Die "Maxime" und der "kategorischer Imperativ" Immanuel Kants. Eine Bestimmung der Begriffe in der "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten"


Hausarbeit, 2015
16 Seiten, Note: 1,3
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Begriffe und Grundlagen in Kants Moralphilosophie
2.1. Imperative im Allgemeinen und der hypothetische Imperativ
2.2. Die Maxime
2.3. Die Pflicht
2.4. Der gute Wille

3. Der kategorische Imperativ
3.1. Die verschiedenen Formeln des kategorischen Imperativs
3.1.1. Die Universalisierungs- und die Naturgesetzformel
3.1.2. Die Selbstzweckformel
3.1.3. Die Autonomieformel
3.2. Zusammenhang der Formeln des kategorischen Imperativs
3.3. Voraussetzungen für die Möglichkeit des kategorischen Imperativs

4. Zusammenfassung und Fazit

5. Literaturverzeichnis
5.1. Primärliteratur
5.2. Sekundärliteratur
5.3. Sonstige Quellen

1. Vorwort

Immanuel Kant war der wohl größte deutsche Philosoph und gehört zu den bedeutendsten europäischen Denkern und Schriftstellern der Neuzeit. Seine Schriften bildeten einen Höhepunkt in der Geschichte des modernen Denkens und Handelns, indem er den Prozess der deutschen Aufklärung maßgeblich beeinflusste. Dementsprechend bedeutungsvoll und bis heute geachtet sind Gedanken, Ideen und Prinzipien, die Kant aufgestellt und entwickelt hat.

Auch der kategorische Imperativ, die höchste und bekannteste Handlungsanweisung in der Philosophie überhaupt, stammt aus der Feder des deutschen Philosophen. Mit ihm hat Kant eine Antwort auf die Frage nach moralisch wertvollem und gutem Handeln ausgearbeitet, die Maxime einer Handlung auf ihre Moralität und Vertretbarkeit zu überprüfen. Die beiden zentralen Begriffe „Maxime“ und „Kategorischer Imperativ“, zwei Herzstücke der Ethik und Moralphilosophie Kants, sollen in dieser Hausarbeit bestimmt und erklärt werden.[1]

Zunächst werden grundlegende Wörter und Termini erklärt (unter anderem die Maxime), die wichtig für das Verständnis der nachfolgenden Hausarbeit sind.

Anschließend geht es um die Bestimmung des Begriffs „kategorischer Imperativ“. Nach einigen allgemeinen Worten und Feststellungen zu diesem grundlegenden Prinzip der Ethik wird jede Formel, die Kant in der GMS entwickelt hat, im Einzelnen untersucht, woraufhin verdeutlicht wird, inwiefern diese Prinzipien der Moralität miteinander zusammenhängen. Im darauffolgenden Kapitel geht es um die Frage, wie ein kategorischer Imperativ überhaupt möglich ist.

Die gesammelten Erkenntnisse münden in einer kurzen Zusammenfassung und in die Überlegung, ob der kategorische Imperativ als theoretisches Prinzip auch praktisch im Alltag anwendbar ist und als allgemeines Handlungsprinzip bestehen kann.

2. Begriffe und Grundlagen in Kants Moralphilosophie

2.1. Imperative im Allgemeinen und der hypothetische Imperativ

Menschen sind sowohl Vernunft- als auch Naturwesen. Als vernünftige Wesen[2] haben sie die Fähigkeit, Schlüsse zu ziehen, ihr Handeln in einem größeren Kontext zu betrachten und einzuordnen und so eine moralisch wertvolle Handlungsmöglichkeit zu finden. Andererseits haben Triebe, Neigung und Erfahrung, also natürliche Einflüsse, Auswirkung auf sie. Menschen sind also vernunftbegabt, handeln jedoch nicht immer zwingend vernünftig, weil die Natur mit der Vernunft konkurriert. Daher braucht jeder Mensch ein allgemeines Gesetz, das ihm moralisches Handeln vorschreibt, um sittlich handeln zu können. Dieses Gesetz dient den Menschen als Imperativ, drückt also ein Sollen aus, damit sie ihre Entscheidungen gänzlich unabhängig von natürlichen Trieben und äußeren Einflüssen treffen können.[3]

„Die Vorstellung eines objektiven Prinzips, sofern es für einen Willen nötigend ist, heißt ein Gebot (der Vernunft), und die Formel des Gebots heißt Imperativ.“[4]

Der hypothetische Imperativ enthält eine Bedingung, die erfüllt werden, beziehungsweise ein Mittel, das gegeben sein muss, um das gesetzte Ziel zu erreichen. Man könnte ihn folgendermaßen definieren: Wenn/weil du a (den Zweck) erreichen willst, musst du b (das Mittel) tun/heranziehen! Kant unterscheidet zwei Arten des hypothetischen Imperativs: den Imperativ der Geschicklichkeit (problematisch-praktisches Prinzip) und den der Klugheit (assertorisch-praktisches Prinzip).

Der Imperativ der Geschicklichkeit ist, gefüllt mit Inhalt, nicht für jedes vernünftige Wesen relevant, da „bei diesem der Zweck nur möglich“[5], also nicht für alle vernünftigen Wesen zwingend nötig oder erstrebenswert ist.

Wenn jemand zum Beispiel ein guter Saxophonspieler werden möchte, könnte eine Voraussetzung dafür sein, dass er sich jeden Tag Zeit zum Üben nimmt. Das Ziel, ein erfolgreicher Saxophonspieler zu werden, hat aber selbstverständlich nicht jeder. Für den Einzelnen drückt dieser Imperativ zwar die Notwendigkeit des täglichen Übens aus. Viele andere Menschen müssen diesem Imperativ jedoch nicht gehorchen, weil sie auch das Ziel, das mit der Handlung erreicht werden soll, nicht verfolgen.

Der Imperativ der Klugheit gilt hingegen für alle vernünftigen Wesen gleichermaßen, weil er das Streben nach Glückseligkeit betrifft, welches „man sicher und a priori bei jedem Menschen voraussetzen kann“[6].[7]

2.2. Die Maxime

Eine Maxime ist „das subjektive Prinzip des Wollens“[8] oder auch „das subjektive Prinzip zu handeln“[9].

Eine Maxime ist ein Handlungsgrundsatz eines vernünftigen Wesens. Ein Beispiel wäre „Ich lüge nie.“ oder „Wenn ich angegriffen werde, verteidige ich mich.“. Maximen sind praktische Regeln, die sich ein vernünftiges Wesen mit dem Ziel auferlegt, danach zu handeln. Bei keinem vernünftigen Wesen sind sie von Beginn des Lebens an a priori vorhanden, sondern diese Maximen entwickelt jeder im Laufe seines/ihres Lebens. Da die Menschen sich neben der Vernunft wie gesagt auch durch die Natur beeinflussen lassen, haben Maximen keine allgemeine (objektive) Gültigkeit wie ein Gesetz, sondern sie betreffen immer nur den Willen eines einzelnen vernünftigen Wesens und dessen individuelle Natur, weshalb sie empirisch bedingt sind, also unter Einfluss von z. B. persönlichen Empfindungen und Meinungen stehen.

Der Maxime gegenüber steht das objektive Prinzip, also ein allgemeines Gesetz: Würden Menschen ihre Entscheidungen einzig und allein nach den Regeln der Vernunft treffen, wären ihre Maximen solche objektiven Prinzipien und damit allgemeine Gesetze, die von jedem vernünftigen Wesen Gesetzmäßigkeit verlangen. Da dies bei Menschen jedoch nicht der Fall ist, muss ihnen durch den kategorischen Imperativ vorgeschrieben werden, wie ein Individuum handeln soll.[10]

2.3. Die Pflicht

Kant unterscheidet in der GMS die Begriffe „pflichtmäßig“ und „aus Pflicht“.

Angenommen, ein Autofahrer fährt nachts auf einer Landstraße mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h. Trotz der Tatsache, dass weit und breit kein Auto zu sehen ist und er schnell nach Hause möchte, hält er sein Tempo bei 100 km/h. In diesem Fall ist es naheliegend anzunehmen, dass die Handlung aus Pflicht, also allein aus Achtung vor dem Sittengesetz, erfolgt und nicht nur pflichtgemäß, also zum Beispiel aus Angst vor möglichen Strafen oder einem Unfall.[11]

Um nach Kant moralisch wertvoll zu handeln, reicht es also nicht, dass die Handlung objektiv mit dem Gesetz übereinstimmt, sondern die Maxime der Handlung muss ausschließlich auf der Achtung für dieses Gesetz gründen. Legalität allein reicht für Moralität nicht aus.[12]

2.4. Der gute Wille

„Es ist überall nichts in der Welt, ja überhaupt auch außer derselben zu denken möglich, was ohne Einschränkung für gut könnte gehalten werden, als allein ein guter Wille.“[13]

Mit dieser Behauptung beginnt der erste Abschnitt der GMS. Der Gedanke dahinter ist, dass viele vermeintlich gute Eigenschaften zwar zu guten Handlungen genutzt werden können, jedoch gleichzeitig auch für böses, also unmoralisches Verhalten. Mut kann beispielsweise eine anzuerkennende Eigenschaft einer Person sein, mit der diese eine andere vor dem Ertrinken in einem Fluss rettet. Allerdings kann zum Beispiel auch ein Bankräuber Mut beweisen, indem er sich trotz der Risiken, die ihn bei und nach einem Bankraub erwarten, zu der Tat überwindet.

Da auf den menschlichen Willen nicht nur Vernunft, sondern auch natürliche Einflüsse und Triebe einwirken, wird unser Wille erst schlechthin gut, indem die Pflicht auf ihn Einfluss ausübt.[14]

3. Der kategorische Imperativ

3.1. Die verschiedenen Formeln des kategorischen Imperativs

Der kategorische Imperativ ist einer der bekanntesten Prüfsteine sittlichen Handelns, nach dem endlich vernunftbegabte Wesen (also Menschen) die Maximen ihrer Handlungen beziehungsweise ihre Willensbestimmung auf ihre Sittlichkeit und ihren moralischen Wert untersuchen sollen. Er ist im Gegensatz zum hypothetischen Imperativ aber nicht nur ein Prinzip, sondern ein praktisches Gesetz, da er ein Gebot der praktischen Vernunft enthält, das uneingeschränkte Gesetzmäßigkeit verlangt. Er bestimmt den Willen aller vernünftigen Wesen rein formal (und nicht materiell). Der kategorische Imperativ nimmt keinerlei Rücksicht auf individuelle Interessen und Bedürfnisse und gilt daher a priori für jedes vernünftige Wesen. Zugleich ist er synthetisch, weil der Wille der Menschen, die zwar vernunftbegabt, jedoch gleichzeitig auch Naturwesen sind, mit dem moralisch Guten zusammengeführt werden muss.[15] Er ist also ein „synthetisch-praktischer Satz a priori“[16].

Der Bewegungsgrund für moralisches Handeln ist die Achtung fürs Gesetz, „welche bloß das Bewußtsein der U n t e r o r d n u n g meines Willens unter einem Gesetz ohne Vermittlung anderer Einflüsse […] bedeutet“[17] und a priori für jedes vernünftige Wesen gilt. Sie ist ein Gefühl, das nicht von der Natur, sondern allein von der Vernunft erzeugt wird. Wegen der Achtung hat jedes vernünftige Wesen ein „moralische[s] so genannte I n t e r e s s e“[18], welches die Motivation des vernünftigen Wesens, das Sittengesetz zu befolgen, darstellt.

Um vor dem kategorischen Imperativ zu bestehen, muss eine Handlung nicht nur pflichtmäßig, sondern aus Pflicht, also allein aus Achtung vor dem Sittengesetz, geschehen.

In der GMS hat Kant mehrere Formeln des kategorischen Imperativs ausgearbeitet.[19]

3.1.1. Die Universalisierungs- und die Naturgesetzformel

a. Die Universalisierungsformel

„[H]andle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß sie ein allgemeines Gesetz werde.“[20]

Diese erste in der GMS auftauchende Formel des kategorischen Imperativs besagt, dass vernünftige Wesen, bevor eine Handlung ausgeführt wird, eine Maxime formulieren sollen, die dieser Handlung zu Grunde liegt, um diese Maxime dann auf ihre Sittlichkeit und ihren moralischen Wert hin zu untersuchen. Dazu wird sie verallgemeinert: Kann ich wollen, dass meine Maxime zum allgemeinen Gesetz wird, in der Folge also alle vernünftigen Wesen nach dieser Maxime handeln beziehungsweise handeln müssen? Ein allgemeines Gesetz kann sie nur unter der Bedingung werden, dass für vernünftige Wesen kein Widerspruch im Denken und/oder Wollen entsteht.

Ein Beispiel: Eine Person steht an einer Ampel. Weil sie es eilig hat und kein Auto sieht, will sie bei Rot über die Straße gehen. Die Maxime zu dieser Handlung lautet: Wenn ich an einer roten Ampel stehe, mich in Sicherheit wähne und mich beeilen muss, gehe ich über die Straße. Diese Maxime zum allgemeinen Gesetz zu machen, hätte jedoch zur Folge, dass der Straßenverkehr sowohl für einen selbst, als auch für andere Menschen zu einem ernsthaft gefährlichen Unterfangen werden würde, da Personen zum Teil unaufmerksam sind und es zudem zum Beispiel unübersichtliche Kreuzungen gibt. Das kann ein vernünftiges Wesen nicht wollen, weshalb eine Person in einer solchen Situation also abwarten muss, bis es Grün wird.

b. Die Naturgesetzformel

„[H]andle so, als ob die Maxime deiner Handlung durch deinen Willen zum allgemeinen Naturgesetze werden sollte.“[21]

Die zweite Formulierung, die sogenannte Naturgesetzformel, ist der Universalisierungsformel sehr ähnlich: In ihnen beiden wird die der Handlung zu Grunde liegende Maxime verallgemeinert. Universalisierungs- und Naturgesetzformel gelten daher in der GMS als ein und dasselbe Prinzip der Moralität.[22]

Bei der Naturgesetzformel wird die Maxime dahingehend begutachtet, ob ein Widerspruch mit dem Naturgesetz entsteht oder nicht, indem überprüft wird, ob die subjektive Maxime sinnvoll in die bestehende Naturordnung eingeordnet werden kann, in der alles stimmig und logisch zusammenhängt und miteinander interagiert. Kant behandelt zur Naturgesetzformel vier Beispiele: zwei zu „vollkommenen“ Pflichten (gegen sich selbst) und zwei zu „unvollkommenen“ Pflichten (gegen andere Menschen).

1.) Eine Person ist so verzweifelt, dass sie sich das Leben nehmen möchte. Allerdings zeigt sich bei der Verallgemeinerung dieser Maxime, sich bei Hoffnungslosigkeit und Depressionen das Leben zu nehmen, ein Widerspruch mit dem Naturgesetz: Schmerz (in welcher Form auch immer) bereitet uns zwar Leid, dient aber in der Natur als Mittel, das zu Selbsterhaltung antreibt. Den Schmerz – in diesem Beispiel also die große Niedergeschlagenheit – als Begründung für die Selbstvernichtung zu nutzen, wäre demnach ein Widerspruch mit dem Naturgesetz. Diese Maxime und folglich auch die damit verbundene Handlung sind also verwerflich.[23]

2.) Jemand leiht sich von einer anderen Person Geld mit dem Versprechen, es so bald wie möglich wieder zurückzuzahlen, obwohl er weiß, dass er das Geld nicht wird zurückzahlen können. Auch diese Maxime, ein Versprechen mit dem Wissen abzugeben, es nicht halten zu können, widerspricht dem Naturgesetz: Ein Versprechen stellt eine Selbstverpflichtung dar. Sagt sich jemand zugleich, dieser Obliegenheit nicht nachzukommen, so entsteht ein Widerspruch in seinem Willen, weshalb die Maxime nicht zum Gesetz werden kann.[24]

Die beiden genannten Beispiele weisen also sowohl einen Widerspruch im Denken als auch im Wollen auf. Das dritte und vierte Bespiel, die nun folgen, können zwar gedacht, aber de facto von keinem vernünftigen Wesen gewollt werden.

3.) Die Rede ist von einer Person, die zu faul und bequem ist, um ein Talent, das in ihr schlummert, auszubauen. Kant begründet die moralische Verwerflichkeit und den Widerspruch der Maxime mit dem Willen einer Person damit, dass ein Talent eine Möglichkeit zu besserem Handeln darstellt, die man als vernünftiges Wesen ausbauen kann und will, um damit ein nützlicher Teil der Gesellschaft zu werden. Sowohl eine Gemeinschaft als auch man selbst können dann von den eigenen Fähigkeiten profitieren.[25] Eine Person zum Beispiel, die mit Kindern umgehen und Lerninhalte gut vermitteln kann, kann in einem Staat als Lehrer dazu beitragen, dass die heranwachsende Generation gebildet ist. Gleichzeitig kann die Ausübung des Berufs auch für den Menschen selbst eine erfüllende Tätigkeit sein.

4.) Ein Mensch, der mitansieht, dass Leute in Schwierigkeiten stecken, sieht es nicht als seine Aufgabe, diesen zu helfen, und denkt, dass doch ein anderer den Personen unter die Arme greifen solle. Auch bei diesem Beispiel kann das beschriebene Szenario zwar gedacht, aber nicht gewollt werden: Die Person in diesem Beispiel könnte in einer anderen Situation nämlich durchaus von der Hilfe anderer profitieren. Unterstützt sie andere nicht bei ihren Problemen, könnte in Folge dessen die Selbsterhaltung gefährdet werden, wenn die Menschen, die man im Stich gelassen hat, einem selbst in einer nächsten Situation, in der man selbst in Schwierigkeiten steckt, auch nicht helfen. Folglich kann dies nicht als allgemeines Naturgesetz gewollt werden.[26]

[...]


[1] Grundlage der Hausarbeit ist Kants Schrift „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“ (GMS).

[2] Vernünftige Wesen zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht wie Naturwesen nach Gesetzen, sondern nach der Vorstellung von Gesetzen wirkt (vgl. GMS, AA IV, S. 412).

[3] Vgl. GMS, AA IV, S. 412 ff.

[4] Ebd., S. 413

[5] Ebd., S. 419

[6] Ebd., S. 415/416

[7] Vgl. ebd., S. 414 ff.

[8] Ebd., S. 400 (Fußnote)

[9] Ebd., S. 420 (Fußnote)

[10] Vgl. GMS, AA IV, S. 400 (Fußnote); ebd., S. 420/ 421 (Fußnote)

[11] Es kann trotzdem nie sicher gesagt werden, ob die Motivation für eine Handlung ausschließlich auf der Achtung für das Sittengesetz beruht, da Menschen sich nicht einmal selbst komplett durchschauen und daher nicht sicher gehen können, welche Handlungsmotivation „geheim“ in ihnen verborgen liegt. (vgl. GMS, AA IV, S. 407)

[12] GMS, AA IV, S. 397 ff.

[13] Ebd., S. 393

[14] Vgl. GMS, AA IV, S. 393 ff.

[15] Vgl. Schönecker 2007, S. 170

[16] GMS, AA IV, S. 420

[17] Ebd., S. 401 (Fußnote)

[18] Ebd.

[19] Man ist sich nicht einig darüber, welche der vielen Formulierungen in der GMS, AA IV letztendlich als „eigenständige“ Formel des kategorischen Imperativs angesehen werden sollen. Dieter Schönecker und Allen W. Wood sprechen in ihrem Kommentar beispielsweise von „mindestens fünf Formeln“ (S. 170), während Kant selbst von „drei Arten“ (vgl. GMS, AA IV, S. 436) des kategorischen Imperativs beziehungsweise des Sittengesetzes spricht. Ich persönlich werde mich in meiner Hausarbeit auf die Universalisierungsformel, die Naturgesetzformel, die Selbstzweckformel und die Autonomie-Formel fokussieren, weil mir diese die zentralen Formulierungen des kategorischen Imperativs zu sein scheinen.

[20] GMS, AA IV, S. 421

[21] Ebd.

[22] Vgl. ebd., S. 437

[23] Vgl. GMS, AA IV, S. 421/422

[24] Vgl. ebd., S. 422

[25] Vgl. ebd., S. 422/ 423

[26] Vgl. GMS, AA IV, S. 423

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Die "Maxime" und der "kategorischer Imperativ" Immanuel Kants. Eine Bestimmung der Begriffe in der "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten"
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Veranstaltung
Lektürekurs "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten"
Note
1,3
Jahr
2015
Seiten
16
Katalognummer
V377825
ISBN (eBook)
9783668550797
ISBN (Buch)
9783668550803
Dateigröße
453 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kategorischer Imperativ, Maxime, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kant, Immanuel, Philosophie
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Die "Maxime" und der "kategorischer Imperativ" Immanuel Kants. Eine Bestimmung der Begriffe in der "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/377825

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