Pro Vegetarismus. Pythagoras Argumentation in Ovids Metamorphosen (met. 15, 75-143) vor dem Horizont gegenwärtiger Tierethik


Hausarbeit (Hauptseminar), 2016
21 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.1 Forschungsüberblick Pythagoras und die Metempsychose

1.2 Wie und was soll die Studie leisten?

1. Untersuchung
1.1. Sprachliche Analyse von Pythagoras‘ Argumentationsstruktur (met. 15, 75-143)
1.2. Tierethik nach Kaplan im Bezug auf Pythagoras‘ Argumentation

Bibliographie

Einleitung

1.1 Forschungsüberblick Pythagoras und die Metempsychose

Obwohl von Pythagoras von Samos (ca. 575-500 v. Chr.[1] ) selbst keine Überlieferungen existieren und auch sonst nur wenige zuverlässige Quellen Aufschluss über sein Leben und seine Lehre geben, so wird dennoch durch eine Vielzahl von Rezeptionsdokumenten (z.B. bei Cicero im 1. Jahrhundert[2] ) deutlich, dass dem Pythagoreismus schon in der Antike und auch über seinen Tod hinaus eine hohe Bedeutung beigemessen wurde[3]. Auch nach seinem Ableben, entwickelte sich Pythagoras‘ Gemeinschaft nämlich so schnell wie keine andere Philosophie seiner Zeit, wird sie auch später von den Anhängern unterschiedlich interpretiert und in verschiedenen neupythagoreischen Strömung ausgelebt[4].

Die Anhänger des älteren Pythagoreismus teilen sich in zwei Gruppen, die zum Einen wissenschaftlich-mathematisch, zum Anderen religiös-ethisch orientiert sind[5] und in ihren Prägungen die zwei pythagoreischen Maximen „Glauben und Wissen“[6] miteinander vereinbaren. Ziel beider Strömungen ist es durch die Einhaltung von bestimmten asketischen Verhaltensregeln und vor dem Hintergrund einer „sympathetische[n]“[7], kosmischen Weltanschauung, die „als notwendig erklärte[…] reinigende[…] Seelenwanderung“[8] zu erfahren. Der Glauben an die Metempsychose findet seinen Ursprung in der Orphik[9] und beinhaltet die Überzeugung, dass Körper und Seele voneinander getrennt zu betrachten sind und die Seele Unsterblichkeit dadurch erfährt, dass sie Inkarnation in verschiedene Körper erlebt (met. 15, 256f.: incipere esse aliud quam quod fuit ante, morique,/desinere illud idem). Diese Körper umfassen alle Lebewesen, können also auch tierischer Natur sein. In diesem Zusammenhang ist demnach auch das von Pythagoras geforderte Gebot zu verstehen, sich gänzlich des Beseelten zu enthalten[10].

Die Seelenwanderung ihrerseits gilt schließlich auch bei Ovid als Grundpfeiler der Argumentation für den Vegetarismus in seiner Rede „‘sous le masque de Pythagore‘“[11] und wird so im 15. Buch der Metamorphosen funktionalisiert, den Fokus des Lesers wieder auf das Leitmotiv des Werks zu lenken: den allgemeinen Wandel[12]. Tatsächlich ist offensichtlich, dass Ovid sich dafür die Aktualität des Vegetarismus-Themas durch die Vorträge der Sextii[13] beim römischen Publikum zu nutzen macht. Dabei lässt er bisweilen historische Quellen außer Acht: So ist Pythagoras beispielsweise nicht der Erste, der öffentlich eine vegetarische Lebensweise propagiert, wie Ovid es in seiner Einleitung zur Pythagorasrede schreibt (met. 15, 72f.: primusque animialia mensis/ arguit imponi), sondern laut Aristophanes und Platon die älteren Orphiker[14]. Pythagoras dient Ovid aber in diesem Fall als ein angemessener, weil bekannter Philosoph und angesehener Vertreter dieser Auffassung, der den rhetorischen Lehrvortrag als poetische persona wirksamer macht[15].

1.2 Wie und was soll die Studie leisten?

Die Rede des fiktiven Pythagoras umfasst im Allgemeinen zwei Themen: die Ermahnung zum Vegetarismus einerseits und das Prinzip der Seelenwanderung andererseits.

In der vorliegenden Hausarbeit soll nun vor allem der Teil der Rede genauer untersucht werden, der sich explizit mit Ersterem beschäftigt (met. 15, 75-143), auch wenn die Metempsychose für Ovids Intention eine wichtige Rolle spielt und deshalb nicht außer Acht gelassen werden darf. Der Fokus wird auf der Analyse sprachlicher Mittel und der systematisch begründeten Argumentationsstruktur für eine fleischlose Ernährung liegen. Allerdings wird auch die Bedeutung für das Gesamtwerk eine Rolle spielen, um die Motive, die Ovid zu einer den Vegetarismus bewerbenden Rede bewegt haben, herauszukristallisieren.

Als lateinische Textgrundlage dient hierbei die Oxford-Ausgabe von R.J. Tarrant.

Auch heutzutage ist eine mediale Debatte um das Essen von Fleisch aktuell, allerdings unter anderen Voraussetzungen, denn als positive Konsequenzen des Vegetarismus werden lediglich „Gesundheit, Bio, Umwelt und Klima“ (Kaplan 2011, 14) beworben. Das Wohl des Tieres tritt bei dieser Diskussion in den Hintergrund.

Helmut F. Kaplan, der im Jahre 1952 in Salzburg geboren wurde[16], veröffentlichte deshalb das Buch Leichenschmaus – Ethische Gründe für eine vegetarische Ernährung, indem er das Augenmerk auf die Tiere und ihre Rechte legt.

Die bei der Erarbeitung mit der Pythagorasrede hervorgegangenen Ergebnisse sollen nun vor dem Horizont aktuell ethischer Gründe pro Vegetarismus betrachtet werden und welche Motive einer fleischlosen Ernährung für die Befürworter eine Rolle spielen. Hierbei werden deshalb Teile des eben benannten Buchs des österreichischen Tierethikers Helmut F. Kaplan, dessen Werke einen wesentlichen Beitrag zur Einführung der Tierrechtsphilosophie in Deutschland geleistet haben[17], als Vergleichsgrundlage fungieren.

1. Untersuchung

1.1. Sprachliche Analyse von Pythagoras‘ Argumentationsstruktur (met. 15, 75-143)

Der direkten Rede seines konstruierten Pythagoras schickt Ovid zunächst eine Art Prolog (met. 15, 60-74) voraus, in dem er als auktorialer Erzähler dessen philosophische Grundsätze zusammenfasst[18] und beschreibt, wie dieser seiner Audienz kosmische beziehungsweise natürliche Zusammenhänge erklärt. Hier wird auch Pythagoras‘ Streben nach Gott und damit einhergehend seine Religiosität erwähnt (z.B. met. 15, 62 f.: isque licet caeli regione remotos/ mente deos adiit oder met. 15, 69: quid deus […] esset). Nachdem der Leser so einen kurzen Überblick über den Redner selbst erhalten hat, betont Ovid am Ende seiner Einleitung primusque animalia mensis/ arguit imponi (met. 15., 72f.) und übergeht dabei, wie bereits erwähnt, literarische Zeugnisse, die anderes behaupten. So bereitet er auf den Inhalt der kommenden Ausführung des konstruierten Pythagoras vor.

Dieser beginnt seinen Lehrvortrag ohne Umschweife, indem er seine allgemeine Intention, nämlich die Enthaltung des Beseelten, durch einen Aufruf deutlich macht und fordert: Parcite, mortales, dapibus temerare nefandis/ corpora! (met. 15, 75f.). Dadurch, dass sowohl am Anfang (s.o.) als auch am Schluss der gesamten Rede ein klar formulierter Imperativ (met. 15, 478: ora cruore vacent alimentaque mitia carpant) steht, der zu fleischloser Nahrung ermahnt, werden die über 400 Verse von der Thematik des Vegetarismus eingerahmt. Seine Aussagekraft gewinnt der einleitende Appell im Übrigen nicht nur durch den Imperativ Parcite […] temerare, sondern auch durch die aussagekräftige Terminologie. So gewinnen beispielsweise die dapibus durch das dazugehörige Adjektiv nefandis[19] eine religiöse Bedeutung, der Verzehr dieser ist nach pythagoreischer Doktrin schließlich ein Vergehen an seinesgleichen. Auch der Infinitiv temerare hat in diesem Zusammenhang in deutscher Übersetzung ‚schänden‘ einen „sakral[en]“[20] Nebensinn.

Nachdem er seine Werberede für den Vegetarismus mit einer deutlichen Ermahnung begonnen hat, präsentiert Pythagoras im Folgenden eine strukturelle Auflistung von Begründungen für diese Positionierung:

Zunächst weist er deshalb auf die Alternativen hin, die die Natur für fleischhaltige Nahrung bietet. Um deren Vielzahl zu unterstreichen, führt er das Vollverb sunt viermal anaphorisch an (vgl. met. 15, 76-80)[21] und nennt eine große Bandbreite natürlicher Güter: So gibt es Früchte sowohl vom Feld (fruges) als auch vom Baum (poma und uvae), süße und bittere Kräuter (sunt herbae dulces, sunt, quae mitescere flamma), flüssige Milch (lacteus umor) und Honig (mella)[22]. Diese Vielfalt wird von Pythagoras aufgezeigt, um die Überflüssigkeit des Fleischverzehrs zu untermauern. Die Personifikation der prodiga […] tellus (met. 15, 81) soll hier darüber hinaus die Unerschöpflichkeit der natürlichen Nahrung repräsentieren: Jeden Mensch und jedes Tier kann die Erde mit ihrem Reichtum sättigen[23]. Wichtig für den Redner in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass die Natur Nahrungsmittel sine caede et sanguine (met. 15, 82) darbietet. Mit diesem Hendiadyoin[24] ruft Pythagoras den Lesern schonungslos ins Bewusstsein, dass mit dem Fleischverzehr Mord einhergeht und appelliert somit an deren moralisches Empfinden.

Der nächste Grund, der für eine vegetarische Lebensweise angeführt wird, ist, dass nur Tiere sich von Fleisch ernähren (met. 15, 83: carne ferae sedant ieiunia). Hier wird aber direkt eine wichtige Einschränkung geäußert: nec tamen omnes (ebd.).

Diese, die sich allerdings von Fleisch ernähren, werden im Folgenden mit stark negativ konnotierten Adjektiven charakterisiert: immansuetumque ferumque (met. 15, 85) oder iracundi[…](met. 15, 86). Die poetische persona macht hier bewusst Gebrauch von aggressiver Terminologie, sodass „auch der einfache Fleischgenuß [sic.] mit Wendungen bekämpft wird“[25] und der Leser sich instinktiv vom Verhalten der Ungezähmten distanzieren will. Denn dadurch, dass die Menschen als gefährlich angesehenen Tieren (Armeniae tigres, […] leones/ cumque lupis ursi) mit Angst und Unbehagen begegnen, erreicht Pythagoras diese auf emotionaler Ebene.

Den wilden Tieren gegenüber stehen wiederum die dem Menschen Nützlichen (met. 15, 84: equus et pecudes armentaque), welche von Gras leben und kein Fleisch zum Leben brauchen. Der Ablativ gramine ( ebd.) ist hier ein pars pro toto und steht für alle Pflanzen, soll aber auch untermauern, dass die Natur für jedes Lebewesen Nahrung bereithält.

Bei dem dritten Grund (met. 15, 88-90), mit dem Pythagoras für eine vegetarische Lebensweise werben will, spielt er auf die Metempsychose an, auf die er im Laufe der Rede innerhalb seines philosophischen Exkurses noch weiter eingehen wird. Er beginnt sein Argument mit der emotionalen exclamatio heu quantum scelus est und positioniert sich dadurch deutlich gegen den Fleischgenuss und gegen jene Menschen, die diesem frönen.

Die Leidenschaft, mit der er vom Vegetarismus überzeugen will, wird auch durch die Metrik in den angegebenen Versen deutlich: So finden sich mehrere Synaloephen[26] (z.B. congestoque avidum) und Daktylen (viscere viscera oder pinguescere corpore), die diese Verse akustisch beschleunigen. Darauf folgen schließlich drei Polyptota[27] (viscere viscera […] corpore corpus […] animans animantis), die den Leser dafür sensibilisieren sollen, dass fleischliche Nahrung von seinesgleichen stammt. Wenn Menschen ihrer Gier nachgeben, die Pythagoras durch seine Wortwahl (z.B. avidum oder pinguescere) zum Ausdruck bringt, nähren sie sich vom Tod Ihresgleichen, denn ein Mensch kann auch in ein Tier inkarnieren[28]. Darüber hinaus unterstreicht der Redner mit seiner Wortwahl die Überflüssigkeit des Fleischgenusses, denn dieser hat nichts mit essentieller Nahrungsaufnahme mangels Alternativen zu tun, sondern vielmehr mit Dekadenz: Dies macht schließlich das scelus umso verwerflicher, das Pythagoras in diesem mit „ungewöhnlich[…] kunstvolle[r] Rhetorik“[29] geschmückten Argument tadelt.

Sein durch diesen Ausruf indirekt formulierter Vorwurf an jene Menschen, die Fleisch als Genussmittel erachten und essen, wird durch die folgenden Argumente in Form zweier rhetorischen Fragen (met. 15, 91-5) radikalisiert:

Scilitet in tantis opibus, quas optima matrum

terra parit, nil te nisi tristia mandere saevo

vulnera dente iuvat ritusque referre Cyclopum,

nec, nisi perdideris alium, placare voracis

et male morati poteris ieiunia ventris?

Durch die Ansprache der „entpersönlichte[n]“[30] zweiten Person Singular richtet sich ihr Inhalt nun direkt an die Gesamtheit aller nicht-vegetarischen Leser.

In den zwei ironischen Fragestellungen vereint der Redner mehrere Anklagepunkte:

Erstens unterstellt er, dass die vielen reichen Schätze (tantis opibus), der besten der Mütter[31], nämlich der Erde, als Alternative zu Fleisch verschmäht werden. Das Hyperbaton optima matrum terra beschreibt hier das in antiker Literatur und auch bei Ovid (z.B. in met. 2, 272) häufig verwendete „‘Terra-Mater-Bild‘“[32]: So schreibt beispielsweise auch Lukrez in seinem Werk De rerum natura, dass die Erde Ursprung lebender Gestalten ist und diese nährt[33]. Fleisch als Nahrung aufzunehmen anstatt der von ihr in genügender Vielzahl dargebotenen Früchte, Pflanzen etc. ist somit ein frevelhaftes Vergehen.

Zweitens appelliert Pythagoras an die Leser ihre Gewissenlosigkeit abzulegen. Dies geschieht wie so häufig durch seine nicht beschönigende Wortwahl. Die Junktur saevo […] dente beispielsweise ist selten und deswegen bemerkenswert, da sie „Ausdruck einer ungewöhnlichen Abneigung des Sprechers“[34] ist und dem Nicht-Vegetarier einen Spiegel vorhalten soll. Etwas extremer, aber mit derselben Intention, wird Pythagoras, als er das Fleischessen mit dem Brauch der Zyklopen vergleicht und den Essenden durch ein Hendiadyoin als „entartet[…]“ beziehungsweise „freßgierig[…]“ [sic.][35] (placare voracis/ et male morat poteris ieiunia vetntris) charakterisiert. Indem er mit einer derartigen Terminologie über Nicht-Vegetarier spricht, untermauert er, dass es für ihn nicht nur moralisch verwerflich, sondern nahezu barbarisch ist, Tiere zu essen, und dass es dafür keinerlei Rechtfertigung geben kann.

Des Weiteren will er durch die Aufzählung solcher Begriffe im Kontrast zu der Junktur tristia […] vulnera Mitleid, aber auch der Tierethik im Allgemeinen beim Leser hervorrufen und deutlich machen, dass die Machtposition, die der Mensch gegenüber den Tieren innehat, nicht ausgenutzt werden darf.

[...]


[1] Masek (2011), 45

[2] vgl. Schmitzer (2006), 34f.

[3] vgl. ebd., 34

[4] vgl. Gorman (1979), 118

[5] vgl. Bauer (1976), 152

[6] Bindel (1962), 55

[7] Masek (2011), 49

[8] Dittrich (1964), 135

[9] Masek (2011), 48

[10] vgl. ebd., 49

[11] ebd., 269

[12] vgl. Schmitzer (2006), 39f.

[13] ebd.

[14] vgl. Bömer (1986), 277

[15] vgl. ebd., 278

[16] vgl. Kaplan (2011), s. Register

[17] vgl. ebd.

[18] vgl. Schmitzer (2006), 38

[19] vgl. Prescendi, Francesca (2016). "Fas." in DNP online

[20] Bömer (1986), 278

[21] vgl. Bömer (1986), 278

[22] Übersetzung nach Albrecht (1994), 811

[23] Bömer (1986), 280

[24] ebd.

[25] ebd., 281

[26] vgl. Bömer (1986), 282

[27] ebd.

[28] Masek (2011), 49

[29] Bömer (1986), 281

[30] Bömer (1986), 283

[31] Übersetzung nach Albrecht (1994), 813

[32] Bömer (1986), 282

[33] vgl. ebd.: Lucr. II 1150ff.

[34] ebd, 283

[35] Albrecht (1994), 813

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Pro Vegetarismus. Pythagoras Argumentation in Ovids Metamorphosen (met. 15, 75-143) vor dem Horizont gegenwärtiger Tierethik
Hochschule
Universität Bielefeld
Note
1,7
Autor
Jahr
2016
Seiten
21
Katalognummer
V378034
ISBN (eBook)
9783668552425
ISBN (Buch)
9783668552432
Dateigröße
586 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
vegetarismus, pythagoras, argumentation, ovids, metamorphosen, horizont, tierethik
Arbeit zitieren
Nora Polte (Autor), 2016, Pro Vegetarismus. Pythagoras Argumentation in Ovids Metamorphosen (met. 15, 75-143) vor dem Horizont gegenwärtiger Tierethik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/378034

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