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Verschmelzung vom Fernseherleben und sozialer Interaktion im Social-TV. Forschungsbericht über Erhebungsmethoden und Analyseverfahren

Titel: Verschmelzung vom Fernseherleben und sozialer Interaktion im Social-TV. Forschungsbericht über Erhebungsmethoden und Analyseverfahren

Fachbuch , 2014 , 26 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Yilmaz Diskaya (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit der forschungsleitenden Frage, wie sich Interaktion und Kommunikationsmöglichkeiten auf die Medienrezeption und -wirkung auswirken, wurden großflächig Rezepienten befragt und Kommentare analysiert. Aufbauend auf die jeweilige Erhebungsmethode der Befragung und Inhaltsanalyse, sollten empirische Fragestellungen dann in den Gruppen definiert und im weiteren Prozess zu überprüfbare Hypothesen überführt werden. Basierend auf dieser forschungsleitenden Fragestellung, liefern die jeweilig vorangegangenen Operationalisierungen viele Variablen für eine empirische Ausarbeitung. Die Erhebungsinstrumente sind dementsprechend breit angelegt, um viel Freiraum für die Individualisierung zu bieten.

Wie zu Anfang erwähnt, befassen sich beide Erhebungen mit dem Phänomen Social TV. Ein Begriff der das Fernseherleben mit dem kommunikativen Austausch der Rezepienten über die Onlinemedien verbindet. Zwar wird das fernsehbegleitende Sprechen von tatsächlich Anwesenden meist in der Begriffsbestimmung berücksichtigt, jedoch wird der Fokus vielmehr auf den kommunikativen Austausch der Rezepienten über die Onlinemedien gelegt. Beschrieben wird die Verschmelzung vom Fernseherleben und sozialer Interaktion über die Onlinemedien, die durch die Entwicklung von mobilen Endgeräten wie Smartphones, Tablets oder Laptops zustande kam und es den Nutzer erlaubt über räumliche Distanzen hinweg sozial zu interagieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsstand

3. Forschungsfragen

3.1. Eigene Fragestellung/ Hypothese, die anhand von Befragungsdaten beantwortet/ geprüft werden soll

3.2. Eigene Fragestellung/ Hypothesen, die anhand der Inhaltsanalyse beantwortet/geprüft werden sollen

4. Untersuchungssetting und Methode

4.1. Befragung

4.2. Inhaltsanalyse

5. Darstellung der empirische Befunde

5.1 Befunde zu 3.1

5.2 Befunde zu 3.2

6. Diskussion der empirischen Befunde

6.1 Diskussion der empirischen Befunde aus 5.1

6.2 Diskussion der empirischen Befunde aus 5.2

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Social TV und analysiert, wie sich Interaktions- und Kommunikationsmöglichkeiten während der Fernsehnutzung auf das Unterhaltungserleben der Rezipienten sowie die sprachliche Gestaltung von Kommentaren auswirken.

  • Phänomen Social TV und digitale Interaktionsformen
  • Einfluss von Face-to-Face vs. medialer Kommunikation auf das Unterhaltungserleben
  • Zusammenhang zwischen inhaltlicher Bewertung und sprachlicher Gestaltung (z.B. Emoticons, Großschreibung)
  • Empirische Überprüfung mittels quantitativer Befragung und standardisierter Inhaltsanalyse
  • Rolle von Second-Screen-Nutzung im Kontext des linearen Fernsehens

Auszug aus dem Buch

3.1 Eigene Fragestellung/ Hypothese, die anhand von Be fragungsdaten beantwortet/ geprüft werden soll

Durch One- und Second-Screen Geräte findet die Kommmunikation während des Fernsehen auch medial statt. Wir haben uns angesichts dieser Nutzung gefragt, wie sich das Fernseherlebnis für die Rezepienten hierdurch verändert. Da das Fernseherlebnis die Summe aus mehreren Aspekten ist und wir im Rahmen des Forschungsberichts bleiben wollen, haben wir uns im Hinblick der bereits erhobenen Daten, bzw. gegebenen Variablen, dafür entschieden, das Unterhltungserleben genauer zu untersuchen.

Fragestellung Haben die medial vermittelte Kommunikation und die Face-to-Face Kommunikation einen unterschiedlichen Einfluss auf das Unterhaltungserleben während der TV-Rezeption?

Operationalisierung Beide Fragen zum Ulterhaltunsgerlebnis werden der selben Personen im Kontext der Kommunikationsart gestellt. Mit einer jeweiligen Angabe wird vorausgesetzt, dass die beiden Personengruppen jeweils face-to-face oder medial kommunizieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema Social TV und Erläuterung der beiden angewandten Datenerhebungsmethoden Befragung und Inhaltsanalyse.

2. Forschungsstand: Darstellung des aktuellen Forschungsstandes zur Social TV-Nutzung, insbesondere in Bezug auf Unterhaltungserleben und mediale Interaktion.

3. Forschungsfragen: Formulierung konkreter Hypothesen auf Basis der theoretischen Konzepte zur empirischen Überprüfung.

3.1. Eigene Fragestellung/ Hypothese, die anhand von Befragungsdaten beantwortet/ geprüft werden soll: Fokus auf den Vergleich des Unterhaltungserlebens zwischen Face-to-Face- und medialer Kommunikation.

3.2. Eigene Fragestellung/ Hypothesen, die anhand der Inhaltsanalyse beantwortet/geprüft werden sollen: Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Bewertung von TV-Inhalten und der Gestaltung des Kommentars.

4. Untersuchungssetting und Methode: Beschreibung der Durchführung der Online-Befragung sowie der methodischen Anlage der Inhaltsanalyse.

4.1. Befragung: Detaillierte Darstellung des Ablaufs der quantitativen Online-Befragung mit 653 Teilnehmern.

4.2. Inhaltsanalyse: Erläuterung des Codierverfahrens und der Untersuchungseinheiten von zwei Folgen der Talkshow „Hart aber Fair“.

5. Darstellung der empirische Befunde: Präsentation der erhobenen Daten und statistischen Auswertungen.

5.1 Befunde zu 3.1: Auswertung der Befragungsdaten mittels T-Test für gepaarte Stichproben zur Untersuchung des Unterhaltungserlebens.

5.2 Befunde zu 3.2: Analyse der Zusammenhänge zwischen Kommentargestaltung und inhaltlicher Bewertung mittels Cramer’s V.

6. Diskussion der empirischen Befunde: Interpretation der Ergebnisse im Kontext bestehender theoretischer Ansätze.

6.1 Diskussion der empirischen Befunde aus 5.1: Diskussion der Unterschiede im Unterhaltungserleben zwischen medialer und Face-to-Face-Kommunikation.

6.2 Diskussion der empirischen Befunde aus 5.2: Diskussion der sprachlichen Merkmale von Kommentaren als Form textlicher Kompensation.

7. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Ausblick auf die Rolle des Nutzers bei der Entwicklung von Social TV.

Schlüsselwörter

Social TV, Medienrezeption, Medienwirkung, Online-Befragung, Inhaltsanalyse, Unterhaltungserleben, Second-Screen, Internettypische Sprache, Interaktion, Kommunikationsforschung, TV-Rezeption, Quantitative Forschung, Digitale Medien, Nutzerschaft, Kommunikationsaktivitäten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Nutzung von Social TV und untersucht, wie die parallele mediale Kommunikation während des Fernsehens das Erleben der Zuschauer beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind das Unterhaltungserleben bei verschiedenen Kommunikationsformen, die Auswirkungen der medialen Interaktion auf das Fernseherlebnis sowie die sprachliche Gestaltung von Nutzerkommentaren in sozialen Netzwerken.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, empirisch zu untersuchen, ob es Unterschiede im Unterhaltungserleben zwischen medialer und direkter Kommunikation gibt und ob ein Zusammenhang zwischen der Bewertung von TV-Inhalten und der Gestaltung der dazu verfassten Online-Kommentare existiert.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es wird ein methodischer Mix aus einer standardisierten quantitativen Online-Befragung (N=653) und einer standardisierten Inhaltsanalyse von Online-Kommentaren zu zwei Folgen der Sendung „Hart aber Fair“ verwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Hypothesen, die Beschreibung des methodischen Untersuchungssettings, die detaillierte Darstellung der empirischen Befunde mittels statistischer Tests (T-Test, Cramer's V) sowie deren anschließende Diskussion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Social TV, Unterhaltungserleben, Medienrezeption, Second-Screen, Internettypische Sprache und Kommunikationsforschung.

Welche Erkenntnis liefert die Inhaltsanalyse in Bezug auf die Kommentargestaltung?

Die Analyse zeigt, dass es signifikante, wenn auch schwache Zusammenhänge zwischen der Bewertung von Sendungsinhalten und der Nutzung spezifischer Ausdrucksmittel wie Emoticons, Ausrufezeichen oder Großschreibung gibt, was auf textliche Kompensationsmechanismen hindeutet.

Wie bewerten die Probanden den Einfluss von Social TV auf ihr Unterhaltungserleben?

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Face-to-Face-Kommunikation im direkten Vergleich als unterhaltender wahrgenommen wird als die medial vermittelte Kommunikation während des Fernsehens.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Verschmelzung vom Fernseherleben und sozialer Interaktion im Social-TV. Forschungsbericht über Erhebungsmethoden und Analyseverfahren
Hochschule
Universität Bremen
Note
1,7
Autor
Yilmaz Diskaya (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
26
Katalognummer
V379538
ISBN (eBook)
9783668582088
ISBN (Buch)
9783668582095
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verschmelzung fernseherleben interaktion social-tv forschungsbericht erhebungsmethoden analyseverfahren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Yilmaz Diskaya (Autor:in), 2014, Verschmelzung vom Fernseherleben und sozialer Interaktion im Social-TV. Forschungsbericht über Erhebungsmethoden und Analyseverfahren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/379538
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Leseprobe aus  26  Seiten
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