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Die Demenzerkrankung und ihre Erscheinungsbilder. Kann die richtige Mischung aus Medikamenten und Fürsorge heilen?

Titel: Die Demenzerkrankung und ihre Erscheinungsbilder. Kann die richtige Mischung aus Medikamenten und Fürsorge heilen?

Seminararbeit , 2016 , 25 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Hannes Kroke (Autor:in)

Biologie - Krankheiten, Gesundheit, Ernährung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Demenz ist ein sehr weitläufiger Begriff, eine nicht einheitlich definierte Bezeichnung für eine Sammlung vielerlei verschiedener Symptome, Syndrome und sonstiger Erscheinungen. Wohl daraus folgt die unbegrenzte Menge an Therapieansätzen, einige helfen, viele nicht, aber worum auch immer es geht, es bleibt doch schließlich alles an der pflegenden Person hängen, die zu oft nicht weiß, wie man nun richtig mit seiner Mutter oder sogar seiner Großmutter umgeht. Was möchte sie mir sagen, wie helfe ich ihr und geht der ganze Pflegestress auch wieder vorbei?

In dieser Seminararbeit soll es darum gehen, Ordnung zu schaffen. Aus diesem Grund werden im ersten Teil die Grundlagen erklärt. Es geht um das menschliche Gehirn und seine Veränderungen mit der Zeit. Im zweiten Teil wird die Demenz aus medizinischer Sicht dargestellt. Denn auch wenn die Demenz zum größeren Teil unerforscht und unerklärt ist, so gibt es doch so einige Ansätze, die man gut darstellen kann. Im dritten Teil schließlich geht es darum, was es für eine Familie bedeutet, wenn ein Mitglied an Demenz erkrankt. Es sollen Fragen geklärt werden wie:
Wie fühlt sich der demente Patient dabei? Mit welchem Aufwand ist die Pflege des Patienten verbunden? Wie kann man ihm überhaupt helfen, und woher weiß man, ob das so richtig ist? Außerdem geht es um interessante Therapiemethoden über Ernährung oder Musik. Am Schluss dieses Teils werte ich meine eigenen Erfahrungen mit dementen Menschen aus.

Nach der Beschäftigung mit diesen Themen nehme ich im Schluss Stellung zur Problemstellung meiner Seminararbeit. Kann die richtige Kombination aus medizinischer und liebevoller Pflege die Krankheit heilen? Oder ist womöglich keine Besserung in Sicht?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Demenz und was passiert dabei überhaupt?

2.1 Was ist gut für mein Gehirn, was nicht?

2.2 Kognitives Altern

2.3 Bedeutung der Demenz

3. Demenzen in der Theorie

3.1 Grundlagen und Klinik

3.1.1 Risikofaktoren

3.1.2 Diagnose

3.1.3 Therapie

3.2 Primäre Demenzen

3.2.1 Alzheimer-Demenz

3.2.2 Mild Cognitive Impairment (MCI)

3.2.3 Vaskuläre Demenz

3.3 Sekundäre Demenzen

4. Demente Menschen in der Praxis

4.1 Testverfahren

4.2 Leben mit Demenz

4.3 Ernährung bei Demenz

4.4 Therapie über Musik

4.5 Pflege dementer Menschen: Das Best-Friends-Modell

4.6 Bericht über meinen Besuch im Seniorenheim Zossen

4.7 Bericht über die Ergebnisse meiner Umfrage

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Überblick über das Krankheitsbild Demenz zu geben, gängige Therapiemöglichkeiten zu beleuchten und kritisch zu hinterfragen, ob durch eine Kombination aus medizinischer Behandlung und liebevoller Fürsorge eine Heilung oder zumindest eine Verbesserung der Lebensqualität erzielt werden kann.

  • Grundlagen des menschlichen Gehirns und des kognitiven Alterns
  • Medizinische Klassifikation und Diagnose von Demenzformen (primär vs. sekundär)
  • Nicht-medikamentöse Therapieansätze wie Musik und Ernährung
  • Praktische Auseinandersetzung mit der Pflege (Best-Friends-Modell) und eigene empirische Erhebungen

Auszug aus dem Buch

4.5 Pflege dementer Menschen: Das Best-Friends-Modell

Das Best-Friends-Modell wurde 1996 von David Troxel und Virginia Bell entwickelt, und es soll die Pflege alzheimerkranker Menschen optimieren. Der Grundgedanke des Modells ist, dass demente Menschen einen Freund/Freundin brauchen, der/die ihn versteht, ihn kennt und weiß, wie man geschickt mit der Krankheit umgeht. Das Best-Friends-Modell hat einige Grundsätze, die an dieser Stelle vorgestellt werden sollen:

ein Freund muss verstehen, was es bedeutet, dement zu sein, er kennt die Ursache von seltsamen Verhaltensweisen und weiß darauf zu reagieren, beispielsweise mit Zuspruch, Körperkontakt oder einer angemessenen Bemerkung.

Ein Freund kennt die medizinischen Grundlagen der Demenz, das heißt nicht, dass er Experte ist, sondern, dass er behandelbare demenzfremde Krankheiten erkennt, die den Betroffenen an Alltagsaktivitäten hindern könnten.

Ein Freund knüpft an die Stärken des Patienten an, und thematisiert nicht Dinge, die der Person nicht mehr möglich sind.

Ein Freund kennt die Lebensgeschichte des Betroffenen und kann so einige Aktivitäten mit der Biografie verknüpfen und dem Patienten zu Erinnerungen verhelfen.

Ein Freund kommuniziert deutlich und in einfachen Sätzen, hört aktiv zu, teilt Komplimente aus und beginnt höflich Gespräche.

Und schließlich ist für einen Freund sein Schützling nicht Patient oder Heimbewohner, sondern in erster Linie Freund.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert Demenz als weitläufigen Begriff und skizziert das Vorhaben, medizinische Grundlagen mit dem menschlichen Aspekt der Pflege zu verknüpfen.

2. Was ist Demenz und was passiert dabei überhaupt?: Dieses Kapitel beleuchtet das Gehirn, Risikofaktoren wie Rauchen oder Ernährung und differenziert zwischen gesundem Altern und pathologischer Demenz.

3. Demenzen in der Theorie: Hier werden die medizinische Klassifikation in primäre und sekundäre Demenzen sowie spezifische Diagnose- und Therapiemethoden wissenschaftlich erörtert.

4. Demente Menschen in der Praxis: Der Fokus liegt auf der praktischen Anwendung von Testverfahren, der Alltagsgestaltung durch Ernährung und Musik sowie den Erfahrungen aus dem Seniorenheim.

5. Schluss: Der Autor resümiert die Schwierigkeiten der Demenzforschung und stellt die These auf, dass menschliche Zuwendung eine zentrale Rolle bei der Gestaltung eines lebenswerten Alltags spielt.

Schlüsselwörter

Demenz, Alzheimer-Demenz, Kognitives Altern, Vaskuläre Demenz, Pflegemodelle, Best-Friends-Modell, Musiktherapie, Gehirngesundheit, Diagnostik, DemTect, Angehörigenpflege, Neuropsychiatrie, Seniorenheim, Demenzprävention, Lebensqualität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Krankheitsbild Demenz, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, sowohl die medizinische Seite als auch die Bedürfnisse der pflegenden Angehörigen und der Betroffenen zu betrachten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die medizinischen Grundlagen, verschiedene Demenzformen, die diagnostische Einordnung sowie die praktische Pflege unter Berücksichtigung von Ernährung, Musiktherapie und dem Best-Friends-Modell.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Antwort auf die Frage, ob eine Kombination aus medizinischer Therapie und liebevoller Fürsorge die Krankheit heilen oder das Leben der Betroffenen entscheidend verbessern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Neben einer umfangreichen Literaturrecherche basiert die Arbeit auf einer qualitativen Analyse durch eigene Besuche in einem Seniorenheim sowie eine anonyme Online-Umfrage.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische medizinische Aspekte, wie die Unterscheidung primärer und sekundärer Demenzen, als auch praktische Interventionsmöglichkeiten und persönliche Erfahrungen aus dem Pflegealltag dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind Demenz, Alzheimer, Pflege, Best-Friends-Modell, kognitive Beeinträchtigung, Musiktherapie und Lebensqualität im Alter.

Wie unterscheidet sich die vaskuläre Demenz von der Alzheimer-Demenz?

Die vaskuläre Demenz ist gefäßbedingt und verläuft häufig in Schüben, oft verursacht durch kleine, unbemerkte Schlaganfälle, während die Alzheimer-Demenz ein schleichender, meist irreversibler Prozess der neuronalen Degeneration ist.

Welche Bedeutung hat das Best-Friends-Modell in dieser Arbeit?

Es dient als praxisorientierter Ansatz, um die Pflege nicht primär als medizinisches Versorgungsmanagement, sondern als beziehungsorientierte Begleitung auf Augenhöhe zu verstehen.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Demenzerkrankung und ihre Erscheinungsbilder. Kann die richtige Mischung aus Medikamenten und Fürsorge heilen?
Note
1,0
Autor
Hannes Kroke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
25
Katalognummer
V377841
ISBN (eBook)
9783668569843
ISBN (Buch)
9783668569850
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Demenz Medikamente Alzheimer Nichtmedikamentös
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hannes Kroke (Autor:in), 2016, Die Demenzerkrankung und ihre Erscheinungsbilder. Kann die richtige Mischung aus Medikamenten und Fürsorge heilen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/377841
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Leseprobe aus  25  Seiten
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