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Interkulturelle Kommunikation zwischen Geflüchteten und Deutschen

Aktuelle Herausforderungen und Lösungsvorschläge für eine erfolgreichere Kommunikation

Titel: Interkulturelle Kommunikation zwischen Geflüchteten und Deutschen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Madeleine B. (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit untersucht, welchen Einfluss Kultur auf die interkulturelle Kommunikation hat, wo aktuelle Herausforderungen in der interkulturellen Kommunikation zwischen Geflüchteten und Deutschen liegen und wie diese nachhaltig verbessert werden kann, um zu einer erfolgreichen Integration der Geflüchteten beizutragen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Aktuelle Relevanz

2 Kultur und Interkulturelle Kommunikation

2.1 Der Kulturbegriff

2.2 Interkulturelle Kommunikation

3 Herausforderungen in der Interkulturellen Kommunikation zwischen Deutschen und Geflüchteten

3.1 Missverständnisse

3.2 Stereotype

3.3 Vorurteile

3.4 Zusammenhang zwischen Stereotypen und Vorurteilen

4 Lösungsansätze zur Prävention und Reduzierung von Missverständnissen, Vorurteilen und Stereotypen

5 Fazit und kritische Würdigung

6 Quellen

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Kultur auf die interkulturelle Kommunikation zwischen Geflüchteten und Deutschen, um aktuelle Herausforderungen zu identifizieren und nachhaltige Lösungsansätze zur Verbesserung des Zusammenlebens sowie zur Förderung einer erfolgreichen Integration zu erarbeiten.

  • Analyse kultureller Einflussfaktoren auf die Kommunikation
  • Untersuchung der Entstehung von Missverständnissen, Stereotypen und Vorurteilen
  • Evaluierung von lerntheoretischen Ansätzen zur Kompetenzsteigerung
  • Diskussion praxisbezogener Maßnahmen wie der Kontakthypothese
  • Bedeutung politischer und medialer Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

3.2 Stereotype

Geprägt von Lippmann (1922) meint der Begriff des Stereotyps „vereinfachende, schematisierende und verzerrende Kognitionen von Aspekten der sozialen Welt (Gruppen, Klassen, Nationen, Berufen, etc.) sowie von sozialen Institutionen“ (vgl. Häcker/Stapf 2004, zit. n. Thomas 2006, 4). Sie sind verfestigte Bilder personenbezogener Eigenschaften einer anderen Gruppe, die von Individuen häufig durch vorgefertigte Meinungen unreflektiert übernommen werden, meist nicht auf eigenen Erfahrungen beruhen (ebd., 7; Bolten 2007, 55).

Erzeugt werden Stereotypen im Rahmen unseres Wahrnehmens auf der Suche nach Ordnung und Vereinfachung: da es schwierig ist, bisher Unbekanntes in seiner Realität zu erfassen, helfen uns generalisierte Schemata von eigenen Beobachtungen und Erzählungen von anderen, das Fremde zu klassifizieren und einzuordnen. Die eigene bzw. übernommene Meinung wird dann als die richtige erachtet, da sie bekanntlich Ordnung in der eigenen Wahrnehmung schafft (vgl. Bolten 2007, 33). Da Heterostereotypen, also Stereotypen über andere Gruppen, die Wahrnehmung von Fremdem vereinfachen, den Umgang mit diesem erleichtern und häufig weit verbreitet sind, sind sie zudem sehr veränderungsresistent (vgl. Thomas 2006, 7).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Aktuelle Relevanz: Das Kapitel beleuchtet die politische Ausgangslage der Fluchtmigration seit 2011 und zeigt auf, wie soziokulturelle Differenzen zu Herausforderungen in der gesellschaftlichen Integration führen.

2 Kultur und Interkulturelle Kommunikation: Hier werden theoretische Grundlagen des Kulturbegriffs und der interkulturellen Kommunikation diskutiert, um das Verständnis für fremde Denk- und Handlungssysteme zu schärfen.

3 Herausforderungen in der Interkulturellen Kommunikation zwischen Deutschen und Geflüchteten: Dieser Teil analysiert spezifische Hindernisse wie sprachliche Barrieren, Wahrnehmungsunterschiede sowie die Entstehung und Wirkung von Stereotypen und Vorurteilen.

4 Lösungsansätze zur Prävention und Reduzierung von Missverständnissen, Vorurteilen und Stereotypen: Das Kapitel stellt lerntheoretische und praxisbezogene Maßnahmen vor, die auf individueller, gesellschaftlicher und institutioneller Ebene ansetzen, um Vorurteile abzubauen.

5 Fazit und kritische Würdigung: Der Autor resümiert, dass eine Sensibilisierung für Differenzen und eine Anpassung institutioneller Rahmenbedingungen notwendig sind, um eine konstruktive Integration zu ermöglichen.

6 Quellen: Ein Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Literatur, Presseberichte und Internetquellen.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kommunikation, Geflüchtete, Integration, Stereotype, Vorurteile, Missverständnisse, Kultur, Sozialisation, Kontakthypothese, Sprachbarrieren, Diskriminierung, Werterhalt, Wahrnehmung, Identität, Flüchtlingsdebatte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Geflüchteten und der deutschen Aufnahmegesellschaft und untersucht, wie kulturelle Unterschiede und Vorurteile den Integrationsprozess beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die interkulturelle Kommunikation, die Entstehung von Stereotypen und Vorurteilen sowie die Entwicklung von präventiven Lösungsansätzen für ein besseres Zusammenleben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie durch theoretisches Wissen und praktische Maßnahmen Missverständnisse reduziert und eine erfolgreiche Integration der Geflüchteten nachhaltig gefördert werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden in der Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung soziologischer und kulturwissenschaftlicher Konzepte, kombiniert mit aktuellen Beispielen aus der Presse und der Flüchtlingsthematik, um Handlungsanweisungen abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsklärung, eine Analyse der Herausforderungen durch Vorurteile und Stereotype sowie eine detaillierte Diskussion von Maßnahmen auf individueller und gesellschaftlicher Ebene.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Interkulturelle Kommunikation, Integration, Stereotype, Vorurteile, Kontakthypothese und interkulturelle Kompetenz.

Warum spielt die Kontakthypothese von Allport eine so wichtige Rolle in der Arbeit?

Die Kontakthypothese bietet ein theoretisches Fundament, um nachzuweisen, dass positiver Kontakt zwischen Gruppen unter bestimmten Bedingungen (wie gemeinsamen Zielen und gleichem Status) Vorurteile effektiv abbauen kann.

Wie beeinflussen Medien laut der Arbeit die Wahrnehmung von Geflüchteten?

Die Arbeit stellt fest, dass Medienberichte durch Generalisierungen und die Fokussierung auf Straftaten zur Bildung von negativen Stereotypen beitragen, die dann affektive Reaktionen wie Angst oder Hass schüren.

Welche Rolle spielt die Sprache bei der Kommunikation zwischen den Gruppen?

Sprache wird nicht nur als Mittel zur Verständigung, sondern auch als Träger kultureller Werte und Symbole betrachtet, deren Nichtbeachtung zu gravierenden Missverständnissen führen kann.

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Details

Titel
Interkulturelle Kommunikation zwischen Geflüchteten und Deutschen
Untertitel
Aktuelle Herausforderungen und Lösungsvorschläge für eine erfolgreichere Kommunikation
Note
1,3
Autor
Madeleine B. (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
17
Katalognummer
V379676
ISBN (eBook)
9783668564619
ISBN (Buch)
9783668564626
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kommunikation Geflüchtete Flüchtlinge Deutsche Critical Incidents
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Madeleine B. (Autor:in), 2016, Interkulturelle Kommunikation zwischen Geflüchteten und Deutschen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/379676
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Leseprobe aus  17  Seiten
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