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Wohlbefinden und Raumgestaltung an der Universität

Einstellung der Studierenden gegenüber der Raumgestaltung an der Universität mit Blick auf das individuelle Wohlbefinden

Title: Wohlbefinden und Raumgestaltung an der Universität

Term Paper , 2017 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Katja Maus (Author)

Pedagogy - Higher Education
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Diese Hausarbeit behandelt die Frage, inwiefern die Raumgestaltung an deutschen Universitäten das Wohlbefinden der dortigen Studierenden beeinflusst.

Nachdem Deutschland im Jahr 2000 in der ersten Pisa-Studie im Bereich der Lesekompetenz weit unter dem OECD-Durchschnitt lag, wurden die vielen leistungsbezogenen Probleme in deutschen Schulen ersichtlich. Zufall, dass eine Kommilitonin berichtete, dass Universitäten und Schulen in Schweden sehr viel studien- beziehungsweise schülerfreundlicher eingerichtet seien – und Schweden in derselben Pisa-Studie weit über dem OECD-Durchschnitt lag?

Unter anderem angeregt durch Pisa untersuchen Forscher schon länger die unterschiedliche Effektivität von Lehr- und Lernmethoden und eben auch die Einflüsse von Raumgestaltung auf die Leistungsbereitschaft der Lernenden. Da es uns im Rahmen des Seminares nicht möglich war, die tatsächliche Leistung der Studierenden zu überprüfen, beschränken wir uns in dieser Studie daher auf den Einfluss auf das individuelle Wohlbefinden der Befragten. Nicht nur der klassische Frontalunterricht hat an Popularität verloren, wie in einer Studie von Goetz aus dem Jahr 2005 zu erkennen ist, auch das klassisch graue Schulgebäude verliert an Anhängern. Hiermit rückt die Raumgestaltung an Grund- sowie weiterführenden Schulen, an Kindergärten und auch an Universitäten in den Vordergrund. Aus diesen Gründen haben wir dieses Thema ausgewählt, was zudem für Studierende hochaktuell ist – schon wieder ist in der Bibliothek kein Platz frei und das achtstündige Blockseminar findet in einem Kellerraum statt. Wie viele Auswirkungen hat dies tatsächlich auf unser Wohlbefinden und welche Faktoren fließen konkret dabei mit ein?

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1. Thematische Einführung

2.2. Raum (-gestaltung) als Begrifflichkeit

2.3. Wohlbefinden

3. Fragestellung und Hypothesen

4. Methodisches Vorgehen

4.1. Merkmale von quantitativer Forschung

4.2. Befragungsinstrument

4.3. Befragungsprozess

4.4. Auswertungsverfahren (SPSS)

5. Ergebnisse

5.1. Prüfung Hypothese 1

5.2. Prüfung Hypothese 2

5.3. Prüfung Hypothese 3

5.4. Prüfung Hypothese 4

6. Diskussion

6.1. Beurteilung der Hypothesen

6.2. Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der räumlichen Gestaltung an deutschen Universitäten auf das individuelle Wohlbefinden der Studierenden. Da eine direkte Leistungsüberprüfung den Rahmen des Seminars überschritten hätte, fokussiert sich die Studie auf die subjektive Wahrnehmung der Lernumgebung sowie deren Auswirkungen auf das Befinden.

  • Zusammenhang zwischen Lichtverhältnissen und individuellem Wohlbefinden
  • Einfluss der Qualität von Sitzmöglichkeiten auf das körperliche Empfinden
  • Geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Wertschätzung von Raumgestaltung
  • Psychologische Wirkung von Farben im universitären Lernumfeld

Auszug aus dem Buch

2. Theoretischer Hintergrund

Die allgemeine Annahme, dass die Gestaltung von Räumen unterschiedliche Einflüsse auf Handlungen und Emotionen von Menschen haben, wurde bereits vielfach untersucht, wie beispielsweise in einer Studie von Andrade, Devlin, Pereira und Lima von 2017. Andrade et al. haben dabei analysiert, inwiefern die Gestaltung der Räumlichkeiten in Krankenhauszimmern die Gefühle und mögliche Ängste der Patienten beeinflussen mit besonderem Blick auf soziale Unterstützung, positive Ablenkung und vermeintliche Kontrolle, die die Patienten zu haben glauben. Auf das methodische Vorgehen und die exakten Ergebnisse wird hier allerdings nicht im Detail eingegangen werden, sondern nur die Darstellung der maßgeblichen Ergebnisse erfolgen. Zwar scheint die Kontrolle über den eigenen Krankenhausaufenthalt keinen signifikanten Einfluss zu haben, allerdings ist es nicht verwunderlich, dass Personen in einem Raum, der beispielsweise mit einem Telefon, einem Fernseher oder Bildern, also ablenkenden Maßnahmen, ausgestattet war weniger Stress zeigten und sich wohler fühlten als Patienten in einem weniger vielfältig ausgestattetem Raum. Im Folgenden soll der Einfluss der räumlichen Gestaltung auf Personen zunächst in seinem theoretischen Hintergrund und anschließend durch weitere empirische Belege betrachtet werden (Andrade, 2017)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Raumgestaltung im Bildungskontext, motiviert durch internationale Vergleichsstudien und persönliche Erfahrungen im universitären Alltag.

2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert Konzepte der Raumgestaltung, die psychologische Bedeutung von Farben sowie den Einfluss der architektonischen Gestaltung auf das Wohlbefinden anhand bestehender Forschungsliteratur.

3. Fragestellung und Hypothesen: Hier werden vier spezifische Hypothesen hergeleitet, die den Zusammenhang zwischen Raumgestaltung, Wohlbefinden und geschlechtsspezifischen Präferenzen untersuchen.

4. Methodisches Vorgehen: Das Kapitel beschreibt den quantitativen Forschungsansatz, das Design des verwendeten Fragebogens sowie die demografische Zusammensetzung der Stichprobe und die statistischen Auswertungsmethoden mittels SPSS.

5. Ergebnisse: Die erhobenen Daten werden mittels Kreuztabellen und Korrelationsanalysen ausgewertet, um die aufgestellten Hypothesen zu prüfen und Tendenzen in den Antworten der Studierenden aufzuzeigen.

6. Diskussion: Das abschließende Kapitel interpretiert die Ergebnisse im Lichte der Theorie, kritisiert methodische Einschränkungen der eigenen Studie und reflektiert den Lernprozess der Verfasserin.

Schlüsselwörter

Raumgestaltung, Wohlbefinden, Universitätsalltag, Lernumfeld, quantitative Forschung, Empirische Methoden, Lichtverhältnisse, Sitzmöglichkeiten, Farbpsychologie, Studierende, Stressreduktion, Fragebogenauswertung, Leistungsfähigkeit, Ergonomie, Lernprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich die räumliche Gestaltung von Universitätsgebäuden auf das individuelle Wohlbefinden der Studierenden auswirkt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Einfluss von Licht, der Bequemlichkeit von Sitzmöbeln, der psychologischen Wirkung von Farben und der geschlechtsspezifischen Wertschätzung von Lernumgebungen.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen räumlichen Faktoren und dem subjektiven Wohlbefinden im Studium empirisch zu erfassen und zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine quantitative Methode gewählt, bei der mittels eines Online-Fragebogens Daten von 43 Teilnehmern erhoben und anschließend statistisch (SPSS) ausgewertet wurden.

Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Literaturarbeit, die Herleitung von vier Hypothesen sowie die methodische Darstellung und statistische Prüfung dieser Thesen anhand der Studiendaten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Wichtige Begriffe sind Raumgestaltung, Wohlbefinden, Lernumfeld, quantitative Forschung und studentische Lebensqualität.

Inwiefern beeinflussen Sitzmöglichkeiten das Wohlbefinden laut der Studie?

Die Studie zeigt eine signifikante Korrelation zwischen bequemen Sitzmöglichkeiten und dem allgemeinen Wohlbefinden; zudem wurde der Zusammenhang zwischen unzureichenden Sitzgelegenheiten und Rückenschmerzen belegt.

Welche Rolle spielt die Farbe bei der Gestaltung von Lernräumen?

Die Ergebnisse deuten auf einen Zusammenhang zwischen der Wertschätzung einer positiven Raumgestaltung und der stimmungsaufhellenden Wirkung von Farben im Lernumfeld hin.

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Details

Title
Wohlbefinden und Raumgestaltung an der Universität
Subtitle
Einstellung der Studierenden gegenüber der Raumgestaltung an der Universität mit Blick auf das individuelle Wohlbefinden
College
University of Cologne
Grade
1,3
Author
Katja Maus (Author)
Publication Year
2017
Pages
27
Catalog Number
V380824
ISBN (eBook)
9783668573567
ISBN (Book)
9783668573574
Language
German
Tags
wohlbefinden raumgestaltung universität einstellung studierende studie quantitative uni räumliche Gestaltung SPSS PISA auswirkung zusammenhang
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katja Maus (Author), 2017, Wohlbefinden und Raumgestaltung an der Universität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/380824
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