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Der Freihandel aus Sicht bedeutender volkswirtschaftlicher Paradigmen. Das transatlantische Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA

Title: Der Freihandel aus Sicht bedeutender volkswirtschaftlicher Paradigmen. Das transatlantische Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA

Seminar Paper , 2015 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Leon Breuer (Author)

Economics - Foreign Trade Theory, Trade Policy
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Zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika wird derzeit das Abkommen zur Transatlantischen Handels- und Investitions-Partnerschaft (TTIP) verhandelt, das auch in der Öffentlichkeit intensiv diskutiert wird. In diesem Zusammenhang wird nachfolgend das Thema Freihandel im Hinblick auf die Bewertung unterschiedlicher volkswirtschaftlicher Paradigmen beleuchtet.

Zunächst wird der Begriff Freihandel näher erläutert, um eine Basis für das Verständnis des in der Diskussion befindlichen Transatlantischen Freihandelsabkommens (Transatlantic Trade and Investment Partnership - TTIP) zu schaffen. In einem zweiten Schritt werden die Positionen von Befürwortern und Gegnern des TTIP dargestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Freihandelsabkommen

2.1 Ursprung und Definition des Freihandels

2.2 Das geplante Transatlantische Freihandelsabkommen

2.2.1 Positionen Pro und Contra TTIP

3. Betrachtung volkswirtschaftlicher Paradigmen in Bezug auf den Freihandel unter besonderer Berücksichtigung des transatlantischen Freihandelsabkommens TTIP

3.1 Neoklassik

3.2 Keynesianismus

3.3 Politische Ökonomie

4. Schlussbetrachtung (Fazit/Eigene Meinung)

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das geplante Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) durch die theoretische Linse dreier unterschiedlicher volkswirtschaftlicher Denkschulen. Ziel ist es, die spezifischen Argumentationsmuster und Bewertungsgrundlagen von Neoklassik, Keynesianismus und Politischer Ökonomie auf das Abkommen anzuwenden, um dessen Implikationen für Märkte, Arbeitnehmer und gesellschaftliche Machtverhältnisse kritisch zu hinterfragen.

  • Historische Herleitung und Definition des Freihandelsbegriffs
  • Analyse der Pro- und Contra-Argumente im Kontext von TTIP
  • Neoklassische Perspektive: Fokus auf Marktoptimismus und Effizienz
  • Keynesianische Perspektive: Fokus auf Nachfrageorientierung und Staatsintervention
  • Politökonomische Perspektive: Fokus auf Machtverhältnisse und Klasseninteressen

Auszug aus dem Buch

3.1 Neoklassik

Die Neoklassik geht von der Annahme aus, dass Märkte effizient sind und zu dem bestmöglichen Ergebnis in der Güterbereitstellung führen, wenn alle Akteure frei sind, Entscheidungen zu treffen. Das neoklassische Paradigma dreht sich somit um das Prinzip des Methodologischen Individualismus. Dieser besagt, dass alle ökonomischen Phänomene auf dem rationalen Handeln von Individuen basieren, welche die Maximierung des eigenen Nutzens beabsichtigen. Adam Smith nannte dies das Prinzip der „unsichtbaren Hand“, wobei sich der Markt durch die individuellen Entscheidungen der Marktteilnehmer reguliert und über rasche Findung des Gleichgewichts zu dem bestmöglichen Ergebnis für alle führt. Die Annahme des Marktoptimismus besagt somit, dass sich auf freien Märkten schnell und selbstständig ein Gleichgewicht findet.

Der „perfekte Markt“ besitzt laut der Neoklassik eine große Anzahl von Anbietern und Nachfragern für ein Produkt und verfügt über die Möglichkeit von freiem Marktein- und Marktaustritt, sowie der perfekten Informationen für alle Marktteilnehmer. Als Konsequenz kann kein Marktteilnehmer den Preis alleine beeinflussen, wodurch perfekter Wettbewerb gegeben ist und freie Märkte zu einer Effizienz gelangen. Die Neoklassik begrüßt wie der Freihandel daher die Senkung nichttarifärer Handelsbarrieren und Standards, sowie niedrige Ein- und Austrittsbarrieren des Marktes, weil somit ein großes Angebot entsteht. Ein von der Neoklassik gewünschtes großes Angebot auf dem Markt zeigt, dass das Paradigma angebotsorientiert ausgerichtet ist. Das beim Freihandel und den aktuellen TTIP Verhandlungen durch Senkung der Barrieren entstehende höhere Angebot auf den Märkten wird aus diesem Grund von Neoklassikern befürwortet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Transatlantischen Handels- und Investitions-Partnerschaft (TTIP) und Formulierung des Vorhabens, das Thema Freihandel anhand verschiedener ökonomischer Theorien zu bewerten.

2. Freihandelsabkommen: Definition des Freihandel-Begriffs und Darstellung der historischen Entwicklung sowie der aktuellen Debatte rund um TTIP inklusive Pro- und Contra-Argumente.

3. Betrachtung volkswirtschaftlicher Paradigmen in Bezug auf den Freihandel unter besonderer Berücksichtigung des transatlantischen Freihandelsabkommens TTIP: Detaillierte Untersuchung von TTIP durch die Analyse der Neoklassik, des Keynesianismus und der Politischen Ökonomie, um deren unterschiedliche theoretische Positionen zum Abkommen aufzuzeigen.

4. Schlussbetrachtung (Fazit/Eigene Meinung): Synthese der theoretischen Ergebnisse und persönliche kritische Bewertung des Autors hinsichtlich der Folgen von TTIP für Verbraucher, Arbeitnehmer und Umwelt.

Schlüsselwörter

Freihandel, TTIP, Transatlantische Handels- und Investitions-Partnerschaft, Neoklassik, Keynesianismus, Politische Ökonomie, Marktoptimismus, Investitionsschutz, Arbeitnehmerschutz, Klasseninteressen, Liberalisierung, Wettbewerb, Weltwirtschaft, Handelsbarrieren, Kapitalismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP aus der Perspektive dreier volkswirtschaftlicher Denkschulen, um die theoretischen Hintergründe und Folgen des Projekts zu beleuchten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die Grundlagen des Freihandels, die kontroversen Debatten um TTIP (wie Investitionsschutz und Standards) sowie die Anwendung der Neoklassik, des Keynesianismus und der Politischen Ökonomie auf dieses Abkommen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Paradigmen den Freihandel bewerten und welche spezifischen Argumente sich daraus für die Debatte um TTIP ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, bei der das aktuelle Abkommen TTIP auf die Kriterien und Konzepte der gewählten ökonomischen Paradigmen übertragen und geprüft wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Definition des Freihandels, eine Übersicht der Pro- und Contra-Argumente zu TTIP und eine tiefgehende Untersuchung durch drei Paradigmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Freihandel, TTIP, Neoklassik, Keynesianismus, Politische Ökonomie, Investitionsschutz und Liberalisierung.

Warum wird der Investitionsschutz aus neoklassischer Sicht positiv beurteilt?

Die Neoklassik bewertet den Investitionsschutz positiv, da er private Investitionen absichert und durch Wettbewerb zu effizienten Ergebnissen führt, ohne den Markt durch staatliche Eingriffe zu verzerren.

Welche Sorgen äußert die Politische Ökonomie im Hinblick auf TTIP?

Die Politische Ökonomie kritisiert, dass durch TTIP Machtverhältnisse zulasten der Arbeitnehmer verschoben werden könnten, was zu einer Schwächung von Arbeitnehmerrechten und einer weiteren Stärkung kapitalistischer Strukturen führen würde.

Wie steht der Autor persönlich zum TTIP-Abkommen?

Der Autor nimmt eine kritische Haltung ein, da für ihn die möglichen negativen Folgen für den Verbraucher- und Arbeitnehmerschutz sowie die Gefahren für Umweltstandards die erwarteten marginalen Wohlfahrtseffekte überwiegen.

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Details

Title
Der Freihandel aus Sicht bedeutender volkswirtschaftlicher Paradigmen. Das transatlantische Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA
College
Alanus University of Arts and Social Sciences in Alfter
Course
VWL I
Grade
1,0
Author
Leon Breuer (Author)
Publication Year
2015
Pages
17
Catalog Number
V381038
ISBN (eBook)
9783668583207
ISBN (Book)
9783668583214
Language
German
Tags
TTIP Paradigmen VWL Außenhandel CETA Paradigma Transatlantisches Freihandel Amerika Europa
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Leon Breuer (Author), 2015, Der Freihandel aus Sicht bedeutender volkswirtschaftlicher Paradigmen. Das transatlantische Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381038
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