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Standardisierte versus differenzierte Werbestrategien: Zur Bedeutung kultureller Einflussfaktoren auf die Entscheidung bei internationalen Werbestrategien

Title: Standardisierte versus differenzierte Werbestrategien: Zur Bedeutung kultureller Einflussfaktoren auf die Entscheidung bei internationalen Werbestrategien

Diploma Thesis , 2005 , 82 Pages , Grade: 2,1

Autor:in: Patrick Zenz-Spitzweg (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Im Zuge internationaler Verflechtungen und allgemeiner Globalisierungsprozesse hat neben anderen betriebswirtschaftlichen Aspekten besonders die Rolle des Marketings im internationalen Kontext in den letzten Jahren besonders stark an Bedeutung gewonnen. Durch den gestiegenen Wettbewerb sehen sich Unternehmen dazu veranlasst, ihre Produkte auch auf ausländischen Märkten anzubieten. Hierfür bedarf es der Entwicklung entsprechender Marketingstrategien. Bei der Wahl der Strategie bieten sich zwei Optionen: zum einen eine standardisierte Strategie - also eine identische Marktbearbeitung aller Märkte -, zum anderen eine differenzierte Strategie, die die landesspezifischen Nebenbedingungen der jeweiligen Auslandsmärkte berücksichtigt. Hierbei hat sich gezeigt, dass neben anderen Einflussfaktoren des Mikro- und Makroumfelds eines Landes, besonders die Kultur starken Einfluss auf den Erfolg internationaler Marketingstrategien haben kann. Die vorliegende Arbeit untersucht und diskutiert die Bedeutung sowie den Einfluss der Kultur auf die Entscheidung bei internationalen Marketingstrategien, wobei gezielt auf das Element der Werbung eingegangen wird. Im Mittelpunkt steht die Überlegung, inwieweit internationale Werbestrategien Standardisierungspotential besitzen oder ob differenziertes Vorgehen aufgrund kultureller Einflussfaktoren immer zwingend notwendig ist. Die Arbeit basiert dabei auf einem integrativ-prozessualen Marketingverständnis.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemhintergrund

1.2 Problemstellung

1.3 Erkenntnisziel

1.4 Gang der Untersuchung

2 Theoretischer Bezugsrahmen

2.1 Internationales Marketing

2.1.1 Das EPRG-Konzept

2.1.2 Internationalisierungsstrategien

2.2 Standardisierte und differenzierte Werbestrategien

2.2.1 Definition der Werbestrategie

2.2.2 Standardisierte Werbestrategien

2.2.3 Differenzierte Werbestrategien

2.3 Einflussfaktoren internationaler Werbestrategien

2.3.1 Das nationale Mikroumfeld

2.3.2 Das nationale Makroumfeld

2.4 Zur Bedeutung der Kultur

3 Kultur und Internationale Werbestrategien

3.1 Elemente der Kultur und ihr Einfluss auf internationale Werbestrategien

3.1.1 Werte und Normen

3.1.2 Ästhetik

3.1.3 Verbale und Nonverbale Kommunikation

3.1.4 Religion

3.1.5 Gepflogenheiten

3.1.6 Bildung und soziale Institutionen

3.2 Ausgewählte Kulturtheorien

3.2.1 Kulturtheorie nach Hall

3.2.2 Kulturtheorie nach Hofstede

3.3 Kultur und Werbung

4 Interkulturelle Werbestrategien

4.1 Werbestrategien im internationalen Kontext

4.2 Konzeption und Teilfunktionen internationaler Werbestrategien

4.3 Planung der Werbestrategie

4.3.1 Werbeobjekt und Werbesubjekt

4.3.2 Werbemittel

4.3.3 Werbeträger

4.3.4 Gestaltung der Werbung

4.4 Ausführung und Kontrolle der internationalen Werbestrategie

5 Schlussfolgerungen und Resumé

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und diskutiert die Bedeutung sowie den Einfluss der Kultur auf die Entscheidung bei internationalen Marketingstrategien, wobei gezielt auf das Element der Werbung eingegangen wird. Im Mittelpunkt steht die Forschungsfrage, inwieweit internationale Werbestrategien Standardisierungspotential besitzen oder ob ein differenziertes Vorgehen aufgrund kultureller Einflussfaktoren zwingend notwendig ist.

  • Integrativ-prozessuales Marketingverständnis
  • Standardisierung versus Differenzierung von Werbestrategien
  • Einfluss nationaler Mikro- und Makroumfelder auf Marketingentscheidungen
  • Kulturelle Einflussfaktoren (Werte, Normen, Ästhetik, Sprache, Religion)
  • Theorien von Hall und Hofstede im Marketingkontext

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Ästhetik

Ästhetik umfasst die Einstellung einer Kultur gegenüber Schönheit und Güte von Musik, Kunst, Folklore und Drama. Für das Marketing spielt der Aspekt der Ästhetik eine wichtige Rolle, da Konsumenten aus unterschiedlichen Kulturen verschiedene Auffassungen in Bezug auf die Darstellung eines Produktes, dessen Markennamen, und die in der Werbestrategie verwendeten Farben und Symbole haben können. So scheiterte General Motors bei dem Versuch, den „Chevy Nova“ auf den spanischen Markt einzuführen. Der Fehler lag darin, dass der Markenname „no va“ im spanischen „es funktioniert nicht“ bedeutet, und so die potentiellen Kunden den Wagen ablehnten.

Ähnlich verhält es sich mit Farben. Lange Zeit war man der Auffassung, dass das Farbempfinden der Menschen weltweit vergleichsweise ähnlich sei. Studien haben jedoch gezeigt, dass gerade dies nicht der Fall ist. So verbinden Amerikaner und Japaner die Farbe Braun mit dem Attribut „günstig“, wohingegen Chinesen die gleiche Farbe eher mit „wohlschmeckend“ verbinden. Ähnlich verhält es sich auch mit der Farbe Weiß. McDonald’s verfehlte in Japan mit der Werbefigur „Ronald McDonald“ seine Werbewirkung, da dort das weiß geschminkte Gesicht des Clowns mit dem Tod in Verbindung gebracht wird. Es ist also wichtig, das ästhetische Empfinden einer Kultur zu verstehen und richtig zu interpretieren, um keine fundamentalen Fehler bei der Werbestrategie zu begehen. Das Hauptproblem besteht hierbei, dass der Kunde sich nicht nur nicht angesprochen fühlt das Produkt zu kaufen, sondern sogar Abneigung und negative Eindrücke erzeugt werden können, die sich langfristig auf das Produkt und das Unternehmen auswirken.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert den Problemhintergrund internationaler Werbestrategien, leitet die Problemstellung sowie das Erkenntnisziel ab und beschreibt den Gang der Untersuchung.

2 Theoretischer Bezugsrahmen: Dieses Kapitel führt in das internationale Marketing ein, diskutiert Standardisierungs- und Differenzierungsstrategien und beleuchtet die Einflussfaktoren des Mikro- und Makroumfelds sowie die Bedeutung der Kultur.

3 Kultur und Internationale Werbestrategien: Es erfolgt eine detaillierte Untersuchung kultureller Elemente und ein Vergleich ausgewählter Kulturtheorien von Hall und Hofstede hinsichtlich ihrer Relevanz für Werbestrategien.

4 Interkulturelle Werbestrategien: Das Kapitel verbindet die theoretischen Grundlagen mit dem integrativ-prozessualen Marketingansatz und diskutiert die Phasen Konzeption, Planung, Ausführung und Kontrolle der internationalen Marktkommunikation.

5 Schlussfolgerungen und Resumé: Die Arbeit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer Kombination aus standardisierten und differenzierten Elementen bei der Entwicklung internationaler Werbestrategien.

Schlüsselwörter

Internationales Marketing, Werbestrategie, Standardisierung, Differenzierung, Kultur, Kulturtheorien, Hofstede, Hall, Marktumfeld, Konsumgütermarketing, Marktkommunikation, Werbegestaltung, Wettbewerbsfähigkeit, Globalisierung, Werbebotschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Herausforderungen international agierender Unternehmen bei der Wahl zwischen standardisierten oder differenzierten Werbestrategien unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind das internationale Marketing, die Bedeutung kultureller Einflussfaktoren, Kulturtheorien (Hall/Hofstede) und die praktische Planung sowie Kontrolle internationaler Marktkommunikation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, wie stark die Kultur auf internationale Werbestrategien einwirkt und inwieweit daraus ein Bedarf für landesspezifische Anpassungen entsteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einem integrativ-prozessualen Marketingverständnis, das die verschiedenen Phasen der Marktbearbeitung (Konzeption, Planung, Ausführung, Kontrolle) analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Einflussfaktoren des nationalen Umfelds (Mikro- und Makro), kulturelle Elemente (z.B. Werte, Sprache, Religion) und konkrete Planungsschritte für internationale Werbekampagnen diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind Internationales Marketing, Standardisierung, Differenzierung, Kulturdimensionen nach Hofstede und interkulturelle Werbegestaltung.

Wie beeinflusst die Kultur nach Hofstede die Werbegestaltung?

Hofstedes Dimensionen, wie etwa die Machtdistanz oder Maskulinität, bieten Anhaltspunkte, um kulturell homogene Ländergruppen zu bilden und Werbebotschaften zielgerichteter auf lokale Werte abzustimmen.

Welche Rolle spielt der Integrativ-Prozessuale Marketingansatz?

Er dient als strukturelles Grundmodell, um die Phasen der Marktkommunikation (Anbahnungsphase) im internationalen Kontext systematisch zu analysieren und den erhöhten Koordinationsbedarf darzustellen.

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Details

Title
Standardisierte versus differenzierte Werbestrategien: Zur Bedeutung kultureller Einflussfaktoren auf die Entscheidung bei internationalen Werbestrategien
College
European Business School - International University Schloß Reichartshausen Oestrich-Winkel
Grade
2,1
Author
Patrick Zenz-Spitzweg (Author)
Publication Year
2005
Pages
82
Catalog Number
V37732
ISBN (eBook)
9783638369978
Language
German
Tags
Standardisierte Werbestrategien Bedeutung Einflussfaktoren Entscheidung Werbestrategien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Zenz-Spitzweg (Author), 2005, Standardisierte versus differenzierte Werbestrategien: Zur Bedeutung kultureller Einflussfaktoren auf die Entscheidung bei internationalen Werbestrategien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37732
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