Die Bedeutung der Grimms Märchen für Kinder in der Erziehung


Hausarbeit, 2017
20 Seiten

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Bedeutung der Märchen für Kinder

3. Märchen als „(Un)geeignete Kinder-und Jugendliteratur“
3.1 „Märchen sind grausam“
3.2 „Märchen sind Mittel zum Dressieren“
3.3 Sind Märchen noch zeitgemäß?

4. Verfremdung als didaktisches Prinzip

5. Darstellung einer Unterrichtseinheit zum Thema „Märchen verfremden“
5.1 Übersicht über die Unterrichtsreihe und Stellung der Stunde in der Einheit
5.2 Lernausgangslage der Kinder
5.3 Planung und Dokumentation der 4. Sequenz „Verfremdung des Märchens Hänsel und Gretel“
5.4 Lernziele
5.5 Unterrichtsverlaufsplan
5.6 Reflexion

6. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Märchen. Fast jedes Kind ist mit ihnen groß geworden. Aber auch Kinder, denen keine Märchen erzählt worden sind, kennen sie. Denn Kinder sind in der Lage, selbst Märchen zu produzieren (vgl. Ellwanger/Grömminger 1977, S.32).

Märchen. Sie weisen viele Facetten auf. Auf der einen Seite wird behauptet, dass sie für Kinder schädlich und brutal seien. Denn in ihnen wird getötet, vergiftet und gequält. „Solche Geschichten würden die Seelen der Kinder vergiften“ und sind deshalb nicht mehr zeitgemäß (Messner 1988, S.9). Auf der anderen Seite werden Märchen gelobt und befürwortet.

Auf Grundlage dieser Problematik soll in dieser Hausarbeit der Frage nachgegangen, welche Bedeutung Märchen für Kinder in der Erziehung haben. In diesem Punkt ist anzumerken, dass der Verfasser in dieser Hausarbeit sich auf die Kinder- und Hausmärchen von den Gebrüdern Grimm beschränken wird. Wenn also in den folgenden Zeilen von Märchen die Rede ist, dann sind mit diesen die Kinder- und Hausmärchen gemeint.

Zu Beginn dieser Arbeit soll die Bedeutung der Märchen für Kinder nach Wolfgang Klafki untersucht werden. Darauf soll eine Darlegung von der psychologischen Bedeutung von Märchen folgen.

Im zweiten Teil dieser Arbeit soll eine Untersuchung der Thesen der Märchenkritiker unternommen werden.

Im dritten Teil wird versucht, ein Unterrichtsbeispiel zum Thema Märchen zu entwickeln. Dabei wird der Unterricht auf dem didaktischen Prinzip der Verfremdung basieren.

Zum Schluss sollen die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst dargestellt.

2. Bedeutung der Märchen für Kinder

Nach dem deutschen Erziehungswissenschaftler Wolfgang Klafki haben Märchen für Kinder sowohl eine Gegenwarts- als auch eine Zukunftsbedeutung (Zitzlsperger 2012, S. 128).

1. Gegenwartsbedeutung von Märchen

Märchen bewirken ein Wiederbeleben unserer Gefühle, Erinnerungen sowie Erfahrungen und ermöglichen uns, diese zum Ausdruck zu bringen. Dadurch wird eine Grundlage geschaffen, die das Anwenden des eigenen Wissens begünstigt. Der Gedankenaustausch mit anderen bewirkt wiederum, neue Informationen aufzunehmen.

Sozialen Lernsituationen, wie z.B. Rollen- und Gemeinschaftsspiele bieten eine Gelegenheit für Kinder, die Fähigkeit zur Empathie und Perspektivwechsel auszubauen. Darüber hinaus lernen Kinder, sich zu identifizieren, andere Rollen zu übernehmen und die persönlichen Einstellungen auszuweiten.

Schließlich werden Schülerinnen und Schüler durch die Auseinandersetzung mit Märchen zu Literatur und Symbolverständnis hingeführt (vgl. ebd.).

2. Zukunftsbedeutung von Märchen

Märchen gehören neben Mythen und Sagen u.a. zum Volksgut. Den Kindern sollte eine Einsicht in die eigene Kultur und in fremde Kulturen geboten werden, um ein Verhältnis zwischen Individuum und seiner Kultur aufzubauen.

Weiterhin stellen Märchen mit seinen einfachen Stilmerkmalen, wie z.B. die binäre Weltsicht eine gute Basis bzw. Übungsmöglichkeit dar, um das Verstehen der Symbol- und Bildsprache zu begünstigen. Denn mit dieser Symbol- und Bildsprache werden Kinder beim Heranwachsen öfters konfrontiert werden. Märchen können sozusagen als eine Vorbereitung für weitere Literatur verstanden werden. Da Symbole die Eigenschaft der Polyvalenz besitzen, kann in diesem Punkt mit den Kindern darüber gesprochen, ob es für alles unbedingt eine einzige, klare Antwort geben muss.

Märchen regen auch zu Gesprächen über Moral und Ethik an. Dadurch kann neben der Sprachvermittlung auch das Vermitteln von demokratischen Werten gelingen (vgl. ebd.).

Wird die Bedeutung des Märchens für Kinder aus der Perspektive der Psychologie betrachtet, dann ist zu erkennen, dass Märchen eine gewichtige Rolle für die kindliche Entwicklung spielen. Denn wird die Form, Sprache und der Inhalt des Märchens mit der kindlichen Denk-und Handlungsweise verglichen, so ist eine enge Beziehung zueinander festzustellen (vgl. Ellwanger/Grömminger 1977, S. 55). Wie auch die Märchen ist das kindliche Denken, das Spiel, die Phantasie des Kindes geprägt durch magische, animistische und anthropomorphische Denkstrukturen. Märchen, Spiel und Phantasie sollten nicht getrennt voneinander betrachtet werden, da Kinder Märchen spielen und zeichnen, oder Vorstellungen und Phantasie zu Märchen verdichten (vgl. ebd. S. 31).

Die magischen Denkstrukturen sind für das Kind von entscheidender Bedeutung, weil es diese nutzt, um mit Konflikten und Problemen in seiner Umwelt fertig zu werden (vgl. ebd. S. 31). Beispielsweise wird das Problem der Angst, den dunklen Keller zu besuchen, durch das Rezitieren von Gebeten bzw. Liedern überwunden; oder Schulerfolge werden „beeinflusst“ durch das Verwenden eines bestimmten Schreibutensils. „Alle diese magischen Handlungsweisen entspringen einem Bedürfnis nach Sicherung, Abwehr von Bösem und sind Versuche, den Ablauf der Dinge günstig zu beeinflussen“ (ebd. S. 35).

Neben der magischen Denkweise ist ein weiteres Merkmal des Kindes seine bildhafte Denkweise. Bis zu einem gewissen Alter ist das kindliche Denken geprägt von Bildern. Dies kann dazu führen, dass ihre Wirklichkeit umgeben von Wesen und Gestalten, wie Hexen, Feen, Riesen usw. sind, da sie verstärkt ihren Gefühlen ausgeliefert sind und da das abstrakte Denken noch nicht ausreichend ausgebildet ist (vgl. Knoch 2012, S. 124). Diese Bilder sind jedoch ernst zu nehmen, da Kinder durch diese versuchen, etwas Abstraktes auszudrücken. Ihre negativen Emotionen projizieren sie auf die bösen Figuren in Märchen. Beispielsweise kann das Bild „Wolf“ für die abstrakte „Angst“ stehen. Wenn Kinder also sagen: „Ich geh nicht in den Keller, da ist der Wolf“ meinen sie, dass sie angst haben. Es bringt nichts, „ihnen den Wolf auszureden zu wollen, denn die Angst, die sie empfinden, ist völlig real“ (ebd. S. 125). Diese abstrakte Angst bzw. der Wolf wird mithilfe der guten Figuren in Märchen, wie z.B. der Jäger, vernichtet. Hierdurch wird versucht, den inneren Konflikt zu besiegen.

Dieses bildhafte Denken der Kinder ist eine gute Voraussetzung für das Verstehen von Märchen, da Märchen ebenfalls von der Bildsprache geprägt sind. Das Märchen behandelt mithilfe der Bildsprache Grunderfahrungen des menschlichen Lebens (z.B. Leben und Sterben, Liebe und Hass usw.) und zeigt zugleich Lösungswege für die Bewältigung von Krisen auf.

Beispielsweise ist eines der Grundthemen von Märchen die Trennung. Die Trennung ist ein bedeutsamer Erlebnisbereich im Leben des Kindes. Es hat im jüngeren Alter große Befürchtungen, von der Mutter verlassen zu werden und erlebt teilweise immer wieder eine Trennung, wie z.B. die Trennung von der Mutterbrust, bei der Einschulung usw. Märchen greifen dieses Thema auf, aber vermitteln gleichzeitig Hoffnung auf eine Vereinigung. Aber um die Vereinigung zu erreichen, ist eine Prüfung erforderlich. Sobald das Kind die Prüfung bewältigt hat, wie z.B. bei Hänsel und Gretel die Hexe zu besiegen, erreicht es die Vereinigung. Das Trennung-Prüfung-Vereinigung Schema kann auch als eine seelische Entwicklung bzw. Reifung dargestellt und verstanden werden. Bei jeder Bewältigung einer Lebenskrise, entwickelt das Kind seine Persönlichkeit und ist gewappnet für kommende Probleme (vgl. ebd. S.53).

Wie schon anfangs erwähnt, kann hier zusammenfassend gesagt werden, „Märchen entspreche[n] in Inhalt und Form dem magisch-anthropomorphen und symbolischen Denken des Vorschulkindes“ und die behandelten Inhalten und Themen sind für die Entwicklungssituation des Kind von großer Aktualität und Bedeutung (ebd. S. 41.).

In diesem Abschnitt der Hausarbeit wurde die Bedeutung der Märchen für Kinder erarbeitet. Trotz dieses großen Nutzens der Märchen und ihrer Bedeutung für die Kinder sind Märchen umstritten. Aus diesem Grund soll im Folgenden Teil der Hausarbeit auf die Problematik „Märchen als (Un)geeignete Kinder-und Jugendliteratur“ eingegangen und verschiedene Ansichten bezüglich der Märchen dargestellt werden.

3. Märchen als „(Un)geeignete Kinder-und Jugendliteratur“

Betrachtet man die Kritik bezüglich der Märchen, können zwei wesentliche Aspekte herauskristallisiert werden. Der erste Aspekt ist, dass Märchen viele Grausamkeiten beinhalten. So lautet z.B. der Titel des Essays von Oliver Geister, Lehrbeauftragter an der Uni Münster im Bereich Erziehungswissenschaft: „Achtung böse! Die zehn grausamsten Märchen der Brüder Grimm“ (Geister 2014). Oder in einem Artikel von Focus.de aus dem Jahr 2013 heißt es, dass die ehemalige Bundesfamilienministerin Schröder forderte, die Kinder-und Hausmärchen wegen der grausamen Inhalte zu mildern (vgl. Botica 2013). Der zweite Aspekt, der gegen die Märchen aufgeführt wird, ist, dass in ihnen ein Mittel zum „Dressieren“ gegen Kinder gesehen wird (vgl. Häselbarth 1992). Im Folgenden soll auf diese zwei Aspekte näher eingegangen werden.

3.1 „Märchen sind grausam“

Die von den Gebrüder Grimm veröffentlichte erste Ausgabe der Kinder- und Hausmärchen war zunächst als Unterhaltung für Erwachsene gedacht, nicht für Kinder. Als die Kinder aber eine besondere Affinität gegenüber den Märchen zeigten, wurde die zweite Auflage als Kinderbuch konzipiert. Sie beseitigten erotische und politische Anspielungen und verwendeten einen romantischeren Schreibstil. Um einige Beispiele zu nennen, entstanden hierdurch die berühmten Einleitungen für Märchen „Es war einmal ...“ und der Einbau des glücklichen Endes „Wenn sie nicht gestorben sind ...“. Im Vorwort der zweiten Auflage heißt es:„Darum geht innerlich durch diese Dichtungen jene Reinheit, um derentwillen uns Kinder so wunderbar und selig erscheinen: Sie haben gleichsam dieselben blaulichweißen makellosen glänzenden Augen, die nicht mehr wachsen können […]“ (Botica 2013). In den darauffolgenden Zeilen schildern die Brüder Grimm ihre Intention für die zweite Auflage ihres Werkes, nämlich dass es u.a. auch als ein Erziehungsbuch dienen soll. Genau diese pädagogische Intention wird seitdem strittig diskutiert. Die grausamen Strafen, die in den Märchen dargestellt werden, würden der pädagogischen Absicht widersprechen. Beispielsweise im berühmten Märchen Schneewittchen muss die böse Königin als Strafe auf der Hochzeit von Schneewittchen in glühenden Pantoffeln tanzen, bis sie tot umfällt. Bei „Frau Trude“ wird das neugierige Kind von der Hexe, Frau Trude, in einen Holzblock verwandelt und anschließend ins Feuer geworfen Je eher Märchen der Realität entsprechen und die Brutalitäten ausgeschmückt werden, desto größere, schlimmere Wirkung würden sie erzielen (vgl. Geister 2014, S. 8f).

Gegenüber dieser These steht die Meinung der Märchenforscher, dass „die Grausamkeiten [...] eine Widerspiegelung der grausamen Wirklichkeit“ des Mittelalters sind (vgl. Häselbarth 1992). Die Bestrafungen entsprechen den mittelalterlichen Gesetzesbüchern.

Darüber hinaus, wie auch schon im ersten Teil der Hausarbeit niedergelegt wurde, sind die „harten Bestrafungen“ im Märchen notwendig für die Stabilität der kindlichen Psyche, da diese als Mittel zur Konfliktbewältigung dienen. Die kindliche Denkweise entspricht einem binären Weltbild. Das Kind nutzt Märchen, um seine Ängste in die bösen Figuren im Märchen hineinzuprojizieren. Mithilfe des Guten im Märchen vernichtet es das Böse und erlangt inneren Frieden (vgl. ebd.).

Außerdem haben wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, dass Erwachsene ein anderes Verständnis vom Bösen und Grausamen haben als Kinder. Während Erwachsene ein Märchen und ihre Inhalte als brutal empfanden, waren Kinder einer anderen Meinung, et vice versa (vgl. ebd.).

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass beide Seiten bezüglich der Grausamkeiten ihre Berechtigung haben. Es ist nicht sinnvoll zu behaupten, dass die einen recht, und die anderen unrecht haben. Eine klare Antwort für dieses Problem gibt es nicht. Aber man sollte die Meinungen der Märchenkritiker anerkennen und im Umgang mit Märchen berücksichtigen. Beispielsweise kann man bei der Auswahl eines Märchens abwägen, ob der Inhalt für das Alter des Kindes angemessen ist. Oder man nimmt die brutal empfundenen Inhalte als Anlass dazu, um mit den Kindern darüber ein Gespräch zu führen.

3.2 „Märchen sind Mittel zum Dressieren“

Neben der Behauptung, dass Märchen grausam seien, wird das Argument aufgeführt, Märchen seien ein Mittel, womit Kinder nach erwünschten Verhaltenserwartungen dressiert werden. Laut Märchenkritiker würden mithilfe der Märchen, Kinder zu Gehorsam, Anpassung, Weltfremdheit und Passivität erzogen werden (vgl. Häselbarth 1992). Beispielhaft werden hierfür Rotkäppchen und Frau Trude genannt, bei denen Kinder wegen ihres Ungehorsams bestraft werden. Neben der Disziplinierung der Kinder wird auch ihre Ausbeutung kritisiert, wie es z.B. in Aschenputtel der Fall ist. Hinzu kommt das Rollenverständnis der Frau und die unantastbare Vaterfigur. Was all diese Punkte gemein haben, ist, dass das Kind, ob Junge oder Mädchen, den Repression in der Familie bzw. Familie ausgeliefert ist. Das Kind als Subjekt könne seiner Rolle nicht gerecht werden (vgl. ebd.). Weil Märchen mit Abschreckung und Angst arbeiteten, seien sie passe. Die gegenwärtige Pädagogik ziele auf die Mündigkeit und Bildsamkeit der Kinder ab (vgl. Geister 2014, S.8).

Dass es Märchen gebe, die ein bieder-konservatives trügen, sei nicht zu bestreiten. Dies könne jedoch nicht verallgemeinert werden (vgl. Häselbarth 1992). „Etliche sind von gesellschaftlicher Brisanz, und immer wieder geht es darum, dass sich Märchenheldinnen und –helden von Abhängigkeiten und Bevormundungen befreien und nach eigener Devise handeln“ (Mallet 1986, S. 87). Beispielhaft sei hier „Des Teufels rußiger Bruder“ erwähnt, in dem „militärische Autoritäten in großen Kesseln in der Hölle gesotten werden“; oder in „Das blaue Licht“ rächt sich der Soldat an dem König (vgl. ebd.). Märchenhelden haben immer eine Aufgabe zu bewältigen. Trotz der schwierigen Umstände, in denen sie handeln müssen, geben sie nicht auf. Sie sind tapfer und optimistisch; und diese Merkmale sind eher einem aktiven Charakter zuzuordnen als einem passiven. Bei Hänsel und Gretel ist es sogar Gretel, die ihren Bruder von der Hexe rettet. Dies könne sogar als emanzipatorischer Akt verstanden werden (vgl. Häselbarth 1992).

Außerdem sei das Argument, Märchen würden ein konservatives Familienbild vermitteln, abzulehnen, weil das Gegenteil der Fall wäre. Nicht selten würden konflikthafte Familienverhältnisse als Anlass genommen und thematisiert werden (vgl. ebd.).

[...]

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Die Bedeutung der Grimms Märchen für Kinder in der Erziehung
Autor
Jahr
2017
Seiten
20
Katalognummer
V379346
ISBN (eBook)
9783668603844
ISBN (Buch)
9783668603851
Dateigröße
537 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bedeutung, märchen, kinder
Arbeit zitieren
Ömer Zorlu (Autor), 2017, Die Bedeutung der Grimms Märchen für Kinder in der Erziehung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/379346

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