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Was sollte bei der Kommunikation mit Asperger Autisten beachtet werden, um eine gute Interaktion zu fördern?

Das Asperger Syndrom und Soziale Arbeit

Titel: Was sollte bei der Kommunikation mit Asperger Autisten beachtet werden, um eine gute Interaktion zu fördern?

Hausarbeit , 2017 , 12 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Eileen Larson (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit widmet sich vor allem erwachsenen Menschen, bei denen das Asperger Syndrom erst im Erwachsenenalter diagnostiziert wurde, da diese Gruppe eine besondere Herausforderung für die Soziale Arbeit im Hinblick auf den Umgang mit Klienten im Rahmen der Sozialen Arbeit in Bezug auf die soziale Interaktion und Kommunikation darstellt.

Es gibt mittlerweile einige Beratungsstellen für autistische Menschen, die sich aber vorwiegend auf Kinder und Jugendliche und deren Familien beziehen. Für erwachsene Menschen mit Asperger Syndrom ist das Angebot sehr begrenzt und es fehlt an Konzepten für die Beratung z.b. Beziehungsfragen, Hilfe bei der Arbeitssuche, Hilfe bei psychischen Problemen aufgrund der Störung usw. Unter anderem aufgrund mangelnden Wissens seitens der Sozialarbeiter über die Störung und darüber, was Menschen mit Asperger benötigen würden, um z.b. eine Beziehung zu führen, um eine geeignete Arbeitsstelle zu finden. Aufgrund ihrer Besonderheiten, auf die ich später näher eingehen werde, stellt diese Gruppe eine besondere Herausforderung für die Profession dar. Diese Menschen haben sich irgendwie „durch Kindheit und Jugend“ gelebt, meist mit dem Wissen, dass etwas „anders“ ist, ohne es jedoch näher benennen zu können. In ihrem Fall liegt keine Intelligenzminderung vor und die Störung bezieht sich vorwiegend auf die soziale Interaktion und Kommunikation. Oft haben erwachsene Menschen mit Asperger schon eigene Wege gefunden, um sich in der „normalen“ Welt zu verständigen, was aber die Probleme in Beziehungen, Freundschaften aufrecht zu erhalten oder im Beruf nicht unbedingt vereinfachen. Viele von ihnen hatten offensichtlich Schwierigkeiten in der Schulzeit, einen geeigneten Beruf zu finden und besonders in zwischenmenschlichen Beziehungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Asperger Syndrom

3. Kommunikation mit Asperger Autisten:

4. Das Asperger Syndrom und Soziale Arbeit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen bei der Kommunikation mit erwachsenen Menschen, bei denen das Asperger-Syndrom erst im Erwachsenenalter diagnostiziert wurde, und beleuchtet die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Förderung einer gelingenden Interaktion.

  • Grundlagen und Symptomatik des Asperger-Syndroms
  • Besonderheiten in der sozialen Interaktion und Kommunikation
  • Herausforderungen für die professionelle Soziale Arbeit
  • Optimierungsmöglichkeiten in Beratung und Arbeitsvermittlung
  • Bedarf an Aufklärung und spezifischen Hilfsangeboten

Auszug aus dem Buch

3. Kommunikation mit Asperger Autisten:

Im ersten Teil habe ich das Asperger Syndrom näher beschrieben, im Folgenden werde ich mich mit der Kommunikation mit Asperger Autisten befassen.

Wie eingangs schon erwähnt, haben Autisten eine besondere Wahrnehmung, sei es visuell,taktil oder auditiv. Dies gilt ebenso für die Kommunikation.

Hans Asperger sagte mal: „Gemeinsam ist in solchen Fällen: Die Sprache wirkt auf den naiven Zuhörer unnatürlich,“5 Die Sprache ist bei Autisten häufig auffällig, ebenso ihre Verwendung bzw. das Verständnis des Gesprochenen.

Auffällig ist nach Christopher Gilberg, eine oberflächlich betrachtete perfekte Ausdrucksweise, formelle, pedantische Sprache, eigenartige Stimmenmerkmale, sowie ein beeinträchtiges Verständnis, was z.b. Fehlinterpretationen von wörtlich/implizierten Bedeutungen zur Folge haben kann.6 Peter Szatmari fügt noch weitere Merkmale hinzu, wie z.b. Autisten sprächen zuviel/zuwenig, sie haben einen eigenartigen Sprachgebrauch, repetitive Sprachmuster. Menschen mit dem Asperger Syndrom haben oft sprachliche wie nonverbale kommunikative Schwierigkeiten. Diese sind oft schwer in Worte zu fassen, aber viele Nichtautisten empfinden die Sprache eher als „künstlich“ oder „unspontan“7 aufgrund der vorhin beschriebenen Merkmale.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Asperger-Syndrom ein, erläutert die Relevanz des Themas für die Soziale Arbeit und stellt die spezifische Problematik der späten Diagnose im Erwachsenenalter dar.

2. Das Asperger Syndrom: Dieses Kapitel definiert das Asperger-Syndrom als Störung des autistischen Spektrums und beschreibt die damit verbundenen Wahrnehmungsbesonderheiten und Herausforderungen im Alltag.

3. Kommunikation mit Asperger Autisten: Hier werden die kommunikativen Eigenheiten bei Asperger-Autisten analysiert, insbesondere im Hinblick auf nonverbale Signale und die Notwendigkeit einer klaren, expliziten Ausdrucksweise.

4. Das Asperger Syndrom und Soziale Arbeit: Das Abschlusskapitel untersucht die Rolle der Sozialen Arbeit, präsentiert empirische Rückmeldungen Betroffener und identifiziert Handlungsbedarfe in Beratung, Aufklärung und Arbeitsvermittlung.

Schlüsselwörter

Asperger-Syndrom, Soziale Arbeit, Autismus, Kommunikation, soziale Interaktion, Wahrnehmungsbesonderheiten, Beratung, Erwachsenenalter, Komorbidität, Arbeitsvermittlung, Sprachverständnis, berufliche Teilhabe, Aufklärungsarbeit, professionelles Handeln, Trialogische Seminare.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Situation von Erwachsenen mit Asperger-Syndrom im Kontext der Sozialen Arbeit, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Kommunikation und Interaktion liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die medizinisch-psychologischen Grundlagen des Asperger-Syndroms, die Herausforderungen in der zwischenmenschlichen Kommunikation sowie die Verbesserungsmöglichkeiten in sozialarbeiterischen Handlungsfeldern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, worauf Fachkräfte in der Sozialen Arbeit achten müssen, um eine gelingende Interaktion mit Menschen mit Asperger-Syndrom zu fördern und deren Teilhabe zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer explorativen, nicht-repräsentativen Befragung von Betroffenen in einem Internetforum, um deren Sicht auf die Soziale Arbeit zu dokumentieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definition und Symptomatik des Syndroms, die spezifischen Schwierigkeiten bei der Kommunikation sowie die konkrete Gestaltung der Sozialen Arbeit, etwa bei der Berufsberatung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Asperger-Syndrom, Soziale Arbeit, Kommunikation, Autismus-Spektrum, Beratung und Teilhabe.

Wie bewerten Betroffene die derzeitige Unterstützung durch die Soziale Arbeit?

Die im Forum geäußerten Rückmeldungen zeichnen ein überwiegend negatives Bild, geprägt von Erfahrungen mit Unverständnis, fehlender Spezialisierung und einer als herablassend empfundenen Behandlung durch Behörden.

Welche konkreten Empfehlungen gibt die Autorin für die Beratungspraxis?

Die Autorin empfiehlt klare, sachbezogene Kommunikation ohne Ironie, die Anpassung der Zeitrahmen für Beratungsgespräche sowie eine verbesserte Aufklärung und spezielle Schulungen für Fachpersonal.

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Details

Titel
Was sollte bei der Kommunikation mit Asperger Autisten beachtet werden, um eine gute Interaktion zu fördern?
Untertitel
Das Asperger Syndrom und Soziale Arbeit
Hochschule
Fachhochschule Kiel
Veranstaltung
Modul M10 Kommunikation
Note
1,3
Autor
Eileen Larson (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
12
Katalognummer
V380503
ISBN (eBook)
9783668572973
ISBN (Buch)
9783668572980
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Asperger Syndrom
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eileen Larson (Autor:in), 2017, Was sollte bei der Kommunikation mit Asperger Autisten beachtet werden, um eine gute Interaktion zu fördern?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/380503
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Leseprobe aus  12  Seiten
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