Die Genealogie bis zum Doppelstrich. Zum Verlust von Nervenkapital in "Buddenbrooks" von Thomas Mann


Studienarbeit, 2016

25 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Genealogie bis zum Doppelstrich
2.1. Gründe für den Verfall
2.1.1. Ökonomische Fehlentscheidungen
2.1.2. Einflüsse von Außen
2.1.3. Der Wille und der Gedanke an den Tod

3. Der Verlust von Nervenkapital
3.1. Nervenkapital und Ökonomie
3.2. Nervenkapital und Kunstaffinität

4. Thomas und Christian - zwei ungleiche Brüder
4.1. Thomas Buddenbrook: „Glück und Erfolg sind in uns“
4.2. Christian Buddenbrook: „Ich kann es nun nicht mehr“

5. Schlussbetrachtung

6. Quellenangabe

1. Einleitung

Thomas Manns Buddenbrooks 1 - erschienen um die vorletzte Jahrhundertwende, im Jahr 1901 - war das erste umfangreiche Schriftwerk des Lübecker Weltliteraten, sein erster Roman. Für diesen sollte er 28 Jahre später, 1929, den Nobelpreis erhalten.2 Der Roman ist nicht ohne Weiteres einer eindeutigen Kategorie zuzuordnen, wird als Familien- und Gesellschafts-, Epochen- und selbst als Jahrhundertroman bezeichnet. Ebenso klaffen die Meinungen auseinander, wenn es darum geht, die Buddenbrooks einer literarischen Epoche zuzusprechen. Hermann Kurzke schreibt: „Generell stehen sich zwei Schulen gegenüber, eine ältere, eher „realistische“ und eine jüngere, eher „strukturalistische“ [...]“.3 Hans Wysling vermerkt zur Frage der literarischen Epochenzugehörigkeit: „Der Roman enthält so viel nachweisliche Realität, daß man ihn mit guten Gründen dem Naturalismus hat zurechnen wollen.“4 Wysling weist hier auf die bestehenden Ähnlichkeiten der Romanfiguren zu realexistierenden Persönlichkeiten hin. „Und es ist schlechterdings kein Zufall,“, schreibt Mann selbst, „ daß einem, der in der Vergangenheit nach starken und zweifellos echten Dichtern sucht, welche, statt frei zu ›erfinden‹, sich lieber auf irgend etwas Gegebenes, am liebsten auf die Wirklichkeit stützen [...]“5 Katrin Max betrachtet den Roman verstärkt auf einer biologisch- medizinischen Ebene, sie schreibt: „Offenkundig fand man in Buddenbrooks die für den Naturalismus typische Verfahrensweise wieder, den Menschen neben milieu u n d temps insbesondere als Produkt seiner Erbanlagen darzustellen.“6

Das Romangeschehen handelt, wie es schon im Untertitel heißt, vom konsequenten „Verfall einer Familie“, den titelgebenden Buddenbrooks. Zu diesem Verfall führen mancherlei Ursachen - es sind nicht nur die Zeiten, die sich ändern, auch Buddenbrooks selbst begünstigen ihren Untergang - und so wird der Leser Zeuge eines generationenübergreifenden Degenerationsprozesses. Vier Geschäftsführer, das heisst, die Familienoberhäupter vierer Generationen, werden im Rahmen des Romans unmittelbar vom Erzähler eingeführt und dargestellt; weitere finden Erwähnung. „Der Prozess [der Degeneration]“, so schreibt Katrin Max, „erstreckt sich über vier Generationen und ist durch eine Zunahme von „nervösen“

Symptomen in jeder Generation gekennzeichnet.“7 Im Rahmen dieser Arbeit sollen die vier im Roman behandelten Generationen - von Johann Buddenbrook (†1842), über Jean (†1855) und Thomas (†1875), bis hin zu Hanno Buddenbrook (†1877)8 - einer textbezogenen Betrachtung und Gegenüberstellung unterzogen, ihre Verhältnisse zu Familie und Geschäft behelligt und ihre charakteristischen Eigenheiten thematisiert werden.

Diese Arbeit widmet sich dabei gezielt dem allmählichen Verlust von sogenanntem Nervenkapital im Wechsel der Buddenbrookschen Generationen. Zahlreiche Textstellen des Romans weisen eindrücklich auf, dass der Verlust an Nervenkapital parallel zu einem reell messbaren Verlust an ökonomischen Kapital verläuft, ja mit diesem in Zusammenhang und Wechselwirkung steht. Gleichsam ist es zu beobachten, dass konträr zu der sinkenden Nervenstärke und den sich verringernden Geldmitteln die Kunstaffinität innerhalb der Familie stetig ansteigt, um schließlich bei Hanno, dem letzten männlichen Erben der Buddenbrooks auf ihren tragischen Höhepunkt zu gelangen.

Im fortlaufenden Rahmen der Arbeit werden wir unser Augenmerk dann verstärkt auf zwei besonders handlungstragende Charaktere des Romans richten - die scheinbar ungleichen Brüder Thomas und Christian Buddenbrook. Thomas, der das Familiengeschäft übernimmt und damit das Amt des Konsuls antritt, später dann als erster aus seiner Familie das des Senatoren inne haben wird, mehrfach am Tag Toilette betreibt und sich selbst stets unter strengster Kontrolle weiss, könnte seinem Bruder Christian, dem egozentrischen und immer kranken Selbstdarsteller gar nicht kontrastierter gegenüberstehen - scheinbar. Die Misere vom allmählichen Verfall der Familie ist, gebündelt im Spannungsverhältnis dieser beiden Protagonisten auf das deutlichste veranschaulicht. Hans Wysling schreibt: „ sie [die Protagonisten] sollten als Kontrast oder als Variation das Eigentliche deutlicher machen.“9 Das Eigentliche - das ist das tragische Scheitern einer einstmals erfolgreichen Kaufmannsfamilie. Der Kontrast zwischen den Figuren, den Wysling anspricht, das ist die offensichtliche Gegensätzlichkeit der Charaktere. Die Variation hingegen, sind die weitaus subtileren Ähnlichkeiten und die Charaktereigenschaften, welche die Brüder teilen und die es ebenso im Folgenden aufzuzeigen gilt. In trefflicher Weise kontrastiert Wysling: „Während Christian der Décadence erliegt, kämpft Thomas bis zum Letzten gegen sie an. Dieses Drama, dieser selbsterzieherische Akt, ist der Kern des Romans.“10

2. Die Genealogie bis zum Doppelstrich

Die Vertreter von vier Generationen - Johann Buddenbrock sen., Johann Buddenbrook jun. (genannt Jean), Thomas und letztlich Hanno - werden nach und nach vom Erzähler eingeführt und als handlungstragende Charaktere dargestellt. Weiter zurückliegende Generationen werden an zahlreichen Textstellen, durch den Erzähler wie auch durch seine Figuren, erwähnt, denn die Genealogie spielt eine große Rolle im Hause Buddenbrook. Im ersten Kapitel des zweiten Teils notiert Jean Buddenbrook etwas in ein „Heft mit gepreßtem Umschlage und Goldschnitt“ (S.55). Es ist der „14. April 1838“ (S. 56), bei dem Heft handelt es sich um eine Familienchronik und das Ereignis, das er darin vermerkt, ist die Geburt seiner zweiten Tochter Clara. Neben der Ahnenreihe, die im Heft bis zurück zum Ende des 16. Jahrhunderts vermerkt wurde (Vgl. 61), beinhaltet es Anekdoten, Gedanken, selbst Gebete und Ratschläge der Buddenbrooks, welche so für ihre Nachfolger durch die Zeiten konserviert sind. In diesem Heft hielt einst der Vater Johann Buddenbrooks, also der Großvater Jeans, „in hoher gotischer Schrift gemalt“ (S. 62), den Leitsatz: „Mein Sohn, sey mit Lust bey den Geschäften am Tage, aber mache nur solche, daß wir bey Nacht ruhig schlafen können.“ (S. 62) fest. Dieser firmenphilosophischen Maxime Folge zu leisten, bedeutet durch die Buddenbrookschen Generationen hindurch Sicherheit und Beständigkeit. Mit ihr zu brechen hingegen gefährdet das Seelenheil und damit, wie sich noch zeigen wird, die Existenz der Kaufmannsfamilie. In dasselbe Heft wird der kränkliche Hanno Buddenbrook einst einen Doppelstrich unter den eigenen Namen setzen, „so, wie er jede Seite seines Rechenheftes verzieren mußte“ (S. 575). Dies tut er, weil er den näherrückenden Verfall seiner Familie kommen sieht, weil er instinktiv zu spüren scheint, dass er der letzte männliche Vertreter seiner Familie sein wird und weil er glaubt, „es käme nichts mehr ...“ (S.576). Hermann Kurzke schreibt: „Der Grund des Verfalls [...] ist die von Generation zu Generation zunehmende Reflexivität. Je mehr Buddenbrooks von sich selber wissen, desto kränker sind sie.“11

Diese ausgeprägte Selbstreflexivität, die laut Kurzke das Scheitern bedingt, erlangen die Buddenbrooks in der dritten und vierten Generation, also in der von Thomas und Christian. Noch ausgeprägter wird die Selbstreflektiertheit bei Hanno vorhanden sein. Allerdings, so Katrin Max, wurzelt der Degenerationsprozess bereits im Fehlverhalten von Johann Buddenbrook senior. Denn indem dieser seinen Erstgeborenen Sohn verstößt und eine zweite, „finanziell motivierte Heirat“ eingeht, habe er sich, so Max, „über göttliche Gebote hinweggesetzt und diese symbolisch verlacht.“12 Nach Max sind die Folgen verheerend, sie schreibt: „Sein Tun ist zum Auslöser einer biologischen Degeneration geworden und hat damit weitreichende Konsequenzen für seine Nachkommen.“13 Auch in der ausgeprägten Religiosität Jeans, so Max, sehe die Forschung ein Indiz für den Anfang des Verfallsprozesses, da Jeans Frömmigkeit als Zeichen von Dekadenz gewertet würde.14 Denn christliche Werte und allzu moralische Grundsätze sind nur schwer zu vereinbaren mit dem Beruf der Buddenbrooks; erfolgsorientiertes Wirtschaften, Steigerung des Profits und das erpichte Drängen auf den eigenen Vorteil sind nötig, um in ihrer ökonomischen Welt bestehen zu können.

2.1. Gründe für den Verfall

Katrin Max schreibt: „In Übereinstimmung mit den biologischen Konzepten des 19. Jahrhunderts vollzieht sich bei den Buddenbrooks ein Degenerationsprozess, der sich über vier Generationen erstreckt, durch Vererbung übertragen wird und mit einer Steigerung der nervösen Symptome in jeder Generation einher geht.“15 Dieser Aspekt ist für eine detaillierte Untersuchung des Verfalls der Buddenbrooks von großer Bedeutung, jedoch bedingen so zahlreiche Ursachen den ökonomischen wie familiären Untergang. Einige sind offensichtlich, so beispielsweise wirtschaftliche Fehlentscheidungen oder schwächende Einflüsse von außen. Andere Gründe für den Verfall wiederum sind vom Erzähler weitaus hintergründiger angelegt und sollen im Folgenden daher herausgearbeitet werden.

2.1.1. Ökonomische Fehlentscheidungen

In chronologischer Reihenfolge nennt Hans Wysling die im Roman auftretenden Vertreter des Hauses Buddenbrooks und bewertet Sie nach ihrer kaufmännischen Eignung: „Der alte Buddenbrook ist auf selbstverständliche und naive Art ein Kaufmann. Sein Sohn, der Konsul, ist es willig; aber er beginnt aus religiösen Gründen über die Moral seines Berufs zu reflektieren. Thomas vollzieht eine erzwungene Anpassung (Christian ist dazu nicht mehr fähig); Hanno entzieht sich.“16 In denkbarster Kürze gibt Wysling somit einen Überblick über die zurückgehende Geschäftstüchtigkeit der Stammesträger. Dieser Rückgang an kaufmännischem Talent, Arbeitskraft und Eignung ist ganz offensichtlich einer der gewichtigsten Gründe für den Verfall der Familie, zumindest auf wirtschaftlicher Ebene.

Ein geeignetes Beispiel für profitorientiertes Fehlverhalten ist das erpichte Drängen Jean Buddenbrooks auf eine Heirat seiner Tochter mit dem Hamburger Geschäftsmann Bendix Grünlich. Tonys Vater Jean hält diesen zunächst für eine gute Partie und so drängt er seine Tochter zur Vermählung. Wie es sich herausstellt, ist der Heiratsbetrüger Grünlich vielmehr an der Mitgift in Höhe von 80 000 Courantmark interessiert, als an der Braut Antonie Buddenbrook (Vgl. S. 174, 175; S. 250 -252). „»Geh`nur! Meinst du, daß ich dir nachheule, du Gans? Ach nein, Sie irren sich, meine Teuerste! Ich habe dich nur deines Geldes wegen geheiratet, [...]“ (S. 252), fährt er Tony Buddenbrook an, als deren Scheidungsabsicht feststeht.

Ein weiteres bezeichnendes Exempel für eine Fehlentscheidung ökonomischer Natur ist Thomas Buddenbrooks Entschluss, die Pöppenrader Ernte auf dem Halm zu kaufen. Ungeachtet seiner anfänglichen Bedenken geht er das riskante Geschäft ein - das Resultat: frühzeitig wird die Ernte durch Hagel zerstört und der Ertrag bleibt aus (Vgl. S. 542, 543). Dieses wirtschaftliche Desaster ist das Resultat auf Thomas` Verstoß gegen den altbekannten Familienleitsatz: „Mein Sohn, sey mit Lust bey den Geschäften am Tage, aber mache nur solche, daß wir bey Nacht ruhig schlafen können.“ (S. 62)

Eine letzte hier dargelegte ökonomische Fehlentscheidung, zeigt sich in dem Hauskauf Thomas Buddenbrooks nach seiner Wahl zum Senator. Der Erzähler schreibt: „So war es nicht Übermut, daß Senator Buddenbrook im Sommer dieses Jahres 63 umherging und über dem Plane sann, sich ein großes, neues Haus zu bauen. Wer glücklich ist, bleibt am Platze. Seine Rastlosigkeit trieb ihn dazu, [...]“ (S. 461). Dieser an sich sinnlose Immobilienkauf ist nicht mehr als ein Akt des ausufernden Luxus` und eine Metapher für Thomas` auferlegte Fassade. Letztlich treibt ihn seine Eitelkeit zu dem Kauf - „der alte Konsul [jedenfalls] hätte solche Sprünge sicherlich nicht gemacht...“ (S. 467). Später im vierten Kapitel des achten Teils heisst es unmissverständlich: „Hundertmal hatte er den kostspieligen Bau seines neuen Hauses verwünscht, das ihm, so empfand er, nichts als Unheil gebracht hatte (S. 513). Thomas Buddenbrook weiss nur zu gut um die Bedeutung des türkischen Sprichworts, „Wenn das Haus fertig ist, so kommt der Tod“ (S. 473), denn auch in ihm wächst die Selbstreflektiertheit.

Missglückte Geschäfte dieser Art sind es, vor welchen die Maxime des Buddenbrookschen Ahnen warnt und die den Familienangehörigen dann in den Nächten den ruhigen, sorgenlosen Schlaf versagen. Und gerade Schlaf ist für die Leistungsfähigkeit ein unerlässlicher Faktor. Der deutsch-österreichische Psychiater Richard von Krafft-Ebing schreibt: „Verminderter Verbrauch von Material bei Ansammlung von Kapital ist die Bedeutung des Schlafs für den Organismus. Wehe Dem, der diesen Spar- und Schatzmeister aus seinem Gedankenreich verscheucht oder ihn verloren hat. Er steuert einem physischen und geistigen Bankerott zu, geradeso, wie der Verschwender, der fortwährend mehr ausgibt als er einnimmt.“17 Schlaflosigkeit ist ein Teufelskreis, in welchem sich auch Thomas Buddenbrook im späteren Verlauf des Romans drehen wird.

2.1.2. Einflüsse von außen

Weitere Umstände, die zum Verfall der Familie Buddenbrook führen, sind die schädlichen Einflüsse von außerhalb. Mit den aufstrebenden Hagenströms, führt der Erzähler eine Kaufmannsfamilie ein, die gerade im Begriff ist, ihre wirtschaftliche Blüte zu entfalten. Im politischen Wettstreit um den Platz des zukünftigen Senatoren kann sich Thomas Buddenbrook gegen Hermann Hagenström zwar durchsetzten (Vgl. S. 459), auf Dauer und aus ökonomischer Sicht, werden die Buddenbrooks den Hagenströms aber unterliegen. Der Erzähler beschreibt Hermann Hagenström wie folgt: „Dieser Mann stand frei von den hemmenden Fesseln der Tradition und der Pietät auf seinen eigenen Füßen, und alles Altmodische war ihm fremd.“ (S. 450). Wenig später kontrastiert er Thomas Buddenbrook: „Das Prestige Thomas Buddenbrooks war anderer Art. Er war nicht nur er selbst; man ehrte in ihm noch die unvergessenen Persönlichkeiten seines Vaters, Großvaters und Uhrgroßvaters.“ (S. 451). Da der Ruhm der verstorbenen Ahnen zwangsläufig im Sande verlaufen muss, bedeutet es für Thomas eine stetige Bürde, es seinen Vorfahren gleichzutun, deren Erbe gebührlich weiterzutragen. Die Hagenströms sind, obgleich von den Buddenbrooks stets verpönt und durch niederträchtige Bemerkungen herabgesetzt, eine durchaus ernstzunehmende Konkurrenz. Hermann Kurzke schreibt: „Zwar sind Hagenströms die wirtschaftlich aufsteigende Familie, aber der Roman gibt kein einziges Beispiel eines unlautren Geschäfts oder besonders gemeiner Ellenbogenpraktiken. Wenn Buddenbrooks das gelegentlich behaupten, so, weil sie es nötig haben, sich als etwas Besonderes zu beweisen, weil sie die Distanz zu Hagenströms brauchen. Sie fühlen sich als Aristokraten, die gegen die neubürgerliche Parvenus wirtschaftlich nicht mehr im Vorteil sind und daher einer anderen Begründung für ihre Distanz bedürfen.“18 Im zehnten Kapitel des vierten Teils erhält der Leser einen unmissverständlichen Einblick in das Empfinden Tony Buddenbrooks für die konkurrierende Kaufmannsfamilie - „Ihr Haß gegen diese »hergelaufene Familie« wurde durch die bloße Vorstellung genährt, daß die Hagenströms sich nun vielleicht berechtigt

[...]


1 Seitenangaben in Klammern kennzeichnen Zitate aus: Thomas Mann: Buddenbrooks. Verfall einer Familie. Roman. In der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe. Frankfurt a.M. 2002.

2 Walter Erhart: Die (Wieder-)Entdeckung des Hysterikers. Christian Buddenbrook. In: Buddenbrooks. Von und nach Thomas Mann. Hg. v. Ortrud Gutjahr. Würzburg 2007. S. 15.

3 Hermann Kurzke: Thomas Mann. Epoche - Werk - Wirkung. 3. Auflage. München 1997. S. 61.

4 Hans Wysling: Buddenbrooks. In. Thomas Mann Handbuch. Hrsg. v. Helmut Koopmann. 3. Aufl. Stuttgart 2001. S. 379.

5 Thomas Mann: Bilse und Ich. In: Der Kanon. Die Deutsche Literatur. Essays. Band 3. Heinrich Mann bis Joseph Roth. Frankfurt a.M. und Leipzig 2006. S. 233.

6 Katrin Max: Niedergangsdiagnostik. Zur Funktion von Krankheitsmotiven in „Buddenbrooks“. Frankfurt a.M. 2008. S.62.

7 Max: Niedergangsdiagnostik. S.11.

8 Kurzke: Thomas Mann. Epoche - Werk - Wirkung. S. 64.

9 Wysling: Buddenbrooks. In. Thomas Mann Handbuch. S. 367.

10 Ebd. S. 369.

11 Kurzke: Thomas Mann. Epoche - Werk - Wirkung. S. 70.

12 Max: Niedergangsdiagnostik. S. 68.

13 Max: Niedergangsdiagnostik. S. 68.

14 Ebd. S. 97.

15 Ebd. S. 66.

16 Wysling: Buddenbrooks. In. Thomas Mann Handbuch. S. 374.

17 Richard von Krafft-Ebing: Über gesunde und kranke Nerven. Tübingen 1885. S. 22.

18 Kurzke: Thomas Mann. Epoche - Werk - Wirkung. S. 65.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Die Genealogie bis zum Doppelstrich. Zum Verlust von Nervenkapital in "Buddenbrooks" von Thomas Mann
Hochschule
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)  (Institut für Literaturwissenschaft)
Veranstaltung
Oberseminar: Erben, Vererben, Enterben
Note
1,7
Autor
Jahr
2016
Seiten
25
Katalognummer
V381414
ISBN (eBook)
9783668580138
ISBN (Buch)
9783668580145
Dateigröße
528 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
genealogie, doppelstrich, verlust, nervenkapital, buddenbrooks, thomas, mann, neurasthenie
Arbeit zitieren
Frank König (Autor), 2016, Die Genealogie bis zum Doppelstrich. Zum Verlust von Nervenkapital in "Buddenbrooks" von Thomas Mann, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381414

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