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Ethische Fragen und Finanzmärkte. Nachhaltigkeits-Ratingagenturen als Vermittler nachhaltiger Investments

Título: Ethische Fragen und Finanzmärkte. Nachhaltigkeits-Ratingagenturen als Vermittler nachhaltiger Investments

Trabajo Escrito , 2016 , 18 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Sandra Schulz (Autor)

Economía de las empresas - Otros
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In dieser Seminararbeit geht es um nachhaltige Investments und die Rolle der nachhaltigen Ratingagenturen als Vermittler unter der Einbeziehung des Konzeptes Corporate Social Responsibility. Ziel ist es, bestehende Kenntnisse in Theorie und Praxis aufzuzeigen, um schlussendlich Chancen und Risiken herauszuarbeiten.

Im Zuge des gesellschaftlichen Wandels hat das Thema Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung zugenommen. Auch unter den Aktionären zeigt sich ein steigendes Interesse daran, dass mit deren Geld möglichst nachhaltig gewirtschaftet wird. Grundsätzlich baut Nachhaltigkeit auf drei Säulen auf und berücksichtigt neben den klassischen ökonomischen auch soziale (Gesellschaft) und ökologische (Natur/Umwelt) Kriterien (Triple-Bottom-Line). Die Kriterien Ökonomie, Ökologie und Soziales stehen in Wechselwirkung zueinander. So ist es fast unmöglich, alle Dimensionen gemeinsam vollumfänglich zu erreichen.
In der komplexen Welt des Finanzmarktes ist es wichtig, ökonomische Risiken einzuschätzen. Risiko bedeutet auch, dass es wohl immer Ungewissheit gibt, die man mit rationalem Denken nicht auflösen kann.

Für eine fundierte Investitionsentscheidung raten z.B. Finanzberater, auf die eigene Intuition zu vertrauen. Neben diesem Rat gibt es einige Faustregeln, die zu beachten sind. Eine grundlegende Regel ist beispielsweise das Sammeln von Informationen. Dabei ist es wichtig, sich auf nur wenige Informationen und Fakten zu konzentrieren, um einerseits schnell zu entscheiden und andererseits im Nachhinein die Qualität der Entscheidung zu bewerten. Informationen nach Maß ermöglichen demzufolge eine bessere Entscheidungsgrundlage. Zwei grundlegende Einflussgrößen entscheiden demnach, für welches „nachhaltige Investment“ der Investor sich entscheidet: Informationen und Vertrauen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ausgangspunkt

3 Corporate Social Responsibility

3.1 Konzeptionelle Grundlagen

3.2 Fallsituation und CSR

4 Empirische Beobachtung

5 Kritische Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Rolle von nachhaltigen Ratingagenturen als Vermittler auf dem Finanzmarkt unter Berücksichtigung des Konzeptes Corporate Social Responsibility (CSR), um Chancen und Risiken bei nachhaltigen Investitionen sowie die Bewältigung von Informationsasymmetrien zwischen Investoren und Unternehmen zu analysieren.

  • Nachhaltige Investments und deren Bedeutung auf den Finanzmärkten
  • Die Rolle von Ratingagenturen als unabhängige dritte Instanz
  • Konzeptualisierung und strategische Bedeutung von Corporate Social Responsibility (CSR)
  • Informationsasymmetrien und Vertrauensproblematiken zwischen Investoren, Unternehmen und Ratingagenturen
  • Analyse praktischer Beispiele wie Ormat Technologies und oekom research AG

Auszug aus dem Buch

2 Ausgangspunkt

Wohl niemand arbeitet gern mit einem Unternehmen zusammen, das man als nicht vertrauenswürdig einschätzt. Vertrauen bzw. Vertrauenswürdigkeit werden deshalb zu recht als Vermögenswerte angesehen. Daraus folgt, dass es auch lohnenswert ist, in diese Vermögenswerte zu investieren. Jedoch besteht hier eine grundlegende Asymmetrie. Diese Asymmetrie ergibt sich daraus, dass Vertrauenswürdigkeit den Charakter einer „Allaussage“ hat. Damit ist gemeint, dass es dem Wesen von Vertrauenswürdigkeit widerspräche zu behaupten, dass jemand lediglich gelegentlich vertrauenswürdig ist, zu anderen Zeiten nicht. Ein Unternehmen würde schon gar nicht kommunizieren, dass es nur gelegentlich seine Versprechen hält. Für Vertrauensgeber wäre damit gerade nicht die Möglichkeit gegeben, abzuschätzen, ob man den Versprechen eines Vertrauensnehmers glauben kann oder nicht. Die Vertrauenserwartung stellt sich jedoch nur ein, wenn sie universell (1) unterstellt wird:

(1) Immer wenn ein Vertrauensnehmer (VN) gegenüber einem Vertrauensgeber (VG) ein versprechen abgibt, dann erfüllt er es.

(2) VN gibt einem VG das Versprechen P.

(3) (daraus folgt: VG kann erwarten, dass gilt:) VN erfüllt P.

Dieser Charakter von Vertrauenswürdigkeit führt zu einer folgenreichen Asymmetrie zwischen Bestätigung und „Widerlegung“ von Vertrauenswürdigkeit. Bestätigung ist das, was erwartet wird und ist somit nicht von besonderer Bedeutung, sie hat nur wenig bis gar keinen Informationswert. Widerlegung dagegen zerstört die Vertrauenswürdigkeit eines Unternehmens tiefgreifend. Die Vertrauenswürdigkeit kann nicht aufrechterhalten werden. Asymmetrie besteht also in der ungleich höheren Bewertung der enttäuschten Vertrauenserwartung als zu der erfüllten. Nun steht das Unternehmen vor der Herausforderung, ihre Vertrauenswürdigkeit glaubwürdig zu kommunizieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der nachhaltigen Investments ein und erläutert die Relevanz des Konzepts Corporate Social Responsibility sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2 Ausgangspunkt: Das Kapitel analysiert die theoretische Bedeutung von Vertrauen als Vermögenswert und beleuchtet die damit verbundene Informationsasymmetrie zwischen Vertrauensgebern und Vertrauensnehmern.

3 Corporate Social Responsibility: Hier werden die Grundlagen von CSR definiert und deren Relevanz für die Unternehmensstrategie sowie die Verbindung zu nachhaltigen Finanzanalysen diskutiert.

4 Empirische Beobachtung: Anhand der Beispiele Ormat Technologies und oekom research AG wird untersucht, wie Unternehmen ihre nachhaltige Position kommunizieren und wie Stakeholder auf dieses Verhalten reagieren.

5 Kritische Diskussion: Das Kapitel bewertet die methodischen Herausforderungen bei Nachhaltigkeitsratings und diskutiert die indirekte Wirkungsweise von Socially Responsible Investment auf den Finanzmärkten.

Schlüsselwörter

Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, CSR, Nachhaltiges Investment, Ratingagenturen, Vertrauen, Informationsasymmetrie, Finanzmarkt, Stakeholder, Socially Responsible Investment, SRI, Ethik, Unternehmensstrategie, Transparenz, Risikomanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Schnittstelle zwischen ethischen Fragen und Finanzmärkten, wobei insbesondere die Funktion nachhaltiger Ratingagenturen als Vermittler von Vertrauen und Informationen beleuchtet wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören nachhaltige Investments, das Konzept der Corporate Social Responsibility (CSR), die Dynamik zwischen Investoren, Unternehmen und Stakeholdern sowie die Probleme der Informationsasymmetrie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Chancen und Risiken nachhaltiger Ratings aufzuzeigen und zu analysieren, ob und wie Ratingagenturen als Vermittler zwischen Angebot und Nachfrage am Kapitalmarkt fungieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus theoretischer Fundierung – etwa durch die Prinzipal-Agenten-Theorie und spieltheoretische Ansätze – und einer empirischen Beobachtung bzw. Fallstudien zu spezifischen Unternehmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die konzeptionellen Grundlagen von CSR sowie die Bedeutung des Socially Responsible Investment (SRI) erörtert, gefolgt von einer Analyse der Praxisbeispiele Ormat Technologies und oekom research AG.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie CSR, Nachhaltigkeits-Rating, Vertrauensasymmetrie, Stakeholder-Dialog und ethische Performance geprägt.

Wie gehen Ratingagenturen mit dem Problem der Messung von Nachhaltigkeit um?

Ratingagenturen stehen vor der Herausforderung, qualitative Daten zu quantifizieren und zu bewerten, wobei sie Kriterien auf Skalen anwenden und diese zu Scores verdichten, was methodische Herausforderungen birgt.

Welche Rolle spielt die Reputation im Vertrauensspiel zwischen Investor und Ratingagentur?

Eine gute Reputation des Vertrauensnehmers gilt als wesentlicher Lösungsansatz für das soziale Dilemma, da sie das Verhalten des Akteurs für den Vertrauensgeber vorhersehbar und somit glaubwürdig macht.

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Detalles

Título
Ethische Fragen und Finanzmärkte. Nachhaltigkeits-Ratingagenturen als Vermittler nachhaltiger Investments
Universidad
Leipzig University of Applied Sciences  (Wirtschaftswissenschaften)
Curso
Business Ethics
Calificación
1
Autor
Sandra Schulz (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
18
No. de catálogo
V381056
ISBN (Ebook)
9783668575561
ISBN (Libro)
9783668575578
Idioma
Alemán
Etiqueta
Finanzmärkte Nachhaltigkeit Ratingagenturen Investments
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sandra Schulz (Autor), 2016, Ethische Fragen und Finanzmärkte. Nachhaltigkeits-Ratingagenturen als Vermittler nachhaltiger Investments, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381056
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