Konjunktur und Beschäftigung / Schumpetersche Konjunkturtheorie


Hausarbeit, 2004

11 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Konjunkturtheorie

2. Der dynamische Unternehmer

3. Konjunkturzyklus
3.1. Kondratieff- Zyklen
3.2. Abb. Kondratieff- Zyklen

Glossar

Literaturverzeichnis

Konjunktur und Beschäftigung

- Schumpetersche Konjunkturtheorie –

Joseph Alois Schumpeter war ein Nationalökonom der am 8. Februar 1883 in Triesch, Tschechien geboren wurde und am 8. Januar 1950 in Taconic, USA verstarb. Er war 1919 österreichischer Finanzminister und lehrte als Professor in Österreich, Deutschland und seit 1932 in den Vereinigten Staaten.

Joseph Alois Schumpeter war Vertreter der Grenznutzen-schule. Schumpeter schlug mit der Grenznutzenschule eine Richtung der Volkswirtschaftslehre ein, die eine subjektive oder psychologische Wert- und Preislehre aufstellte. Das bedeutet die Stärke des Bedürfnisses nimmt immer mehr ab, je weiter seine Befriedigung fortschreitet, so dass der Wert eines Gutes bestimmt wird durch den geschätzten Nutzen der letzten noch verfügbaren Teilmenge dieses Gutes, als Grenznutzen bezeichnet.[1] Dies bezog sich auf die „Entwicklung der Gesetze des menschlichen Verkehrs und der daraus fließenden Regeln für menschliches Handeln“. Welches bedeutet, dass die Größe eines und desselben Genusses fortwährend abnimmt, wenn wir mit der Bereitung dieses Genusses ununterbrochen fortfahren, bis zuletzt die Sättigung eintritt. Mit der psychologischen Zergliederung der menschlichen Bedürfnisse und Genüsse, des kontinuierlichen Sättigungsprozesses und der Teilquantitäten der Güter, die nacheinander zur Befriedigung dieser Bedürfnisse herangezogen werden, schien das Problem gelöst, dass selbst Güter die lebenswichtig sind nur einen geringen Wert haben, wenn sie in großer Menge vorhanden sind, während objektiv unwichtige Seltenheitsgüter hohe Preise auf dem Markt erzielen können.[2] Er betonte den Einfluss der Unternehmer, der Kreditschöpfung und der Technik auf die wirtschaftliche Entwicklung und setzte sich mit dem Sozialismus auseinander.[3] Er schrieb über Kapitalismus und Sozialismus. Des Weiteren prägte er den Begriff der schöpferischen Zerstörung durch Wettbewerb.

1. junkturtheorie

Es gibt eine Vielfalt von Konjunkturtheorien, aber keine der Theorien kann eine allgemeine gültige und bestätigte Erklärung liefern zu den Ursachen von Konjunktur-schwankungen.

Denn die auslösenden Momente eines Auf- und Abschwungs sind im Einzelfall zu vielfältig und unterschiedlich, als dass sie auf einen dominierenden Faktor zurückgeführt werden könnte, wie es die Theorien versuchen.

Schumpeter betrachtete die langfristigen zyklischen Schwankungen aus der technologischen und dadurch bedingten industriellen Entwicklung. Stichworte, die später in dieser Hausarbeit erläutert werden sind, der dynamische Unternehmer, Pionierleistungen, Inventionen und Innovationen. Des Weiteren die Anpassung der Wirtschaft an der Fortschritt, die Preissenkungen, so wie Produktionsumstellungen und Investitionen. Denn nach einer vollzogenen Anpassung setzt ein neuer „Schub“ ein, da der dynamische Unternehmer wieder neue Erfindungen anwendet.

Die Konjunktur- und Entwicklungstheorien Schumpeters

( 1936 – 1952 ) setzen am statischen Charakter der neoklassischen Theorie an, ohne jedoch die historische Ökonomik zu verwerfen. Vielmehr versuchte er eine dynamische Erweiterung des neoklassischen Gleichgewichtskonzeptes in Form einer endogenen Komponente, welche die Wirtschaft systematisch aus dem klassischen Ruhezustand bringt und im Zuge der schöpferischen Zerstörung zu einem wellenförmigen Verlauf der wirtschaftlichen Entwicklung führt.[4] Auch als Prozess der schöpferischen Zerstörung benannt, auch Strukturumbrüche.

Strukturumbrüche entstehen auf Grund von Innovationsschüben, die von Zeit zu Zeit stattfinden.

Das bedeutet, dass alte Branchen zum Beispiel verschwinden um sich wiederum neu auf zu tun. Es tauchen daher gänzlich neue Wirtschaftszweige auf.

Wirtschaftliche Entwicklung ist daher ein permanenter Akt der schöpferischen Zerstörung, da mit neuen und besseren Produkten und Produktionsverfahren höhere Gewinne erzielt werden können. Dadurch verdrängen sie die älteren und schlechteren Produkte und Produktionsverfahren.

2. Der dynamische Unternehmer

Diesen vom System selbst generierten Impuls personifizierte Schumpeter durch die Figur des dynamischen Unternehmers, der wegen der besonderen Rahmenbedingungen im neoklassischen Gleichgewicht

- die relative Kalkulationssicherheit und das Grenzerlöse gleich Null sind - seine Persönlichkeitsmerkmale dazu nutzt, über Innovationen Pioniergewinne zu erzielen.[5]

Die Theorie von Joseph Alois Schumpeter befasst sich mit Inventionen ( Ideen ) und Innovationen ( Neuerungen ).

[...]


[1] F.A. Brockhaus, Der Volks-Brockhaus A-Z, 12. Auflage, Wiesbaden, 1961, S. 708

[2] Albers Willi ( Hrsg.), Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaft, Neuaufl. Des Handwörterbuchs der Sozialwissenschaften, Bd. 9, Verlage Fischer, Mohr, Vandenhoeck, Ruprecht, Stuttgart, Tübingen, Göttingen, 1988, S. 434

[3] Bertelsmann, Das moderne Lexikon Schum-Stech, Bertelsmann Lexikon Verlag, Verlagsgruppe Bertelsmann GmbH, Berlin, Gütersloh, 1972, S.6

[4] Kersten, Marc, Konjunktur und Wachstum als Gegenstand der Wirtschaftstheorie: eine modelltheoretische und methodologische Beurteilung moderner makroökonomischer Erklärungsansätze aus evolutionsökonomischer Sicht, Berlin, Duncker und Humblot, 2002, S. 175-176

[5] Kersten, Marc, Konjunktur und Wachstum als Gegenstand der Wirtschaftstheorie: eine modelltheoretische und methodologische Beurteilung moderner makroökonomischer Erklärungsansätze aus evolutionsökonomischer Sicht, Berlin, Duncker und Humblot, 2002, S. 176

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Konjunktur und Beschäftigung / Schumpetersche Konjunkturtheorie
Hochschule
Fachhochschule für Wirtschaft Berlin
Note
2,0
Autor
Jahr
2004
Seiten
11
Katalognummer
V37890
ISBN (eBook)
9783638371094
Dateigröße
541 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Konjunktur, Beschäftigung, Schumpetersche, Konjunkturtheorie
Arbeit zitieren
Martina Noack (Autor), 2004, Konjunktur und Beschäftigung / Schumpetersche Konjunkturtheorie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37890

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