Diese Einsendeaufgabe aus dem Fachbereich Gesundheitsmanagement vereint verschiedene Themen und Fragestellungen.
Zunächst geht es unter anderem um die Selbstwirksamkeitserwartung. Die Selbstwirksamkeitserwartung, die auch als Kompetenzerwartung bekannt ist, wird als eine individuelle Auffassung beziehungsweise Überzeugung der eigenen Kompetenz definiert. Zu diesem Thema werden verschiedene Fragebögen ausgewertet und Studien verglichen.
Es folgt eine Literaturrecherche zum Thema Suchterkrankung. Anschließend gibt es ein Kapitel zum Thema "Beratungsgespräch", untergliedert in: Modell Gesundheitsverhalten / gesundheitspsychologische Ziele; Rolle des Beraters; Gesprächsverlauf.
Inhaltsverzeichnis
1 Selbstwirksamkeitserwartung
1.1 Definition
1.2 Auswertung der Fragebögen
1.3 Vergleich der Studien
2 Literaturrecherche zum Thema Suchterkrankung
3 Beratungsgespräch
3.1 Modell Gesundheitsverhalten / gesundheitspsychologische Ziele
3.2 Rolle des Beraters
3.3 Gesprächsverlauf
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, das psychologische Konzept der Selbstwirksamkeitserwartung im Kontext von gesundheitsorientiertem Verhalten und Suchterkrankungen zu analysieren sowie eine praxisnahe Beratungssituation zur Verhaltensänderung bei Übergewicht zu simulieren.
- Analyse und Definition der Selbstwirksamkeitserwartung nach Albert Bandura
- Empirische Auswertung von Fragebögen zur sportlichen Aktivität
- Vergleichende Untersuchung wissenschaftlicher Studien zur Rehabilitation
- Grundlagen der Suchterkrankungen und präventive Strategien
- Strukturierung und Anwendung von Beratungsgesprächen mittels TTM-Modell und SMART-Formel
Auszug aus dem Buch
1.1 Definition Selbstwirksamkeitserwartung
Die Selbstwirksamkeitserwartung, die auch als Kompetenzerwartung bekannt ist, wird als eine individuelle Auffassung beziehungsweise Überzeugung der eigenen Kompetenz definiert. Dies bezieht sich vor allem auf schwierige Handlungen, wie man mit ihnen umgeht und folglich auch das Zutrauen in die eigene Person, um diese zu Ende zu bringen (Jerusalem & Schwarzer, 2002). Das Konzept beruht auf der sozial-kognitiven Theorie von Albert Bandura (1997). Seine Theorie besagt unter anderem, dass „kognitive, emotionale und aktionale Prozesse durch subjektive Überzeugungen gesteuert“ werden (Jerusalem & Schwarzer, 2002, S.35). Es geht nicht primär um die eigentlichen Fähigkeiten, die ein Mensch besitzt, sondern darum wie man in bestimmten Situationen reagiert, welche Erfahrungen man gemacht hat und wie groß der Glaube an sich selbst ist, die Herausforderung unter bestimmten Umständen zu meistern: „Perceived self - efficacy is concemed not with the number of skills you have, but with what you believe you can do with what you have under a variety of circumstances“ (Bandura 1997, S. 37).
Menschen, welche die Überzeugung besitzen mit schwierigen Gegebenheiten zurecht zu kommen, werden sich in der Folge mehr anstrengen, ein größeres Durchhaltevermögen zeigen und sich höhere Ziele setzen. Eine hohe Selbstwirksamkeit beziehungsweise das Zutrauen in die eigene Person steigert letztlich auch den persönlichen Erfolg (Bandura, 1997). Die Höhe der Selbstwirksamkeitserwartung beeinflusst das gesamte Handeln, Befinden und Vertrauen in sich selbst. Nur wer eine positive Einstellung hat und sich etwas zutraut, wird erfolgreich sein.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Selbstwirksamkeitserwartung: Dieses Kapitel definiert das Konzept der Selbstwirksamkeit theoretisch und präsentiert eine praktische Auswertung sowie einen Vergleich relevanter Studien.
2 Literaturrecherche zum Thema Suchterkrankung: Es werden die verschiedenen Facetten von Suchterkrankungen beleuchtet, Ursachen analysiert und aktuelle Daten sowie Präventionsansätze in Deutschland diskutiert.
3 Beratungsgespräch: Das Kapitel veranschaulicht die praktische Anwendung psychologischer Beratungsmodelle zur Unterstützung bei Verhaltensänderungen, konkret am Beispiel einer Kundin mit dem Ziel der Gewichtsreduktion.
Schlüsselwörter
Selbstwirksamkeitserwartung, Gesundheitsverhalten, Suchterkrankung, Beratung, Prävention, Transtheoretisches Modell, SMART-Formel, Motivation, Verhaltensänderung, Rehabilitation, Psychologie, Intervention, Übergewicht, Coaching, Kompetenzerwartung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der psychologischen Bedeutung der Selbstwirksamkeitserwartung und deren Einfluss auf das menschliche Handeln, insbesondere in den Bereichen Gesundheit und Suchtprävention.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf dem theoretischen Fundament der Selbstwirksamkeit, der Analyse von Suchterkrankungen sowie der praktischen Durchführung eines professionellen Beratungsgesprächs zur Förderung sportlicher Aktivitäten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Verknüpfung von wissenschaftlicher Theorie zur Selbstwirksamkeit mit der praktischen Anwendung in einem Beratungskontext, um Verhaltensänderungen bei Klienten erfolgreich einzuleiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden Literaturanalysen, der Vergleich wissenschaftlicher Studien sowie eine Fallbeispielsimulation auf Basis etablierter psychologischer Modelle (wie dem TTM und der SMART-Formel) angewendet.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Selbstwirksamkeit, eine Auseinandersetzung mit der Suchtproblematik sowie die detaillierte Darstellung einer Gesprächsführung mit einer Klientin.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Selbstwirksamkeit, Gesundheitsmanagement, Suchtprävention, Motivationspsychologie und zielorientierte Beratung.
Welche Rolle spielt das "Pacing" in der Beratung?
Das Pacing ist eine Methode, bei der der Berater sein Ausdrucksverhalten an den Gesprächspartner angleicht, um Vertrauen aufzubauen und eine bessere kommunikative Ebene zu schaffen.
Warum ist die SMART-Formel für die Beratung wichtig?
Die SMART-Formel hilft, Ziele spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert zu formulieren, um den Klienten nicht zu überfordern und die Erfolgswahrscheinlichkeit zu steigern.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2017, Psychologie des Gesundheitsverhaltens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381099