Einfluss von Ernährung und Bewegung auf Typ-2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Narrativer Review


Bachelorarbeit, 2016
40 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG

2 ZIELSETZUNG

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Definition Diabetes mellitus und Abgrenzung der verschiedenen Typen
3.2 Pathogenese des Typ-2-Diabetes
3.3 Prävalenz des Typ-2-Diabetes weltweit bei Kindern und Jugendlichen
3.3.1 Übersicht über die Prävalenz des Typ-2-Diabetes weltweit
3.3.2 Prävalenz des Typ-2-Diabetes in den USA
3.3.3 Prävalenz des Typ-2-Diabetes im Vereinigten Königreich
3.3.4 Prävalenz des Typ-2 Diabetes in Deutschland
3.4 Risikofaktoren für die Entstehung des Typ-2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen
3.5 Mögliche Komorbiditäten des Typ-2-Diabetes

4 METHODIK

5 ERGEBNISSE
5.1 Ausgewählte Einflussfaktoren auf die Entstehung des Typ-2-Diabetes
5.1.1 Pubertät und Insulinresistenz
5.1.2 Vererbung und Genetik
5.1.3 Adipositas und Insulinresistenz
5.1.4 Ernährung
5.1.5 Bewegung
5.2 Einfluss und Bedeutung von ausgewogener Ernährung und Bewegung zur Vermeidung eines Typ-2-Diabetes im Kindes- und Jugendalter
5.2.1 Bewegung
5.2.2 Ernährung
5.3 Aktuelle Therapie- und Präventionsprogramme zum Typ-2-Diabetes im Kindes- und Jugendalter

6 DISKUSSION

7 ZUSAMMENFASSUNG

8 LITERATURVERZEICHNIS

9 ABBILDUNGS-, TABELLEN-, ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
9.1 Abbildungsverzeichnis
9.2 Tabellenverzeichnis
9.3 Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung und Problemstellung

Die Prävalenz des Diabetes mellitus ist in den letzten Jahren weltweit drastisch ange- stiegen. Im Jahr 2010 waren geschätzt 285 Millionen Menschen im Alter von 20 - 79 Jahren von der Krankheit betroffen. Davon hatten etwa 90% einen Typ-2-Diabetes (Chen, Magliano & Zimmet, 2012). In der Ausgabe des International Diabetes Federati- on (IDF) - Atlas 2013 wird die Prävalenz des Diabetes mellitus in Deutschland mit 7,6 Millionen (inklusive einer Dunkelziffer von 2 Millionen) Menschen angegeben (Aguiree et al, 2013). Damit zählt Deutschland zu den 10 Ländern mit der höchsten absoluten Anzahl an Menschen mit Diabetes mellitus (Aguiree et al, 2013; Tamayo et al., 2014). Auch hierzulande beträgt der Anteil der Typ-2-Diabetiker etwa 95% (Tamayo et al., 2014).

Der Typ-2-Diabetes wird synonym als sogenannter „Altersdiabetes“ bezeichnet, da er vermehrt im Alter auftritt. Allerdings wird in den letzten Jahrzehnten eine Zunahme des Typ-2-Diabetes auch bei Kindern und Jugendlichen beobachtet. Populationsbasierte Schätzungen des Typ-2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen im Jahr 2002 in Deutschland ergaben eine Inzidenz von 1,57 pro 100.000 (Rosenbauer, Icks, Prel & Giani, 2003). Untersuchungen in Baden-Württemberg aus dem Jahr 2004 zeigten, dass der Typ-2-Diabetes in Deutschland bei 0-20-jährigen mit einer Prävalenz von 2,3 pro 100.000 auftritt (Neu, Feldhahn, Ehehalt, Hub & Ranke, 2005). Ebenfalls werden ein deutlicher Anstieg von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter ver- zeichnet (Kurth & Rosario, 2007), welche die Hauptrisikofaktoren bei der Entstehung des Typ-2-Diabetes darstellen (Kim, Lee & Hwang, 2013). Analog ist anzunehmen, dass korrelierend auch die Inzidenz des Typ-2-Diabetes in den entsprechenden Alters- klassen gestiegen ist. Dies lässt sich zurückführen auf einen zunehmenden Bewegungs- mangel und auf eine vermehrte Fehlernährung im Kindesalter (Fernandes & Zanesco, 2015; Zandian et al., 2015).

Epidemiologische Studien haben gezeigt, dass einem manifesten Typ-2-Diabetes wahr- scheinlich eine lange Phase mit gestörter Glukosetoleranz vorausgeht (Biesalski, Grimm & Nowitzki-Grimm, 2015, S. 378). Entsprechend ist bekannt, dass ein frühzeitig einset- zender Typ-2-Diabetes mit einem vermehrten Auftreten von Komorbiditäten verbunden ist, welches in der Summe in einer verringerten Lebenserwartung sowie einer frühzeiti- gen Arbeitsunfähigkeit resultiert (Estrada et al., 2014; Seshasai et al., 2011). In der Zu- sammenschau ist es somit insbesondere im Kindes- und Jugendalter wichtig, entspre chende Risikofaktoren zu erkennen um im Alter die Folgen des Typ-2-Diabetes effektiv zu verhindern.

2 Zielsetzung

Diese Abschlussarbeit soll erörtern, welchen Einfluss Ernährung und Bewegung im Kindes- und Jugendalter bei der Entstehung und auch bei der Verhinderung eines Typ2-Diabetes haben. Ebenso soll anhand einer ausführlichen, wissenschaftlichen Literaturrecherche herausgearbeitet werden, welche Präventionsprogramme es gibt und welchen Einfluss diese auf die Reduktion des Typ-2-Diabetes haben.

3 Gegenwärtiger Kenntnisstand

3.1 Definition Diabetes mellitus und Abgrenzung der verschiedenen Typen

„Diabetes mellitus ist eine Gruppe heterogener Erkrankungen mit dem gemeinsamen Merkmal der chronischen Hyperglykämie. Ursächlich ist entweder eine Störung der Insulinsekretion, der Insulinwirkung oder eine Kombination dieser beiden“ (Herold, 2013, S. 717).

Es wird dabei insbesondere zwischen Typ-1-Diabetes und Typ-2-Diabetes unterschie- den. Neben diesen gibt es weitere Formen, die allerdings nur ca. 1% der Diabetiker aufweisen. Auf diese wird im Weiteren nicht näher eingegangen. Bei dem Typ-1- Diabetes handelt es sich im Grunde genommen um eine autoimmun bedingte Form mit absolutem Insulinmangel. Somit kommt es durch Antikörper zu einer Destruktion der β- Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die für die Produktion von Insulin verantwortlich ist. Neben der autoimmunen Form gibt es ebenso eine idiopathische Form bei der es ohne Nachweis von Autoantikörpern zu einer Zerstörung der β-Zellen des Pankreas kommt (Herold, 2013, S. 717; Baenkler et al., 2010, S. 314). Der Typ-1-Diabetes manifestiert sich häufig schon im Jugendalter, kann jedoch auch als ein sogenannter LADA (latent autoimmune diabetes in adults) erst im Erwachsenenalter auftreten (Herold, 2013, S. 717-719). Dem Typ-2-Diabetes liegt eine Insulinresistenz der insulinabhängigen peri- pheren Zellen (z.B. Skelettmuskulatur) zugrunde. Somit kann anfangs im Gegensatz zum Typ-1-Diabtes noch Insulin gebildet werden. Bedingt durch diese Resistenz ent- steht kompensatorisch eine Hyperinsulinämie. Die Produktion des Insulins erschöpft sich jedoch mit der Zeit und es kommt zu einem progredienten Versagen der β-Zellen im Pankreas durch Apoptose und es entsteht ein sogenannter sekundären Insulinmangel (Joost, 2010, S. 512-513; Herold, 2013, S. 717-718).

3.2 Pathogenese des Typ-2-Diabetes

Insulin sorgt unter anderem für die Aufnahme von Glukose in das Zellinnere der insu- linabhängigen Zellen und ist mit seinem Gegenspieler - dem Glukagon - verantwortlich für einen gleichbleibenden Blutzuckerspiegel (siehe Tabelle 1). Dabei wirkt es am GLUT-4-Transporter der Muskulatur und des Fettgewebes und sorgt darüber für den transzellulären Transport der Glukose ins Zellinnere (Königshoff & Brandenburger, 2004, S. 221).

Ein klinisch manifester Diabetes wird diagnostiziert, wenn ein NüchternBlutglukosespiegel von 126 mg/dl nach 6 Stunden Nahrungskarenz vorliegt oder der Blutglukosespiegel 200 mg/dl 2 Stunden nach einem sogenannten Glukosebelastungstest überschreitet (Joost, 2010, S. 512).

Tab. 1: Diagnostische Richtwerte zur Feststellung eines Diabetes mellitus laut der American Diabetes Association und Leitlinie der Deutschen Diabetes Gesellschaft (ADA & DDG; zitiert nach Her- old, 2013, S. 724)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Für die Entstehung des Typ-2-Diabetes ist insbesondere die Insulinresistenz der insulin- abhängigen Zellen verantwortlich. Diese Insulinresistenz entsteht durch Adipositas, bei der es zu einer Vermehrung des viszeralen Fettes kommt. Vermehrte Einlagerungen von Lipiden in die Langerhans-Zellen im Pankreas führen zu einer Funktionseinschränkung der Insulin produzierenden β-Zellen. Es wird dabei von einer Lipotoxizität gesprochen (siehe Abbildung 1) (Joost, 2010, S. 513).

Es wird diskutiert, dass ein erhöhtes viszerales Fett eine Erhöhung der Akuten-Phase- Proteine, wie zum Beispiel dem C-reaktiven Protein (CRP), bedingt. Dieses ist ein La- borparameter, welcher z.B. bei einer akuten Entzündung von der Leber ausgeschüttet wird. Es wird argumentiert, dass ein erhöhtes viszerales Fett ebenfalls zu solch einer Entzündung führt und damit die Insulinresistenz begünstigt (Kriketos et al., 2004). Parallel bedingen hohe Glukosespiegel eine Hyperinsulinämie. Diese führt dazu, dass die Sensibilität sowie auch die Dichte der Insulinrezeptoren vermindert wird. Man spricht dabei von einer sogenannten „Downregulation“ und die Insulinresistenz ver- stärkt sich (Herold, 2013, S. 719).

Der Diabetes mellitus wird dann manifest, wenn die Schädigung der β-Zellen soweit fortgeschritten ist, dass die Insulinresistenz nicht mehr suffizient kompensiert werden kann (Joost, 2010, S. 513).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Arbeitshypothese potentieller Mechanismen, wie sich aus einer Hyperglykämie ein Typ-2- Diabetes entwickelt (Riccardi, Rivellese & Giacco, 2008, S. 271)

3.3 Prävalenz des Typ-2-Diabetes weltweit bei Kindern und Jugendlichen

3.3.1 Übersicht über die Prävalenz des Typ-2-Diabetes weltweit

Fazeli Farsani, van der Aa, van der Vorst, Knibbe und de Boer (2013) zeigen in ihrem Review über 37 Studien, dass die Prävalenz abhängig von den Ländern, der ethnischen Herkunft und vom Alter stark variiert. Insbesondere Entwicklungsländer sind aufgrund des Mangels an epidemiologischen Studien kaum vertreten. Die Abbildung 2 von Fazeli Farsani et al. (2013 S. 1485) gibt eine Übersicht über die Prävalenz in verschiedenen Ländern.

3.3.2 Prävalenz des Typ-2-Diabetes in den USA

In den USA wird die Prävalenz des Typ-2-Diabetes bei den 10-19-jährigen Jugendli- chen mit einer Rate von 22 auf 100.000 Jugendliche angegeben. Es zeigte sich dabei innerhalb dieser Studie eine erhöhte Prävalenz für ethnische jugendliche Minderheiten von 0,42 auf 1.000 (Liese et al., 2006). Im Rahmen der US SEARCH-Studie wurde ebenfalls eine Prävalenz von 8,1 auf 100.000 bei den 10-14-jährigen sowie 11,8 auf 100.000 bei den 15-19-jährigen Jugendlichen festgestellt (Dabelea et al., 2007). Insge- samt ergibt sich hierbei eine Gesamtprävalenz von 19,9 auf 100.000 bei den 10-19- jährigen. Auch in dieser Studie zeigte sich eine stark erhöhte Prävalenz für ethnische Minderheiten in den USA (Dabelea et al., 2007). Eine der höchsten Prävalenzen welt- weit wurde bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 - 19 Jahren der in den USA lebenden Pima-Indianer festgestellt. Hier lag sie bei 3.800 von 100.000 (Pavkov et al., 2007).

3.3.3 Prävalenz des Typ-2-Diabetes im Vereinigten Königreich

Im Vereinigten Königreich wurde 1998 eine Prävalenz des Typ-2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 0-18 Jahren von 0,2 auf 100.000 festgestellt. In dersel- ben longitudinalen Studie stieg die Prävalenz bis zum Jahr 2005 auf 5 von 100.000 an (Hsia et al., 2009). In Leeds wurde sogar eine Prävalenz von 9 auf 100.000 Kinder und Jugendliche im Jahr 2000 festgestellt (Feltbower, McKinney, Campbell, Stephenson & Bodansky, 2003). Entsprechend der Abbildung 2 von Fazeli Farsani et al. (2013, S. 1485) stellt das Vereinigte Königreich damit eines der europäischen Länder mit der höchsten Prävalenz des Typ-2-Diabetes in den entsprechenden Altersklassen dar.

3.3.4 Prävalenz des Typ-2 Diabetes in Deutschland

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, zeigen populationsbasierte Schätzungen des Typ- 2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen im Jahr 2002 in Deutschland eine Prävalenz von 1,57 pro 100.000 (Rosenbauer, Icks, Prel & Giani, 2003). Untersuchungen in Ba- den-Württemberg aus dem Jahr 2004 zeigten, dass der Typ-2-Diabetes in Deutschland bei 0-20-jährigen mit einer Prävalenz von 2,3 pro 100.000 auftritt (Neu, Feldhahn, Ehehalt, Hub & Ranke, 2005).

Abb. 2: Überblick über die berichtete Prävalenz von Typ-2 Diabetes pro 100.000 Kinder und/oder Ju- gendliche (wegen der erheblichen Schwankungen in den beobachteten Raten sind die Prä- valenzdaten auf Basis einer logarithmischen Skala dargestellt). Die Prävalenzraten wurden für die männliche und weibliche Population berechnet, mit Ausnahme der Prävalenzrate der OJIBWA-Cree Frauen. Die weißen Balken repräsentieren Kinder (0-9 Jahre), graue Balken re- präsentieren Jugendliche (10-19 Jahre) und schwarze Balken repräsentieren Kinder und Jugend- liche (0-19 Jahre) (Fazeli Farsani, van der Aa, van der Vorst, Knibbe & de Boer, 2013, S. 1485)

3.4 Risikofaktoren für die Entstehung des Typ-2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Laut dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (2016) stellen insbesondere Über- gewicht und Bewegungsmangel die Hauptrisikofaktoren zur Entwicklung eines Typ-2- Diabetes im Kindes- und Jugendalter dar. Als wesentliche Risikofaktoren dafür sieht Wabitsch (2004) eine familiäre Belastung (adipöse und übergewichtige Eltern), ethni- sche Zugehörigkeit, soziokulturelle Faktoren und den sozialen Status. Es weisen nach einer Analyse aus den USA 81% der Amerikaner mit einem Body Mass Index (BMI) > 25 einen Typ-2-Diabetes auf (Gregg, Cheng, Narayan, Thompson & Williamson, 2007). Eine Adipositas ist dabei entsprechend der World Health Organisa- tion (2000) als eine über das normale Maß hinausgehende Körperfettvermehrung defi- niert. Die Grenze zwischen Übergewicht und Adipositas wird dabei anhand des BMI bestimmt. Entsprechend der Tabelle 2 wird ein BMI ≥ 30 als Adipositas eingestuft. Der BMI wird mittels folgender Formel berechnet:

kg (Körpergewicht) / m2 (Körpergröße)

Tab. 2: Klassifikation BMI nach der World Health Organisation (WHO, 2000)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Da sich Kinder im Wachstum befinden, werden sie von Geburt an bis zu einem Alter von 19 Jahren bezüglich ihres Gewichts mittels Somatogramm geschlechtsspezifisch beurteilt. Es handelt sich dabei um altersgemittelte Normwerte. Entsprechend den Ab- bildungen 3 und 4 bedeutet für Kinder ein Gewicht, das sich um mehr als eine Stan- dardabweichung vom Normalgewicht in der entsprechenden Altersklasse unterscheidet, ein BMI von ≥ 25. Bei einem Gewicht höher als 2 Standardabweichungen handelt es sich entsprechend um einen BMI ≥ 30 (Gruber & Gruber, 2010, S. 10; World Health Organisation, 2016a).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: BMI bezogen auf das Alter (Jungen) - 5 bis 19 Jahren (Perzentile) (World Health Organisation, 2016b)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4: BMI bezogen auf das Alter (Mädchen) - 5 bis 19 Jahre (Perzentile) (World Health Organisation, 2016c)

Zur Ermittlung des Risikos, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln fließen jedoch noch weitere Faktoren in einen sogenannten Diabetes-Risiko-Score ein. Dort werden zusätzlich zunehmendes Alter, Bauchumfang als Äquivalenz zum viszeralen Fett, Hypertonie, Verzehr von rotem Fleisch und Rauchen als hochsignifikante Risikofaktoren berücksichtigt (siehe Tabelle 3). Eine protektive Wirkung zeigen hingegen beispielsweise Sport und Verzehr von Vollkornprodukten (Joost, 2010, S. 514-515).

Tab. 3: Beitrag der einzelnen Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes zum Gesamtrisiko (Joost, 2010, S. 514)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Errechnet als unabhängiger Beitrag nach dem Proportional Hazard Model von Cox. Die Daten wurden aus der EPIC-Potsdam-Studie durch Vergleich von 849 inzidenten Diabetesfällen in der gesamten Kohor- te gewonnen. Relative Risiken > 1 und positive Score-Punkte stehen für Risikoerhöhung, < 1 und negati- ve Score-Punkte für Risikoerniedrigung, in den nächsten 5 Jahren an Typ-2-Diabetes zu erkranken.

Hinzu kommt, dass Jugendliche insbesondere in der Pubertät gefährdet sind einen Typ- 2-Diabetes zu entwickeln. Es wurde nachweislich herausgefunden, dass es in dieser sensiblen Phase zu einer vermehrten Insulinresistenz kommt (Arslanian, 2000).

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Ende der Leseprobe aus 40 Seiten

Details

Titel
Einfluss von Ernährung und Bewegung auf Typ-2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen
Untertitel
Narrativer Review
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,3
Autor
Jahr
2016
Seiten
40
Katalognummer
V380394
ISBN (eBook)
9783668569454
ISBN (Buch)
9783668569461
Dateigröße
1093 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Typ 2 Diabetes, Kinder und Jugendlichen Typ 2 Diabetes, Ernährung und Bewegung, Einfluss von Ernährung auf Typ 2 Diabetes
Arbeit zitieren
Carla Rekkab (Autor), 2016, Einfluss von Ernährung und Bewegung auf Typ-2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/380394

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