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Förderung kommunikativer Kompetenz durch die Axiome der Palo-Alto Gruppe und der Transaktionsanalyse

Titel: Förderung kommunikativer Kompetenz durch die Axiome der Palo-Alto Gruppe und der Transaktionsanalyse

Hausarbeit , 2014 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Stefan Fischer (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Hausarbeit ist es, die Kommunikative Kompetenz und ihre unterschiedlichen Auswirkungen mit den Axiomen der Palo-Alto Gruppe und der Transaktionsanalyse zu begründen. Einführend dazu wird in Kapitel 1 der Kompetenzbegriff aufgeführt und die kommunikative Kompetenz als Aspekt der Sozialkompetenz näher erläutert. In Kapitel 2 werden die fünf Axiome der Palo-Alto Gruppe vorgestellt. Darauf aufbauend werden in Kapitel 3 die Grundlagen der Transaktionsanalyse vorgestellt und aufgezeigt, in welcher Weise diese mit den im Vorfeld genannten Axiomen in Verbindung stehen. Abschließend dazu werden Schnittpunkte der Alltagskommunikation mit der Transaktionsanalyse dargestellt.

"Wahr ist nicht, was A sagt, sondern was B versteht" - mit diesem Zitat deutet Paul Watzlawick an, dass bei der Kommunikation zwischen zwei Menschen die Aussage des Sprechers weniger bedeutend ist als die Art und Weise, wie das gesprochene beim Empfänger aufgenommen wird. Eine Mitteilung beinhaltet neben dem Inhalt auch weitere Informationen, die durch Körpersprache und Stimme ausgedrückt werden. Die Wirkung, die sich beim anderen einstellt, ist dabei entscheidend und ausschlaggebend für den Erfolg des Gesprächs und dem weiteren Verlauf einer Situation.

Um Kommunikation zu verbessern und flexibler und zielgerichteter Gespräche gestalten zu können, bedarf es neben der grundlegenden Fähigkeit des Sprechens also weiterer Kenntnisse und Fähigkeiten, die zur Bildung der kommunikativen Kompetenz beitragen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Kommunikative Kompetenz

2. Die fünf Axiome der Palo-Alto Gruppe

2.1. Die Unmöglichkeit nicht zu kommunizieren

2.2. Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt

2.3. Die Interpunktion von Ereignisfolgen

2.4. Digitale und analoge Kommunikation

2.5. Symmetrische und komplementäre Kommunikation

2.6. Einfluss der Axiome auf die kommunikative Kompetenz

3. Erkenntnisse der Transaktionsanalyse

3.1. Die Ich- Zustände der menschlichen Persönlichkeit

3.1.1. Das Kindheits- Ich

3.1.1.1. Das freie Kindheits- Ich

3.1.1.2. Das angepasste Kindheits- Ich

3.1.1.3. Das rebellische Kindheits- Ich

3.1.2. Das Eltern- Ich

3.1.2.1. Das kritische Eltern- Ich

3.1.2.2. Das nährende Eltern- Ich

3.1.3. Das Erwachsenen- Ich

3.2. Rückschlüsse der Transaktionsanalyse zu den Axiomen der Palo-Alto Gruppe

4. Rückschlüsse zur kommunikativen Kompetenz

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die kommunikative Kompetenz unter Einbeziehung der Kommunikationsaxiome nach der Palo-Alto-Gruppe sowie des Modells der Transaktionsanalyse, um ein besseres Verständnis für die Wirkungsweisen zwischenmenschlicher Interaktionen und deren bewusste Gestaltung zu fördern.

  • Grundlagen der kommunikativen Kompetenz
  • Die fünf pragmatischen Axiome der Kommunikation
  • Strukturen menschlicher Persönlichkeit durch die Transaktionsanalyse
  • Schnittpunkte zwischen Palo-Alto-Axiomen und Transaktionsanalyse
  • Erfolgreiche Gesprächsführung durch Bewusstmachung verdeckter Botschaften

Auszug aus dem Buch

2.1. Die Unmöglichkeit nicht zu kommunizieren

Die Menschliche Kommunikation besteht einerseits aus dem Inhalt der Worte die verbal geäußert werden können. Außerdem kommunizieren wir non-verbal durch den Einsatz der Stimme (z.B. dem Tonfall, der Sprechgeschwindigkeit, Pausen, Lachen), unserer Körperhaltung, Mimik, Gestik usw. – somit also Verhalten jeder Art. Selbst wenn wir die Augen schließen, uns von einem Menschen abwenden, unseren Gesprächspartner ignorieren, schweigen oder den Raum verlassen. Wir drücken mit diesem Verhalten etwas aus und beeinflussen andere dadurch automatisch.

Unserem Gesprächspartner ist es dabei unmöglich nicht auf diese Kommunikation zu reagieren, wodurch er selbst wieder kommuniziert. Kommunikation findet also nicht nur dann statt, wenn sie absichtlich oder bewusst stattfindet und ihr ein gegenseitiges Einverständnis zugrunde liegt. In zwischenmenschlichen Situationen findet Kommunikation immer statt. Daraus ergibt sich das erste metakommunikative Axiom: „Man kann nicht nicht kommunizieren“ (Watzlawick, Beavin, & Jackson, 1969, S. 50 ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Kommunikative Kompetenz: Dieses Kapitel definiert den Begriff der kommunikativen Kompetenz als handlungsbezogene Fähigkeit und ordnet sie als einen zentralen Aspekt der Sozialkompetenz ein.

2. Die fünf Axiome der Palo-Alto Gruppe: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Kommunikation nach Paul Watzlawick und der Palo-Alto-Gruppe erläutert, die das Fundament für die Analyse menschlicher Interaktionsprozesse bilden.

3. Erkenntnisse der Transaktionsanalyse: Dieses Kapitel stellt das psychologische Modell von Eric Berne vor, insbesondere die Einteilung der menschlichen Persönlichkeit in die verschiedenen Ich-Zustände (Kindheits-, Eltern- und Erwachsenen-Ich).

4. Rückschlüsse zur kommunikativen Kompetenz: Hier werden die zuvor erläuterten Modelle zusammengeführt, um aufzuzeigen, wie das Verständnis für offene und verdeckte Botschaften die kommunikative Performanz verbessert.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Sensibilisierung für unbewusste Kommunikation und der kompetente Umgang mit den vorgestellten Modellen hilft, Missverständnisse zu reduzieren und die Qualität zwischenmenschlicher Gespräche zu steigern.

Schlüsselwörter

Kommunikative Kompetenz, Palo-Alto-Gruppe, Transaktionsanalyse, Axiome, Kommunikation, Sozialkompetenz, Ich-Zustände, Performanz, Inhaltsaspekt, Beziehungsaspekt, Interpunktion, verdeckte Transaktion, Botschaften, Gesprächsführung, zwischenmenschliche Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Verbesserung der kommunikativen Kompetenz durch die theoretische Fundierung in der Kommunikationspsychologie, konkret durch die Palo-Alto-Axiome und die Transaktionsanalyse.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die unumgängliche Kommunikation, die Differenzierung zwischen Inhalts- und Beziehungsebene sowie die Dynamik von Persönlichkeitsanteilen in Gesprächssituationen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Wissen über Kommunikationsmuster dazu beitragen kann, Gespräche zielgerichteter zu gestalten und Konflikte durch eine gesteigerte Bewusstheit für verdeckte Botschaften zu vermeiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit ist als wissenschaftliche Hausarbeit konzipiert, die Literaturanalyse und Modellvergleiche (Palo-Alto Gruppe vs. Transaktionsanalyse) zur Begründung kommunikativer Kompetenz heranzieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der fünf Kommunikationsaxiome, die Erläuterung der Ich-Zustände der Transaktionsanalyse und die Verknüpfung beider Ansätze zur Analyse alltäglicher Kommunikationsabläufe.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich geprägt durch Begriffe wie "Kommunikative Kompetenz", "Axiome", "Ich-Zustände", "Beziehungsebene" und "Verdeckte Transaktion".

Wie erklärt das Modell der Transaktionsanalyse das Entstehen von Konflikten?

Konflikte entstehen oft, wenn unbewusste Persönlichkeitsanteile (z.B. kritisches Eltern-Ich) verdeckte Transaktionen auslösen, die vom Gegenüber falsch interpretiert oder nicht explizit beantwortet werden, was zu einem unbewussten Machtkampf führt.

Warum ist die Unterscheidung zwischen "Was" und "Wie" so entscheidend?

Das "Was" beschreibt den rein inhaltlichen Aspekt, während das "Wie" (die Prozesskompetenz) bestimmt, wie die Nachricht beim Empfänger ankommt und welche Beziehungsebene durch Tonfall oder Körpersprache definiert wird.

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Details

Titel
Förderung kommunikativer Kompetenz durch die Axiome der Palo-Alto Gruppe und der Transaktionsanalyse
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg  (Professur für Fort- und Weiterbildung)
Note
1,7
Autor
Stefan Fischer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
21
Katalognummer
V381165
ISBN (eBook)
9783668576179
ISBN (Buch)
9783668576186
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kompetenz Kommunikation Transaktionsanalyse TA Watzlawick Palo-Alto Berne Eric Berne Ich-Zustände
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Fischer (Autor:in), 2014, Förderung kommunikativer Kompetenz durch die Axiome der Palo-Alto Gruppe und der Transaktionsanalyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381165
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