Selbst- und Zeitmanagement im Studium. Möglichkeiten und Grenzen


Einsendeaufgabe, 2016
22 Seiten, Note: 1,0
Frank Neumann (Autor)

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Grundlagen der Präsentation
1.1 Motivation und Erwartungen
1.2 Nutzen
1.3 Zielsetzung und Kernbotschaft

2. Konzeption der Präsentation
2.1 Aufbau und Konzept
2.2 Medieneinsatz
2.3 Zeitliche Planung
2.4 Gliederung

3. PowerPoint-Folie mit Beschreibung

4. Erfolgsfaktoren der Präsentation

5. Reflektion der Lernerkenntnisse

Literaturverzeichnis

Internetquellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

τκ = Techniker Krankenkasse FAZ = Frankfurter Allgemeine Zeitung ZRM = Züricher Ressourcen Modell

Abbildungl: PowerPoint-Folie

1. Grundlagen der Präsentation

Der private und berufliche Alltag kann ziemlich stressig sein. Die Hintergründe dafür sind sehr vielseitig. Die inDeutschland, im Jahr 2009, durchgeführte Forsa-Umfrage der TK und dem FAZ-Institut zum Thema „Was löst bei Ihnen am meisten Stress aus?“ gibt einen genaueren Einblick zu diesen Hintergründen. Von den befragten Teilnehmern antworteten 43 Prozent auf die Frage, dass Studium, Beruf oder Schule der häufigsten Auslöser sei. Mit 27 Prozent waren finanzielle Sorgen der zweithäufigste Stressauslöser und mit 25 Prozent, an dritter stelle, Fahrten zur Hauptverkehrszeit.[1] Es ist durchaus nachvollziehbar, dass Fernstudenten die Beruf und Studium vereinen somit vor besonderen Herausforderungen Stehen. Um diese erfolgreich und möglichst stressfrei zu meistern, ist ein persönliches Selbst- und Zeitmanagement von entscheidender Bedeutung. Es gilt, eine ausgewogene Balance zwischen Arbeit- und Privatleben zu finden.

1.1 Motivation und Erwartungen

Die Gruppe der Zuhörer der heutigen Präsentation besteht aus 25 Studierenden des Studiengangs Betriebswirtschaft und Management, die im ersten Semester sind. เท Bezug auf das Alter ist die Adressatengruppe sehr heterogen. Etwa 90 Prozent Stehen im Berufsleben, während 30 Prozent eine Familie mit Kindern haben. Fünf Zuhörer haben bereits ein Studium an einer Präsenzhochschule abgebrochen. Eine studierende hat wiederum bereits ein abgeschlossenes Chemiestudium. Die studierenden erwarten eine informative und vor allem lehrreiche Veranstaltung, die ihnen hilft, das Fernstudium stressfrei und erfolgreich zu absolvieren. Dabei ist anzunehmen, dass die Studierenden mit Familie auf Informationen zum Vereinen von Studium, Beruf und Familie besonders großen Wert legen, während sich die studierte Chemikerin, die inVollzeit berufstätig ist, vermutlich Methoden und Strategien zum Zeitmanagement aneignen möchte. Die Studenten, die bereits ein Präsenzstudium abgebrochen haben, Stehen wiederum unter Erfolgsdruck. Es liegt nahe, dass sie besonders das Selbstmanagement zur Zielsetzung und Selbstreflexion fokussieren. Im Allgemeinen erhoffen sich die studierenden eine spannende, praktische und anschauliche Präsentation mit einem roten Faden. Des Weiteren erwarten sie, am Ende offene Fragen stellen zu können und fundierte Antworten zu erhalten.

1.2 Nutzen

Das erfolgreiche Absolvieren eines Fernstudiums ist mit einigen Flürden verbunden, die es zu meistern gilt. Gerade zu Beginn ist die Gefahr einer Überforderung sehr groß. Vieles ist neu und die Fülle an Informationen muss erst einmal geordnet und verarbeitet werden. Es ist daher umso wichtiger, sich Strategien anzueignen, die eine sinnvolle Zeiteinteilung und Selbstorganisation ermöglichen. Der Nutzen der Präsentation ist damit zu erklären, dass die Zuhörer anhand der verschiedenen Ansätze und Modelle lernen, ihre Zeit effizienter und effektiver einzuteilen. เท Hinblick auf das Konzept einer ,Work- Life-Balance‘ sollen mehr zeitliche Spielräume für Familie, Freunde und Freizeit möglich werden und somit die allgemeine Lebensqualität deutlich erhöht werden. Außerdem lernen die studierenden mit den Methoden eine gewisse Resilienz (Widerstandsfähigkeit) gegen Stress oder Überforderung um Alltag aufzubauen. Selbst- und Zeitmanagement ermöglicht ihnen, eine psychische und physische stärke zu entwickeln, um negative Situationen, Rückschläge und Krisen zu meistern.[2] Letztendlich sollen sich die studierenden nach dem Vortrag bestätigt und motiviert fühlen, sich für ein Fernstudium entschieden zu haben.

1.3 Zielsetzung und Kernbotschaft

Die Kernbotschaft der Präsentation ist, dass durch die Methoden und Strategien des Selbst- und Zeitmanagements tägliche Aufgaben einfacher organisiert werden können und somit mehr Erfolg und Lebensqualität sichergestellt wird. Die Zielsetzung der Präsentation ist es daher, den Studierenden praktische Fähigkeiten zur Selbstorganisation zu vermitteln und ihnen damit letztendlich eine wichtige Grundlage für ein erfolgreiches studieren zu ermöglichen.

2. Konzeption der Präsentation

Das Fundament für eine wirkungsvolle Präsentation sind gut ausgearbeitete und logisch aufgebaute Inhalte.[3] Am Anfang einer Präsentation ist es auch wichtig, dass ein Soll-Ziel klar definiert wird. Für die Zielfindung eignet sich die SMART-Methode. Insgesamt beinhaltet die Präsentation eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss.[4]

2.1 Aufbau und Konzept

Um das Ziel bei meinem Vortrag zu erreichen, müssen meine Aussage und Argumente ineine geeignete Reihenfolge gebracht werden. Für den Aufbau meiner Präsentation nutzte ich daher eine Gliederung nach dem Schema IST- Ziel-Weg, das als roter Faden dient.[5] Der IST-Zustand stellt dabei die momentane bewusste Situation der studierenden dar. Der Ziel-Zustand ist das durch Selbst- und Zeitmanagement erfolgreiche studieren. Der Aufbau der Präsentation gestaltet sich somit so, dass der Weg zum Ziel-Zustand vermittelt wird, indem verschiedene Methoden zum Thema Selbst- und Zeitmanagement vertieft werden. Da der Erfolg meiner Präsentation durch die Überzeugungskraft und Reihenfolge meiner Aussagen steht und fällt, wende ich zur Formulierung und Strukturierung meiner Aussage unter anderem auch das Pyramiden-Prinzip nach Minto an. Dabei ist die Grundidee, dass das menschliche Gehirn automatisch versucht, Informationen ineine gewisse Ordnung und Reihenfolge zu bringen. Wichtig ist dabei auch, dass die Zuhörer meinen Ausführungen folgen können und sich meine Aussagen nicht widersprechen. Hierzu nutze ich die MECE-Regel.[6] „Schlechte Präsentationen hören einfach auf, gute Präsentationen haben einen Schluss“.[7] Am Ende der Präsentation wird noch einmal die Kernbotschaft kurz zusammengefasst, da hier meistens die Aufmerksamkeit der Zuhörer noch einmal steigt. Neue Gedanken oder Informationen werden dabei jedoch nicht geäußert, sondern lediglich die wichtigsten Aussagen und Punkte wiederholt.[8] Zum Schluss bedanke mich herzlich bei allen Zuhörer und weise auf die ทนท im Anschuss stattfinderide Fragerunde hin.

2.2 Med iene in Satz

Da die Interaktion des Publikums während des Vortrags eher gering gehalten werden soll und der Schwerpunkt auf der transportierenden Detailtiefe liegt, werden für die Präsentation PowerPoint-Folien verwendet.[9] Sie dienen als eine Art .Deckblatt“ für die einzelnen Themen. Es wird großen Wert darauf gelegt, dass die Folien mit nicht zu viel Text .überladen“ sind, sondern Bilder und Illustrationen eine hohe Aufmerksamkeit bei den Zuhörern erzeugen. Als weiteres Medium wird bei der Gruppengröße von 25 Personen zur idealen Ergänzung ein Flipchart genutzt.[10] Auf ihm befindet sich die Agenda, die als Übersicht und Fahrplan der Präsentation dient. Gleichzeitig hilft er dem Zuhörer, sich einen Überblick zu verschaffen und wirkt somit als roter Faden. Falls ein Zuhörer während des Vortrags den Überblick verliert, kann er mit einem Blick auf den Flipchart wieder die Orientierung finden.

2.3 Zeitliche Planung

Bei der zeitlichen Planung lege ich besonders darauf Wert, dass ich meinen festgelegten und vorgegebenen Zeitrahmen von 20 Minuten einhalte. Gerade inBezug auf meinen Vortrag zum Thema Selbst- und Zeitmanagement ist dies für meine Authentizität und Glaubwürdigkeit gegenüber dem Publikum von hoher Bedeutung. Mehrmalige Probedurchläufe und eine unauffällige Zeitwiedergabe während der Präsentation, z. B. durch eine kleine digitale Uhr, wirken dabei unterstützend. Die im Anschluss stattfindende Diskussionsrunde, inder intensiv auf mögliche Frage der Teilnehmer eingegangen wird, zählt nicht zur 20­minütigen Präsentationszeit.

2.4 Gliederung

Folie Nr. 1, Thema: Einführung (2 Minuten)

Inhalt/wissenschaftlicher Bezug:

Herzliche Begrüßung der Zuhörer und die Vorstellung meinerseits. Vorstellung des Themas und ein kurzer Hinweis, sich Fragen während der Präsentation zu notieren und bitte am Ende im Rahmen der Diskussionsrunde zu stellen. Um die notwendige Aufmerksamkeit der Zuhörer zu erhalten, wird mit einer Geschichte begonnen. Sie bezieht sich auf meinen Semesterstart und mit dem damit verbunden Thema Zeit- und Selbstmanagement. Die Zuhörer werden damit abgeholt und an die Präsentation herangeführt.

Argumentationstechnik:

Hier nutze ich die narrative Form der Einleitung. Die Grundstruktur der logischen Einleitung besteht indem Schema: Situation - Problem - Lösung.

Flipchart, Thema: Einleitung - Gliederung (1 Minute) Inhalt/wissenschaftlicher Bezug:

- Einführung
- Selbstmanagement
- Zeitmanagement
- Work-Life-Balance
- Fazit

Argumentationstechnik:

Hier verwende ich die Top-Down Vorgehensweise. Ich beginne mit dem ersten Punkt meiner Gliederung und arbeite mich bis zum letzten Punkt durch.

Folie Nr. 2, Thema: Selbstmanagement (2 Minuten) Inhalt/wissenschaftlicher Bezug:

Selbstmanagement ist ein Oberbegriff für viele Fähigkeiten, die insgesamt zu besserer Selbststeuerung anleiten und zur eigenständigen Problembewältigung befähigen.[11] Ein zentraler Punkt für erfolgreiches Selbstmanagement ist inder individuellen Zielsetzung zu sehen. เท verschiedenen Modellen, wie inder Selbstmanagement-Therapie nach Kanfer oder dem ZRM nach Storch und Krause, spielt die Zielsetzung eine wichtige Rolle. Bezogen auf den Berufs- und Studienalltag bedeutet dies, sich Ziele zu setzen und diese fortlaufend zu beobachten und zu bewerten.[12] Dazu eignet sich die bewährte SMART­Methode. Ziele sollen demnach spezifisch, messbar, aktionsorientiert, realistisch und terminiert sein.[13]

Argumentationstechnik:

Hier argumentiere ich nicht nach einer bestimmten Technik, sondern führe die Definition von Selbstmanagement auf. Mit einem Praxisbeispiel aus meiner persönlichen Zielsetzung im Studium gehe ich kurz auf das Thema von Zielen im studentischen Selbstmanagement ein.

Folie Nr. 3, Thema: False-Hope-Syndrom (2 Minuten) Inhalt/wissenschaftlicher Bezug:

Die beiden Psychologen Polivy und Hermann fanden heraus, dass zu hoch gesteckte und unrealistische Ziele sowie Erwartungen im Zusammenhang mit gescheiterten Vorhaben Stehen. Sobald ein Ziel nicht erreicht wird, ist die Gefahr groß, die Motivation zu verlieren.

[...]


[1] Vgl. TK und FAZ-Institut (22. Juli 2016), http://de.statista.com.

[2] Vgl. Ungericht, B./Wiesner, M.: 2011, http://www.zfo.de (Stand 12.11.2016)

[3] Vgl. Schick, D./Koch, A.: 2011, S. 39.

[4] Vgl. Thiele, A.: 2012, S. 79.

[5] Vgl. Schick, D./Koch, A.: 2011, S. 27f.

[6] Vgl. Schick, D./Koch, A.: 2011, S. 40ff.

[7] Schick, D./Koch, A.: 2011, S. 57.

[8] Vgl. Schick, D./Koch, A.: 2011, S. 57.

[9] Vgl. Schick, D./Koch, A.: 2011, S. 49.

[10] Vgl. Thiele, A.: 2012, S. 99.

[11] Vgl. Kanfer, F.H./Reinecker, H./Schmelzer, อ.: 2000, S. 6.

[12] Vgl. Wiese, B.S.: 2004, S. 18f.

[13] Vgl. Seiwert, L.J.: 2009, S. 75f.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Selbst- und Zeitmanagement im Studium. Möglichkeiten und Grenzen
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
22
Katalognummer
V379455
ISBN (eBook)
9783668564435
ISBN (Buch)
9783668564442
Dateigröße
1028 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Selbstmanagement, Einsendepräsentation, Selbst- und Zeitmanagement im Studium, Möglichkeiten und Grenzen
Arbeit zitieren
Frank Neumann (Autor), 2016, Selbst- und Zeitmanagement im Studium. Möglichkeiten und Grenzen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/379455

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