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Machtausdehnung des Oldenburger Grafenhauses. Gräfliche Regentschaften zwischen dem 11. und dem frühen 15. Jahrhundert

Title: Machtausdehnung des Oldenburger Grafenhauses. Gräfliche Regentschaften zwischen dem 11. und dem frühen 15. Jahrhundert

Elaboration , 2017 , 26 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anna Zilinski (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age
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Die vorliegende Ausarbeitung widmet sich der Frage, ob und inwiefern eine Machtausdehnung des Oldenburger Grafenhauses zu verzeichnen ist. Der Untersuchungszeitraum beschränkt sich dabei insbesondere auf gräfliche Regentschaften zwischen dem 11. und dem frühen 15. Jahrhundert. Da es im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich ist die Entwicklung der herrschaftlichen Strukturen während der Regentschaft aller Grafen, innerhalb des recht großen vorgegeben Zeitraums, zu untersuchen, soll sich diese Arbeit auf besonders prägnante Entwicklungen begrenzen. Es wird davon ausgegangen, dass ein Machtzuwachs der Grafen innerhalb des vorgegebenen Zeitraums zu verzeichnen ist.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.2. Forschungsstand und Quellenlage

2. Hauptteil

2.1. Begriffsdefinition: „Graf“

2.2. Frühgeschichte des Oldenburger Grafenhauses

2.3. Territoriale Entwicklung und Machtkonkurrenzen

2.4. Entwicklung zur Territorialherrschaft

2.5. Die Delmenhorster Linie: Graf Dietrich der Glückliche

3. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Machtausdehnung des Oldenburger Grafenhauses zwischen dem 11. und dem frühen 15. Jahrhundert. Ziel ist es, anhand prägnanter Entwicklungen aufzuzeigen, wie sich die Grafen von einer zunächst unpräzisen, fließenden Herrschaftsform zu einem gefestigten territorialen Machtzentrum entwickelten und dabei eine bedeutende Rolle innerhalb der europäischen Dynastien einnahmen.

  • Strukturelle Analyse der herrschaftlichen Entwicklung der Oldenburger Grafen.
  • Untersuchung der Bedeutung von Burgenbau und Stadtrechtsprivilegien als Herrschaftsinstrumente.
  • Analyse der Machtkonkurrenzen, insbesondere gegenüber der Bremer Kirche und den Welfen.
  • Bewertung der Rolle von Graf Dietrich dem Glücklichen für die Wiedervereinigung des Stammesterritoriums.
  • Einordnung der Oldenburger Geschichte in den europäischen Kontext durch dynastische Verbindungen.

Auszug aus dem Buch

2.1. Begriffsdefinition: „Graf“

Seit dem Aufstieg der Karolinger (seit 687) waren die Grafen für die königlichen Aufgaben - das Gericht, den Schutz der Straßen, die Verfolgung von Falschmünzern und für das Heeresaufgebot - zuständig. Trotz dessen war ihre Autorität auf einige Bereiche begrenzt, so waren beispielsweise Bauernhöfe geistlicher Grundherren den Kirchenvögten unterstellt. Infolge der karolingisch-fränkischen Eroberung Sachsens seit dem Jahr 772 wird erkennbar, dass die im Jahr 782 für die Sachsen eingeführte Grafschaftsverfassung (Repräsentanz der Königsautorität) auch das friesische und sächsische Weser-Ems-Gebiet betrifft.

Zum Grafen ernannt wurden von den Karolingern (König Pippin der Jüngere und Karl der Große) entweder beheimatete Adelige oder entsandte fränkische Reichsaristokraten. Damit durchbrachen sie die gängige adelige Herrschaftsbildung, welche sich zuvor hauptsächlich auf Verwandtschafts- oder persönliche Loyalitätsverhältnisse stütze. Zudem waren die Herrscher nicht mehr dazu bereit Personen, mit einer zu großen Machtkonzentration, zum Grafen zu ernennen. Daher stellten sowohl die Verbreitung von Grafschaften, die Erblichkeit der Grafenstellung als auch die Aufteilung der Grafenwürde unter mehreren Angehörigen einer Adelsfamilie keine Schwächung der herrschaftlichen Macht dar. Erst unter Karl III. veränderte sich das Verhältnis zwischen Königtum und gräflicher Gewalt im östlichen Frankenreich; basierend auf Amtsrechten, Lehen, Königseigentum und Besitz rivalisierten mächtige Grafengeschlechter um die Stammesführung. Als Konsequenz daraus entstanden die Herzöge des 10. Jahrhunderts.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die europäische Bedeutung der Oldenburger Dynastie und definiert den Untersuchungsrahmen zwischen dem 11. und 15. Jahrhundert.

1.2. Forschungsstand und Quellenlage: Dieser Abschnitt ordnet das Thema in die neuere Regionalgeschichtsforschung ein und bewertet die Schwierigkeiten der Quellenrekonstruktion für die Frühzeit.

2. Hauptteil: Der Hauptteil bildet den analytischen Kern, in dem der Aufstieg und die territoriale Festigung der Oldenburger Grafen detailliert betrachtet werden.

2.1. Begriffsdefinition: „Graf“: Hier werden die Ursprünge und der Bedeutungswandel des Grafentitels seit der Zeit der Karolinger erläutert.

2.2. Frühgeschichte des Oldenburger Grafenhauses: Dieser Teil befasst sich mit den legendären Anfängen um Graf Huno und der historisch gesicherten Existenz des Grafen Egilmar.

2.3. Territoriale Entwicklung und Machtkonkurrenzen: Hier werden die Konflikte mit den Bremer Erzbischöfen, den Welfen und den Grafen von Tecklenburg analysiert.

2.4. Entwicklung zur Territorialherrschaft: In diesem Kapitel wird der Ausbau der Herrschaft durch Befestigungen, Stadtrechte und die Konsolidierung des Stadtbildes beschrieben.

2.5. Die Delmenhorster Linie: Graf Dietrich der Glückliche: Dieser Abschnitt widmet sich der Bedeutung von Graf Dietrich bei der Sicherung und Wiedervereinigung der Grafschaft Delmenhorst.

3. Fazit: Das Fazit fasst die kontinuierliche Machtausdehnung des Hauses Oldenburg zusammen und würdigt dessen Einbettung in die europäische Geschichte.

Schlüsselwörter

Oldenburg, Grafenhaus, Territorialherrschaft, Mittelalter, Egilmar, Graf Dietrich der Glückliche, Delmenhorst, Machtstrukturen, Stadtwerdung, Stadtrechtsprivileg, Regionalgeschichte, europäische Dynastie, Herrschaftskonsolidierung, welfische Bedrohung, Landeshistorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung und Machtausdehnung der Grafen von Oldenburg vom 11. bis zum 15. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die territoriale Herrschaftsbildung, die herrschaftliche Konsolidierung, dynastische Bündnisse sowie die Machtkonkurrenzen mit regionalen Akteuren wie der Bremer Kirche.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt, inwiefern eine tatsächliche Machtausdehnung des Oldenburger Grafenhauses innerhalb des untersuchten Zeitraums nachweisbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine historisch-analytische Methode angewandt, die auf der Auswertung relevanter Urkunden, Fachliteratur und archäologischer Forschungsergebnisse basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsdefinition, die Frühgeschichte, die territoriale Entwicklung, die Konsolidierung zur Territorialherrschaft sowie das Wirken der Delmenhorster Linie unter Graf Dietrich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Oldenburg, Grafen, Territorialherrschaft, Machtkonkurrenzen, Stadtrechtsprivileg und die europäische dynastische Vernetzung.

Welche Rolle spielt die Person "Graf Dietrich der Glückliche" für die Arbeit?

Dietrich gilt als zentrale Figur bei der Wiedervereinigung der Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst, womit er den Fortbestand und die Macht des Oldenburger Hauses maßgeblich sicherte.

Warum wird das Stadtrechtsprivileg von 1345 als Meilenstein bezeichnet?

Das Dokument markiert einen wichtigen Schritt der städtischen Entwicklung, indem es Freiheiten gewährte, die gräfliche Macht aber gleichzeitig durch Vorbehalte bei Rechten und Pflichten absicherte.

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Details

Title
Machtausdehnung des Oldenburger Grafenhauses. Gräfliche Regentschaften zwischen dem 11. und dem frühen 15. Jahrhundert
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Grade
1,3
Author
Anna Zilinski (Author)
Publication Year
2017
Pages
26
Catalog Number
V381061
ISBN (eBook)
9783668609174
ISBN (Book)
9783668609181
Language
German
Tags
machtausdehnung oldenburger grafenhauses gräfliche regentschaften jahrhundert
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Zilinski (Author), 2017, Machtausdehnung des Oldenburger Grafenhauses. Gräfliche Regentschaften zwischen dem 11. und dem frühen 15. Jahrhundert, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381061
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