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Die aktuelle Diskussion über Demokratie mit Bezug auf Platons antidemokratische Äußerungen in seiner Πολιτεία

Platons Staat. Ideal oder Zwang?

Título: Die aktuelle Diskussion über Demokratie mit Bezug auf Platons antidemokratische Äußerungen in seiner Πολιτεία

Trabajo de Investigación (Colegio) , 2017 , 23 Páginas , Calificación: 13.3

Autor:in: Lena Peter (Autor)

Griego / Griego antiguo
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In dieser Arbeit wird zunächst anhand der Darstellung der antiken Demokratie auf die Gemeinsamkeiten (beziehungsweise grundlegenden Unterschiede) eingegangen. Daraufhin wird mit Bezug auf Platons Biographie die Ursachen seiner Demokratiekritik beleuchtet und anhand seiner in der Πολιτεία formulierten Kritik belegt. Im Anschluss werden die Probleme heutiger Demokratien weltweit und zeitgenössische Kritikpunkte thematisiert. Im Vergleich der aktuellen Kritik mit der antiken von Platon wird aufgezeigt, wie gegenwartsnah und über Jahrtausende unverändert aktuell Platons Ansichten geblieben sind.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Demokratiekritik bei Platon

2.1 Die demokratische Verfassung in Athen zur Zeit Platons

2.2 Ursachen für Platons antidemokratische Einstellung in seinem 7. Brief

2.3 Platons konkrete Demokratiekritik in seinem Hauptwerk Πολιτεία

3. Heutige Demokratien in der Kritik

3.1 Deutschland: Bundestagswahl 2017

3.2 Frankreich: Präsidentschaftswahl 2017

3.3 Amerika: Präsidentschaftswahl 2016

4. Vergleich

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die historische Demokratiekritik Platons und setzt sie in Bezug zu aktuellen politischen Krisenphänomenen in modernen westlichen Demokratien. Das primäre Ziel ist es, die fortdauernde Relevanz platonischer Argumente für das Verständnis moderner Herausforderungen wie Populismus und Entfremdungsprozesse zwischen Bürger und Staat zu beleuchten.

  • Platons Kritik an der antiken attischen Demokratie.
  • Die Entstehung und Gefahren des modernen Populismus.
  • Die Analyse der Bundestagswahl 2017 sowie Wahlen in Frankreich und den USA.
  • Struktureller Vergleich zwischen antiker direkter und moderner repräsentativer Demokratie.
  • Lösungsansätze zur Stärkung des demokratischen Bewusstseins.

Auszug aus dem Buch

2.3 Platons konkrete Demokratiekritik in seinem Hauptwerk Πολιτεία

Platons Bewunderung für Sokrates und dessen Einfluss auf ihn zeigt sich auch insofern, dass Platons Werke häufig als Dialoge geschrieben sind, in denen Sokrates mit anderen Dialogpartnern über philosophische Themen diskutiert. Sokrates steht in den Dialogen meist für die demokratiekritische Seite, da er Mehrheitsentscheidungen für die größte Schwäche der Demokratie hält. In Platons Πολιτεία treten vor allem zwei Passagen hervor, in denen er die attische Demokratie mit beeindruckender Polemik einer vernichtenden Kritik unterzieht.

In der ersten Textstelle (Pol. 488a-489a) vergleicht er die Demokratie mit einem Staatsschiff. Dieses wird von einem Schiffsherrn gelenkt, der zwar „größer und stärker als alle Matrosen an Bord, aber schwerhörig und ebenso kurzsichtig [ist], ohne viel Kenntnis von der Seefahrt“, und somit völlig unfähig, sein Schiff zu lenken. Auf seinem Schiff herrscht Chaos, da nahezu jeder Matrose sich anmaßt, das Steuer führen zu können, „ohne je die Seefahrt erlernt zu haben“. Dabei tun sich vor allem diejenigen hervor, die ohne Rücksicht auf ihre Konkurrenten den Schiffsherrn überwältigen und die Herrschaft über das Schiff an sich reißen. Wer sie unterstützt, wird von ihnen gefördert, wer sich allerdings gegen sie stellt, wird als „unbrauchbar“ getadelt. Während dieser Zeit treibt das Schiff steuerlos umher, da die neuen Schiffsherren nichts von Navigation und Steuerung eines Schiffes verstehen. Der einzige auf diesem verlorenen Schiff, der dafür die geeignete Ausbildung hat, ist der „wahre Steuermann“; dieser wird allerdings auf einem solchen Schiff als „Himmelsgucker, Schwätzer und Taugenichts“ bezeichnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Ambivalenz der Demokratie ein, skizziert die historische Kritik Platons und stellt die Forschungsfrage zur Aktualität dieser Gedanken für heutige Demokratien.

2. Demokratiekritik bei Platon: Dieses Kapitel analysiert das Demokratieverständnis des antiken Athens, die persönlichen Erfahrungen Platons durch den Umsturz der dreißig Tyrannen und seine in der Πολιτεία formulierten Argumente gegen die Demokratie.

3. Heutige Demokratien in der Kritik: Hier werden aktuelle Krisenerscheinungen wie Populismus und Politikverdrossenheit untersucht und anhand von Fallbeispielen aus Deutschland, Frankreich und den USA illustriert.

4. Vergleich: Dieser Abschnitt stellt die Strukturen der antiken direkten Demokratie den heutigen repräsentativen Systemen gegenüber und hinterfragt die Ursachen für das schwindende politische Interesse der Bürger.

5. Schluss: Das Fazit fasst Platons Verfallsmodell der Staatsformen zusammen und schließt mit der Erkenntnis, dass trotz der historischen Kritik die Demokratie aufgrund ihrer Lernfähigkeit als erstrebenswerte Staatsform bestehen bleibt.

Schlüsselwörter

Demokratie, Platon, Πολιτεία, Antike, Populismus, Politikverdrossenheit, Volkssouveränität, Wahlbeteiligung, Repräsentation, Staatsform, Politische Bildung, Parteien, Krise, Idealstaat, Politische Partizipation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die historische Kritik Platons an der Demokratie und setzt diese in Beziehung zu aktuellen Problemen in modernen westlichen Demokratien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die antike attische Demokratie, Platons Staatsphilosophie, moderne populistische Strömungen und die strukturellen Unterschiede zwischen antiken und heutigen Regierungssystemen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Es wird untersucht, inwiefern Platons jahrtausendealte Demokratiekritik heute noch aktuell ist und ob sie dabei helfen kann, gegenwärtige Herausforderungen der modernen Demokratie zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Analyse, die historische Quellen und philosophische Texte Platons mit aktuellen Daten und Wahlberichten vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse von Platons Demokratiekritik und eine Untersuchung aktueller Krisenphänomene in Deutschland, Frankreich und den USA.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind unter anderem Demokratie, Populismus, Platon, Volkssouveränität, Politikverdrossenheit und Partizipation.

Welche Rolle spielte der 7. Brief für Platons Denken?

Der 7. Brief liefert entscheidende biografische Einblicke, warum Platon sich aufgrund negativer Erfahrungen mit politischen Umstürzen und dem Tod des Sokrates von der aktiven Politik und der Demokratie abwandte.

Wie definiert Platon das „Schiff der Demokratie“?

In einer berühmten Allegorie vergleicht er die Demokratie mit einem führerlosen Staatsschiff, bei dem das Volk als unfähiger Kapitän von machtgierigen Demagogen verführt wird, während der wahre Fachmann, der Philosoph, ignoriert wird.

Was ist das zentrale Argument der „Postdemokratie“ nach Colin Crouch?

Crouch argumentiert, dass Wahlen zwar formal funktionieren, die reale politische Macht jedoch bei supranationalen Akteuren und Wirtschaftseliten liegt, was die Bürger entfremdet und Populismus begünstigt.

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Detalles

Título
Die aktuelle Diskussion über Demokratie mit Bezug auf Platons antidemokratische Äußerungen in seiner Πολιτεία
Subtítulo
Platons Staat. Ideal oder Zwang?
Curso
W - Seminar
Calificación
13.3
Autor
Lena Peter (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
23
No. de catálogo
V380517
ISBN (Ebook)
9783668572669
ISBN (Libro)
9783668572676
Idioma
Alemán
Etiqueta
Platon Demokratie Geschichte Aristoteles Demokratiekritik Frankreich USA Deutschland AfD Populismus Trump LePen Macron Politeia Verfassungen Idealstaat Vergleich Demokratiebefürworter Demokratieverständnis Antike Demokratie Heutige Demokratien Bundestagswahl Präsidentschaftswahl Amerika Rechtspopulismus Demokratiekritiker Vergleich Antike Moderne Griechenland Gauk Politik Politikwissenschaft Verfassungskreislauf Demokratischer Mensch Diktatur Wahl Direkte Demorkatie Volksvertreter Präsidentielle Demokratie Schwäche der Demokratie 7.Brief Philosophenherrschaft Philosophie Philosophen Demokratieforschung Tyrannis Volk Volksabstimmungen Volkssouveränität Rat der 500 Dikasterien Crouch 30 Tyrannen Republikaner Front National
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lena Peter (Autor), 2017, Die aktuelle Diskussion über Demokratie mit Bezug auf Platons antidemokratische Äußerungen in seiner Πολιτεία, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/380517
Leer eBook
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