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Warum haben Frauen in Deutschland Schwierigkeiten in der Politik zu partizipieren?

Gründe für deren Unterrepräsentation und Zielvorstellungen

Titel: Warum haben Frauen in Deutschland Schwierigkeiten in der Politik zu partizipieren?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2015 , 14 Seiten , Note: 1,8

Autor:in: Johanna Lauer (Autor:in)

Geschlechterstudien / Gender Studies
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Arbeit möchte ich auf die politische Partizipation der Frauen in Deutschland eingehen und feststellen, warum diese Schwierigkeiten haben, sich politisch zu beteiligen.
Zuerst wird demnach der Begriff Partizipation definiert und anschließend die Entwicklung der politischen Partizipation der Frauen in Deutschland dargestellt, um aufzuzeigen, welche Schritte nötig waren, um eine Partizipation der Frauen zu ermöglichen.
Im nächsten Schritt werden Ursachen und Gründe für die Unterrepräsentation von Frauen in der Politik dargestellt, um somit die Situation der Frauen besser nachvollziehen zu können.
Weiterführend werde ich die Demokratietheorie von Barbara Holland-Cunz behandeln, um aufzuzeigen, welche Leitmerkmale die feministische Demokratietheorie beinhaltet und welche Ziele angestrebt werden.
Die Kriterien der feministischen Demokratietheorie nach Barbara Holland-Cunz werde ich anschließend am Beispiel Angela Merkel messen, um diese greifbar zu machen.
Abschließend wird ein Fazit gezogen, wie die Situation der Partizipation der Frauen in der Politik heute aussieht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von Partizipation

3. Entwicklung der politischen Partizipation von Frauen in Deutschland

4. Gründe für die Unterrepräsentation von Frauen in der Politik

5. Demokratietheorie nach Barbara Holland- Cunz

5.1. Feministische Demokratietheorie - Sieben Thesen

5.2. Betrachtung der feministischen Demokratietheorie an Angela Merkel

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische und aktuelle politische Partizipation von Frauen in Deutschland, um Ursachen für ihre fortbestehende Unterrepräsentation in politischen Führungspositionen zu identifizieren. Dabei wird analysiert, inwieweit die feministische Demokratietheorie nach Barbara Holland-Cunz auf die politische Karriere und das Handeln von Angela Merkel anwendbar ist.

  • Historische Entwicklung des Frauenwahlrechts und der Frauenbewegung
  • Strukturelle Barrieren für Frauen im politischen System
  • Soziokulturelle Faktoren der politischen Unterrepräsentation
  • Konzepte der feministischen Demokratietheorie
  • Empirische Anwendung theoretischer Kriterien auf das Fallbeispiel Angela Merkel

Auszug aus dem Buch

4. Gründe für die Unterrepräsentation von Frauen in der Politik

Repräsentative Umfragen machen deutlich, dass Frauen weniger Interesse an Politik haben, als Männer. Nach einer Umfrage des Allensbacher Instituts sind nur 39 Prozent der Frauen und 59 Prozent der Männer an Politik interessiert.15 Das politische Interesse ist allerdings eine Voraussetzung für ein politisches Engagement. Hier liegt daher ein wichtiger Grund für die Unterrepräsentation von Frauen in der Politik vor. Dabei ist anzumerken, dass sich das geringere politische Interesse von Frauen hauptsächlich auf Politik in ihrer institutionalisierten Form („polity“), wie die Mitgliedschaft in einer Partei oder die Übernahme eines Amtes bezieht, denn im „unkonventionellen Bereich“ („politics“) , wie den Demonstrationen, dem Mitwirken in einer Bürgerinitiative oder Unterschriftenaktionen beteiligen sich Frauen fast genauso stark wie Männer.16

Ein weiterer Grund ist, dass die Formen politischer Arbeit männlich geprägt sind und den Frauen somit eher fremd sind. Wie der zuvor dargestellte geschichtliche Verlauf zeigt, hatten Frauen am Anfang kaum Möglichkeiten das politisch-parlamentarischen System mitzugestalten, da sie nur eine Minderheit darstellten. Sie fanden beim Eintritt in die politische Sphäre eine vorgegebene Grundstruktur vor, die bis heute noch männlich geprägt ist. Frauen fällt es somit schwer sich dort zu integrieren und kritisieren oft die männliche „Profilierungssucht.“17

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der Unterrepräsentation von Frauen in politischen Spitzenämtern ein, veranschaulicht durch den Wahlkampf-Slogan von Angela Merkel im Jahr 2005.

2. Definition von Partizipation: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Partizipation als aktive Teilnahme an politischen Prozessen, unterteilt in die Dimensionen Polity, Policy und Politics.

3. Entwicklung der politischen Partizipation von Frauen in Deutschland: Hier wird der historische Kampf um das Frauenwahlrecht von den Anfängen der Frauenbewegung bis zur rechtlichen Gleichstellung im Grundgesetz nachgezeichnet.

4. Gründe für die Unterrepräsentation von Frauen in der Politik: Das Kapitel analysiert Hürden wie das geringere Interesse an institutionalisierter Politik, männlich geprägte Parteistrukturen und die schwierige Vereinbarkeit von politischer Karriere und Familie.

5. Demokratietheorie nach Barbara Holland- Cunz: Dieses Kapitel stellt das theoretische Konzept der sieben Thesen einer feministischen Demokratietheorie vor und prüft dessen Anwendbarkeit am Beispiel der politischen Karriere von Angela Merkel.

6. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass trotz Fortschritten noch keine echte Gleichberechtigung im politischen Bereich erreicht wurde und die Demokratie in dieser Hinsicht noch am Anfang steht.

Schlüsselwörter

Politische Partizipation, Frauenwahlrecht, Unterrepräsentation, Feministischer Diskurs, Barbara Holland-Cunz, Angela Merkel, Demokratie, Geschlechtergerechtigkeit, Parteipolitik, Politische Führung, Frauenbewegung, Strukturelle Barrieren, Politische Teilhabe, Repräsentation, Gleichberechtigung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der politischen Partizipation von Frauen in Deutschland und den Gründen, warum sie in Führungspositionen im Vergleich zu Männern unterrepräsentiert sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die historische Entwicklung der Frauenbewegung, die Analyse politischer Teilhabebarrieren und die Anwendung feministischer Demokratietheorien auf die moderne politische Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu verstehen, warum Frauen trotz formaler Gleichberechtigung Schwierigkeiten haben, sich politisch zu beteiligen, und wie ihre Situation theoretisch und praktisch bewertet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie eine vergleichende Untersuchung, bei der die Kriterien der feministischen Demokratietheorie auf das Handeln und die Karriere von Angela Merkel angewendet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Partizipation, die geschichtliche Entwicklung des Frauenwahlrechts, die Analyse von Hindernissen in der heutigen Politik sowie die theoretische Auseinandersetzung mit Holland-Cunz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Politische Partizipation, Frauenwahlrecht, Unterrepräsentation, Feministische Demokratietheorie, Geschlechtergerechtigkeit und politische Führung.

Warum wird Angela Merkel als Fallbeispiel gewählt?

Angela Merkel dient als prominentes Beispiel für eine Frau in der höchsten politischen Führungsebene, an deren Karriere die theoretischen Anforderungen der feministischen Demokratietheorie gemessen werden können.

Wie bewertet die Autorin den aktuellen Status der politischen Gleichberechtigung?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Deutschland trotz Platzierungen im oberen EU-Vergleich noch lange nicht von einem Idealzustand sprechen kann und die Demokratie im Hinblick auf Geschlechterparität noch am Anfang steht.

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Details

Titel
Warum haben Frauen in Deutschland Schwierigkeiten in der Politik zu partizipieren?
Untertitel
Gründe für deren Unterrepräsentation und Zielvorstellungen
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
1,8
Autor
Johanna Lauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
14
Katalognummer
V381143
ISBN (eBook)
9783668579736
ISBN (Buch)
9783668579743
Sprache
Deutsch
Schlagworte
warum frauen deutschland schwierigkeiten politik gründe unterrepräsentation zielvorstellungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johanna Lauer (Autor:in), 2015, Warum haben Frauen in Deutschland Schwierigkeiten in der Politik zu partizipieren?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381143
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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