Die vorliegende Ausarbeitung widmet sich der Frage, ob und inwiefern eine Machtausdehnung des Oldenburger Grafenhauses zu verzeichnen ist. Der Untersuchungszeitraum beschränkt sich dabei insbesondere auf gräfliche Regentschaften zwischen dem 11. und dem frühen 15. Jahrhundert. Da es im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich ist die Entwicklung der herrschaftlichen Strukturen während der Regentschaft aller Grafen, innerhalb des recht großen vorgegeben Zeitraums, zu untersuchen, soll sich diese Arbeit auf besonders prägnante Entwicklungen begrenzen. Es wird davon ausgegangen, dass ein Machtzuwachs der Grafen innerhalb des vorgegebenen Zeitraums zu verzeichnen ist.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Forschungsstand und Quellenlage
- Hauptteil
- Begriffsdefinition: „Graf“
- Frühgeschichte des Oldenburger Grafenhauses
- Territoriale Entwicklung und Machtkonkurrenzen
- Entwicklung zur Territorialherrschaft
- Die Delmenhorster Linie: Graf Dietrich der Glückliche
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Ausarbeitung befasst sich mit der Frage, ob und inwiefern eine Machtausdehnung des Oldenburger Grafenhauses zwischen dem 11. und frühen 15. Jahrhundert zu verzeichnen ist. Der Fokus liegt auf prägnanten Entwicklungen innerhalb dieser Zeitspanne und untersucht dabei die Herrschaftsstrukturen und Machtverhältnisse des Oldenburger Grafenhauses.
- Definition des Begriffs „Graf“ im Kontext des Mittelalters
- Die Frühgeschichte des Oldenburger Grafenhauses
- Territoriale Entwicklung und Machtkonkurrenzen im Kontext der Oldenburger Herrschaft
- Die Konsolidierung der Herrschaft Oldenburgs und die Rolle Heinrich des Löwen
- Die Delmenhorster Linie und die Bedeutung von Graf Dietrich dem Glücklichen
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt die Relevanz der Oldenburger Geschichte für die europäische Geschichtsschreibung heraus und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die sich auf die Machtausdehnung des Oldenburger Grafenhauses im Mittelalter konzentriert.
- Forschungsstand und Quellenlage: Dieser Abschnitt beleuchtet die aktuelle Forschung zur Geschichte des Oldenburger Grafenhauses, insbesondere die Entwicklung der Regionalgeschichte und den Fokus auf die Landesgeschichte Oldenburgs. Die Quellenlage zur Frühgeschichte des Hauses Oldenburg wird als gering eingeschätzt, während die schriftliche Quellenlage ab dem 12. Jahrhundert zunimmt.
- Begriffsdefinition „Graf“: Dieses Kapitel definiert den Begriff „Graf“ im Kontext des Mittelalters und zeigt die Entwicklung der gräflichen Autorität und Machtstrukturen im fränkischen und sächsischen Raum auf.
- Frühgeschichte des Oldenburger Grafenhauses: Dieser Abschnitt beleuchtet die Anfänge des Oldenburger Grafenhauses und schildert die Entstehung und Entwicklung der Herrschaft der Grafen von Oldenburg.
- Territoriale Entwicklung und Machtkonkurrenzen: Dieser Abschnitt untersucht die territoriale Expansion des Oldenburger Grafenhauses und die Machtkonkurrenzen, die in diesem Zusammenhang entstanden sind.
- Entwicklung zur Territorialherrschaft: Hier wird die Konsolidierung der Herrschaft der Grafen von Oldenburg im Mittelalter und die Rolle von Heinrich des Löwen im Kontext dieser Entwicklungen untersucht.
- Die Delmenhorster Linie: Graf Dietrich der Glückliche: Dieses Kapitel widmet sich der Delmenhorster Linie des Oldenburger Grafenhauses und beleuchtet die Bedeutung von Graf Dietrich dem Glücklichen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Geschichte des Oldenburger Grafenhauses im Mittelalter und beleuchtet dabei Themen wie die Entstehung und Entwicklung der gräflichen Macht, die territoriale Expansion und die Machtkonkurrenzen, die im Kontext dieser Prozesse auftraten. Besondere Aufmerksamkeit wird der Konsolidierung der Herrschaft Oldenburgs und der Bedeutung von Heinrich des Löwen sowie der Delmenhorster Linie mit Graf Dietrich dem Glücklichen geschenkt. Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob und inwiefern eine Machtausdehnung des Oldenburger Grafenhauses zu verzeichnen ist und untersucht dabei die Herrschaftsstrukturen und Machtverhältnisse des Oldenburger Grafenhauses im Kontext des Mittelalters.
Häufig gestellte Fragen
In welchem Zeitraum dehnte das Oldenburger Grafenhaus seine Macht aus?
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Zeit zwischen dem 11. und dem frühen 15. Jahrhundert.
Wer war Graf Dietrich der Glückliche?
Graf Dietrich der Glückliche war ein bedeutender Vertreter der Delmenhorster Linie, dessen Regentschaft für die Machtfestigung des Hauses Oldenburg zentral war.
Was bedeutete der Titel "Graf" im Mittelalter?
Der Begriff definierte eine herrschaftliche Autorität mit spezifischen Machtstrukturen im fränkischen und sächsischen Raum, die sich zur Territorialherrschaft entwickelte.
Welche Rolle spielte Heinrich der Löwe für Oldenburg?
Heinrich der Löwe war ein wichtiger Akteur im Kontext der Machtkonkurrenzen und der Konsolidierung der Herrschaft Oldenburgs im Mittelalter.
Wie ist die Quellenlage zur Frühgeschichte des Hauses Oldenburg?
Die schriftliche Quellenlage ist für die Anfänge eher gering, nimmt aber ab dem 12. Jahrhundert deutlich zu.
- Quote paper
- Anna Zilinski (Author), 2017, Machtausdehnung des Oldenburger Grafenhauses. Gräfliche Regentschaften zwischen dem 11. und dem frühen 15. Jahrhundert, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381061