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Beweglichkeitstraining. Dehnmethoden im Sport. Wirkungen des Dehntrainings als Verletzungsprophylaxe und auf das körperliche Leistungsvermögen

Beweglichkeitstraining

Titel: Beweglichkeitstraining. Dehnmethoden im Sport. Wirkungen des Dehntrainings als Verletzungsprophylaxe und auf das körperliche Leistungsvermögen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Dominik Kremer (Autor:in)

Sport - Bewegungs- und Trainingslehre
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es zunächst einen allgemeinen Überblick über den Terminus Beweglichkeit zu geben. Dabei wird zuerst der Begriff Beweglichkeit definiert. Anschließend werden Faktoren, Erscheinungsformen und die Bedeutung der Beweglichkeit bestimmt. Im zweiten Teil steht das Beweglichkeitstraining im Vordergrund. Dabei sollen verschiedene Dehnmethoden im Sport und vor allem die Wirkungen des Dehntrainings als Verletzungsprophylaxe bzw. die Wirkungen auf das körperliche Leistungsvermögen berücksichtigt werden. Abschließend findet das Beweglichkeitstraining im Kindes- und Jugendalter in dieser Arbeit Berücksichtigung und im Schlussteil wird ein Überblick über die essentiellen Trainingsparameter Dauer, Häufigkeit, Dichte und Intensität der Dehnmethoden gegeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Beweglichkeit

2.1 Begriffsbestimmung

2.2 Faktoren der Beweglichkeit

2.3 Struktur und Erscheinungsformen der Beweglichkeit

2.4 Bedeutung der Beweglichkeit

3. Beweglichkeitstraining

3.1 Methoden im Beweglichkeitstraining

3.2 Zur Wirkung des Dehntrainings

3.2.1 Zur Wirkung des Dehntrainings als Verletzungsprophylaxe

3.2.2 Zur Wirkung des Dehntrainings auf die Leistung

3.2.3 Synthese: Statisches Dehnen vs. Dynamisches Dehnen

3.3 Beweglichkeitstraining im Kindes- und Jugendalter

4. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die wissenschaftlichen Grundlagen des Beweglichkeitstrainings, insbesondere die Wirksamkeit verschiedener Dehnmethoden im Hinblick auf Verletzungsprävention und sportliche Leistungsfähigkeit, unter Berücksichtigung alters- und zielgruppenspezifischer Besonderheiten.

  • Grundlagen, Definition und Einflussfaktoren der Beweglichkeit
  • Differenzierung zwischen statischen und dynamischen Dehnmethoden
  • Kritische Analyse der Wirkung von Dehntraining als Verletzungsprophylaxe
  • Einfluss des Dehnens auf die sportliche Leistungsfähigkeit
  • Besonderheiten des Beweglichkeitstrainings im Kindes- und Jugendalter

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Zur Wirkung des Dehntrainings als Verletzungsprophylaxe

Wie in Kapitel 2.4 bereits erwähnt wurde, soll nun ein besonderer Schwerpunkt des Dehntrainings auf dessen Wirksamkeit als Verletzungsprophylaxe gelegt werden. Hierfür wurden zwei Studien, die sich mit dem Dehnen bei der Vorbeugung von Verletzungen beschäftigt haben, genauer unter die Lupe genommen. Die erste dabei berücksichtigte Studie ist eine Metaanalyse von Herbert & Gabriel und lautet „Effects of stretching before and after exercising on muscle soreness and risk of injury: systematic review”. Die Autoren verfolgten bei ihrer Untersuchung ursprünglich drei Ziele:

1. Die Auswirkungen von Stretching auf Muskelkater,

2. die Auswirkungen auf die sportliche Leistung und

3. auf die Verletzungsprophylaxe.

Das Teilziel, Aussagen über das Verhältnis von Dehnen und sportlicher Leistung zu machen, konnte innerhalb dieses Review-Artikels nicht erreicht werden. Die Autoren fanden innerhalb der damaligen Forschungsergebnisse zu wenig Aussagen, ob Dehnen einen Einfluss auf die sportliche Leistungsfähigkeit hat. In Bezug auf Muskelkater gab es durch Dehnen (statisches Dehntraining) zwar kleine, aber nicht signifikante Reduktionen des selbigen. Auf dieser Grundlage folgerten die Autoren, dass die Effekte zu klein waren, um Dehnen als einen wirksamen Präventionsfaktor für Muskelkater anzusehen.

Im Bereich der Verletzungsprophylaxe, basiert die Metaanalyse auf zwei Primärstudien von Pope et al. aus dem Jahre 1998 bzw. von Pope et al. aus dem Jahre 2000. Bei Pope et al. (1998) wurden 1093 australische Rekruten während ihrer dreimonatigen Grundausbildung untersucht, von denen 549 vor den Belastungen 80 Sekunden ihre Wadenmuskeln dehnten, während die Kontrollgruppe nicht dehnte. Ergebnis war, dass in der Kontrollgruppe 25 und in der Dehn-Gruppe 23 Verletzungen auftraten. Die Anzahl der Verletzungen unterschied sich demnach kaum.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung der Beweglichkeit für den Alltag sowie den Sport und definiert das Ziel, einen Überblick über den Terminus, die Dehnmethoden sowie deren Wirkungsweisen zu geben.

2. Beweglichkeit: Hier wird der Begriff Beweglichkeit definiert und in die Komponenten Gelenkigkeit und Dehnfähigkeit unterteilt sowie deren strukturelle und exogene Einflussfaktoren analysiert.

3. Beweglichkeitstraining: Dieses Hauptkapitel behandelt systematisch die Methoden des Dehnens, untersucht deren Wirkung auf Verletzungsprophylaxe und sportliche Leistungsfähigkeit durch Literaturanalyse und betrachtet die Spezifika im Kindes- und Jugendalter.

4. Schluss: Dieses Kapitel resümiert, dass weiterhin erhebliche Wissensdefizite bestehen und eine individuelle, zielorientierte Auswahl der Dehnmethode für die Sportpraxis entscheidend ist.

Schlüsselwörter

Beweglichkeit, Beweglichkeitstraining, Dehnen, Dehnmethoden, Statisches Dehnen, Dynamisches Dehnen, Verletzungsprophylaxe, Sportliche Leistung, Muskelspindeln, Myotatischer Reflex, Gelenkigkeit, Dehnfähigkeit, Kindesalter, Jugendalter, Trainingswissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen und praktischen Aspekten des Beweglichkeitstrainings im sportlichen Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören die Definition von Beweglichkeit, verschiedene Trainingsmethoden, die Wirksamkeit von Dehnen zur Verletzungsprävention sowie der Einfluss von Dehnübungen auf die sportliche Leistungsfähigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Überblick über den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zum Dehntraining zu geben und Empfehlungen für die sportliche Praxis abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Analyse und Auswertung einschlägiger sportwissenschaftlicher Fachliteratur sowie verschiedener Metaanalysen und Primärstudien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert methodische Ansätze im Beweglichkeitstraining, untersucht die Wirkung des Dehnens auf Verletzungen und Leistung und beleuchtet die besonderen Anforderungen des Trainings im Kindes- und Jugendalter.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Beweglichkeitstraining, Dehnmethoden, Verletzungsprophylaxe, Leistungsfähigkeit und sportmotorische Fähigkeiten.

Welche Rolle spielt die Dehnungsgeschwindigkeit bei der Wirkung?

Durch eine langsame Dehnung kann der myotatische Reflex (Muskelschutzreflex) vermieden werden, während schnelles (dynamisches) Dehnen diesen früher auslöst und somit zu einer höheren muskulären Spannung führen kann.

Warum wird statisches Dehnen vor Schnellkraftleistungen kritisch gesehen?

Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass statisches Dehnen vor Belastungen, die maximale Kraft oder Geschwindigkeit erfordern, die Leistungsfähigkeit kurzfristig negativ beeinflussen kann.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Beweglichkeitstraining. Dehnmethoden im Sport. Wirkungen des Dehntrainings als Verletzungsprophylaxe und auf das körperliche Leistungsvermögen
Untertitel
Beweglichkeitstraining
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg  (Sportzentrum)
Veranstaltung
Seminar Trainingswissenschaft (Vertiefung)
Note
1,3
Autor
Dominik Kremer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
26
Katalognummer
V378701
ISBN (eBook)
9783668558397
ISBN (Buch)
9783668558403
Sprache
Deutsch
Schlagworte
beweglichkeitstraining dehnmethoden sport wirkungen dehntrainings verletzungsprophylaxe leistungsvermögen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dominik Kremer (Autor:in), 2016, Beweglichkeitstraining. Dehnmethoden im Sport. Wirkungen des Dehntrainings als Verletzungsprophylaxe und auf das körperliche Leistungsvermögen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/378701
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Leseprobe aus  26  Seiten
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