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Der Disput zwischen Bayern und dem Papst vor dem I. Vatikanischen Konzil

Die Zirkulardepesche des Ministerpräsidenten Hohenlohe an die europäischen Regierungen

Titel: Der Disput zwischen Bayern und dem Papst vor dem I. Vatikanischen Konzil

Hausarbeit , 2017 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Maximilian Mattner (Autor:in)

Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit stellt das Verhältnis Bayerns zum Heiligen Stuhl dar, wie es sich unter der Regentschaft Ludwigs II. gestaltete mit Blick auf die Lehre von der Unfehlbarkeit des Papstes, wie sie das I. Vatikanische Konzil dogmatisieren sollte.

Der Autor analysiert dies anhand der Zirkulardepesche des bayerischen Ministerpräsidenten Chlodwig von Hohenlohe-Schillingfürst vom 09. April 1869, welche eine Aufforderung Bayerns zur Intervention in das römische Geschehen darstellt.

Die Arbeit beleuchtet Hintergründe dieser Intervention und nimmt einen interessanten Blick auf das Selbstverständnis des bayerischen Königreiches in der Zeit des Kulturkampfes.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Allgemeine staatskirchliche Entwicklungen im Europa des 19. Jahrhunderts
    • 2.1 Kirche und Staat in Frankreich: Gallikanismus, Ultramontanismus, Laizismus
    • 2.2 Konflikte im deutschen Staatskirchenverhältnis: Politischer Konfessionalismus
    • 2.3 Das Papsttum vor dem I. Vatikanischen Konzil
  • 3. Staat und Kirche in Bayern vor dem I. Vatikanischen Konzil
    • 3.1 Das Kirchenverständnis König Ludwigs II.
    • 3.2 Münchner Theologe mit Weltruf: Ignaz von Döllinger
    • 3.3 Die Kirchenpolitik der bayerischen Regierung Hohenlohe-Schillingfürst
  • 4. Die Zirkulardepesche des Fürsten Hohenlohe-Schillingfürst
    • 4.1 Formale Aspekte
    • 4.2 Inhaltliche Aspekte
    • 4.3 Verfasserfrage
  • 5. Die Zirkulardepesche: Ausdruck des Konflikts zw. Bayern und dem Papst
  • 6. Resümee

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Arbeit befasst sich mit der Zirkulardepesche des bayerischen Ministerpräsidenten Hohenlohe-Schillingfürst an die europäischen Regierungen und untersucht diese als Ausdruck des Disputs zwischen Bayern und dem Heiligen Stuhl vor dem I. Vatikanischen Konzil. Sie beleuchtet die Bedeutung des Konzils und insbesondere des Dogmas der päpstlichen Unfehlbarkeit für das Staatskirchenverhältnis in Bayern im 19. Jahrhundert.

  • Das Verhältnis von Kirche und Staat in Europa und insbesondere in Bayern im 19. Jahrhundert.
  • Die Entwicklungen des Gallikanismus, Ultramontanismus und Laizismus in Frankreich und deren Auswirkungen auf Deutschland.
  • Die Haltung der bayerischen Regierung Hohenlohe-Schillingfürst zum I. Vatikanischen Konzil.
  • Der Konflikt zwischen Bayern und dem Papsttum im Kontext des Konzils.
  • Die Bedeutung des I. Vatikanischen Konzils und der päpstlichen Unfehlbarkeit für das Staatskirchenverhältnis in Bayern.

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung führt in die Thematik der Arbeit ein und stellt die Zirkulardepesche als wichtigen Gegenstand der Forschung vor. Sie erläutert die Relevanz des Themas im Kontext des Kulturkampfs und der Debatte um die päpstliche Unfehlbarkeit. Kapitel 2 beleuchtet die allgemeine staatskirchliche Entwicklung im 19. Jahrhundert mit Fokus auf Frankreich und Deutschland. Es beschreibt die Entstehung und Entwicklung des Gallikanismus, Ultramontanismus und Laizismus, die maßgeblich das Verhältnis von Kirche und Staat prägten. Kapitel 3 analysiert die Situation in Bayern und die Positionen von König Ludwig II. und dem Theologen Ignaz von Döllinger. Es zeigt die Kirchenpolitik der bayerischen Regierung Hohenlohe-Schillingfürst auf. Kapitel 4 befasst sich mit der Zirkulardepesche des Fürsten Hohenlohe-Schillingfürst und analysiert deren formale und inhaltliche Aspekte.

Schlüsselwörter

Die Arbeit befasst sich mit dem Staatskirchenverhältnis im 19. Jahrhundert, dem I. Vatikanischen Konzil, dem Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit, dem Konflikt zwischen Bayern und dem Heiligen Stuhl, dem Kulturkampf, dem Gallikanismus, Ultramontanismus, Laizismus, der Zirkulardepesche des Fürsten Hohenlohe-Schillingfürst, König Ludwig II. und Ignaz von Döllinger.

Häufig gestellte Fragen

Worum ging es im Disput zwischen Bayern und dem Papst vor 1870?

Der Kern des Konflikts war das geplante Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit, das Bayern als Bedrohung für die staatliche Souveränität und das Staatskirchenverhältnis sah.

Was war die Zirkulardepesche von Hohenlohe-Schillingfürst?

Eine diplomatische Note vom 9. April 1869, mit der der bayerische Ministerpräsident andere europäische Mächte zur gemeinsamen Intervention gegen die Konzilspläne aufrief.

Welche Rolle spielte Ignaz von Döllinger?

Döllinger war ein renommierter Münchener Theologe und ein führender Kritiker des Unfehlbarkeitsdogmas, dessen Expertise die bayerische Kirchenpolitik maßgeblich beeinflusste.

Was bedeuten Gallikanismus und Ultramontanismus?

Gallikanismus steht für eine staatskirchliche Unabhängigkeit von Rom, während der Ultramontanismus eine strikte Ausrichtung auf die Autorität des Papstes ("über die Berge") fordert.

Wie war die Haltung von König Ludwig II. zur Kirche?

Ludwig II. vertrat ein traditionelles Staatskirchenverständnis und unterstützte die Bemühungen seiner Regierung, den Einfluss Roms auf bayerische Staatsangelegenheiten zu begrenzen.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Disput zwischen Bayern und dem Papst vor dem I. Vatikanischen Konzil
Untertitel
Die Zirkulardepesche des Ministerpräsidenten Hohenlohe an die europäischen Regierungen
Hochschule
Universität Münster  (Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte)
Veranstaltung
Basismodul-Proseminar: Grundthemen und Methoden der Kirchengeschichte: Das Verhältnis von Kirche und Staat im 19. und 20. Jahrhundert
Note
1,0
Autor
Maximilian Mattner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
22
Katalognummer
V380849
ISBN (eBook)
9783668575028
ISBN (Buch)
9783668575035
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kulturkamp Bayern Hohenlohe Ludwig II. I. Vatikanisches Konzil Staat und Kirche Staatskirchenbeziehung Bayerische Kirchengeschichte Unfehlbarkeit Papst Katholische Kirche
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maximilian Mattner (Autor:in), 2017, Der Disput zwischen Bayern und dem Papst vor dem I. Vatikanischen Konzil, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/380849
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Leseprobe aus  22  Seiten
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