Diese Praxisarbeit beschäftigt sich mit dem gegenwärtigen Nutzen, den Möglichkeiten und Grenzen ausgewählter Marketinginstrumente und hat das Ziel darzustellen, ob und wie die Wettbewerbsfähigkeit einer Region durch den gezielten Einsatz ausgewählter Marketinginstrumente gestärkt werden kann.
Als Praxisbeispiel dient hier ein Marketingbetrieb. Zu den Unternehmensaufgaben des Betriebs gehören insbesondere die gezielte Werbung in den Bereichen Städtetourismus, Kongresswesen, Tagungen und Veranstaltungen sowie für die Museumslandschaft und das Kultur- und Freizeitangebot der Region. Die Arbeit untersucht, welchen Stellenwert die eingesetzten Marketinginstrumente speziell beim Destinationsmarketing haben. Anhand des Praxisbeispiels wird analysiert, wo der Marketing-Mix mit seinen Instrumenten dem Destinationsmarketing seinen größten Nutzen bringt, wo diese Instrumente an ihre Grenzen stoßen und welche Möglichkeiten sich sowohl kurzfristig als auch langfristig eröffnen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Marketing – Nutzen, Grenzen und Wettbewerbsfähigkeit
2.1 Die Geschichte des Marketings
2.2 Grundgedanken des Marketings
2.3 Einsatz und Nutzen von Marketinginstrumenten
2.3.1 Der traditionelle Marketing-Mix (4P)
2.3.2 Marketing bei Dienstleistungen (7P/8P)
2.4 Besonderheiten im Destinationsmanagement
2.4.1 Marketing im Destinationsmanagement
2.4.2 Der Wettbewerb im Destinationsmanagement
3 Nutzen und Grenzen von ausgewählten Marketinginstrumenten beim Betrieb XY
3.1 Aufgaben und Ziele des Betrieb XY
3.2 Ausgewählte Marketinginstrumente und deren Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit
3.2.1 Die Produktpolitik beim Betrieb XY
3.2.2 Die Preispolitik beim Betrieb XY
3.2.3 Die Kommunikationspolitik beim Betrieb XY
3.2.4 Die Meinungspolitik beim Betrieb XY
3.3 Kritische Analyse und Potentiale
4 Schlusswort
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Praxisarbeit analysiert den aktuellen Nutzen, die Möglichkeiten sowie die Grenzen ausgewählter Marketinginstrumente, um darzustellen, wie die Wettbewerbsfähigkeit einer Region durch deren gezielten Einsatz gestärkt werden kann, wobei der Betrieb XY als konkretes Praxisbeispiel dient.
- Entwicklung des Marketings vom Verkäufer- zum Käufermarkt
- Klassischer Marketing-Mix (4P) und dessen Erweiterung für Dienstleistungen (7P/8P)
- Besonderheiten und Wettbewerbsstrukturen im Destinationsmanagement
- Analyse der Marketinginstrumente in der Praxis am Beispiel des Betrieb XY
- Bedeutung der Digitalisierung und von Social-Media-Trends für die regionale Vermarktung
Auszug aus dem Buch
Besonderheiten im Destinationsmanagement
Generell gilt es im Destinationsmanagement, wesentliche Besonderheiten zu beachten: Aufgrund der Natur der Produkte und der Nachfrage sind dies
• die Intransparenz der Leistung (das „Produkt Destination“ kann nicht vor dem Kauf ausprobiert werden),
• das „uno actu“-Prinzip (Produktion und Konsum erfolgen gleichzeitig, Zusammentreffen von Kunde und Leistungsersteller ist Voraussetzung, optimale Angleichung von Angebot und Nachfrage als Erfolgsfaktor),
• die Bedeutung des „Faktor Mensch“ (sowohl der persönliche Kontakt zwischen Kunde und Dienstleister als auch zwischen den Kunden untereinander) und
• die Bedeutung externer Faktoren (Natur, Klima, Kultur, Mentalität).42
Eine weitere Besonderheit im Markt der Destinationen ist die Vielzahl von Wettbewerbern auf verschiedenen Ebenen. International präsentiert sich das „Reiseland Deutschland“ durch einen Zusammenschluss der Destinationen unter dem Namen Deutsche Zentrale für Tourismus e. V. (DZT) mit einer gemeinsamen Marketingstrategie und dem Ziel, ausländische Besucher für eine Reise nach Deutschland zu motivieren.43 National gesehen besteht die Konkurrenz bereits auf zwei Dimensionen, einmal konkurrieren die landeseignenen Tourismusverbände um den Binnentourismus in Deutschland, aber auch werben sie bei der DZT um die internationalen Gäste mit.44 Untergeordnet unter den Landesorganisationen stehen widerum die regionalen und lokalen Organisationen im direkten Wettbewerb zueinander, streben aber auch die Zielgruppen der übergeordneten Organisationen mit an. Im Optimalfall ergänzen sich diese Anstrengungen systematisch.45
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Marketing in der heutigen Zeit als unternehmerische Denkhaltung und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, den Einsatz von Marketinginstrumenten zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit am Beispiel des Betrieb XY zu untersuchen.
2 Marketing – Nutzen, Grenzen und Wettbewerbsfähigkeit: Dieses Kapitel gibt einen historischen Überblick über die Entwicklung des Marketings, erläutert die Grundgedanken und detailliert sowohl den klassischen Marketing-Mix (4P) als auch die Erweiterung auf Dienstleistungen (7P/8P) sowie die Spezifika des Destinationsmanagements.
3 Nutzen und Grenzen von ausgewählten Marketinginstrumenten beim Betrieb XY: Hier werden die spezifischen Unternehmensaufgaben des Betrieb XY dargelegt und die Anwendung sowie die Auswirkungen der gewählten Marketinginstrumente auf die Wettbewerbsfähigkeit kritisch analysiert.
4 Schlusswort: Das Schlusswort fasst zusammen, dass durch den gezielten und gewichteten Einsatz von Marketinginstrumenten die Wettbewerbsfähigkeit einer Destination nachhaltig gestärkt werden kann.
Schlüsselwörter
Marketing, Destinationsmanagement, Wettbewerbsfähigkeit, Marketing-Mix, Dienstleistungsmarketing, Produktpolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik, Meinungspolitik, Digitalisierung, Social Media, Betrieb XY, Strategieplanung, Zielgruppen, Markenbildung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht den Nutzen, die Möglichkeiten und die Grenzen verschiedener Marketinginstrumente im Kontext einer Region, um deren Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des Marketings, den Modellen des Marketing-Mix (4P und 7P/8P), den Besonderheiten des Destinationsmarketings sowie der praktischen Anwendung beim Betrieb XY.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, am Praxisbeispiel des Betrieb XY darzustellen, wie durch den gezielten Einsatz von Marketinginstrumenten die Wettbewerbsfähigkeit einer Region gestärkt werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine deskriptive und analysierende Vorgehensweise gewählt, die auf wissenschaftlicher Literatur zum Marketing basiert und diese auf das Praxisbeispiel des Betrieb XY anwendet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Marketings und Destinationsmanagements sowie in die praktische Analyse der Marketinginstrumente und deren Weiterentwicklungspotenziale für den Betrieb XY.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Marketing, Destinationsmanagement, Wettbewerbsfähigkeit, Dienstleistungsmarketing und Digitalisierung charakterisieren.
Welche Rolle spielen die "zusätzlichen P" beim Dienstleistungsmarketing?
Sie adressieren die Besonderheiten der Dienstleistungserbringung: Personal, Ausstattung/Umfeld und Prozess, da diese zur Differenzierung im Wettbewerb beitragen.
Warum ist das "uno actu"-Prinzip für Destinationen relevant?
Es beschreibt, dass Produktion und Konsum gleichzeitig erfolgen, weshalb die optimale Angleichung von Angebot und Nachfrage ein kritischer Erfolgsfaktor ist.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2017, Gegenwärtige Nutzung, Möglichkeiten und Grenzen ausgewählter Marketinginstrumente. Eine kritische Analyse im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit eines spezifischen Betriebes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/378121