, ich halte viel auf ... Shakespeare ..."
Note
1,0
Autor
Xenia Klaffke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
18
Katalognummer
V377325
ISBN (eBook)
9783668560710
ISBN (Buch)
9783668560727
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Georg Büchner William Shakespeare Shakespeare Büchner Goethe Vergleich Einfluss Woyzeck Idealismus Realismus Untersuchung Theater
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Xenia Klaffke (Autor:in), 2015, Der Einfluss von Shakespeare auf "Woyzeck" von Georg Büchner, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/377325
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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