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Die Frage nach der Technik bei Heidegger

Title: Die Frage nach der Technik bei Heidegger

Term Paper (Advanced seminar) , 2017 , 19 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Lukas Treiber (Author)

Philosophy - Philosophy of the 20th century
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Die Arbeit setzt sich mit Heideggers Technikkonzeption auseinander und analysiert mit kontinuierlichem Blick auf den Text „Die Frage nach der Technik“ die Innovation. Währenddessen halte ich mich an die chronologische Vorgehensweise Heideggers und richte mein Augenmerk zunächst auf die Charakterisierung der Technik als menschliches Tun und danach auf das Wesen der modernen Technik, dass im Kontrast zur Technik der Antike zu sehen ist; insbesondere im Hinblick auf die Erweiterung des Wirkungsradius der Technik und der Umbewertung der Natur.

Letztlich soll herausgestellt werden, worin Heidegger Möglichkeiten sieht, der Gefahr der Technik zu entgehen, die er nicht in der Technik selbst sieht, sondern in einer Entfernung gegenüber der Unverborgenheit und von der Vergessenheit des Seins.

Ausgehend von der allgemein üblichen Bestimmung der Technik als instrumentum versucht Heidegger durch einen Weg des Fragens das Wesen der Technik zu erfassen und schließt daraus, dass das Wesentliche nicht in der instrumentalen Vorstellung liegt, die bislang von Philosophen einheitlich untersucht wurde. Heideggers methodischer Denkweg besteht darin, die Kausalität umzudenken.

Das Novum seiner Technikkonzeption ist, dass er den Technikbegriff, der von Ernst Kapp jüngst als Organprojektion aufgefasst wurde, wodurch Kapp die artifizielle gegennatürliche Dimension der Technik durch eine natürlich-organische ergänzt beziehungsweise ersetzt hat, aufspaltet. Heidegger löst das Wesen der Technik aus der trivialen Technikvorstellung und gleichsam aus dem aktuell vertretenen wissenschaftlichen Diskurs.

Das Wesen der Technik sei es, das die Technik als Ganzes erfasse und im Stande sei, die Schlüsselfrage der philosophischen Moderne, die Frage nach der Technik, neu zu beantworten. Heideggers neue Perspektive ist sicherlich der Verortung der Technik im seinsgeschichtlichen Kontext seines eigenen philosophischen Diskurses geschuldet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Charakterisierung der Technik als menschliches Tun
    • Unterscheidung zwischen richtig und wahr
    • Die vier Weisen des Verschuldens
    • Das hervorbringende Entbergen
  • Das Wesen der Wahrheit
    • Die moderne Technik als herausforderndes Entbergen
    • Das Gestell - Die Wesensbestimmung der Technikbegriffes
    • Die Gefahr und das Rettende
  • Schlussfolgerungen

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Heideggers Aufsatz „Die Frage nach der Technik“ befasst sich mit einer neuen Interpretation des Technikbegriffs, die über die traditionelle instrumentale Sichtweise hinausgeht. Er analysiert das Wesen der Technik, indem er die Frage nach der Wahrheit und dem Entbergen des Seins in den Vordergrund stellt.

  • Die Kritik an der instrumentalen Technikauffassung
  • Die Bedeutung des Entbergens und der Unverborgenheit für das Verständnis der Technik
  • Die Rolle des „Gestells“ als Wesensbestimmung der modernen Technik
  • Die Gefahren und Chancen der Technik in Bezug auf die Seinsvergessenheit
  • Die Notwendigkeit eines neuen Denkens über die Technik

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung stellt die Frage nach dem Wesen der Technik und kritisiert die gängige, instrumentale Auffassung. Heidegger argumentiert, dass die Technik als ein menschliches Tun verstanden werden muss, das jedoch über die bloße Herstellung von Werkzeugen hinausgeht. Der Fokus liegt auf der Unterscheidung zwischen der Technik als Mittel und der Technik als dem, was uns umgibt und prägt.

Das zweite Kapitel untersucht die Charakterisierung der Technik als menschliches Tun. Es analysiert die Unterscheidung zwischen Richtigkeit und Wahrheit im Sinne von Unverborgenheit und zeigt, dass die Technik nicht nur als Werkzeug, sondern als ein Entbergen des Seins verstanden werden muss.

Das dritte Kapitel befasst sich mit dem Wesen der Wahrheit und der modernen Technik. Heidegger führt den Begriff des „Gestells“ ein, der die Wesensbestimmung der modernen Technik darstellt. Er argumentiert, dass die moderne Technik eine besondere Form des Entbergens ist, die die Gefahr der Seinsvergessenheit mit sich bringt.

Schlüsselwörter

Technik, Wesen der Technik, Entbergen, Unverborgenheit, Gestell, Seinsvergessenheit, moderne Technik, instrumentale Technik, Wahrheit, Richtigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Heideggers Hauptkritik an der traditionellen Technikauffassung?

Heidegger kritisiert, dass Technik meist nur als neutrales Werkzeug (Instrumentalität) gesehen wird. Er argumentiert, dass dies das eigentliche Wesen der Technik verfehlt.

Was versteht Heidegger unter dem Begriff "Gestell"?

Das "Gestell" ist die Wesensbestimmung der modernen Technik. Es bezeichnet die Art und Weise, wie die moderne Welt alles Seiende als bestellbaren Bestand (Ressource) herausfordert.

Was bedeutet "Entbergen" im Zusammenhang mit der Technik?

Technik ist für Heidegger eine Weise des Entbergens, also ein Weg, wie Wahrheit und Wirklichkeit zum Vorschein kommen. Die moderne Technik entbirgt die Natur jedoch nur als Energiequelle.

Worin liegt laut Heidegger die eigentliche Gefahr der Technik?

Die Gefahr liegt nicht in den Maschinen selbst, sondern in der "Seinsvergessenheit". Der Mensch droht zu vergessen, dass es andere Weisen des Entbergens gibt, und sieht sich selbst nur noch als Teil des Bestands.

Wie kann man laut Heidegger das "Rettende" finden?

Das Rettende liegt im Besinnen auf das Wesen der Technik selbst und in der Offenheit für ein anderes Denken, das über die rein instrumentale Nutzung hinausgeht.

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Details

Title
Die Frage nach der Technik bei Heidegger
College
University of Freiburg
Grade
1,5
Author
Lukas Treiber (Author)
Publication Year
2017
Pages
19
Catalog Number
V379229
ISBN (eBook)
9783668559813
ISBN (Book)
9783668559820
Language
German
Tags
frage technik heidegger
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lukas Treiber (Author), 2017, Die Frage nach der Technik bei Heidegger, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/379229
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