Die Liquidity Coverage Ratio LCR. Anforderungen an das Liquiditätsmanagement von Banken


Ausarbeitung, 2016

18 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Umbruch im Liquiditätsmanagement der Banken
1.2 Aufbau der Arbeit

2. Grundlagen und Begriffsabgrenzung
2.1 Risiko und Liquidität
2.2 Liquiditätsrisiken in Kreditinstituten

3. Die Mindestliquiditätsquote (Liquidity Coverage Ratio, LCR)
3.1 Definition und Zweck der LCR
3.2 Bestandteile der LCR
3.3 Die LCR als Kostenfaktor und Steuerungsgröße

4. Auswirkungen der LCR
4.1 Kreditvergabeeinschränkung durch die LCR
4.2 Anforderungen an das Liquiditätsmanagement

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Internetverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

1.1 Umbruch im Liquiditätsmanagement der Banken

„Dowjerjaj, no prowjerjaj: Vertraue, aber prüfe nach."(Wladimir Iljitsch Lenin) Viele Banken waren in der anfänglichen „Liquiditätsphase“ der 2007 einsetzenden Finanz- und Wirtschaftskrise trotz angemessener Eigenkapitalausstattung mit Schwierigkeiten konfrontiert, da sie kein effizientes Liquiditätsrisikomanagement besaßen. Liquidität ist für die Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte und des Bankensektors von enormer Wichtigkeit, was diese Krise einmal mehr verdeutlichte. Die Märkte für Vermögenswerte boomten vor Ausbruch der Krise und Mittel waren leicht und kostengünstig erhältlich. Wie schnell die Liquidität der Banken versiegen und Illiquidität längere Zeit andauern kann, zeigte der rasche Umschwung der Marktbedingungen in dieser Zeit.[1] Unzureichende Liquiditätspolster aufgrund von positiven Fristentransformationen, verbunden mit einen hohen Grad an Fremdfinanzierung führten zu einem Vertrauensverlust in die Solvenz und Liquidität vieler Kreditinstitute.[2]

Das Finanz- und Bankensystem bekam große Probleme und um die Funktionsfähigkeit der Märkte, wie auch teilweise einzelne Finanzinstitute zu stützen, mussten die Zentralbanken eingreifen. Einige Banken missachteten vor der Finanzkrise elementare Grundsätze der Steuerung des Liquiditätsrisikos. Die bestehenden Systeme zur Sicherung der Stabilität des Finanz- und Bankensektors reichten nicht aus, um die Krise zu verhindern. Daraufhin veröffentlichte der Basler Ausschuss im Jahr 2008 als Grundlage seines Rahmenkonzepts zur Liquidität Grundsätze für eine solide Steuerung und Überwachung des Liquiditätsrisikos (Principles for Sound Liquidity Risk Management and Supervision).[3] Diese Grundsätze enthalten explizite und detaillierte Empfehlungen zum Risikomanagement und zur Überwachung der Deckung des Liquiditätsrisikos.[4] Um diese Grundsätze weiter zu ergänzen hat der Ausschuss sein Rahmenkonzept zur Liquidität durch zwei Mindeststandards für die Liquiditätsbeschaffung weiter verstärkt. Diese Standards dienen zwei verschiedenen, aber einander ergänzenden Zielen.

1.2 Aufbau der Arbeit

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die als kurzfristige Liquiditätsanforderung für Kreditinstitute eingeführte Liquidity Coverage Ratio (LCR) als einen der zwei Mindeststandards vorzustellen, welche im Zuge des Reformpaketes des Baseler Ausschusses (Basel III) eingeführt wurden. Des Weiteren werden Erkenntnisse über die neuen Anforderungen und Auswirkungen auf das Liquiditätsmanagement der Banken näher erläutert. Im 2. Kapitel werden neben den grundlegenden Begriffen, auch die hervorzuhebende Bedeutung von Liquiditätsrisiken in Kreditinstituten dargestellt. Darauf folgt die Vorstellung der LCR, mit ihrem Zweck und ihren Bestandteilen, als ein neuer quantitativer Mindeststandard und Bestandteil der Basel III Rahmenvereinbarung über Messung, Standards und Überwachung in Bezug auf das Liquiditätsrisiko. Im Folgenden werden die anfallenden Kosten durch die LCR näher betrachtet, sowie die LCR als Steuerungsgröße definiert.

Im letzten Kapitel werden im Allgemeinen die Anforderungen an das Liquiditätsmanagement aufbereitet und die Auswirkungen der LCR auf die Kreditvergabe dargestellt. Das Fazit stellt den Schlussstrich dieses Praxistransferberichts dar und dient zur Betrachtung der LCR unter gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen.

2. Grundlagen und Begriffsabgrenzung

Um alle Unklarheiten im Vorhinein zu beseitigen, müssen die grundlegenden Begriffe „Risiko“ und „Liquidität“ näher erläutert werden, um auf die Bedeutung von Liquiditätsrisiken in Kreditinstituten eingehen zu können, sowie das Liquiditätsrisiko als ein wesentlicher Bestandteil der MaRisk näher zu betrachten.

2.1 Risiko und Liquidität

Die einheitliche Definition des Begriffs „Risiko“ fällt sowohl in der Praxis, als auch in der Literatur nicht leicht. Aufgrund der Vielseitigkeit der Definitionen wird hier das Risiko ausschließlich im wirtschaftswissenschaftlichen Kontext betrachtet.

Eine Risikosituation ist grundsätzlich durch zukünftige und bekannte Eintrittswahrscheinlichkeiten gekennzeichnet. Dabei differenziert sich der Risikobegriff in formale und materielle Risiken.[5] Das formale Risiko berücksichtigt die Ursache des Risikos und stellt den Informationszustand des Wirtschaftssubjekts in den Vordergrund. Aus diesem Grund wird auch oft vom „ursachenbezogenen Risikobegriff“ gesprochen. Der Fokus beim materiellen Risiko liegt auf der Verlustgefahr und wird wiederum in eine Quantitätsdimension und eine Intensitätsdimension differenziert. Die Intensität bezieht sich auf die Eintrittswahrscheinlichkeit, während sich die Quantität auf die Höhe des Schadens bezieht. Somit lässt sich das materielle Risiko auch als „wirkungsbezogenes Risiko“ definieren. Um auf das Liquiditätsrisiko zurückzukommen lässt sich festhalten, dass ein normaler Zahlungsabfluss kein Risiko darstellt. Eine Abweichung vom erwarteten Niveau kann hingegen als Risiko definiert werden.[6]

Auch beim Begriff der „Liquidität“ fällt es aufgrund der verschiedenen Definition nicht leicht sich auf eine einheitliche festzulegen. In der Regel ist Liquidität die Fähigkeit und Bereitschaft von Unternehmen, seinen bestehenden Zahlungsverpflichtungen termingerecht und betragsgenau nachzukommen.[7] Nach KWG §11 sind auch alle Kreditinstitute verpflichtet ihr Geld so anzulegen, dass jederzeit eine ausreichende Zahlungsbereitschaft gewährleistet ist.[8] Die BaFin stellt maßgebende Grundsätze für die Beurteilung der Liquidität von Kreditinstituten auf.[9] Das Bundesministerium der Finanzen wird ermächtigt, durch Rechtsverordnungen im Benehmen mit der Deutschen Bundesbank nähere Anforderungen an die ausreichende Liquidität der Kreditinstitute zu bestimmen.[10]

2.2 Liquiditätsrisiken in Kreditinstituten

Kredit- und Finanzinstitute unterscheiden beim Liquiditätsrisiko im Wesentlichen zwischen 3 Arten. Als erstes das Liquiditätsrisiko im engeren Sinne, auch Zahlungsunfähigkeitsrisiko genannt, bei der die Gefahr besteht, dass die Banken ihren gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht vollständig oder fristgerecht nachkommen kann. Das zweite Liquiditätsrisiko ist das Refinanzierungsrisiko, wo zusätzliche Refinanzierungsmittel nur zu einem erhöhten Marktzins beschaffen werden kann. Das Marktliquiditätsrisiko ist das letzte Liquiditätsrisiko in Kreditinstituten und birgt die Gefahr, dass durch außergewöhnliche Ereignisse und Begebenheiten Vermögenswerte nur mit Abschlägen am Markt liquidiert werden können. Jedoch wird das Marktliquiditätsrisiko dem Marktrisikomanagement und nicht dem Liquiditätsmanagement zugeordnet.

Darüber hinaus unterscheiden die Bankinstitute bezüglich der zeitlichen Dimension zwischen struktureller und nicht-struktureller Liquidität, wobei die zeitliche Grenze bei den meisten Instituten bei zwölf Monaten liegt. Im Wesentlichen entspricht dies der Unterscheidung zwischen mittel- und langfristiger Liquidität einerseits und kurzfristiger Liquidität andererseits.[11]

3. Die Mindestliquiditätsquote (Liquidity Coverage Ratio, LCR)

Als Ergänzung der Grundsätze aus dem Jahr 2008 für eine solide Steuerung und Überwachung des Liquiditätsrisikos hat der Basler Ausschuss das entsprechende Rahmenkonzept zur Liquidität durch zwei Mindeststandards für die Liquiditätsbeschaffung weiter verstärkt. Die Mindestliquiditätsquote (nachfolgend LCR genannt) und die Net Stable Funding Ratio (nachfolgend NSFR genannt).[12]

3.1 Definition und Zweck der LCR

Die LCR ist eine zentrale Komponente des Aufsichtsansatzes in Bezug auf das Liquiditätsrisiko und muss durch den Einsatz von Überwachungsinstrumenten, sowie durch die NSFR entsprechend den Grundsätzen für eine solide Steuerung und Überwachung des Liquiditätsrisikos ergänzt werden.[13] Das Ziel der LCR besteht darin, die kurzfristige Widerstandskraft des Liquiditätsrisikoprofils von Banken zu fördern und sicherzustellen, dass sie über ausreichend erstklassige liquide Aktiva (nachfolgend HQLA genannt) verfügen, um somit eine erhebliche, 30 Kalendertage andauernde Stresssituation zu überstehen.[14]

Die Stresssituation für diesen Standard enthält einen gleichzeitig einzelfallspezifischen und einen marktweiten Schock. Sie fasst viele der Schocks, die in der Finanzkrise verzeichnet wurden, in einem einzigen fatalen Krisenszenario zusammen. In diesem Szenario muss eine Bank über ausreichend Liquidität verfügen, um ihre Zahlungsfähigkeit bis zu einen Monat aufrecht erhalten zu können.[15] Die zentralen Parameter des Stressszenario sind der Verlust von Einlagen, erschwerte Refinanzierung am Geld- und Kapitalmarkt und die Pflicht zur Verlängerung von Krediten[16], sowie die Ratingherabstufung des Institutes um bis zu drei Stufen.[17]

Die LCR befand sich bis Ende 2014 in einer Beobachtungsphase, welche dem Basler Ausschuss die Möglichkeit bat, Erfahrungen im Umgang mit der LCR zu sammeln.[18] Des Weiteren wurde diese Möglichkeit genutzt, um auf mögliche negative Auswirkungen der LCR auf die Finanzmärkte und die Wirtschaft mit entsprechenden Veränderungen zu reagieren. Am 1. Januar 2015 wurde die LCR wie geplant mit einer vierjährigen Übergangsphase eingeführt.

Tabelle 1 Stufenweise Einführung der LCR.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: BIZ (2013) S.3.

Die zu erfüllende Mindestanforderung wurde auf 60 % festgelegt und soll dann jedes Jahr gleichmäßig, wie in der obenstehenden Tabelle veranschaulicht, angehoben werden, bis sie am 1. Januar 2019 100 % erreicht hat. Mit den Änderungen der 2010 publizierten Liquiditätsstandards und der schrittweisen Einführung der LCR, gelang es, keine wesentlichen Beeinträchtigungen in der Wirtschafts- und Finanzwelt hervorzurufen.

3.2 Bestandteile der LCR

Um das Liquiditätsrisiko weiterhin zu begrenzen wurde die LCR eingeführt und der Stresstest der LCR ist als aufsichtliche Mindestanforderung für Banken anzusehen. Die Nettoabflüsse von Barmitteln einer Bank dürfen innerhalb der ersten 30 Kalendertage den Bestand an HQLA nicht überschreiten, ansonsten gilt der Stresstest als gescheitert. Eine weitere Voraussetzung ist, dass die LCR außerhalb der Stresszeiten mindestens 100 % betragen muss. Ein höherer Erfüllungsgrad wird als Liquiditätspuffer bezeichnet und soll angestrebt werden.[19] Die nachfolgende Abbildung veranschaulicht das Verhältnis.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1 Bestandteile der Liquidity Coverage Ratio

Quelle: BIZ (2013) S.7.

In Abbildung 1 ist zu erkennen, dass sich die LCR aus zwei Komponenten zusammensetzt. Zum einen der Zähler, der Bestand der HQLA, und zum anderen der Nenner, der gesamte Nettoabfluss von Barmitteln, die gemäß den weiter unten beschriebenen Szenario Parametern berechnet werden. Laut dem Standard der LCR müssen die Banken einen Bestand an lastenfreien HQLA halten, die die erwarteten Nettomittelabflüsse über einen 30-Tages-Zeitraum unter dem Stressszenario abdecken. Der Basler Ausschuss hat dennoch bestätigt, dass die Banken in Krisenzeiten auch den Bestand an HQLA über das Mindestmaß hinaus angreifen dürfen.[20] HQLA sind erstklassige liquide Aktiva, die ohne Weiteres und unverzüglich mit keinem oder nur geringerem Wertverlust flüssig gemacht werden können. Diese Aktiva zeichnen sich durch einfache Bewertungsansätze, geringe Markt- und Kreditrisiken, sowie geringe Risikokorrelationen und einen liquiden Markt an bekannten Börsen aus.[21]

Der Bestand an HQLA wird dabei in zwei Kategorien, Aktiva der Stufe 1 und Stufe 2, eingeteilt. Diese Bestände enthalten Vermögensgegenstände, die die Banken am ersten Tag des Stressszenarios besitzen.[22] In der folgenden Abbildung 2 werden die jeweiligen Stufen der Aktiva und deren Komponenten näher dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Komponenten des Liquiditätspuffers

Quelle: BIZ (2013) S.73.

Der Nenner der LCR sind die gesamten Nettoabflüsse an Barmitteln, welche die Differenz aus den gesamten erwarteten Mittelzuflüssen und -abflüssen während der ersten 30 Kalendertage darstellt. Um die gesamten erwarteten Mittelzuflüssen zu berechnen, werden die offenen Salden verschiedener Kategorien vertraglicher Forderungen mit der Rate multipliziert, mit der sie voraussichtlich eingehen.[23] Die erwarteten Mittelzuflüsse dürfen nicht ausfallgefährdet sein und lassen sich hauptsächlich den Buch-, Wertpapier- und Derivateforderungen zuordnen.[24] Des Weiteren ist zu beachten, dass die Vermögensgegenstände, die schon dem Liquiditätspuffer zugerechnet wurden, nicht gleichzeitig als Mittelzufluss berücksichtigt werden können.[25]

Die gesamten erwarteten Mittelabflüsse werden derweil berechnet, indem Arten von Verbindlichkeiten und außer bilanzielle Engagements, sowie die offenen Salden verschiedener Kategorien mit der Rate multipliziert werden, mit der sie voraussichtlich beansprucht oder abgezogen werden. Um ein Minimum an Liquiditätspuffer zu gewährleisten, also um eine Mindesthöhe des HQLA-Bestands jederzeit zu erreichen, gilt für die gesamten Mittelzuflüsse eine Obergrenze von 75 % der gesamten erwarteten Mittelabflüsse.[26]

3.3 Die LCR als Kostenfaktor und Steuerungsgröße

Der Saldo der Nettomittelabflüsse eines Kreditinstitutes und die Höhe des vorzuhaltenden Liquiditätspuffers werden durch Abschlüsse von neuen Geschäften wie Refinanzierungen, Wertpapieranlagen und Kreditvergaben verändert. Die Kosten, um das Niveau des Liquiditätspuffers zu halten, sind mit Zinsmindereinnahmen bzw. Zinsmehraufwand für Refinanzierungen verbunden.[27] In der Rentabilitätsbeurteilung neuer Geschäfte sind diese sogenannten LCR-Kosten zu berücksichtigen, da Geschäfte, die den Nettomittelabflusssaldo erhöhen, folglich zu einen Anstieg des Liquiditätspuffers führen und damit automatisch LCR-Kosten anfallen.

Ein wichtiger Bestandteil des Zinsüberschusses bei Vorliegen einer normalen Zinsstrukturkurve ist das Eingehen von Inkongruenzen, in Form von positiver Fristentransformation.[28] Eine kurzfristige Refinanzierung führt unter den Gesichtspunkten der LCR zu Mittelabflüssen, während die Mittelanlage noch nicht fällig ist und nicht zu Mittelzuflüssen führt. Die Kosten für das Halten des Liquiditätspuffers steigen. Es ist erkennbar, dass Liquiditätsrisiken aus positiven Fristentransformationen durch die LCR begrenzt werden, da die liquiditätsrisikobehafteten Inkongruenzen zusätzliche Kosten verursachen und sich dadurch die Rentabilität vermindert. Eine negative Fristentransformation führt wiederum zu einer Entlastung der LCR-Kosten.[29]

Im Falle einer absoluten Fristenkongruenz führen auch die unterschiedlichen kundenspezifischen Prolongationsannahmen zu einer Belastung der LCR-Kosten. Eine Situation, die das Liquiditätspuffer belastet, entsteht z.B. durch eine fristenkongruente Refinanzierung mit einer höheren Abflussquote als die Zuflussquote der Mittelanlage.[30] Ein entlastender Effekt entsteht durch die Umkehrung der vorher beschriebenen Situation. Die Steuerung der verschiedenen Arten von Forderungen und Verbindlichkeiten erfolgt an dieser Stelle über die vorgegebenen Prolongationsannahmen.[31]

Die LCR schränkt somit das liquiditätsrisikoreiche Geschäfte ein und bestraft diese mit hohen LCR-Kosten. Die Verrechnung der Liquiditätskosten, -nutzen und -risiken erfolgt somit verursachungsgerecht. Die Auswirkungen der LCR-Kosten und die weiteren Anforderungen an das Liquiditätsmanagement durch die LCR sollen nachfolgend betrachtet werden.

4. Auswirkungen der LCR

4.1 Kreditvergabeeinschränkung durch die LCR

Die entstehenden Kosten der LCR wirken sich insbesondere auf die Liquiditäts- und Fristentransformationsfunktion der Banken aus, wodurch diese Funktionen eingeschränkt werden. Die Kosten aus strukturellen Inkongruenzen werden kalkulatorisch der zentralen Risikosteuerung belastet und die kundenspezifischen Kosten werden dem Einzelgeschäft zugeordnet.

[...]


[1] Vgl. BIZ (2013a) S.1. (siehe Internetverzeichnis).

[2] Vgl. BIZ (2010a) S.1 f. (siehe Internetverzeichnis).

[3] Vgl. BIZ (2010b) S.1. (siehe Internetverzeichnis).

[4] Vgl. BIZ (2008) (siehe Internetverzeichnis).

[5] Vgl. Pohl, Michael (2008) S.6.

[6] Vgl. Pohl, Michael (2008) S.7.

[7] Vgl. Gabler Wirtschaftslexikon, Liquidität (siehe Internetverzeichnis).

[8] KWG § 11.

[9] Vgl. Gabler Wirtschaftslexikon, Liquidität (siehe Internetverzeichnis).

[10] KWG § 11.

[11] Vgl. BaFin (2008) S.5.

[12] Vgl. BIZ (2013a) S.1.f. (siehe Internetverzeichnis).

[13] Vgl. ebenda, S.4.

[14] Vgl. ebenda, S.1.

[15] Vgl. BIZ (2013a) S.7. (siehe Internetverzeichnis).

[16] Vgl. ebenda, S.6.

[17] Vgl. Heidorn, T./ Schmaltz, C./ Schröter, D. (2011), S. 31.

[18] Vgl. BIZ (2013a) S.2.f. (siehe Internetverzeichnis).

[19] Vgl. Heidorn, T./ Schmaltz, C./ Schröter, D. (2011), S. 31.

[20] Vgl. BIZ (2013a) S.3. (siehe Internetverzeichnis).

[21] Vgl. ebenda, S.7-10.

[22] Vgl. BIZ (2013a) S.11-19.(siehe Internetverzeichnis).

[23] Vgl. BIZ (2013b) S.2. (siehe Internetverzeichnis).

[24] Vgl. Heidorn, T./ Schmaltz, C./ Schröter, D. (2011), S.33-34.

[25] Vgl. BIZ (2013a), S. 20. (siehe Interverzeichnis).

[26] Vgl. BIZ (2013b) S.2.(siehe Internetverzeichnis).

[27] Vgl. Andrae, S./ Gruber, J. (2012), S. 308.

[28] Vgl. Hartmann-Wendels, T./ Pfingsten, A./ Weber, M. (2010), S. 655.

[29] Vgl. Andrae, S./ Gruber, J. (2012), S. 310.

[30] Vgl. Andrae, S./ Gruber, J. (2012), S. 310

[31] Vgl. BIZ (2013a), S. 67-68. (siehe Internetverzeichnis).

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Die Liquidity Coverage Ratio LCR. Anforderungen an das Liquiditätsmanagement von Banken
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Note
1,3
Autor
Jahr
2016
Seiten
18
Katalognummer
V380699
ISBN (eBook)
9783668573383
ISBN (Buch)
9783668573390
Dateigröße
1001 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
LCR, Liquiditätsmanagement, Bank
Arbeit zitieren
Christian Püschel (Autor), 2016, Die Liquidity Coverage Ratio LCR. Anforderungen an das Liquiditätsmanagement von Banken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/380699

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