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Inklusion und Selbstbestimmung von Menschen mit geistiger Behinderung. Neue Angebote und Wohnformen

Titel: Inklusion und Selbstbestimmung von Menschen mit geistiger Behinderung. Neue Angebote und Wohnformen

Bachelorarbeit , 2017 , 62 Seiten , Note: 1,8

Autor:in: Ivo Zitterbart (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit einigen Jahren erfolgt ein Wandel im Umgang mit Menschen mit Behinderung. Anstatt sie durch die Unterbringung in Heimen vom Umgang mit anderen Menschen auszuschließen, setzen sich nun offene Wohnformen immer mehr durch. Die neuen Leitprinzipien sind Normalisierung und Integration beziehungsweise Inklusion.

Doch welche Wohnformen gibt es, um ein inklusives und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen? Können bestimmte Wohnformen im deutschen System etabliert werden? Um diese Fragen zu beantworten, vergleicht der Autor Ivo Zitterbart die neuen Angebote in Großbritannien, Schweden und Deutschland.

Neben den herkömmlichen stationären Wohnformen sind ambulante Konzepte ebenso praktikabel wie das Modell des persönlichen Budgets. Durch entsprechende Gesetzesänderungen, insbesondere im finanzpolitischen Bereich, können auch in Deutschland die Gegebenheiten für ein selbstbestimmtes Leben geschaffen werden.

Aus dem Inhalt:
-Integration;
-Inklusion;
-Selbstbestimmung;
-Menschen mit Behinderung;
-Wohnformen

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen und Begriffe

2.1 Geistige Behinderung

2.2 Wohnen

2.3 Selbstbestimmung und selbstbestimmtes Leben

2.4 Deinstitutionalisierung und Enthospitalisierung

2.5 Der Weg zur Inklusion

3 Wohnformen für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf

3.1 Deutschland

3.2 Schweden

3.3 Großbritannien

4 Vergleich der Wohnmöglichkeiten von Deutschland, Schweden und Großbritannien

4.1 Perspektiven in Deutschland

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Wohnformen für Menschen mit geistiger Behinderung in Deutschland, Schweden und Großbritannien unter der zentralen Forschungsfrage, wie ein inklusives und selbstbestimmtes Leben in diesen Ländern gelingen kann und welche Ansätze für das deutsche System adaptierbar sind.

  • Paradigmenwechsel von der Institutionalisierung zur Inklusion und Selbstbestimmung.
  • Vergleich der sozialpolitischen Rahmenbedingungen und Wohnangebote.
  • Analyse der Rolle von persönlichen Budgets und ambulanter Unterstützung.
  • Identifikation von Best-Practice-Ansätzen zur Deinstitutionalisierung.
  • Bedeutung der Teilhabe und Partizipation in der Behindertenhilfe.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Community Care

Das Community Care Konzept wurde in den 90er Jahren in Großbritannien und Schweden entwickelt. Es bedeutete einen Paradigmenwechsel der bisherigen Behindertenhilfe hin zu Partizipation / Teilhabe und Empowerment und beinhaltet somit die folgenden Begrifflichkeiten dieses Kapitels. Die Menschen mit Behinderungen sollten nicht weiter als „die Klienten oder die zu Betreuenden“ gesehen werden, sondern als gleichberechtigte Bürger*innen (vgl. Aselmeier 2003, S. 16f.).

Community Care ist eine Art Steuerungsmodell, welches sich auf die individuellen Bedürfnisse der Menschen mit Behinderungen einstellen soll. Dies geschieht innerhalb der lokalen sozialen Dienstleistungen. Es soll jedoch nicht als eine Neuschaffung von Wohnformen gesehen werden, sondern vielmehr als eine Art Lösungsansatz, welcher ein selbstständiges Leben in der Gemeinde fördern kann. Dahingehend sollen bereits vorhandene Ressourcen so genutzt werden, dass diese individuell auf die Bürger*innen mit Behinderungen angepasst werden können. Das Hauptziel besteht darin, dass große Anstalten mit mehr als 500 Plätzen zum Umdenken gebracht werden und eine Deinstitutionalisierung erfolgen kann (vgl. Aselmeier 2003, S. 21f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung der Behindertenhilfe ein und formuliert die Forschungsfrage zur Vergleichbarkeit von Wohnformen.

2 Grundlagen und Begriffe: In diesem Kapitel werden zentrale Termini wie Geistige Behinderung, Wohnen, Partizipation, Empowerment und Inklusion theoretisch fundiert.

3 Wohnformen für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über die spezifischen Wohnformen in Deutschland, Schweden und Großbritannien.

4 Vergleich der Wohnmöglichkeiten von Deutschland, Schweden und Großbritannien: Hier erfolgt eine systematische Gegenüberstellung der Länderdaten und politischen Entwicklungen der jeweiligen Hilfesysteme.

5 Fazit: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und leitet Handlungsempfehlungen für das deutsche System der Behindertenhilfe ab.

Schlüsselwörter

Inklusion, Selbstbestimmung, Behindertenhilfe, Community Care, Wohnformen, Deinstitutionalisierung, Persönliches Budget, Partizipation, Empowerment, Deutschland, Schweden, Großbritannien, Teilhabe, Sozialpolitik, Eingliederungshilfe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Wohnsituation von Menschen mit geistiger Behinderung und beleuchtet, wie internationale Konzepte zur Inklusion und Selbstbestimmung zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen die rechtliche und historische Entwicklung der Behindertenhilfe, verschiedene Wohnmodelle sowie die Rolle von politischen Steuerungsmodellen wie dem Persönlichen Budget.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Status quo der Wohnformen in Deutschland, Schweden und Großbritannien zu vergleichen, um daraus professionelle Ansätze für die Soziale Arbeit in Deutschland abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Es wurde eine theoretische Literaturanalyse und ein Ländervergleich durchgeführt, um die jeweiligen sozialpolitischen Rahmenbedingungen und deren praktische Umsetzung zu evaluieren.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Fokus liegt auf der detaillierten Beschreibung der nationalen Behindertenpolitik sowie der konkreten Einteilung der Wohnangebote in stationäre und ambulante Formen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Inklusion, Selbstbestimmung, Deinstitutionalisierung, Community Care und Teilhabe.

Warum schneidet Schweden im Vergleich zu Deutschland so gut ab?

Laut der Autorin hat Schweden sein gesamtes System stärker auf das Modell der persönlichen Assistenz ausgerichtet, wodurch Menschen mit Behinderung flexibler und unabhängiger in eigenen Wohnungen leben können.

Welche Rolle spielen Komplexeinrichtungen in Deutschland heute noch?

Obwohl sich der Trend zu ambulanten Wohnformen bewegt, bilden Komplexeinrichtungen in Deutschland weiterhin einen signifikanten Teil der stationären Versorgung, stehen jedoch unter wachsendem Druck, sich durch Dezentralisierung zu reformieren.

Ende der Leseprobe aus 62 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Inklusion und Selbstbestimmung von Menschen mit geistiger Behinderung. Neue Angebote und Wohnformen
Hochschule
Theologische Hochschule Friedensau
Note
1,8
Autor
Ivo Zitterbart (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
62
Katalognummer
V380583
ISBN (eBook)
9783668595965
ISBN (Buch)
9783960951940
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Angebote Wohnformen Menschen mit Behinderung Inklusion Selbstbestimmung geistige Behinderung Großbritannien Deutschland Schweden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ivo Zitterbart (Autor:in), 2017, Inklusion und Selbstbestimmung von Menschen mit geistiger Behinderung. Neue Angebote und Wohnformen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/380583
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  62  Seiten
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