Gruppentraining. Analyse und externe Bedingungen einer Kurseinheit, Kursplananalyse und Planung einer Wirbelsäulengymnastik


Hausarbeit, 2016

16 Seiten, Note: 1,9


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Besuch einer Kurseinheit
1.1 Phasenverlauf des besuchten Kurses
1.2 Motorische Fähigkeiten im besuchten Kurs
1.3 Betrachtung des Kursleiterverhaltens

2 Externe Bedingung einer Kurseinheit
2.1 Rahmenbedingungen
2.2 Zielgruppe
2.3 Zielsetzung

3 Kursplananalyse
3.1 Darstellung Kursplan
3.2 Analyse aus wirtschaftlicher Sichtweise
3.3 Analyse aus trainingswissenschaftlicher Sichtweise
3.4 Analyse aus organisatorischer Sichtweise

4 Planung einer Wirbelsäulengymnastik
4.1 Zielgruppe
4.2 Material
4.3 Stundenplanung

5 Literaturverzeichnis

6 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
6.1 Abbildungsverzeichnis
6.2 Tabellenverzeichnis

1 Besuch einer Kurseinheit

In dieser Aufgabe muss ein mindestens 45-minütiger Kurs, der von Musik untermalt wird, besucht werden. Entschieden wurde sich für den Kurs Bauch-Beine-Po. Der Kurs findet an zwei Tagen der Woche von jeweils 19:00 – 19:45 Uhr statt.

1.1 Phasenverlauf des besuchten Kurses

Im folgenden Teil wird der besuchte Kurs anhand des Phasenverlaufes analysiert. Idealerweise wird ein Kurs in drei Phasen unterteilt, darunter zählen die Einleitung, der Hauptteil und der Schluss. (Eiffler & Reiß, Studienbrief „Gruppentraining I, S.54). Um nun den Kurs zu bewerten, wird zu der jeweiligen Phase ein Beispiel genannt und dieses mit dem Idealverlauf eines Kurses verglichen. Angefangen wird von dem Kursleiter mit einer Begrüßung, der Nachfrage nach Neumitgliedern und einer kleinen Einführung in den Kurs. Als nächstes folgt das allgemeine Warmup bei dem der Kursleiter versucht eine allgemeine Einstimmung in den Kurs zu schaffen und das Herz-Kreislauf-System sowie den Stoffwechsel anzuregen. (Eiffler & Reiß, Studienbrief „Gruppentraining I, S.65) Als Übung wählt der Kursleiter zuerst einen Marsch mit anschließenden Knie heben. Diese Übung ist sehr gut gewählt, da sie für jeden Kursteilnehmer leicht nachvollziehbar ist. Somit findet ein idealer Einstieg ins Training statt und die weitergehenden komplexeren Übungen werden erleichtern. Nun folgt das spezielle Aufwärmen bei dem der Kursleiter versuchen sollte sich an das Thema des Hauptteils zu orientieren um die gezielte Muskulatur vorzubereiten. Die Übung die hier gewählt wird, ist der Ausfallschritt in dynamischer Ausführung, auch in diesem Fall ist es eine gute Übung die in Richtung Hauptteil führt. Es werden dadurch Gesäß -, Bein – und Rumpfmuskulatur zum Arbeiten angeregt. Dehnen hat der Kursleiter auch in das spezielle Aufwärmen integriert umso nochmal zusätzlich für eine Auflockerung der Kursteilnehmer zu sorgen. Es wird sich also an die vorgegebene Einleitung gehalten, im Ganzen hat der Kursleiter es ideal ausgeführt und jegliche Form der Begrüßung und des Aufwärmens abgedeckt. Die Einleitung dauerte ungefähr 8 Minuten und ist somit ideal im Rahmen der Zeit. Nun geht es direkt über zum Hauptteil, die Übung die hier als erstes ausgewählt wird sind dynamische Kniebeugen. Um hier nochmals die Belastung zu erhöhen gibt der Trainer jeweils mit einem Kommando die Übungsausführung vor. Diese sind auch eine gute Übung für die Gesäß – und Beinmuskulatur. Danach geht es über zu Situps auf dem Boden. Der Kursleiter versucht die Übungen sehr dynamisch und mit einem schnellen Wechsel durchzuführen umso nochmal eine höhere Belastung zu schaffen. Damit ist der Hauptteil mit ungefähr 25 Minuten erledigt. Jetzt geht es über zum Schluss, dies beinhaltet ein Cool down um den Puls der Teilnehmer zu senken und den Herz-Kreislauf wieder in den Ursprungszustand zurückzubringen (Eiffler & Reiß, Studienbrief „Gruppentraining I, S.67). Der Cool down erstreckt sich über 10 Minuten und beinhaltet Entspannungsmusik und zusätzlich nochmal Dehnübungen. Gewählt werden verschiedene Dehnübungen die auf dem Boden ausgeführt werden, wie zum Beispiel eine in der auf dem Rücken das Bein nach oben gestreckt wird und mit Hilfe der Arme zum Körper hingezogen. Die Übung ist dafür da, den hinteren Anteil des Oberschenkels zu dehnen. Anschließend folgt die Verabschiedung und der Kursleiter bittet die Neumitglieder darum ihn ein kleines Feedback zu geben.

1.2 Motorische Fähigkeiten im besuchten Kurs

Die im hier besuchten Kurs hauptsächlich benutzten motorischen Fähigkeiten sind zu einem die Beweglichkeit und zum anderen die Kraft.

Die Bedeutung der motorischen Fähigkeit ist die konditionelle Basis für Muskelleistungen mit Krafteinsätzen, deren Werte über 30 Prozent der jeweils individuell realisierbaren Maxima liegen (Martin, Carl & Lehnertz, 1993, S.102). Die Übung die hierfür benutzt wird ist, ist die Kniebeuge.

Die Bedeutung der motorischen Fähigkeit Beweglichkeit ist die Fähigkeit, Bewegungen willkürlich und gezielt mit der erforderlichen bzw. optimalen Schwingungsweite der beteiligten Gelenke ausführen zu können. (Martin et al., 1993, S.214). Ideale Übungen sind hier Dehnübungen, die dafür sorgen bei gelenkumgebenden Muskeln und Sehnen für eine höhere Elastizität zu sorgen. Beispielsweise die Übung in der die Kursteilnehmer in einem weiten Stand stehen die Beine gestreckt lassen und sich mit dem Oberkörper in Richtung eines Beines lehnen.

1.3 Betrachtung des Kursleiterverhaltens

Als letztes folgt die Betrachtung des Kursleiterverhaltens anhand verschiedener Aspekte, da der Kursleiter mehrere Rollen einnehmen muss umso einen guten Kursleiter darzustellen. Dazu zählen die Rollen wie Vorbild, Lehrer, Dienstleister oder auch Animateur. In der Rolle des Vorbilds hat der Trainer durch sein weit gefächertes Wissen überzeugt, indem er den Kursteilnehmern zu jeder Übung eine kleine Information mitgeben konnte. Er präsentiert ebenso jede Übung selber und hat ein sehr überzeugendes Auftreten. Als Lehrer galt er soweit das er jede Übung erklärt und Teilnehmer die nicht mitkamen eine kleine Hilfestellung gibt um ihnen die Übung zu erleichtern. Er korrigiert auch stets falsche Übungsausführungen und hat ein sehr selbstsicheres Auftreten. Der Kursleiter sorgt auch immer zwischendurch für kleine Scherze oder motivierende Sprüche während des Kurses. Er ist sehr präsent und konnte seine eigene Ausstrahlung sehr gut auf die Teilnehmer übermitteln, was ihn als einen guten Animateur auszeichnet. Er bittet zum Schluss auch um vermehrtes Feedback oder fragt nach Problemen die während der Übungen auftauchten. Er behandelt jeden Teilnehmer gleich umso für eine gute Teamstimmung zu sorgen.

Alles in einem hat der Kursleiter jeden Punkt sehr gut eingehalten und alle Funktionen eines Gruppentrainers erfüllt.

2 Externe Bedingung einer Kurseinheit

Ein Kurs kann erst durchgeführt werden, wenn die verschiedenen Rahmenbedingungen festgelegt werden. Sie sorgen für eine gewisse Qualität und dass jeder Kurs perfekt für die jeweilige Person ausgerichtet ist.

2.1 Rahmenbedingungen

Zu den Rahmenbedingungen zählen beispielsweise die gegebenen Räumlichkeiten. Kann der jeweilige Kurs auch in dem Kursraum ohne Hindernisse (z.B. Säulen, Gegenstände) ausgeführt werden. Der Kursraum muss auch für die passende Teilnehmerzahl ausgerichtet sein. Denn ein zu kleiner Kursraum sorgt für ein beengtes Gefühl und bietet bei manchen Übungen nicht den gewollten Freiraum des Teilnehmers. Auch die Ausstattung spielt hierbei eine große Rolle, vor jeder Kurseinheit müssen die Hilfsmittel überprüft werden und ob genug Material für die Teilnehmeranzahl vorhanden ist.

2.2 Zielgruppe

Bei der Zielgruppe sind vor allen die Gruppengröße, das Alter und das Geschlecht eine sehr wichtige Rolle. Die Größe sollte immer auf den angezielten Kurs angepasst werden, wie zum Beispiel wenn bei Kursen viel korrigiert werden muss, sollten demnach auch weniger Teilnehmer im Kurs sein. Auch auf das Alter und auf das Geschlecht sollte in den verschiedenen Kursen geachtet werden. Denn ältere Menschen sind oft überfordert mit einer zu komplizierten Schrittauswahl bzw. Übungsauswahl.

2.3 Zielsetzung

In der Zielsetzung wird festgelegt, in welche Richtung der angebotene Kurs sich richtet. Sei es Ausdauer-, Kraft- oder nur Gesundheitsorientiert. Der Kursleiter muss immer darauf achten die Ziele genau auf die Zielgruppe anzupassen und die verschiedenen Ziele den Teilnehmern ausreichend genug zu kommunizieren. Ziele können hierbei auch unterschiedlich unterteilt werden in langfristige, allgemeine und kurzfristige Ziele.

3 Kursplananalyse

Der in Punkt 3.1 dargestellte Plan wird nun anhand von organisatorischer, trainingswissenschaftlicher und wirtschaftlicher Sichtweise analysiert. Hierbei ist zu beachten dass die Struktur und Durchführbarkeit der angebotenen Kurse für den Erfolg eine große Rolle spielen.

3.1 Darstellung Kursplan

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1:Kursplan (http://www.uniquesport.de/)

3.2 Analyse aus wirtschaftlicher Sichtweise

Aus wirtschaftlicher Sichtweise spielen das Angebot der Kurse und die Struktur im Vordergrund. In dem hier vorgestellten Kursplan finden wir viele verschiedene Kurse für viele Altersklassen. Es sind zugleich genug Kurse für ältere Zielgruppen wie „Rückenfit“ als auch für jüngere z.B. „Jumping“ vorzufinden. Dies zeigt ein weit gefächertes Kursangebot, welches auch eine breite Masse an Kunden anlockt. Es wird sich nicht nur auf eine Zielgruppe beschränkt. An dem hier gezeigten Kursplan ist auch zu sehen, dass mittags bis nachmittags oft eine sehr lange Pause zwischen den Kurseinheiten ist. Das zeigt dass der Kursraum zu wenig genutzt wird bzw. noch nicht genug Mitglieder das Interesse an Kursen haben. Also müsste überlegt werden wie man den Kursraum auch in längeren Pausen ideal nutzen könnte um ihn nicht leer stehen zu haben, wie z.B. durch Vermietung an Vereinen die den Kursraum füllen können und aktiv auch Mitglieder anziehen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Gruppentraining. Analyse und externe Bedingungen einer Kurseinheit, Kursplananalyse und Planung einer Wirbelsäulengymnastik
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,9
Autor
Jahr
2016
Seiten
16
Katalognummer
V379795
ISBN (eBook)
9783668569287
ISBN (Buch)
9783668569294
Dateigröße
487 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wirbelsäulengymnastik, gruppentraining, kursanalyse, trainingsstunde
Arbeit zitieren
Oliver Härtel (Autor:in), 2016, Gruppentraining. Analyse und externe Bedingungen einer Kurseinheit, Kursplananalyse und Planung einer Wirbelsäulengymnastik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/379795

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