Der Aufbau der nachhaltigen Zukunftsstadt in Deutschland

Ein Projekt der Forschungs- und Innovationsagenda


Hausarbeit, 2016
16 Seiten, Note: 2,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ziel der Zukunftsstadt
2.1. Klimaneutralität
2.2. Energieeffizienz

3. Gegenwärtiger Stand einer Zukunftsstadt
3.1. Elektromobilität
3.2. Erneuerbare Energien

4. Geplantes Vorgehen der Bundesregierung

5. Umsetzungsmöglichkeit mit verschiedenen Schwerpunkten
5.1. Elektromobilität
5.2. Erneuerbare Energien

6. Schlussfolgerung

7. Literatur- und Quellenverzeichnis.

1. Einleitung

Die Umwelt ist das wichtigste Gut, denn sie bietet allen Lebewesen Tag für Tag ein Zuhause. Daher steht der Schutz ihrerseits im Vordergrund. Damit auch in der Zukunft der Lebensraum besteht, sollte schon heute auf die Umwelt geachtet werden. Dies wird auch als Nachhaltigkeit bezeichnet. Somit geht es bei Nachhaltigkeit, um den rücksichtvollen und vorausblickenden Umgang mit natürlichen Ressourcen.[1] Doch schon heute gibt es einige Probleme, die nicht mehr vermieden werden können, wie zum Beispiel der Klimawandel.

Die Forschungs- und Innovationsagenda (FINA) beschäftigt sich diesbezüglich mit dem Projekt der Zukunftsstadt. Die von der Bundesregierung entwickelte Nationale Plattform Zukunftsstadt (NPZ) setzt sich aus Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen.[2] Mehrere Bundesministerien sind am Aufbau dieses Projektes beteiligt. Sie unterstützen dabei die Entwicklung moderner Projekte und Forschungen, die die Nachhaltigkeit unserer Städte sichern sollen. Daher die Frage:

Wie weit sind wir von einer Zukunftsstadt in Deutschland entfernt?

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beschäftigt sich mit der Förderung der Schwerpunkte Bildung, Wissenschaft und Forschung in Deutschland. Diese Schwerpunkte enthalten Maßnahmen, welche von der frühkindlichen Förderung bis hin zur beruflichen Weiterbildung ergriffen werden. Im Jahr 2016 investiert die Bundesregierung 16,4 Milliarden Euro in das BMBF womit es die Förderung vorantreibt. Das BMBF gliedert sich in acht Abteilungen, wobei die Abteilung „Zukunftsvorsorge – Forschung für Kultur; Grundlagen und Nachhaltigkeit“ hinreichend für die eigene Arbeit ist.[3] [4]

2. Ziel der Zukunftsstadt

Um das Projekt einer Zukunftsstadt zu verwirklichen, werden mehrere Zielsetzungen in Betracht gezogen. Diese Zielsetzungen beinhalten effektive Maßnahmen, mit denen die Folgen des Klimawandels eingegrenzt werden sollen.[5]

2.1. CO2-Neutalität:

CO2 und weitere Klimagase bringen einen Schaden für das Klima und die Umwelt mit sich. Die Treibhausgase tragen in einer zu hohen Konzentration in der Erdatmosphäre zur Erwärmung des Klimas bei. Dies kann zu einer globalen Erwärmung der Erde führen und damit das Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen.[6]

Hauptsächlich sind der Ölverbrauch der Autos und das Verbrennen von fossilen Energieträgern für den hohen CO2-Gehalt in der Atmosphäre verantwortlich. In Deutschland stellt besonders Braunkohle ein wichtiger Stromerzeuger dar. Die Braunkohlekraftwerke produzieren jährlich die Hälfte des CO2-Ausstoßes aller Kraftwerke Deutschlands.[7]

Um dem Klimawandel ein Ende zu setzen, setzt sich das Umweltbundesamt eine klimaneutrale Gesellschaft als Zielsetzung. Dabei steht die Senkung der Treibhausgasemissionen im Vordergrund. In Deutschland soll der Treibhausgasausstoß auf minus 95 Prozent gesenkt werden.[8]

2.2. Energieeffizienz:

Energieeffizienz beschreibt den Prozess die eingesetzte Energie in einem System zu reduzieren, um Dienstleistungen zu erbringen.

Die Steigerung der Energieeffizienz ist als Teilmenge des Energiesparens anzusehen und von tragender Bedeutung, da sie gesellschaftliche Vorteile hervorbringt. Die Energieeffizienz senkt die Importabhängigkeit von Naturgasen aus dem Ausland, den Energierohstoffbedarfs und die Energiekosten. Außerdem tragen Effizienzmaßnahmen zum Klimaschutz bei.[9]

Damit bietet die Energie- und Ressourceneffizienz ein wichtiges Ziel des Projekts Zukunftsstadt. Auf die Vernetzung von Gebäuden und Quartieren soll einen besonders großen Wert gelegt werden, um dieses Ziel zu erreichen.[10] In der Bekanntmachung zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Demonstration auf dem Gebiet energieeffizienter Gebäude und Quartiere des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) steht geschrieben:

„Der Titel der Initiative „Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt“ steht plakativ für den gesamten Bereich des energieoptimierten Bauens, Sanierens und Betreibens von Gebäuden und Energieinfrastrukturen in Quartieren und umfasst alle Aspekte der Erhöhung der Energieeffizienz […].“

Ziel sei es, die Akzeptanz zu finden nahezu ohne fossile Brennstoffe auskommen. Infolgedessen wird ein großer Wert auf die erhöhte Nutzung von erneuerbaren Energien gelegt, um die Energieeffizienz umzusetzen. Dabei wird die Wirtschaftlichkeit bei der Sanierung und dem Neubau von mehrgeschossigen Wohnbauten besonders berücksichtigt. Zusammenfassend steht in der Bekanntmachung geschrieben:

„Ziel der Energieforschung ist es daher auch zu demonstrieren, dass es insbesondere durch die Vernetzung auf Quartiersebene möglich ist, schnell und wirtschaftlich energetisch hochwertigen und flexibel nutzbaren Wohnraum in Verbindung mit energieoptimierter Infrastrukturen zu schaffen.“[11]

3. Gegenwärtiger Stand einer Zukunftstadt

Im Hinblick auf die eigene Arbeit, ist es von Bedeutung den gegenwärtigen Stand zu recherchieren, um einschätzen zu können, wie weit Deutschland von einer Zukunftsstadt entfernt ist. Um dies zu erreichen, werden die Bereiche Elektromobilität und erneuerbare Energien in einen besonderen Fokus gestellt, da sie wesentliche Forschungsschwerpunkte des Projekts Zukunftsstadt darstellen.

3.1. Elektromobilität:

Elektroautos sind kein Zukunftsthema mehr, sondern allgegenwärtig. Die Elektromobilität ist seit dem Jahre 2012 ein Innovationsthema aller namhaften Automobilhersteller. Seit 2015 werden Elektroautos in der Massenproduktion hergestellt. Dabei gibt es bereits eine riesige Auswahl vom Kleinwagen bis hin zum Sportwagen.[12]

Damit der Kauf der Autos angekurbelt wird, kann seit dem 11. Juli 2016 die Förderung oder auch Prämie beantragt werden. Darunter sind nicht nur Privatkäufer interessiert, sondern auch Unternehmen. Die Summe reicht höchstens für 400 000 Autos.[13]

Zurzeit gibt es rund 55 Tausend Elektroautos in Deutschland – 19 Tausend Elektro-Pkws und 33 Tausend Hybridfahrzeuge.[14]

Der gegenwärtige Stand der CO2-Emissionen ist bereits bei einem Elektroauto um 46 Prozent niedriger als bei einem Fahrzeug, welches mit Benzin betrieben wird. Der elektronische Antrieb übertrifft bereits die Leistung und den Verbrauch eines Verbrennungsmotors. Ein modernes Elektroauto nutzt über 80 Prozent der aufgeladenen Energie, während ein Auto mit Verbrennungsmotor 80 Prozent der Energie verliert und nicht umsetzt.[15]

[...]


[1] Leymann et. al. (o.Z.)

[2] o.V. (2015)

[3] Bax (2010)

[4] Wanka (2016)

[5] Bilharz (2014)

[6] Möller (2016)

[7] Franzenburg et. al. (2013)

[8] Bilharz (2014)

[9] Pehnt (2010)

[10] Born et. al. (2016)

[11] Menzen et. al. (2016)

[12] Blome (2012)

[13] Clausen et. al (2016)

[14] Mohr (2016)

[15] Gómez et. al. (2009)

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Der Aufbau der nachhaltigen Zukunftsstadt in Deutschland
Untertitel
Ein Projekt der Forschungs- und Innovationsagenda
Hochschule
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin  (Forschungs- und Innovationsagenda (FINA))
Note
2,7
Autoren
Jahr
2016
Seiten
16
Katalognummer
V377329
ISBN (eBook)
9783668560857
ISBN (Buch)
9783668560864
Dateigröße
840 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
aufbau, zukunftsstadt, deutschland, projekt, forschungs-, innovationsagenda
Arbeit zitieren
Jennifer Winter (Autor)Marie Louise Franz (Autor), 2016, Der Aufbau der nachhaltigen Zukunftsstadt in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/377329

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