Die Inka. Das Mythengeflecht als System der Macht


Hausarbeit, 2017
17 Seiten, Note: 1
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1) Vorwort

2) Die Inka als Nachkommen der Sonne
2.1) Das System der Abstammungsgruppe der Inka
2.2) Der Abstammungsmythos als Instrument der Macht

3) Die Bedeutung der huaca
3.1) Der Entstehungsmythos der huaca
3.2) Die Verehrung der huaca

4) Macht durch das Mythengeflecht
4.1) Der Sonnenkult
4.2) Die Relevanz der Verwandtschaft zu den huaca

5) Nachwort

6) Bibliographie

1.) Vorwort

Die Inka waren eines der bedeutendsten Völker Lateinamerikas. Sie sind nicht nur berühmt für ihren genauen Kalender, wie es auch die Maya und Azteken sind, sondern auch für ihre Mythologie und ihre Bauten weit oben in den Anden. Der Mythos spielte bei den Inka eine ganz besondere Rolle, denn so diente er nicht nur für die Erklärung und Entstehung der Welt und der Menschen, sondern vor allem auch für die Ausweitung und Sicherung der Macht des einst riesigen Inkareiches.

Das Inkareich war riesengroß und umfasste viele verschiedene Völker. Um diese verschiedenen Völker zusammenzuhalten, war es natürlich von höchster Wichtigkeit, ein Instrument der Macht zu entdecken und aufzubauen. Als Instrument der Macht haben die Inka schließlich den Mythos für sich entdeckt. So stammen sie dem Mythos nach von der Sonne, dem Schöpfer der Welt – oder zumindest einem Schöpfer in der Welt, denn hierzu gibt es verschiedene und teils unklare Überlieferungen sowohl von Betanzos als auch von Sarmiento, die beide als sehr wichtige Überlieferer der Inkakultur gelten und teilweise, aber nicht immer, von einem obersten Schöpfer, der auch die Sonne erschaffen haben soll, sprechen, nämlich Viracocha Pachayachachi[1] – ab, was schließlich bedeutet, dass sie dadurch selbst auch etwas waren, das über den Menschen zu stellen war. Die Inka erhoben sich somit selbst zu übernatürlichen Wesen. So sahen sie sich auch selbst als Schöpfer, da sie Ordnung in das Chaos brachten und die andine Landschaft gestalteten.[2] Sie ordneten die Landschaft mit ihren Bauten und Tempeln sowie ihren Straßen, Städten und natürlich ihren Terrassen zum Anbau von Mais.

Diese Arbeit wird sich nun mit den Strategien der Inka zur Erhaltung und Ausweitung von Macht beschäftigen. Dabei wird sie sich vor allem, neben der angewandten Strategie der Reziprozität bei der Eroberung eines Volkes, mit der Bedeutung des Mythos‘ bei den Inka befassen. Genauer gesagt stehen hier zum einen der Entstehungsmythos der Inka sowie der Mythos der huaca selbst – der übernatürlichen Wesen – und deren Ursprungsmythos im Mittelpunkt. Beide Mythen werden in der Folge dargestellt und erläutert. Anschließend wird schließlich gezeigt, welche Bedeutung diese Mythen für die Inka, nicht nur für deren Selbstverständnis, sondern vielmehr für deren Ausweitung und Sicherung der Macht, gehabt haben.

2.) Die Inka als Nachkommen der Sonne

Auch wenn es verschiedenste Abwandlungen der unterschiedlichsten Mythen der Inka gibt, so finden sich in den meisten Mythen doch starke Ähnlichkeiten zueinander. Genauso ist es auch beim Ursprungsmythos der Inka der Fall. So spricht zum Beispiel Heinz Krumpel in Philosophie in Lateinamerika von zwei Legenden der inkaischen Entstehungsgeschichte. Bei der ersten erwähnten sendet der Sonnengott Inti seine Kinder Manco Capac – welcher als der erste Inka gilt – und Mama Oclo, die nicht nur Bruder und Schwester sind, sondern zugleich auch in einer Ehe leben, auf die Erde, da Inti die Menschen dort aus ihren Elend und ihrer Unwissenheit helfen will. Die beiden beginnen ihre Reise am Titicacasee und versuchen das ideale Land für das zukünftige Reich zu finden. Das Ziel war schließlich, eine Herrschaft aus Güte und Versöhnung zu errichten. Um das ideale Land dafür zu erkennen, haben sie einen goldenen Stab von Inti mitbekommen. Wo auch immer dieser Stab mühelos in die Erde gesteckt werden kann, soll dieses Reich gegründet werden. Schließlich war es in Cuzco, der späteren Hauptstadt des Inkareiches, der Fall. Die zweite Legende ist dieser ersten sehr ähnlich, jedoch haben in dieser Manco Capac und Mama Oclo auch sechs Geschwister, die sie auf der Reise, beginnend von der Tambotocahöhle aus, begleiten.[3]

Catherine Julien spricht ebenfalls von dieser Legende, bei der es sich um acht Geschwister, vier Männer und vier Frauen, handelt, und geht dabei etwas mehr ins Detail. Alle acht Geschwister steigen durch das mittlere von drei Fenstern des Ortes Tambotoco. Zwei andere Vorfahren, Maras und Sutic, die sich ebenfalls in Cuzco verbreitet haben, sind durch die seitlichen Fenster gestiegen.[4] Dieser Mythos wird in der Folge noch wichtig sein, um das Herrschaftssystem der Inka besser erläutern zu können.

Doris Kurella berichtet ebenfalls von diesem Mythos und bezeichnet ihn als Hauptmythos. Denn ihr zufolge gab es zur Zeit, als die Spanier das Inkareich erreichten, bereits 40 verschiedene Ursprungsmythen. In diesem Hauptmythos, der von Sarmiento stammt, stecken nun viele Erklärungsinhalte des Inkareiches. So wird hier schließlich auch erklärt, dass sie sich deshalb Inka nannten, weil dies Herrscher bedeutet und sie als Herrscher aus dem Nichts erschaffen worden sind. Zum anderen fügten sie sich den Titel Ccapac hinzu, da das Fenster, aus dem sie stiegen, den Namen Ccapac-tocco hatte. Ursprünglich bedeutete Ccapac – oder auch capacreich, später aber wurde damit jemand bezeichnet, der über viele herrscht. Zu guter Letzt ist dieser Mythos, wie bereits oben bei Julien erwähnt, auch relevant für das Herrschaftssystem und die Abstammungsgruppen der Inka, denn die Ahnen der Inka teilten die Menschen, die um den Berg, der diese Höhle umschloss, lebten, in zehn Gruppen.[5]

2.1) Das System der Abstammungsgruppe der Inka

Als echter Inka wurden schließlich nur diejenigen bezeichnet, die als direkte Nachfahren von Manco Capac galten. Es war ihnen also dadurch möglich, sich als Kinder der Sonne zu bezeichnen, weil sie vom Sohn dieser abstammten. Um dieses System aufrechtzuerhalten, hat es schließlich eine genaue Definition von Abstammungsgruppen gegeben. Dabei wurde die Abstammungsgruppe von der männlichen Seite her definiert. Das heißt die Kinder gehörten immer derjenigen Abstammungsgruppe an, der auch der Vater angehörte, was nun folglich bedeutete, dass erst, wenn der Vater – und nicht die Mutter – ein Nachkomme von Manco Capac war, es sich bei den Kindern um „echte“ Inka handelte. Julien berichtet aber auch, dass die Abstammungsgruppe teilweise über beide Geschlechter bestimmt worden ist, jedoch sei dies bloß aufgrund der spanischen Missionarspolitik entstanden und sei daher auch nicht inkaischen Ursprungs.[6]

Als echte Inka – womit das Herrschergeschlecht der Inka gemeint sein soll – galten daher nur die der männlichen Abstammung vom ersten Inkaherrscher. Auch wenn zum Beispiel die Nachkommen von den Brüdern von Manco Capac, die in der zweiten erwähnten Ursprungslegende vorkommen, als Inka bezeichnet worden sind, so waren nur die direkten Nachkommen der männlichen Abstammungsgruppe von Manco Capac Angehörige „der dynastischen Abstammungsgruppe der Inka an sich.“[7] Im Grunde lässt sich demnach festhalten, dass es verschiedene Gruppen der Inka gegeben hat. Es handelte sich um verschiedene Ethnien, die rund um Cuzco angesiedelt waren. Auch wenn sich diese verschiedenen Gruppen der Inka voneinander unterschieden haben, so hatten sie ihre Gemeinsamkeit in einer „Initiation nach einem ähnlichen Ritus“[8]. Außerdem hatten diejenigen Inka, die von Manco Capac abstammten, wie bereits oben angeschnitten, allmählich eine höhere Stellung bekommen und demnach mehr Macht gehabt, als die übrigen Gruppen anderer Inka.

Um diese errungene Macht beizuhalten, waren die Inka schließlich auch darauf bedacht, die Reinheit des inkaischen Blutes zu wahren. So kam es folglich seit dem zehnten Inkaherrscher, Topa Inca, zur Schwesternheirat. Die Schwesternheirat garantierte nicht nur reineres Blut, sondern der Kreis der möglichen Herrscher wurde dadurch eingeschränkt. Aufgrund dieser Einschränkung der möglichen Herrscher erhoffte man sich schließlich, Nachfolgerkonflikten vorzubeugen.[9] Außerdem war die Einführung der Schwesternheirat und der damit einhergehende Bruch mit dem bis dahin gegoltenen Gesetz nach Sarmiento eine Darstellung für Topa Incas natürlich gegebene Heiligkeit. Denn Topa Inca brach dadurch mit der Vergangenheit und führte diesen neuen Kult der Schwesternheirat ein, was eben als Inszenierung seiner Macht zu verstehen ist.[10]

2.2) Der Abstammungsmythos als Instrument der Macht

Wie bereits oben zu erkennen ist und weiter unten noch näher besprochen wird, dient der Abstammungsmythos der Inka als ein Instrument der Macht, denn „eine enge Verbindung zu einem wichtigen übernatürlichen Wesen zu behaupten mochte ein ideologisches Mittel sein, um militärische und diplomatische Machstrategien zu ergänzen.“[11] Sie gaben vor, vom Sohn – Manco Capac – und der Tochter – Mama Oclo – der Sonne abzustammen und sahen sich deshalb als Kinder von dieser. Da die Sonne schließlich als der – oder als ein – Schöpfer bei den Inka galt, hoben sich dieselben mit Hilfe dieses Mythos‘, von der Sonne abzustammen, selbst über den Menschen empor und gaben vor, ebenfalls ein Teil von übernatürlichen Wesen zu sein. Aufgrund dessen, dass das Inkareich eine immens große Fläche und demnach schließlich auch verschiedenste Gruppen, Völker und Ethnien umfasst hatte, war es für die Inka von höchster Wichtigkeit, ein Instrument der Macht zu entwickeln, das auch ohne Gewalt das Volk zusammenhält; und dieses haben sie eben im Mythos, in der Verbindung und Beziehung der Inka zur Sonne, entdeckt.

Dabei haben sie aber den verschiedenen eroberten Völkern den Glauben an ihre Götter gelassen, um das System zu stabilisieren und den anderen Völkern eine gewisse Freiheit zu lassen; jedoch stand der Sonnengott an höchster Stelle.[12] Das heißt die unterworfenen Völker und das Inkareich verband vor allem ein gemeinsamer Glaube. Wurde ein Volk oder eine Dorfgemeinschaft, auch ayllu genannt, erobert, sandten die Inka Amtsträger aus Cuzco in die eroberten Gebiete und ließen den Anführer des eroberten Gebietes kommen. Anschließend erfolgte ein Ritual zur Aufnahme in das Inkareich. Dabei wurden Geschenke zwischen dem Stammesführer und dem Inkaherrscher ausgetauscht und die Stammesführer mussten ihre Autonomie aufgeben. Der Stamm wurde somit dem Inkareich unterworfen, sofern dies akzeptiert wurde – ansonsten drohte Krieg.

Nach diesem Ritual durfte der Anführer zurück zu seinem Stamm und konnte diesen in ähnlicher Art und Weise wie gewohnt weiter führen, nur dass jener nun in das Inkareich eingegliedert und gewissen Richtlinien und Anordnungen, wie etwa Abgaben von Dienstleistungen an das Inkareich – die aber zu Beginn auf Gegenseitigkeit beruhten –, unterworfen war.[13] Wie bereits zuvor erwähnt, hatten diese unterworfenen Stämme ihre Freiheit größtenteils beibehalten, nur sollte nun der Sonnengott an höchster Stelle stehen. Denn die Inka haben den Sonnengott als ihren Schöpfer verehrt und vergöttert. Sie haben für ihn Tempel errichtet und Nahrung und Opfergaben besorgt. Es wurden ganze Provinzen damit beauftragt, für das Wohl und für die Zufriedenheit der Sonne zu sorgen. Aber nicht nur die Sonne wurde in einem derart großen Umfang verehrt. Auch dem Inkaherrscher sind ähnliche Opfergaben, wie sie der Sonne gegeben wurden, zuteil geworden; so wie auch den huaca, zu denen auch der Inkaherrscher seit Topa Inca zählte.[14]

3.) Die Bedeutung der huaca

Die huaca haben im Weltverständnis der Inka ebenfalls eine immens große Rolle eingenommen. Unter huaca werden übernatürliche Wesen sowie heilige Orte und Objekte von den Inka zusammengefasst – wie etwa Berge, Flüsse, Seen, Quellen und besonders Felsen.[15] Da huaca demnach zumeist Dinge und Phänomene der Natur sind und als etwas Heiliges angesehen werden, musste es Menschen geben, die diese versorgten und ihnen Opfer darbrachten. Diese Menschen mussten folglich auch in der Lage sein, mit den huaca zu sprechen, um ihre Wünsche aufzunehmen und zu erfüllen. Aber auch Menschen selbst konnten huaca sein; zum einen mumifizierte Vorfahren und zum anderen auch lebende, wie zum Beispiel der Inkaherrscher oder auch Herrscher mit dem Titel Pachacamac.

Dabei hat es bei den huaca auch Klassifizierungen gegeben. Denn gewisse huaca waren über andere gestellt und demnach wichtiger als diese. So gehörte in etwa der Inkaherrscher seit Topa Inca zu den wichtigeren.[16]

3.1) Der Entstehungsmythos der huaca

Natürlich finden sich auch beim Ursprung der huaca Schöpfungsmythen wieder. Mit Hilfe des Schöpfungsmythos‘, den Julien in ihrem Werk beschreibt, wird auch deutlich, warum die Inka Herrscher mit dem Titel Pachacamac als huaca verehrt haben. Denn so wie die Sonne der Vorfahre der Inka ist, so ist dies Pachacamac – die wichtigste huaca an der Küste – von den huaca, wenn man nach der Geschichte von Santillán aus dem Jahre 1879 geht, die Julien als den Schöpfungsmythos aufnimmt.[17]

Dieser Geschichte nach spricht eine Stimme aus Topa Incas Mutter, als sie mit ihm schwanger war, dass es einen Schöpfer an der Küste des Tals Irma gibt. Als Topa Inca erwachsen ist, erfährt er dies von seiner Mutter und macht sich anschließend auf den Weg dorthin, um diesen Schöpfer zu suchen und zu finden. Er betet und fastet dort einige Tage, bis Pachacamac ihn bemerkt und beginnt, mit ihm aus einem Stein zu sprechen. Pachacamac erzählt, dass er alles hier unten an der Küste geschaffen hat und sein Bruder, der Sonnengott Inti, alles dort oben im Hochland – also der Herkunft der Inka. Daraufhin wird Pachacamac reich beschenkt und ihm zu Ehren ein Haus für ihn, seine Frau und seine vier Kindern gebaut, weil er sich dies wünscht. Drei der vier Kinder aber leben verteilt in unterschiedlichen Regionen. Eines lebt an der Küste im Süden, ein anderes ebenfalls an der Küste noch weiter im Süden. Das dritte lebt im Hochland bei Cuzco und das vierte ist ein tragbares Bildnis, welches Pachacamac Topa Inca mitgibt.[18]

[...]


[1] Vgl. Julien, Catherine: Die Inka. Geschichte, Kultur, Religion. Übersetzt von Nowack, Kerstin. München: Beck 1998, S. 64f.

[2] Vgl. Ebd., S. 106f.

[3] Vgl. Krumpel, Heinz: Philosophie in Lateinamerika. Grundzüge ihrer Entwicklung. Berlin: Akademie-Verlag 1992, S. 63.

[4] Vgl. Julien, Catherine: Die Inka, S. 19.

[5] Vgl. Kurella, Doris: Woher kamen die Inka? In: Kurella, Doris und de Castro, Ines: Inka. Könige der Anden. Darmstadt: von Zabern 2013, S. 44.

[6] Vgl. Julien, Catherine: Die Inka, S. 46.

[7] Ebd., S. 49.

[8] Ebd., S.20.

[9] Vgl. Noack, Karoline: Die Staatsstruktur. In: Inka. Könige der Anden, S. 151.

[10] Vgl. Julien, Catherine: Die Inka, S. 51.

[11] Ebd. S. 69.

[12] Vgl. Krumpel, Heinz: Philosophie in Lateinamerika, S. 64.

[13] Vgl. Noack, Karoline: Die Staatsstruktur. In: Inka. Könige der Anden, S. 143.

[14] Vgl. Julien, Catherine: Die Inka, S. 43f, 60f, 75.

[15] Vgl. Nowack, Kerstin: Religion – Die Welt der huaca im Inka-Reich. In: Inka. Könige der Anden, S. 178.

[16] Vgl. Julien, Catherine: Die Inka, S. 59f.

[17] Vgl. Julien, Catherine: Die Inka, S. 63.

[18] Vgl. Ebd., S. 64.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Die Inka. Das Mythengeflecht als System der Macht
Hochschule
Universität Wien
Note
1
Jahr
2017
Seiten
17
Katalognummer
V380309
ISBN (eBook)
9783668568259
ISBN (Buch)
9783668568266
Dateigröße
609 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
inka, mythengeflecht, system, macht, mythos, pachacamac, huaca, sonnenkult, südamerika, geschichte, philosophie, identität, lateinamerika, sonne, kultur
Arbeit zitieren
Anonym, 2017, Die Inka. Das Mythengeflecht als System der Macht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/380309

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