Musik als Medium heilpädagogischen Arbeitens mit Demenzkranken


Diplomarbeit, 2007

118 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung

Zur Literaturlage

Allgemeine Begriffserklärungen
Pädagogik
Therapie und Musiktherapie
Bildung
Musikpädagogik- Musikerziehung

Alt werden- Alt sein

Was ist Demenz?
Die Formen der Demenz
1. Die Alzheimer-Demenz
Exkurs: Alois Alzheimer
2. Die Multiinfarkt-Demenz
3. Andere Demenzen
3.1. Die Parkinson-Krankheit
3.2. Die Creutzfeld-Jakob-Krankheit
3.3. Die Pick-Krankheit
3.4. Die Hirnkrankheit mit argyrophilen Körperchen
Die Ursachen von Alzheimer und Demenz
1. Die genetische Theorie
2. Die Virus-Theorie
3. Die Aluminium-Theorie
4. Die Immunsystem-Theorie
5. Die Neurotransmitter-Theorie
6. Die Hormon-Theorie
Der Unterschied zwischen normalem Altern und Demenz
Der Unterschied zwischen einer „normalen“ Depression und einer Demenz
Die Bedeutung des Gedächtnisses
Symptome und Kennzeichen der Alzheimer-Krankheit in ihren verschiedenen Stadien
1. Beginn (Störungen, die zunächst nur dem Betroffenen bewusst sind und geringe kognitive Leistungseinbußen)
2. Frühstadium (Mäßige bis Mittelschwere kognitive Leistungseinbußen)
3. Mittleres Stadium (Schwere kognitive Leistungseinbußen)
4. Spätstadium/ Endstadium (Sehr schwere kognitive Leistungseinbußen)
Die Behandlung von dementiell erkrankten Menschen
Der Umgang mit dementiell Erkrankten
Allgemeines
Kommunikation
Schwierigkeiten im Umgang
Orientierung
Stimulation von Fähigkeiten

Musik mit dementiell erkrankten Menschen
Die Bedeutung von Musik
Mögliche Ziele der musikalischen Arbeit mit Dementen
Soziale Wirkungen
Musik ist Gemeinschaft
Musik ist Kommunikation
Die Bedeutung der musikalischen Kommunikation für Demenzpatienten
Die Bedeutung der Musik für das Individuum- Musikbiographisches Arbeiten
Erläuterungen zu den Inhalten von Musikstunden in Bezug auf die Arbeit mit Demenzpatienten
Das Singen
Psychische Bedeutung
Körperliche Bedeutung
Zur Liedauswahl
Wirkungen des gemeinsamen Singens
Liedgestaltung
Liedbegleitung
Tonhöhe
Text
Die Atmung und ihre körperlichen Auswirkungen
Verhalten des Leiters beim Singen
Musik hören (von Tonträgern)
Bewegung
Bewegung und Musik
Bewegung- Was ist Bewegung?- Warum Bewegung?
Welche Bewegungen?
Der Seniorentanz
Singen und Bewegen
Musikauswahl
Leiterverhalten
Gruppenstruktur
Einsatz von Materialien
Wirkungen der Bewegung
Einfluss auf körperliche Funktionen
Einfluss auf soziale Funktionen
Einfluss auf psychische Funktionen
Musizieren
Leiterverhalten beim Musizieren
Instrumentenwahl
Die Vertrautheit mit den Instrumenten
Zur Auswahl der Instrumente
Liedbegleitung
Einsatzmöglichkeiten der Instrumente
Die Auswirkungen der Musik auf demenztypische Krankheitserscheinungen
1. Aphasie
2. Apraxie
3. Agnosie
4. Aggressivität
Die Pädagogischen Kompetenzen
Vorüberlegungen zur Musikarbeit in Heimen und deren Organisation
Vorüberlegungen und Nachbereitungen der Verfasserin zu Musikstunden im Albert-Schweitzer-Haus

Quellen- und Literaturverzeichnis

Vorwort

Die vorliegende Diplomarbeit wurde im Wintersemester 2007/ 2008 in der Fachhochschule Lausitz eingereicht. Mit ihr sollen pädagogische und wissenschaftliche Eignungen sowie die Fähigkeit, praktische Erfahrungen zu machen, nachgewiesen werden.

Diese Arbeit soll weder umfassende Unterrichtsmaterialien zur Anwendung in der Demenzkranken- Pflege liefern noch der vollständigen Aufklärung über die Krankheit dienen. Vielmehr soll sie den Blick über den bisher durch die Musikpädagogik genutzten Bereich ausweiten. In den letzten Jahren hat sich die Musikpädagogik bereits auch auf die musikalische Bildung von Erwachsenen konzentriert. Die Verfasserin ist der Ansicht, dass es bei der Musikpädagogik nicht ausschließlich um Bildung im Sinne von „(Er-)Lernen“ und „Präsentieren“ geht. Sie vermag mehr zu leisten. Die Möglichkeiten, die die Musik über den Bereich der Bildung hinaus zu erfüllen im Stande ist, möchte die Verfasserin am Beispiel von Musikstunden mit Demenz-Patienten ergründen.

Zudem birgt auch der gesellschaftliche Wandel Veränderungen, denen Musikschulen und Musikpädagogen sich verpflichtet fühlen sollten.

„Der Anteil derer, mit denen sich Musikpädagogik traditioneller Weise beschäftigt, wird immer kleiner, während der Teil der Menschen, um den sich Musikpädagogik kaum oder gar nicht kümmert steigt.“[1]

Nebenher hat die Einbeziehung pflegebedürftiger Menschen in den pädagogischen Alltag Vorteile für beide Seiten. Es entstehen neue Arbeitsfelder, auf denen der Bedarf einer solchen Betreuung unermesslich groß ist. Es wird immer mehr alte Menschen geben, als Kinder. In dieser Arbeit geht es jedoch nicht darum, die finanziellen Vorteile, die sich für Musikinstitutionen ergäben zu beleuchten, als vielmehr um die Bedeutung der Musik für den alten Menschen.

Auch kann es in dieser Arbeit nicht darum gehen, die Pfleger und Angehörigen der Demenzpatienten einzubeziehen und ihren Anteil am Wohlbefinden des Erkrankten zu erfassen.

Aussagen von den Patienten selbst sind in einem Stadium der Pflegebedürftigkeit nur durch situative Äußerungen erhältlich. Diese Patienten zu interviewen wäre eine Überforderung. Auch wäre die Aussagefähigkeit ihrer Worte nur bedingt auf Wahrheit prüfbar.

Es ist nicht erreichbar, im Umfang dieser Arbeit, das vollständige medizinische und wissenschaftliche Wissen über die Demenz wiederzugeben. Die Verfasserin ist sich über die Tiefe der Thematik bewusst, verzichtet aber stellenweise auf ein genaueres Eingehen, um sich nicht im Medizinischen zu verlieren. Beispielsweise wählte sie nur eins von vielen Gedächtniskonzepten aus, um die Bedeutung des Gedächtnisses zu verdeutlichen.

Um die Authentizität von Autoren zu gewährleisten wurde die in den Zitaten genutzte Orthografie beibehalten. Namen wurden Abgekürzt um den Datenschutz zu gewährleisten. Namen und Adressen befinden sich jedoch in der Dokumentensammlung der Verfasserin.

Die Begriffe „Musikunterricht“ oder „Musikstunde“ sind dabei, unter Berücksichtigung der Zielgruppe, anders zu verstehen, als im bisher gebräuchlichen Sinne. Der Begriff „Stunde“ bezieht sich auf eine Unterrichtseinheit, nicht auf den Zeitumfang von sechzig Minuten.

Einleitung

„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit ….“

(Die Bibel Salomo 3, 1- 2)[2]

Noch immer werden alte, schwache oder in irgendeiner Form behinderte Menschen gern ausgeblendet, am Stadtrand platziert oder einfach nur geduldet.

Auch öffentliche Institutionen, wie die Musikschule, konzentrieren sich auf den Erfolg von Kindern und Jugendlichen und sind bestrebt, die besonderen Fähigkeiten außerordentlich begabter Schüler zu repräsentieren. Zwar hat sich die Musikpädagogik in den letzten Jahren auch der Erwachsenenbildung gegenüber geöffnet, die Verfasserin ist jedoch der Ansicht, dass dennoch weniger in diesen Aufgabenkreis investiert wird, als in den Bereich der Begabtenförderung.

Um aufzuzeigen, dass Musik für jeden Menschen nützlich und gut sein kann, widmete sich die Verfasserin einer Krankheit, deren Betroffene vom Zerfall gekennzeichnet sind und dem mit der Krankheit verbundenen letzten Stadium des Lebens.

„An Demenz zu erkranken, wird gemeinhin als Katastrophe angesehen: Mit dieser Einstellung nimmt man wahr, wie die Persönlichkeit nach und nach zerstört wird und schließlich ganz hinter den Auswirkungen der Krankheit verschwindet. Bislang existiert kein Medikament, das die Krankheit auf Dauer aufhält oder gar heilt.“[3]

Die Verfasserin möchte in dieser Arbeit die Möglichkeiten, die sich im Umgang mit der Musik bieten, sammeln und musikpädagogisch aufbereiten.

Dass Demenzpatienten noch mit Musik angesprochen werden können hat sie in zahlreichen Musikstunden im Albert-Schweitzer-Haus (Alten- und Pflegeheim mit Demenzstation) selbst erlebt. Daneben zieht sie wissenschaftliche Arbeiten anderer Autoren hinzu. Die Bedeutung für die Beschäftigung mit Musik im Bereich der Demenzkranken beschreibt Heiner Gembris:

„Es gibt zum Beispiel Untersuchungen über Musik mit Alzheimer- Patienten. Sie zeigen, dass diese Patienten auf Musik reagieren können und dass soziale, emotionale Fähigkeiten von Alzheimer- Patienten im letzten Stadium des Lebens noch verbessert werden können, teilweise auch bestimmte kognitive Leistungen.“[4]

Musik kann das gesamte Leben begleiten, gestalten und verschönern:

„Musik ist etwas, das im allerfrühesten, vorgeburtlichen Stadium des Lebens wahrgenommen wird und auch noch in der letzten Phase des Lebens als Kommunikation dienen kann. Musik kann das letzte Kommunikationsmittel sein, das noch verbleibt, wenn uns die Fähigkeit zur Sprache verlassen hat.“[5]

Der erste Teil dieser Arbeit widmet sich der Krankheit selbst. Der Leser soll erfahren, welche Ursachen, Symptome und Forschungsergebnisse es zu dieser Krankheit gibt. Auch soll er darüber hinaus auf den Umgang mit Demenzpatienten und damit die verbundenen Schwierigkeiten hingewiesen werden.

Der Zweite Teil der vorliegenden Arbeit beschäftigt sich mit der Frage: Wie kann die Musikpädagogik im Bereich der Demenz aktiv werden? Die Möglichkeiten und Fähigkeiten der Patienten werden hier in Verbindung mit musikpädagogischen Elementen betrachtet.

Den Abschluss der Arbeit bilden Aufzeichnungen der Verfasserin zur Vorbereitung von Musikstunden im Albert-Schweitzer-Haus mit Demenzpatienten. In Verbindung mit der zugefügten Stundenauswertung soll dieser Teil dazu beitragen, dass dem Leser die im Vorfeld theoretisch betrachteten Aspekte der Arbeit näher gebracht werden.

Zur Literaturlage

Bei ihren Recherchen machte die Verfasserin die Erfahrung, dass es zahlreiche Abhandlungen über die Krankheit und das Alter gibt. Ein Umfangreiches Spektrum an medizinischen und sozialen Aufklärungsbüchern ist in Bibliotheken, Katalogen und Buchhandlungen erhältlich. Wenig Literatur gibt es über den Bereich der psychosozialen Betreuung pflegebedürftiger alter Menschen.

Im Bereich der Musikpädagogik sind derzeit nur zwei Bücher erschienen, die sich der Arbeit mit alten Menschen und Demenzpatienten widmen:

- Harms, Heidrun; Dreischulte, Gaby: Musik erleben und gestalten mit alten Menschen. 2. Auflage. München, Jena 1998.
- Hörmann, Brigitte; Weinbauer, Birgit: Musizieren mit dementen Menschen. München 2006.

Allgemeine Begriffserklärungen

Pädagogik

Der Begriff Pädagogik umfasst zwei Bereiche: Zum einen den theoretischen, wissenschaftlichen Bereich, dessen Aufgabe es ist, über Bildung und Erziehung nachzudenken, und zum anderen gibt es den praktischen Bereich. Hier geht es um die Umsetzung der wissenschaftlichen Handlungsvorschläge. Der praktische Teil der Pädagogik teilt sich, je nach ihren Schwerpunkten, in viele Einzelbereiche: Es gibt die Schulpädagogik (allgemeine Didaktik und Methodik), die Berufspädagogik (Vorbereitung auf eine berufliche Tätigkeit) und die Erwachsenenbildung (Fort- und Weiterbildungen). Außerdem gibt es bereichs- oder themenbezogene Einzelgebiete wie zum Beispiel die Medienpädagogik. Die Sozialpädagogik soll familien- und schulergänzend arbeiten. Die Elementarpädagogik befasst sich mit der Entfaltung und „Bildsamkeit“[6] des Kleinkindes. Immer mehr Bedeutung wird in der letzten Zeit der Sonderpädagogik oder auch Heilpädagogik zugesprochen. Sie dient dem Unterrichten und der Unterstützung des Sozialverhaltens behinderter Menschen.[7] Die zwei zuletzt genannten Formen der Pädagogik sind jene, von der im Zusammenhang mit Demenzkranken die Rede ist.

Therapie und Musiktherapie

Die Therapie macht sich die Beseitigung oder Linderung von gesundheitlichen Störungen und Krankheitszuständen zu Aufgabe und bekommt damit eine medizinisch dienliche Funktion.

Es wird zwischen Verschiedenen Therapieformen unterschieden: Die spezifische Therapie ist möglichst gezielt auf eine Erkrankung abgestimmt, die unspezifische bedient sich „allgemeiner heilungsfördernder Maßnahmen“[8]. Die kausale Therapie richtet sich gezielt gegen Krankheitsverursacher (Erreger), während die symptomatische Therapie eine Linderung von Beschwerden anstrebt. Letztere kann in Form der palliativen (lindernden) Therapie als „einzige Behandlungsmöglichkeit bei unheilbaren Krankheiten eingesetzt werden“[9], zu denen die Demenzkranken gehören.

Die Musiktherapie gilt allgemein als Methode der angewandten Psychologie und wird als „spannungslösende und kontaktbildene Heilmaßnahme“ eingesetzt.

Sie ist der „gezielte Einsatz von Musik … zur Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit.“[10] Sie steht in enger Beziehung zu verschiedenen Wissenschaftsbereichen, so auch zur Musikwissenschaft und der Pädagogik. Die unterschiedlichen musiktherapeutischen Konzepte grenzen sich von der pharmakologischen und der physikalischen Therapie ab und sind ihrem Wesen nach psychotherapeutisch angelegt.

„Musiktherapeutische Methoden folgen gleichberechtigt tiefenpsychologischen, verhaltenstherapeutisch-lerntheoretischen, systemischen, anthroposophischen und ganzheitlich-humanistischen Ansätzen.“[11]

A. F. Wormit unterscheidet neun verschiedene Verfahren der Musiktherapie. Die Verfasserin wählt hier nur die, auf ihre Arbeit zutreffenden Methoden aus, um sie näher zu erläutern:

- Die integrative Musiktherapie ist eine kreative, in sich eigenständige Methode mit tiefenpsychologischem, psychodynamischem und psychotherapeutischem Verfahren.
- Die verhaltenszentrierte Musiktherapie orientiert sich an den Konzepten der Verhaltenstherapie. Musik wird hier aktiv und rezeptiv als Verstärker eingesetzt.
- Der Mensch mit seinen natürlichen, künstlerischen Potentialen steht bei der schöpferischen Musiktherapie im Mittelpunkt.
- Die Orff-Musiktherapie hat die Ausdrucksmöglichkeiten des Einzelnen im Blick und möchte diese durch gezielte Anwendung der Orff-Instrumente fördern.[12]

Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer musiktherapeutischer Methoden, die für diese Arbeit nicht von Bedeutung sind.

All diese musiktherapeutischen Methoden sind sowohl in Form der Einzelmusiktherapie, als auch in der Gruppenmusiktherapie durchführbar.

Des Weiteren wird zwischen der aktiven und der rezeptiven (aufnehmenden) Musiktherapie unterschieden. Diese Art der Unterscheidung bezieht sich auf den „Aspekt der musikalisch-gestaltenden Teilnahme“ des Patienten.

Musikinstrumente sollen die Teilnehmer aktivieren und ihnen neben den verbalen und nonverbalen Ausdrucksmöglichkeiten auch die musikalischen Mittel des Ausdrucks zur Verfügung stellen. Die musikalische Arbeit ist meist improvisatorisch angelegt und richtet sich thematisch nach den Themen und Situationen der Patienten.

„Eine musikalische bzw. instrumentale Vorbildung ist nicht nötig, da die musiktherapeutische Musik keinerlei Ansprüche an Fähigkeiten oder Virtuosität stellt.“[13]

Die älteste Form der Musiktherapie ist die rezeptive Musiktherapie. Sie beinhaltet nicht das aktive Musizieren des Patienten. Vielmehr nimmt er die vom Therapeuten oder von Medien gespielte Musik passiv wahr. Das bedeutet, dass er keinen Einfluss auf die musikalische Gestalt des Gehörten hat.

Die Arbeitsfelder der Musiktherapie sind vielfältig. So wird sie bei der Betreuung von Borderline- und geriatrischen Patienten und bei Patienten mit Essstörungen eingesetzt. Aber auch bei Suchtkranken, Angststörungen, Depressionen und somatischen (körperlichen) Störungen werden Formen der Musiktherapie genutzt.

Daneben ist der Bereich der Rehabilitation ein großes Arbeitsfeld für die Musiktherapie. Hier kommen zum Beispiel Patienten mit Wachkoma, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson und Schlaganfall.

Eingesetzt wir die Musiktherapie in den verschiedensten Institutionen und Lebensbereichen: Sonder- und Heilpädagogik-Einrichtungen mit schwer- und mehrfachbehinderten Menschen, Altenpflegeheime und gerontopsychiatrische Einrichtungen und an Musikschulen.

„Der Beruf wird verstanden als eigenständiger Heilberuf, der das bestehende Gesundheitswesen sowie das Sozial- und Bildungswesen um den nonverbalen und kreativtherapeutischen Ansatz bereichert.“[14]

So werden in der musikalischen Arbeit mit Demenzkranken der musiktherapeutische und der heilpädagogische Ansatz genutzt werden. Es entsteht eine Legierung zwischen beiden Bereichen, die den Patienten nun im Zusammenhang dienlich ist.

Bildung

Meyers Lexikon definiert Bildung als:

„die Formung des Menschen im Hinblick auf seine geistigen, seelischen, kulturellen und sozialen Fähigkeiten.“[15]

Der Begriff „Erziehung“ wird dem der „Bildung“ häufig gleichgesetzt.

„Während dieser jedoch primär die Hilfen bezeichnet, die dem Heranwachsenden auf seinem Weg zu Lebenstüchtigkeit und Mündigkeit durch andere, in der Regel Erwachsene, zuteil werden, gilt Bildung heute v. a. als lebenslange, nie endgültig abschließbare Leistung der Eigentätigkeit und Selbstbestimmung des sich gezielt bemühenden Menschen.“[16]

„Bildung“ im Sinne von „Formung“ kann und sollte nicht im Zentrum der Arbeit mit Demenzkranken stehen. Ein alter Mensch hat durchaus das Recht, die Formen, die er im Laufe seines Lebens angenommen hat zu behalten. Neben dem gibt es bisher keine Antwort auf die Frage nach der Formbarkeit. Müssen und können alte Menschen noch hinsichtlich ihrer kulturellen und sozialen Fähigkeiten geformt werden? Vielmehr geht es um den Erhalt der bisher erworbenen Formen und Fähigkeiten.

Musikpädagogik- Musikerziehung

Musikerziehung und Musikpädagogik umfasst nach Meyers Lexikon „… die Pflege und Förderung musikalischer Anlagen; …“. Traditioneller Weise findet sie an öffentlichen Bildungseinrichtungen oder bei Privatmusiklehrern und an Musikhochschulen oder Konservatorien statt.

Auch hier darf es nicht um Bildung im Sinne von kognitivem Zugewinn gehen. Musik in der Arbeit mit Demenzkranken ist ein Medium zur Unterstützung ihrer Situation. So soll die Musik zum Beispiel die Kommunikation fördern und anregen. Ein Podiumsvorspiel, wie es das Ziel der musikpädagogischen Arbeit im Allgemeinen ist, kann nicht realisiert werden.

Alt werden- Alt sein

„Lang leben will jeder, doch alt werden mag keiner.“ Dieses Sprichwort sagt schon recht viel über die allgemeine Einstellung zum Altern aus. Nach langen Jahren eines durch Medien und Werbung fundamentierten Jugendwahns scheint das Problem des Alters und des Alterns erst in jüngster Zeit zu einem Thema in der öffentlichen Wahrnehmung zu werden.

Seit einigen Jahren wird der Prozess des Alterns als selbstständiges Teilgebiet der menschlichen Entwicklung betrachtet. So endet die Definition des Begriffs Entwicklung nicht mehr nach der Betrachtung der Fortschritte von Kindern und Jugendlichen. Allgemein gilt Entwicklung als ein Prozess der Veränderung des Erlebens und Verhaltens. Gleichwohl wird heute Entwicklung als ein lebenslanger Prozess angesehen, der von Zugewinn, Stabilität und Verlust gekennzeichnet ist.[17] Für Hildegard Bechtler ist das Altern ein „mehrdimensionaler Prozeß, der durch das Zusammenwirken insbesondere biologischer, psychologischer und sozialer Faktoren bedingt ist.“[18]

Aufgrund des medizinisch-technischen Fortschritts, besserer Ernährung und des Wohlstandes steigt die Lebenserwartung stetig an (siehe Grafik) und der Abschnitt des Alterns wird zu einem immer länger werdenden, eigenständigen Teil des Lebens.

„Noch zu Zeiten Johann Wolfgang von Goethes wurde ein fünfzigjähriger Mann mit den Worten „ehrwürdiger Greis“ angeredet.“[19]

Heute liegt die durchschnittliche Lebenserwartung weit darüber und der Anteil der über 60jährigen steigt zunehmend an:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[20]

Abb 1:

Durchschnittliche Lebenserwartung von Neugeborenen und von 40-jährigen Frauen und Männern in Deutschland 1891/1900 bis 2000/2002 (in Jahren)

Abb 2: Anteil der über sechzigjährigen Menschen in Prozent

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[21]

Um das Alter zu bestimmen wird zwischen verschiedenen Begrifflichkeiten unterschieden. Das biologische Alter bezeichnet den physischen und psychischen Allgemeinzustand einer Person. Vom psychologischen Alter spricht man in Bezug auf die adaptiven Fähigkeiten (Anpassung) eines Menschen. Das soziale Alter gibt Auskunft über die Funktionalität der sozialen Beziehungen und das subjektive Alter schließlich wird von der inneren Spannkraft einer Person bestimmt: Umgangssprachlich formuliert man dann:

„Man ist so alt, wie man sich fühlt“.

„Viele ältere Menschen beschäftigen sich gern mit ihrer Vergangenheit.“[22] Sie berichten ihren Enkeln, schreiben ihre Erfahrungen in Gedichten nieder oder verfassen Zeitungsartikel über ihre Jugendzeit. Sich mit Erinnerungen zu beschäftigen ist also kein Zeichen für Senilität (Vergreisung/ Verlust von Fähigkeiten) sondern erfordert geistige Gesundheit und Wohlbefinden. Vielen alten Menschen fällt es schwer, sich von den allgemein verbreiteten Bildern des Alters zu lösen und ihre eigene Situation als ganz persönlich und bedeutend anzusehen. Mark Woisin fügt dem hinzu:

„Im Prozess des Erinnerns kann der alte Mensch sich das Empfinden seiner persönlichen Integrität erarbeiten und bewahren- ….“[23]

Die Lebensrückschau älterer Menschen beinhaltet einige bedeutende Aspekte, die auch in der Arbeit mit dementiell Erkrankten von Bedeutung sein können. Zunächst leistet sie einen wertvollen Beitrag zur Kommunikation zwischen den Generationen. Die ältere Person kann ihre Geschichte aufarbeiten, würdigt damit ihre eigenen Lebensleistungen und stärkt ihr Selbstwertgefühl, indem sie den Mut aufbringt, ihre Geschichte zu erzählen. Die junge Generation kann von den Erlebnissen der Älteren lernen und profitieren. Das trifft auch für den Leiter einer Gruppe von alten Menschen zu. Gleichzeitig arbeitet die erzählende Person an unerledigten Konflikten und Aufgaben und kann sich eigene Fehler möglicherweise selbst verzeihen. Wichtig ist, dass sich der Blick der Generationen aufeinander ausrichten kann. Daraus können beide Generationen schöpfen. Die Selbstachtung, die häufig als ein positiver Nebeneffekt der Lebensberichterstattung auftritt, ist „ein vorzügliches Mittel gegen die chronischen Gefährdungen des Alters- gegen Depression, Verzweiflung und Gedächtnisverlust.“[24]

Im Verlauf dieser Arbeit wird die Verfasserin immer wieder auf die Wichtigkeit und die Bedeutung der Biografiearbeit für den Erkrankten eingehen. Wie viel mehr Bedeutung all diese Erkenntnisse bei der Betreuung von Demenzkranken haben wird die Verfasserin im zweiten Teil ihrer Arbeit aufzeigen.

Was ist Demenz?

Der Begriff Demenz kommt aus dem lateinischen (dementia) und bedeutet „Unvernunft“[25] oder „weg-Geist“[26].

Die Begriffe Alzheimer und Demenz werden in der Literatur sehr häufig in gleicher Weise benutzt. Dennoch gibt es einen Unterschied. Demenz ist der Oberbegriff für verschiedene Geisteserkrankungen (zu denen Alzheimer gehört) und „beschreibt die Einengung und Veränderung des Spektrums kognitiver, intellektueller und emotionaler Fähigkeiten“[27], die dann unweigerlich zum geistigen Abbau führen. Die Ursachen der Einschränkung dieser Fähigkeiten sind unterschiedlich, wie später noch erläutert wird. Nach diesen verschiedenen Ursachen unterteilt man die Formen der Demenz. Eine dieser Formen ist die Alzheimer-Demenz. Von ihr sind die meisten dementiell erkrankten Patienten betroffen. Daher wird häufig in erster Linie von der Alzheimer-Demenz oder auch Alzheimer-Krankheit gesprochen.

Am Anfang des 20. Jahrhunderts kommt man zu folgender Erkenntnis:

„Alle Patienten mit diffus verteilten, im Mikroskop oder von blossem Auge erkennbaren degenerativen Hirnveränderungen zeigen ähnliche klinische Zeichen wie Störungen des Intellekts und des Gedächtnisses.“[28]

Der Gewinn dieser Erkenntnis macht eine Unterscheidung der verschiedenen Formen der Demenz möglich:

Nicht-organische Demenzen, oder auch Pseudodemenzen, sind alle Krankheiten, die die geistigen Fähigkeiten einschränken und dementielle Symptome hervorrufen können, ohne dass eine Schädigung am Gehirn oder anderen Organen vorliegt. Dazu gehören zum Beispiel Depressionen, Schizophrenie oder psychische Störungen bei Hirntumoren. Aber auch Vitaminmangelzustände (B12, Folsäure, Thiamin),zu geringe Flüssigkeitsaufnahme, Infektionen (Hirnhautentzündung, Lungenentzündung), Einnahme von verschiedenen Medikamenten, Sauerstoffmangel, Wahrnehmungsbeeinträchtigungen, Alkoholkonsum oder Herzrhythmusstörungen können eine behandelbare Form der Demenz, die so genannte Pseudodemenz, hervorrufen. Die nicht-organische Demenz wird auch reversible (umkehrbare) oder sekundäre Demenz genannt. Das Verhalten der Patienten mit einer Pseudodemenz gleicht aber dem der an der organischen Demenz leidenden Personen.

Diese Arbeit wird sich auf den Teil der organischen Demenzen (irreversible (nichtumkehrbare)/ primäre Demenz) beziehen, da diese Form der Erkrankung weder therapierbar noch heilbar ist. Es geht dabei hauptsächlich darum, den Erkrankten ein Wohlgefühl und Freude zu verschaffen. In der musikalischen Arbeit mit den daran erkrankten Menschen macht es dabei keinen Unterschied, welche genaue Form der Demenz vorliegt. Da die Alzheimer-Krankheit die häufigste Form der Demenz ist, wird die Arbeit darauf später spezieller eingehen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[29]

Abb. 1: Die häufigsten Ursachen organischer Demenzen

Neben den im Diagramm aufgezeigten Ursachen einer Demenz können auch die Parkinson-Krankheit, Vergiftungen, Mangelkrankheiten oder ein Kreislaufkollaps psychoorganische Symptome (Demenzen leichten Grades) verursachen.[30]

Die Formen der Demenz

1. Die Alzheimer-Demenz

Die Alzheimer-Demenz ist die häufigste Ursache einer Demenzerkrankung. Sie tritt oft bei sehr betagten Menschen auf, vereinzelt aber auch schon ab dem 50. Lebensjahr. Barboro Beck-Fríis beschreibt sie als eine

„Gehirnabbaukrankheit, die pathologische Veränderungen und anschließend das Absterben der Gehirnzellen und die Atrophie des Gehirngewebes hervorruft.“[31]

Bevor Aloys Alzheimer das Krankheitsbild der Demenz am Beispiel seiner 51jährigen Patientin beschrieben hat wurde der Begriff lange für präsenile Fälle (Frühformen) verwendet. Die gleiche Erkrankung bei älteren Patienten nannte man „senile Demenz vom Alzheimer-Typ“. (Daher vielleicht auch der häufig gleichsetzende Gebrauch der Begriffe „Alzheimer“ und „Demenz“)[32] Da es sich aber um genau die gleiche Krankheit handelt hält J. Ulrich „diese Abgrenzung aus morphologischer Sicht (die äußere Gestalt betreffend) für künstlich und“ spricht „daher von Alzheimer-Krankheit bei allen Fällen von Demenz, welche die gleichen strukturellen Hirnveränderungen aufweisen.“[33].

Die Ursachen der Alzheimer-Krankheit sind noch unbekannt. Sie ist keine Folge des Alterns und beruht auch nicht auf „Verkalkung“, wie landläufig angenommen wird. Der deutsche Neurologe Aloys Alzheimer beschreibt 1906 seine 51jährige Patientin, die an Gedächtnis- und Orientierungsproblemen, Depressionen und Wahnvorstellungen litt. An der von seinem Lehrer als „Alzheimersche Krankheit“ genannten Schwäche starb diese Frau. Obduktionsergebnisse ihres Gehirns zeigten einen erheblichen Verlust von Hirngewebe und Veränderungen am Großhirn. Mit zunehmender Lebenserwartung sind immer mehr Menschen davon betroffen.

Exkurs: Alois Alzheimer

Der Begriff „demence“ wurde schon 1797 von dem französischen Arzt Phillippe Piuel geprägt.

Etwa 100 Jahre später wird zwischen verschiedenen Formen der Demenz unterschieden: Otto Binswanger, Aloys Alzheimer und Emil Redlich erforschen die Grundlagen der Alzheimer-Krankheit. Dies ist der Beginn der modernen Demenz-Forschung.

„Alles in allem genommen haben wir hier offenbar einen eigenartigen Krankheitsprozeß vor uns. Solche eigenartigen Krankheitsprozesse haben sich in den letzten Jahren in größerer Anzahl feststellen lassen. Diese Beobachtung wird uns nahe legen müssen, dass wir uns damit nicht zufrieden geben sollen, irgend einen klinisch unklaren Krankheitsfall in eine der uns bekannten Krankheitsgruppen unter Anwendung von allerlei Mühe unterzubringen. Es gibt zweifellos mehr psychische Krankheiten, als sie unsere Lehrbücher aufführen.“[34]

(Aloys Alzheimer im Jahre 1906)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb 1: Aloys Alzheimer 1864- 1915. (Nachweis: Archiv Alzheimer-Gesellschaft Pfalz e. V.) [35]

Alois Alzheimer wurde am 14. Juni 1864 in Marktbreit geboren, wo er auch die Grundschule besuchte. In Aschaffenburg ging er dann auf das Königlich-Humanistische Gymnasium.

Da er schon früh das Bestreben hatte, anderen Menschen zu helfen begann er sein Medizinstudium in Berlin und Tübingen. In Würzburg hat er mit einer sehr originellen Doktorarbeit promoviert: „Über die Histologie der Ohrenschmalzdrüse“[36].

Er blieb in Würzburg und arbeitete zunächst in der Anatomie. 1888 übernimmt er in Frankfurt am Main die Assistenzstelle an der „städtischen Irrenanstalt“[37]. Dort beginnt er eine Ausbildung zum Psychiater, was man damals noch Irrenarzt nannte. Hier hatte Alzheimer seinen ersten Kontakt zu Demenzkranken.

Er war der geborene Forscher und folgte nun seinem Drang danach.

„Seine eigenen Forschungsergebnisse und die von Binswanger, Redlich, Blocq, Marinesco und auch von seinen Schülern Perusini und Simchowicz ließen ihm präzise Vorstellungen von dieser neuartigen Gehirnleistungsstörung reifen.“[38]

1906 fasste er in Tübingen seine Forschungsergebnisse in einem Vortrag zusammen. Der Druck erschien 1907 unter dem Titel „Über einen eigenartigen, schweren Erkrankungsprozeß der Hirnrinde.“[39]. Hier berichtet Alzheimer über Krankheitserscheinungen einer 51jährigen Patientin. Alzheimer wurde von seinem Lehrer und Mentor Emil Kraeplin gefördert. Dieser gab der Krankheit den Namen „Alzheimersche Krankheit“

1912 ging eine Wunschvorstellung Alzheimers in Erfüllung. Er wurde Klinikleiter, ordentlicher Professor und Klinikdirektor in Breslau. Nachdem er dort an einer infektiösen Angina mit Nephritis (Nierenentzündung) und Gelenkentzündung erkrankt ist, stirbt er am 19. Dezember 1915 an Nierenversagen.

Nach Alzheimers Tod wurden die Forschungen zunächst nicht mit dem notwendigen Engagement weitergeführt.

2. Die Multiinfarkt-Demenz

Wie das Wort schon sagt beruht die Multiinfarktdemenz auf mehreren kleinen Infarkten. In Ausnahmefällen können jedoch auch einzelne große Infarkte zur Demenz führen. Ursache der Demenz sind in diesem Fall Krankheiten, die die Blutzufuhr zum Gehirn beeinträchtigen (z. B. Blutgerinnsel).

Selten wird auch der Begriff „Hirnarteriosklerose“ für diese Demenzform verwendet. Die Nutzung dieser Bezeichnung ist aber nicht ganz korrekt. Richtig ist, dass die Hirnarteriosklerose zu Infarkten führen kann, an sich aber keine Demenz verursacht, da die Hirnzirkulation völlig intakt bleibt.

Mit der Multiinfarkt-Demenz gehen oft Erkrankungen wie hoher Blutdruck, Diabetes, Kreislauferkrankungen und Lähmungserscheinungen einher.

3. Andere Demenzen

3.1. Die Parkinson-Krankheit

Parkinson ist eine „Erkrankung der Substantia nigra (ein Kern mit schwarzem Pigment in den Nervenzellen), deren pigmentierte Nervenzellen zugrunde gehen, so dass ihr Pigment aus den Nervenzellen bei ihrem Untergang austritt und von Makrophagen (Fresszellen/ Zellen des Immunsystems) des übrigen Hirngewebes aufgenommen wird.“[40] (Kursiv: Verfasserin)

Durch diesen Befall des Gehirns kann gelegentlich eine Demenz entstehen. Es fehlen aber noch die dazu nötigen systematischen Untersuchungen.

[...]


[1] Heiner Gembris, Life long learning- lebenslänglich lehren, in: Üben & Musizieren 2/ 2006, S.14

[2] Bibeltext in der revidierten Fassung von 1984; Herausgegeben von der Evangelischen Kirche in Deutschland, 1985 Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart

[3] A. Trilling, E. Bruce, S. Hodgson, P. Schweitzer, Erinnerungen pflegen, Hannover, 2001, S. 20

[4] Heiner Gembris, Life long learning- lebenslänglich lehren, in: Üben & Musizieren 2/ 2006, S.13

[5] ebanda, S.14

[6] http://lexikon.meyers.de 18.09.07 – 8:43 Uhr

[7] ebenda

[8] http://lexikon.meyers.de 18.09.07 – 8:43 Uhr

[9] ebenda

[10] http://de.wikipedia.org/wiki/Musiktherapie 18.09.07- 9:03 Uhr

[11] deutsche Gesellschaft für Musiktherapie bei: http://de.wikipedia.org/wiki/Musiktherapie 18.09.07- 9:03 Uhr

[12] nach http://de.wikipedia.org/wiki/Musiktherapie 18.09.07- 9:03 Uhr

[13] http://de.wikipedia.org/wiki/Musiktherapie 18.09.07- 9:03 Uhr

[14] http://de.wikipedia.org/wiki/Musiktherapie 18.09.07- 9:03 Uhr

[15] http://lexikon.meyers.de 18.09.07 – 8:43 Uhr

[16] ebenda

[17] Oerter Montada (Hrsg.), Entwicklungspsychologie, München, Wien, Baltimore. 4. Auflage 1986

[18] Hildegard Bechtler (Hrsg.), Gruppenarbeit mit älteren Menschen, Freiburg im Breisgau 1993, S. 17

[19] Klaus Füller, Musik mit Senioren, Weinheim und Basel, 1994, S. 11

[20] nach: http://www.bmfsfj.de

[21] Nach: Oskar Dierbach, Sozialtherapie mit Alzheimer- Kranken, Weinheim und Basel 1993, S. 14

[22] Mark Woisin, Älter werden ohne Angst Teil 1, Salzhausen 1998, S. 39

[23] ebenda

[24] Mark Woisin, Älter werden ohne Angst Teil 1, Salzhausen 1998, S. 40

[25] Oskar Dierbach, Sozialtherapie mit Alzheimer-Kranken, Weinheim und Basel 1993, S16

[26] D. Ivemeyer, R. Zerfaß, Demenztests in der Praxis, München- Jena, 2002, S. 1

[27] Zit. nach Oskar Dierbach, Sozialtherapie mit Alzheimer-Kranken, Weinheim und Basel 1993, S. 16

[28] J. Ulrich, Zur Neuropathologie der senilen Demenz, in: W. Meier-Ruge (Hrsg.): Die dementielle Hirnerkrankung im Alter, Freiburg 1993, S. 2

[29] nach: J. Ulrich, Zur Neuropathologie der senilen Demenz, in: W. Meier-Ruge (Hrsg.): Die dementielle Hirnerkrankung im Alter, Freiburg 1993, S. 3

[30] Vgl. J. Ulrich, Zur Neuropathologie der senilen Demenz, in: W. Meier-Ruge (Hrsg.): Die dementielle Hirnerkrankung im Alter, Freiburg 1993, S. 2

[31] Barboro Beck- Fríis, Zur Zu haus im Baltzargârden- Pflege dementiell erkrankter alter Menschen in Kleingruppenatmosphäre, Köln 1991, S. 16

[32] Anmerkung der Verfasserin

[33] J. Ulrich, Zur Neuropathologie der senilen Demenz, in: W. Meier-Ruge (Hrsg.): Die dementielle Hirnerkrankung im Alter, Freiburg 1993, S. 10

[34] Zit. nach G. Andres, H. Bille, F. Straub, Alzheimer, München- Jena 2000, S. 1

[35] G. Andres, H. Bille, F. Straub, Alzheimer, München- Jena 2000, S. 2

[36] ebenda, S. 1

[37] ebenda, S. 1

[38] ebenda, S. 2

[39] ebenda, S. 3

[40] J. Ulrich, Zur Neuropathologie der senilen Demenz, in: W. Meier-Ruge (Hrsg.): Die dementielle Hirnerkrankung im Alter, Freiburg 1993, S. 24

Ende der Leseprobe aus 118 Seiten

Details

Titel
Musik als Medium heilpädagogischen Arbeitens mit Demenzkranken
Hochschule
Fachhochschule Lausitz in Cottbus  (Fachbereich Musikpädagogik)
Note
1,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
118
Katalognummer
V378512
ISBN (eBook)
9783668560314
ISBN (Buch)
9783668560321
Dateigröße
1441 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Diese Diplomarbeit entstand in enger Zusammenarbeit mit der Demenzstation eines Altenpflegeheimes in Cottbus. Hier konnte der theoretische Teil der Arbeit praktisch erprobt und umgesetzt werden.
Schlagworte
Musik, Demenz, EMP, Geragogik, Senioren, Musikpädagogik, Alzheimer
Arbeit zitieren
Katrin Neumann (Autor), 2007, Musik als Medium heilpädagogischen Arbeitens mit Demenzkranken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/378512

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