War die Auswanderung nach Amerika eine erstrebenswerte Unternehmung? Vor- und Nachteile der Amerikaauswanderung im 19. Jahrhundert


Hausarbeit, 2017
20 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Hauptteil
2.1 Verlauf der Migration im 19. Jahrhundert
2.2 Vorteile
2.2.1 Definition: Push und Pull- Faktoren
2.2.2 Push-und Pull- Faktoren
2.3 Nachteile
2.3.1 Die Reise
2.3.2 Neuanfang in Amerika

3. Fazit

4. Anhang
4.1 Literaturverzeichnis
4.2 Abbildungsverzeichnis

1.Einleitung

„Jetzt ist die Zeit und Stunde da,
wir reisen nach Amerika.
Die Wagen stehn schon vor der Tür,
mit Weib und Kind marschieren wir[…]“
[1]

Mit diesen Zeilen beginnt ein bekanntes Auswandererlied aus dem 19. Jahrhundert. Auswanderungsbewegungen sind und waren ein elementarer Bestandteil der Menschheitsgeschichte. Ebenso alt wie der Homo sapiens ist auch der Homo Migrans. Dieser stellt neben der „Geburt, Fortpflanzung, Krankheit und Tod“[2] ein wesentliches Element der Conditio humana dar.[3]

Migration ist eine räumliche Bewegung von Menschen, die zu einem Kulturwandel führen kann. Dabei können die Gründe für Migration durch verschiedene Motive hervorgerufen werden. Sowohl politische, wirtschaftliche als auch soziale Rahmenbedingungen können dabei eine Rolle spielen. Daher ist Migration ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte, der sich durch die Geschehnisse der jeweiligen Zeit erklären lässt.[4] Diese Entwicklung ist auch auf das 19. Jahrhundert zu übertragen. In diesem Zusammenhang beschäftigt sich diese Arbeit mit der Frage „War die deutsche Auswanderung nach Amerika eine erstrebenswerte Unternehmung?“.

Zunächst wird der Verlauf der Amerikaauswanderung dargelegt. Hierbei bietet die Monographie[5] von Klaus Bade in Verbindung mit einem Diagramm eine gute Basis. Daraufhin sollen die Vor- und Nachteile der Amerikaauswanderung im 19. Jahrhundert thematisiert werden, auf die sich diese Arbeit stützt. Argumente für die Auswanderung stellen dabei die Push- und Pull- Faktoren dar. Hier bietet das Werk von Alexandra Fies „Die badische Auswanderung im 19. Jahrhundert nach Nordamerika unter besonderer Berücksichtigung des Amtsbezirks Karlsruhe zwischen 1880-1914“[6] eine gute Grundlage. Dieses wird vor Allem durch die Monographie „Abschied von der Heimat. Die Eifeler Auswanderung nach Amerika im 19. Jahrhundert“[7] von Hans Peter Pracht ergänzt und durch Quellen belegt. Die Nachteile werden in „Auswandern. Schwäbisch Gmünder Auswanderer und ihre Briefe in die Heimat“[8] von Johannes Schüle anhand der überseeischen Reise dargestellt. Schüle thematisiert besonders die Schwierigkeiten, die mit der Schifffahrt verbunden waren. Ein weiteres Problemfeld stellte der Neuanfang in Amerika dar. Der Brief [9] von Johann Heinrich zur Oeveste an seine Eltern vom 31.10.1939 gibt dabei gute Anhaltspunkte für erste Hemmschwellen im neuen Land. Zur Oeveste verließ Deutschland in Folge der „Realteilung“ und hatte die Hoffnung in Amerika auf bessere Arbeit und Lebensumstände zu treffen. Durch die Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen sollen in erster Linie die Kosten und Nutzen der Auswanderung vorgeführt werden und daraus resultierend die Eingangsfrage beantwortet werden, ob diese Unternehmung wirklich erstrebenswert war. Was trieb die Menschen dazu an, ihre gewohnte Umgebung zu verlassen und nach Amerika zu gehen? War die Auswanderung somit nötig oder lediglich ein Vorwand für ein Abenteuer?

2. Hauptteil

2.1 Verlauf der Migration im 19. Jahrhundert

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Gesamtverlauf der Auswanderung[10]

In der Abbildung Bades (Abb.1) ist die deutsche Überseewanderung in der Zeit von 1830 bis 1932 visualisiert. Es wird besonders ersichtlich, dass die Zahl der Auswanderer nicht dauerhaft anstieg oder abstieg, sondern hier vielmehr von einem wellenförmigen Verlauf der Auswanderung zu sprechen ist. Der Massenexodus stieg zunächst ab den 1840er Jahren an und sank wieder seit den 1890er Jahren. Die Zeit dazwischen war von drei Höhepunkten der Auswanderung geprägt und zwei Einbruchsphasen, die mit den Wirtschaftskrisen und dem Amerikanischen Bürgerkrieg einhergingen.[11] Bade selbst interpretiert die Emigration aus Deutschland im 19. Jahrhundert als „nur eine einzige große, durch verschiedene Hindernisse gestörte Auswanderungswelle“. [12] Das Hemmnis einer Ein- bzw. Auswanderung mit daraus folgendem Auswanderungsstau kann im Verhältnis mit Entscheidungen zur Auswanderung ein Auslöser für einen beträchtlichen Auswanderungsschub und damit einer Auswanderungswelle sein.[13] Anfang des 19. Jahrhunderts war die Anzahl der Auswanderer relativ gering, lediglich die Jahre 1816/17 bilden eine Ausnahme. Diese Zeit war geprägt von Missernten, sodass in Folge dessen ca. 20.000 Menschen auswanderten. Erst ab den 1840er Jahren ist ein relativer Anstieg der Auswandereranzahl zu erkennen, dies zur Zeit der „Pauperismuskrise“.[14] Auch die „Teuerungs- und Ernährungskrisen“[15] bedingt durch Missernten und Lohndruck in den 1830er und 1840er Jahren spielten eine wesentliche Rolle beim Anstieg der Auswanderung. Die Phase zwischen Vorindustrie und Frühindustrie war von Arbeitslosigkeit bestimmt. Der primäre Sektor allein war nicht im Stande für die gesamte hohe Bevölkerungsmasse Arbeitsplätze zu sichern und der einsetzende sekundäre Sektor noch nicht weit genug ausgebaut, um eine hohe Anzahl an Arbeitslosen zu beschäftigen.[16] Die erste große Phase der Auswanderung ist von 1846 bis 1857 anzusetzen. Zu dieser Zeit verließen ca. 1,3 Millionen Menschen Deutschland, davon gingen 215.009 Deutsche nach Amerika. Geprägt war diese Zeit von einer Krise (1846/47) und einer Revolution, welche Einfluss auf das deutsche Sozialgefüge hatten.[17]

Nach dieser Phase folgte zunächst ein Rückgang der Auswanderung (1861-1863) bedingt durch den amerikanischen Bürgerkrieg. Nach Ende des Krieges folgte die zweite Phase der Auswanderung (1864 - 1873) im 19. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wanderten ca. 1,5 Millionen Menschen aus. Auf diese Phase folgte wieder ein Rückgang der Auswandererzahlen, hervorgerufen durch eine wirtschaftliche Depression in Deutschland und auch Amerika, welche bis 1879 anhielt. Diese Entwicklung wurde durch einen erneuten Anstieg der Auswandererzahlen abgelöst. Die dritte Phase, welche von 1880 bis 1893 anhielt, brachte mit ca. 1,8 Millionen Auswanderern die höchsten Auswandererzahlen im 19. Jahrhundert hervor. Dem Diagramm ist zu entnehmen, dass nach dieser Phase die Auswanderungskurve und damit der Trend im 19. Jahrhundert auszuwandern abnahm. Die Industrialisierung in Deutschland, welche ihre Hochphase am Ende des 19. Jahrhunderts hatte, spielte dabei eine große Rolle. Durch das steigende sozioökonomische Angebot nahmen die Menschen Chancen im eigenen Land wahr, sodass immer weniger auswanderten und auch viele rückwanderten.[18]

2.2 Vorteile

2.2.1 Definition: Push und Pull- Faktoren

Die Auswanderungsmotive für Auswanderer im 19. Jahrhundert wie auch für Auswanderer im 21. Jahrhundert waren und sind individuell. Menschen sehen in der Auswanderung in erster Line eine Verbesserung ihrer momentanen Situation. Dabei spielen bestimmte Push-und Pull-Faktoren eine wesentliche Rolle. Unter dem Begriff Push- Faktor werden die Motive verstanden, die vom Heimatland „abstoßen“. Sie können sowohl einen politischen, gesellschaftlichen oder auch wirtschaftlichen Charakter haben.[19] Pull- Faktoren sind dagegen Motive, die eine Anziehungskraft haben und das Zielland attraktiv machen. Zwischen Push- und Pull- Faktoren kann keine strenge Trennung vorgenommen werden, da beide Faktoren eng miteinander verknüpft sind. Sodass letztlich der Entschluss für oder gegen die Auswanderung durch das Zusammenspiel von diesen sogenannten Push- und Pull- Faktoren beeinflusst wird.[20]

2.2.2 Push-und Pull- Faktoren

Die Entscheidung von Individuen auszuwandern ist stets mit der Hoffnung verbunden, aus der Unzufriedenheit zu fliehen und die aktuelle Lebenssituation im Zielland zu verbessern. In diesem Zusammenhang schreibt Gottfried Kinkel, der die Menschen und ihre Sorgen in der Ahreifel beobachtete 1846:

„Einstweilen aber wird man sich nicht wundern dürfen, wenn in einem Landstrich, wo auch der getreußte Fleiß der Bewohner nicht vor bitterer Sorge schützt, die Sehnsucht nach einer glücklicheren Heimat erwacht.“ [21]

Diese Unzufriedenheit im eigenen Land war im 19. Jahrhundert ein Gesamtkomplex, der sich aus verschiedenen Komponenten zusammensetzte.[22]

Im 17. Jahrhundert bildeten religiöse Motive einen Anreiz zur Auswanderung. Dieses Phänomen betraf vor Allem die protestantische Glaubensgemeinschaft, die im neuen Land auf Religionsfreiheit hoffte.[23] Im 19. Jahrhundert nahm dieses Motiv vielmehr eine Randerscheinung ein und wurde weniger als eigenständiger Grund der Auswanderung beschrieben. Oftmals wurde ein falsches Bild über die Ausübung der Religion in Amerika vermittelt.[24] Beispielsweise schrieb der in Lafayette (Bundestaat Indiana) ansässige Jakob Bertha 1872 in einem Brief an seinen Bruder:

„… mit der Religion ist es gut hier, besser als in Deutschland, denen hier kann ein jeder seine Religion gut halten…In Lafayette sind zwei katholische K irchen und eine katholische Schule. Es sind in dieser Stadt 18 Re ligionen.“[25]

Hier wird deutlich, dass der Fokus auf die Anzahl der Religionen gelegt wurde. Die Besserstellung ist unter diesem Vorwand gegeben und weniger durch die Ausübung der Religionen. Berichte wie diese konnten daher, ein falsches Bild der Religionsfreiheit bieten.[26]

Weiterer Gründe, die für die Auswanderung eine Rolle spielen konnten, waren politische Motive. Bis 1871 war „Deutschland“ ein Gebilde aus mehreren Kleinstaaten, die vom preußischen Königreich und österreichischen Kaiserreich regiert wurden. Die Menschen sehnten sich größtenteils nach Einigkeit, Recht und Freiheit in diesem Sinne nach einer gemeinsamen Nation und einer Identität. Zudem fühlten sich viele durch die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in ihrer Freiheit eingeschränkt. Nordamerika war zu dieser Zeit in der Lage diese politischen Forderungen zu erfüllen. Das Land war seit 1776 unabhängig und im Gegensatz zum zersplitterten Deutschland ein einheitlicher Staat mit Verfassung.[27]

Bei den politischen Motiven ist es wichtig, dass diese vielmehr Gründe für jene Menschen darstellten, die nah am Geschehen beteiligt waren. Somit entstand dieser Gedanke mehr bei der städtischen Bevölkerung als auf dem Land. Bis auf die 48er- Migranten, die das Land in Folge der Revolution verließen, war der Anteil an politisch motivierten Migranten im 19. Jahrhundert gering.[28]

Im 19. Jahrhundert gab es einen Anstieg der Bevölkerungszahlen. Durch die einsetzende Industrialisierung und die Agrarrevolution wurden zwar Voraussetzungen zur Verbesserung der Lebensbedingungen gegeben, jedoch war dies nicht ausschlaggebend dafür, dass alle Menschen versorgt waren. Vielen Menschen wurden durch unerwartete Katastrophen ihrer Nahrungsmittel beraubt. Beispielsweise fiel durch die Kartoffelfäule 1846/47 ein Hauptnahrungsmittel weg, welches in Verbindung mit dem hohen Bevölkerungswachstum zu Hungersnöten führte. Auch die „Realteilung“ war ein Anstoß für viele Kleinbauern das Land zu verlasse. Da das Gut in gleich große Teile vererbt wurde, war es vielen Kleinbauern nicht mehr möglich, von ihrem geerbten Besitz zu leben. Dieses führte wiederum zur Landflucht der Bauern in die Stadt oder zur Auswanderung.[29]

Die Lage der Landwirte und Handwerker wurde zudem dadurch verschlechtert, dass der sekundäre Sektor langsam den primären Sektor ablöste. Aufgrund dessen mussten sich viele Bauern und Handwerker eine neue Beschäftigung suchen.[30]

In Nordamerika dagegen florierte zunehmend durch den Aufschwung der Einwanderungsbewegung die Wirtschaft. Daher benötigte Amerika im Gegensatz zu Deutschland Arbeitskräfte. Besonders im primären Sektor waren Fachkräfte mit Qualität gefragt. Dementsprechend hatten Landwirte dort die Möglichkeit kostengünstig Land zu kaufen, sodass Amerika mit ihren höheren Löhnen und Arbeitsplätzen ein Gegensatz zu Deutschland mit seinen Strukturproblemen darstellte.[31] Auswandereragenturen nutzten diesen Gegensatz und verstärkten diesen besonders durch Propaganda, sodass die Menschen, in ihrer Entscheidung auszuwandern, bestärkt wurden. Durch die Hochindustrialisierung in Deutschland am Ende des 19. Jahrhunderts wanderten immer weniger Menschen aus. Dadurch dass Deutschland und Amerika sich immer ähnlicher wurden, wurde auch von der amerikanischen Seite aus weniger Wert darauf gelegt, Menschen in das Land zu locken.[32] Sodass festzumachen ist, dass sich die Menschen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts verstärkt durch Push- Faktoren dazu entschieden, die Heimat zu verlassen und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Pull- Faktoren ausschlaggebender waren.[33]

Daher nahmen Ende des 19. Jahrhundert verstärkt individuelle Beweggründe zu. Menschen erhofften sich beispielsweise bessere Heiratschancen durch die Auswanderung. In diesem Zusammenhang nennt der Schäfer Johann Boemann aus Daun dies als Grund:

„Der Vater des Antragstellers steht im Begriff zur zweiten Ehe zu schreiten. IInfolgedessen hat er sich mit den Kindern erster Ehe entzweit. Es ist dies der Hauptgrund der Auswanderung.“[34]

Ein weiteres Motiv konnte die Abenteuerlust darstellen. Die Auswanderer waren überwiegend junge, mobile Menschen, daher sahen manche in der Auswanderung die Möglichkeit, eigenständig die Welt zu erkunden.[35] Auch konnte die Zusammenführung von Familien und Freunden ein Grund für die Auswanderung darstellen. Oftmals wanderten zunächst einzelne Familienmitglieder aus, um die Lage im Zielland zu erkunden, die übrigen Familienmitglieder folgten diesen, wenn die Aussichten im Zielland positiv erschienen.[36] Dabei spielen Auswandererbriefe einen wichtigen Faktor, da dadurch Netzwerke entstanden, die für die Auswanderer eine vertrauensvolle Quelle bildeten.[37]

Die Auswanderer waren letztlich vielmehr durch wirtschaftliche und soziale Motive bewegt, die Heimat zu verlassen. Religiöse und politische Motive konnten zwar eine Rolle spielen, jedoch überwiegte die sozioökonomischen Faktoren. Die landwirtschaftlichen Krisen, die damit einhergehenden Hungernöte, der enorme Anstieg der Bevölkerungszahlen und die wirtschaftlichen Depressionen waren in diesem Fall für die Auswanderungsbewegung im 19. Jahrhundert ausschlaggebender.

Es ist wichtig anzumerken, dass bei der Entscheidung zur Auswanderung nicht nur ein Motiv Einfluss auf die Entscheidung der Menschen hatte, die gewohnte Heimat zu verlassen und in ein fremdes Land zu gehen. Vielmehr war das Zusammenspiel mehrerer Faktoren ausschlaggebend dafür, den Entschluss zur Auswanderung zu fassen.[38]

2.3 Nachteile

2.3.1 Die Reise

Um eine Reise nach Amerika antreten zu können, bedurfte es einiger Formalia. Zunächst musste ein Antrag zur Auswanderung mit Begründung beim Bürgermeisteramt eingereicht werden. Es mussten alle Verbindlichkeiten finanziell abgedeckt sein und auch eine Bürge für unbekannte und zukünftig wirksame Forderungen angeführt werden. Die Vermögensverhältnisse und das Hab und Gut, das der Auswandernde mit in das neue Land nehmen wollte, mussten angegeben werden. Die Information darüber, ob eine Reise genehmigt worden ist, fand man schließlich überwiegend in lokalen Zeitungen.[39] An ein Schiffsticket gelangte ein Auswandrer durch einen Vertreter der Reiseagenturen. Der Gold- und Silberarbeiter Franz Xaver Kraus zahlte für seine Fahrt von Gmünd nach Amerika folgende Kosten:

Binnenreise (Gmünd- Le Havre) - 30 GuldenReiseausstattung - 29 Gulden Überfahrt und Seeproviant - 135 Gulden Barschaft in New York - 10 Gulden

Franz Xaver Kraus musste ca. 210 Gulden für seine Auswanderung zahlen. Ein normaler Handwerker verdiente zu seiner Zeit etwa 3 Gulden in der Woche. Das bedeutet, dass die Reise für die Auswanderer sehr teuer war. Es musste meistens mehr als ein Jahresverdienst eingeplant werden, um für die Kosten der Auswanderung aufzukommen.[40]

Mit Antritt der Schiffsreise begann der riskanteste Reiseabschnitt für die Auswanderer. Bevor die Dampf- Schiffart sich zum gängigen Transportmittel entwickelte, wurden die Passagiere mit Frachtschiffen transportiert. Diese wurden so ausgebaut, dass etwa 150 Passagiere in offenen Schlafplätzen mitgenommen werden konnten.[41]

Die hygienischen Bedingungen an Bord waren sehr dürftig. Es gab nur geringe Wasservorräte und somit nur wenige Wasch und Trinkmöglichkeiten. Zudem war die Luft sehr stickig. Die Seitenluken bildeten zum einen die Lichtzufuhr und zum anderen eine kleine Möglichkeit, um zu lüften und somit an frische Luft zu gelangen. Die Passagiere selbst waren für ihre Versorgung verantwortlich. Dies gestaltete sich besonders schwierig, wenn die Reise länger dauerte als geplant, da die Lebensmittel oft verdarben oder Passagiere sich im Vorfeld bezüglich der Menge an Vorräten verschätzten. Mit der Dampf-Schifffahrt, waren der Kapitän und die Matrosen für die Verpflegung zuständig, zwar bekamen die Passagiere Lebensmittel, die länger haltbar waren, jedoch wurde die Versorgung wegen Kostengründen auf das Minimum reduziert.[42] Hinzu kam, dass die meisten Menschen zuvor nur festen Untergrund gewohnt waren, sodass diese Einflüsse viele Seekrankheiten hervorriefen. Da die ärztliche Verpflegung an Bord oftmals sehr gering war oder gar nicht gegeben, starben viele in Folge von Krankheiten. Die Zahl an verstorbenen Auswanderern machte dabei etwa 10 Prozent der Passagiere aus.[43] Auf der ca. sechswöchigen Reise konnten auch Unwetter verhängnisvoll sein und somit eine Lebensgefahr darstellen. Dem „Gmünder Intelligenz-Blatt“ vom 03.11.1834 ist z.B. folgendes zu entnehmen: „Das Schiff Sybille von Liverpool, das 316 Auswanderer nach Quebec bringen sollte, ist zu Grund gegangen und nur 6 retteten ihr Leben.“[44]

Durch die Dampf- Schifffahrt wurden die Bedingungen an Bord besser, jedoch auch der Fahrtpreis höher. Viele Auswanderer bevorzugten daher noch lange die preisgünstigen Segelschiffe.[45] In einem Brief von 1856 berichtete eine Auswanderin folgendes über die Zustände an Bord.

„Unser Lager war eng und finster, und herrschte eine schreckliche ungesunde Luft in den Raum; […] das Brod oder Schiffszwiebak schimmlich mit Maden und Würmern versehen, die Butter ungenießbar, da sie stank; auch das Fleisch war meistenteils schlecht und gab es auch von Allem so furchtbar wenig, daß wir uns kaum den Hunger stillen konnten, namentlich war das wenig verabreichte Wasser unser größter Mangel.“[46]

In vielen Auswandererbriefen wurden diese Strapazen, die mit der Überfahrt verbunden waren thematisiert, jedoch wurden diejenigen, die eine Auswanderung im Fokus hatten nicht großartig durch diese Berichte abgeschreckt.[47]

2.3.2 Neuanfang in Amerika

In Amerika angekommen wurden die Einwanderer zunächst auf Ellis Island registriert. Darauf folgte eine Gesundheitskontrolle und eine Art Interview. Wurde diese Hürde gemeistert, waren die Formalitäten geklärt. Die Ankömmlinge in den 30er und 40er Jahren waren noch größtenteils auf sich alleine gestellt bei der Ankunft im neuen Land.[48] Das größte Problem stellte dabei die fremde Sprache dar. Johann Heinrich zur Oeveste schrieb am 31.10.1839 aus Cincinnati an seine Familie folgendes:

„es ist erst ein schwerer Punkt für die Deutschen wen sie hier ins Land kommen das sie die Sprache nicht verstehn weil die Deutschen durchgens ihre Arbeit haben müssen von den Amerikanern.“[49]

Somit bildete die englische Sprache einen sehr wichtigen Faktor beim Neuanfang in Amerika. Erst durch die englische Sprache, war es den Deutschen möglich mit den amerikanischen Arbeitgebern zu kommunizieren und Arbeitsplätze zu finden. Daher mussten viele auch damit rechnen, in den ersten Monaten keinen Arbeitsplatz zu finden und von Rücklagen leben zu müssen. Seit den 50er Jahren dagegen bildeten besonders Hilfsorganisationen und Vereine eine elementare Stütze für die Einwanderer. Sie waren nun nicht mehr völlig der sprachlichen Barriere und Hilflosigkeit ausgesetzt, sondern fanden jetzt vielmehr Strukturen vor, die den Start im neuen Land erleichterten. Auch deutsche Zeitungen informierten über Arbeitsstellen und Wohnungen, gleichzeitig fungierten sie auch oftmals als Berater, indem sie beispielsweise Empfehlungen zur Kontaktaufnahme mit Landsleuten gaben.[50] Dadurch dass viele Auswanderer sich ihren Landsleuten anschlossen, entstanden viele Städte, die bis zu 80 Prozent aus Deutschen bestanden. Dort wurden deutsche Gewohnheiten und die Sprache gepflegt, sodass viele kaum bemüht waren Englisch zu lernen.[51] In seinem Brief vom 31.10.1839 beschreibt Johann Heinrich zur Oeveste, dass mit der Auswanderung auch immaterielle Kosten einhergingen. Mit den folgenden Generationen ging die deutsche Identität immer mehr verloren. Die deutschen Kinder lernten schnell die englische Sprache, sodass die folgenden Generationen immer mehr integriert waren. Diese Integration vollzog sich oftmals schneller an Orten, an denen sich nur kleinere Gruppen von Deutschen ansiedelten als an Orten mit großen Gruppen von Deutschen.[52] Ein weiterer immaterieller Kostenfaktor war Heimweh. Auch wenn die einzelnen Auswanderer sich in dem neuen Land wohlfühlten, wurde oftmals in Briefen Heimweh thematisiert. Dabei handelte es sich aber vielmehr um die Sehnsucht nach der Familie, Freunden und Bekannten als um die Sehnsucht nach der Heimat und alten Strukturen.[53]

Neben den immateriellen Kosten gibt zur Oeveste auch an, dass das oftmals in Briefen verherrlichte Klima, das verschiedene Früchte hervorbrachte, zu einer schlechten Ernte führte. Eine schlechte Ernte im Sommer bedeutete wiederum keine Rücklagen für den Winter. Die Existenzgründung und damit die Anfänge im neuen Land seien zunächst schwierig, aber dennoch besser als die Lage in Deutschland und somit besser als[54] „für andre bey Taglohn zu arbeiten“.[55]

3. Fazit

Abschließend ist zu sagen, dass die Auswanderungsentscheidung ein Konstrukt aus vielen komplexen Gründen darstellt. Für die meisten stellte die Auswanderung eine Möglichkeit dar, den schlechten politischen, wirtschaftlichen oder sozialen Bedingungen in Deutschland zu entfliehen und in Amerika der Hoffnung auf bessere Lebensumstände nachzugehen. Im 19. Jahrhundert war das zersplitterte Deutschland von Arbeitslosigkeit und vielen Missernten geprägt. In Verbindung mit dem starken Bevölkerungsanstieg kam es zu Hungersnöten, sodass Amerika als eine Art Ventil für die Deutschen fungierte. Amerika als einheitlicher Staat, mit vielen Ethnien, Religion, Arbeitsplätzen und der Möglichkeit günstig Land zu erwerben bildete ein von Freiheit geprägtes Gegenbild zu Deutschland.
Jedoch musste eine Auswanderung zunächst genehmigt werden. Dazu waren Pässe nötig. Die Auswanderer mussten zunächst viele Formalia abklären, um eine Ausreise antreten zu können. Die Auswanderung war zudem eine sehr teure Unternehmung, die für eine Person oftmals mehr als ein Jahresverdienst kostete. Dementsprechend musste das gesamte Hab und Gut verkauft werden. Eine weitere Hürde stellte die lange Reise von Deutschland nach Amerika dar. Diese war mit hohen körperlichen und psychischen Belastungen verbunden. Die schlechten Umstände an Bord führten zu Krankheiten, sodass viele in Folge dessen oder aufgrund von Schiffsunglücken starben.

Im neuen Land angekommen waren die Ankömmlinge in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunächst auf sich allein gestellt. Sprachliche Barrieren waren ein großes Hindernis bei der Suche nach Arbeitsplätze oder Wohnungen. Daher scheiterten viele der Auswanderer. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es jedoch vermehrt Hilfsorganisationen und Dolmetscher, die die Auswanderer beim Start im neuen Land unterstützten, sodass immer mehr Auswanderer von einem positiven Anfang berichteten. Es ist wichtig, dass viele zu dieser Zeit auch die gutgläubigen Auswanderer ausnutzten, um diese um ihr Geld zu bringen. Daher war Vorsicht geboten, um nicht an die falschen Leute zu geraten. Die Auswanderung selbst ging auch mit immateriellen Kosten einher. Durch die erforderliche Anpassung im neuen Land, kam es dazu, dass die deutsche Kultur in den darauffolgenden Generationen immer mehr in den Hintergrund rückte und durch die neue Sprache wie auch die amerikanischen Gewohnheiten abgelöst wurde, Ob eine Auswanderung eine erstrebenswerte Unternehmung darstellte, ist zunächst individuell anzusehen. Ausgehend von der hohen Zahl der Auswanderer im 19. Jahrhundert kann daraus interpretiert werden, dass es für die meisten Deutschen so war. Auch wenn viele über die Risiken der Reise und den Schwierigkeiten Bescheid wussten, war die missliche Lage in Deutschland und den daraus resultierenden schlechten Lebensumständen ausschlaggebender.

Wichtig ist, dass am Ende des 19. Jahrhunderts die Pull- Faktoren und damit die Anziehungskräfte Amerikas überwiegen. Da sich die Lebensumstände in Deutschland mit der Industrialisierung verbesserten und den amerikanischen ähnlicher wurden, nahm die Zahl der Auswanderer immer mehr ab. Die Menschen, die Ende des 19. Jahrhunderts eine Auswanderung anstrebten, waren vielmehr durch persönliche Gründe motiviert wie z. B. bessere Heiratschancen. Es ergab sich somit für die Menschen im 19. Jahrhundert bis zu den 1990er Jahren eine positive Bilanz aus den Vor- und Nachteilen, sodass die Auswanderung nach Amerika im 19. Jahrhundert als erstrebenswerte Unternehmung betrachtet werden kann. Bedingung dafür war es aber, über genug finanzielle Mittel zu verfügen und die englische Sprache zu lernen, damit sich die Anfänge im neuen Land einfacher gestalteten. Da aber auch viele notgedrungen diese positive Bilanz erkannten und auswanderten, war die Auswanderung nicht immer wie im Eingangszitat von einer fröhlichen Gemütsstimmung begleitet.

4. Anhang

4.1 Literaturverzeichnis

Bade, Klaus J.: Europa in Bewegung. Migration vom späten 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, München 2000.

Bade, Klaus J.: Sozialhistorische Migrationsforschung. Göttingen 2004.

Bretting, Agnes: „Mit Bibel, Pflug und Büchse: deutsche Pioniere im kolonialen Amerika“, in: Klaus J. Bade (Hrsg): „Deutsche im Ausland. Fremde in Deutschland. Migration in Geschichte und Gegenwart“, München 1993, S. 135 – 148.

Bungartz, Christoph/ Scheulen, Peter: Gründe für die Auswanderung in: Red.: Reinhold Weitz/ Geschichtsverein des Kreises Euskichen e.V. (Hrsg.):Von der Eifel nach Amerika. Auswanderung im Gebiet der Oberahr 1840 – 1914, Euskirchen 2005, S. 52 – 67.

Dries, Josef: Von der österreichischen Zeit bis zur Gegenwart: Verwaltung, Wirtschaft, Soziales. In: Zwischen Ommerschied und Wolfsbusch. Hof und Pfarre Amel im Laufe der Zeit, St. Vith 1986.

Dr. Seelbach, Kirsten: Auf nach Amerika! Armutsflüchtlinge und Auswanderer im 19. Jahrhundert, http://www.kilr.de/wp-content/uploads/kilr-Thema-Armutsfluechtlinge-gestern-und-heute-Seelbach.pdf, Stand:25.06.2017.

Fies, Alexandra: Die badische Auswanderung im 19. Jahrhundert nach Nordamerika unter besonderer Berücksichtigung des Amtsbezirks Karlsruhe zwischen 1880 – 1914, Karlsruhe 2010.

Fisher, Michael H.: “Migration: A World History“, Oxford University Press, New York 2014.

Gier, Ralf: Abreise und Überfahrt, in: Red.: Reinhold Weitz/ Geschichtsverein des Kreises Euskichen e.V. (Hrsg.):Von der Eifel nach Amerika. Auswanderung im Gebiet der Oberahr 1840 – 1914, Euskirchen 2005, S. 92 – 130.

Heintel, Martin/Husa, Karl/Spreitzhofer, Günter: Migration als globales Phänomen, in: Helmut Wagner (Hrsg.): Segmente. Wirtschafts- und sozialgeographische Themenhefte: Migration – Integration, Wien 2005, S. 2–10.

Herrmann, Astrid: „Unterwegs. Der Weg zu den Auswandererhäfen“, in: Thomas A. Bartolosch/ Cornelius Neutsch/ Karl Jürgen Roth (Hrsg.): Vom Westerwald nach Amerika. Auswanderung im 19. Jahrhundert, Hachenburg 1996. S. 57-65.

Pracht, Hans Peter: Abschied von der Heimat. Die Eifeler Auswanderung nach Amerika im 19. Jahrhundert, Aachen 1998.

Schüle, Johannes: Auswandern. Schwäbisch Gmünder Auswanderer und ihre Briefe in die Heimat, Schwäbisch Gmünd 2010.


Stolz, Gerd: Neues Land – neue Hoffnung. Norddeutsche Amerika – Auswanderer im 19. Und 20. Jahrhundert, Heide 2009.

Zur Oeveste, Johann Heinrich: „Ferner thue ich euch zu wissen…“. Briefe des Johann Heinrich zur Oeveste aus Amerika (1834 - 1876), hrsg. von Antonius Holtmann, Bremen 1995.

[...]

[1] Samuel Friedrich Sauter,1845, zitiert nach: Herrmann, Astrid: „Unterwegs. Der Weg zu den Auswandererhäfen“, in: Thomas A. Bartolosch/ Cornelius Neutsch/ Karl Jürgen Roth (Hrsg.): Vom Westerwald nach Amerika. Auswanderung im 19. Jahrhundert, Hachenburg 1996, S. 57.

[2] Bade, Klaus J.: Europa in Bewegung. Migration vom späten 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, München 2000, S. 11.

[3] Vgl.: Ebd.

[4] Vgl.: Ebd.

[5] Bade, Klaus J.: Sozialhistorische Migrationsforschung, Göttingen 2004. S. 309.

[6] Fies, Alexandra: Die badische Auswanderung im 19. Jahrhundert nach Nordamerika unter besonderer Berücksichtigung des Amtsbezirks Karlsruhe zwischen 1880 – 1914, Karlsruhe 2010.

[7] Pracht, Hans Peter: Abschied von der Heimat. Die Eifeler Auswanderung nach Amerika im 19. Jahrhundert, Aachen 1998.

[8] Schüle, Johannes: Auswandern. Schwäbisch Gmünder Auswanderer und ihre Briefe in die Heimat, Schwäbisch Gmünd 2010.

[9] Zur Oeveste, Johann Heinrich: „Ferner thue ich euch zu wissen…“. Briefe des Johann Heinrich zur Oeveste aus Amerika (1834 - 1876), hrsg. von Antonius Holtmann, Bremen 1995.

[10] Bade: Sozialhistorische Migrationsforschung, S. 309.

[11] Vgl.: Fies: a. a. O., S. 51.

[12] Bade: Europa, S. 145.

[13] Vgl.: Fies: a. a. O., S. 52.

[14] Vgl.: Fies: a. a. O., S. 52.

[15] Ebd.

[16] Vgl.: Bade: Sozialhistorische Migrationsforschung, S. 310.

[17] Vgl.: Fies: a. a. O., S. 53.

[18] Vgl.: Fies: a. a. O., S. 55.

[19] Vgl.: Heintel, Martin/Husa, Karl/Spreitzhofer, Günter: Migration als globales Phänomen, in: Wagner, Helmut (Hrsg.): Segmente. Wirtschafts- und sozialgeographische Themenhefte: Migration – Integration, Wien 2005, S. 4.

[20] Vgl.: Ebd.

[21] Gottfried Kinkel, 1846, zitiert nach: Pracht: a. a. O., S.39.

[22] Vgl.: Ebd., S. 43.

[23] Vgl.: Schüle: a. a. O., S. 21.

[24] Vgl.: Pracht: a. a. O., S. 43.

[25] Jakob Bertha,1872, zitiert nach: Dries, Josef: Von der österreichischen Zeit bis zur Gegenwart: Verwaltung, Wirtschaft, Soziales. In: Zwischen Ommerschied und Wolfsbusch. Hof und Pfarre Amel im Laufe der Zeit, St. Vith 1986, S.108.

[26] Vgl.: Pracht: a. a. O., S. 43.

[27] Vgl.: Fisher, Michael H.: “Migration: A World History“, Oxford University Press, New York, 2014, S. 86

[28] Vgl.: Pracht: a. a. O., S. 43.

[29] Vgl.: Dr. Seelbach, Kirsten: Auf nach Amerika! Armutsflüchtlinge und Auswanderer im 19. Jahrhundert, http://www.kilr.de/wp-content/uploads/kilr-Thema-Armutsfluechtlinge-gestern-und-heute-Seelbach.pdf, Stand: 25.06.2017.

[30] Vgl.: Fies. a. a. O., S. 54.

[31] Vgl. Bretting, Agnes: „Mit Bibel, Pflug und Büchse: deutsche Pioniere im kolonialen Amerika“, in: „Deutsche im Ausland. Fremde in Deutschland. Migration in Geschichte und Gegenwart“, hrsg. von Klaus J. Bade, Verlag C. H. Beck, München, 1993, S. 137

[32] Vgl.: Fies: a. a. O., S. 66.

[33] Vgl.: Bungartz, Christoph/ Scheulen, Peter: Gründe für die Auswanderung in: Red.: Reinhold Weitz/ Geschichtsverein des Kreises Euskichen e.V. (Hrsg.):Von der Eifel nach Amerika. Auswanderung im Gebiet der Oberahr 1840 – 1914, Euskirchen 2005, S. 67.

[34] Johann Boemann, 1851, zitiert nach: Pracht: a. a. O., S. 45.

[35] Vgl.: Fies: a. a. O., S. 66.

[36] Vgl.: Pracht: a. a. O., S. 45.

[37] Vgl.: Fies: a. a. O., S. 66.

[38] Vgl.: Ebd., 67.

[39] Vgl.: Schüle: a. a. O., S. 34.

[40] Vgl.: Schüle: a. a. O., S. 35.

[41] Vgl.: Ebd., S. 38.

[42] Vgl.: Stolz, Gerd: Neues Land – neue Hoffnung. Norddeutsche Amerika – Auswanderer im 19. Und 20. Jahrhundert, Heide 2009, S. 31.

[43] Vgl.: Gier, Ralf: Abreise und Überfahrt, in: Red.: Reinhold Weitz/ Geschichtsverein des Kreises Euskichen e.V. (Hrsg.):Von der Eifel nach Amerika. Auswanderung im Gebiet der Oberahr 1840 – 1914, Euskirchen 2005, S. 114.

[44] Gmünder Intelligenz-Blatt, 03.11. 1834, zitiert nach: Schüle: a. a. O., S. 38.

[45] Vgl.: Ebd.

[46] Anonym, 1856, zitiert nach: Stolz: a. a. O., S. 36.

[47] Vgl.: Schüle: a. a. O., S. 39.

[48] Vgl.: Ebd., S. 42.

[49] Zur Oeveste: a. a. O., S. 49.

[50] Vgl.: Schüle: a. a. O., S. 42.

[51] Vgl.: Ebd., S. 42.

[52] Vgl.: Zur Oeveste: a. a. O., S. 50.

[53] Vgl.: Zur Oeveste: a. a. O., S. 52.

[54] Vgl.: Zur Oeveste: a. a. O., S.48.

[55] Ebd., S.49.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
War die Auswanderung nach Amerika eine erstrebenswerte Unternehmung? Vor- und Nachteile der Amerikaauswanderung im 19. Jahrhundert
Autor
Jahr
2017
Seiten
20
Katalognummer
V380625
ISBN (eBook)
9783668572027
ISBN (Buch)
9783668572034
Dateigröße
540 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
amerika, migration, neuanfang
Arbeit zitieren
Miriam Farhat (Autor), 2017, War die Auswanderung nach Amerika eine erstrebenswerte Unternehmung? Vor- und Nachteile der Amerikaauswanderung im 19. Jahrhundert, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/380625

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