Ist Bildung (tatsächlich) ein Indikator für die Wahlbeteiligung?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2016
25 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Etablierte Vorstellungen

3. Daten aus der Studie „Prekäre Wahlen - Milieus und soziale Selektivität der Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2013“

4. Aachen, Freiburg, Berlin, Hamburg und Leipzig

5. Bildung und Wahlbeteiligung - eine Scheinkausalität?

6. Die vier Muster nach Schäfer, Vehrkamp und Gagné

7. Mögliche andere Gründe für eine (Nicht-)Beteiligung an Wahlen

8. Fazit

9. Literatur

1. Einleitung

Die Wahlbeteiligung in der Bundesrepublik Deutschland nimmt seit Jahren bei praktisch allen Wahlen stetig ab. Bei der letzten Wahl des Europaparlaments gaben gerade einmal 43 Prozent der Deutschen ihre Stimme ab. Aber nicht nur bei der schon traditionell schlechten Beteiligung auf Europaebene ist ein spürbarer Rückgang der Wahlbeteiligung zu beobachten, sondern auch bei der sonst im Vergleich höchsten Wahlbeteiligung - der Bundestagswahl – sinkt seit den 1970er Jahren die Beteiligung immer weiter, auf zuletzt gerade einmal 75 Prozent, ab (vgl. MPIfG 2014). Eine Zahl, die zwar im Vergleich zu einer Europawahl immer noch erheblich erscheint, tatsächlich aber jedoch einen starken negativen Trend aufweist.

Die Gründe der Bevölkerung nicht an einer Wahl teilzunehmen scheinen vielgestaltig zu sein. In einer vielbeachteten Studie der Bertelsmann Stiftung zur Wahlbeteiligung bei der letzten Bundestagswahl 2013[1] kommen die Autoren Schäfer, Vehrkamp und Gagné (2013: 4) zu der Formel: „Je höher der formale Bildungsstand, umso höher ist die Wahlbeteiligung.“ Dieses Bildungsgrundlagen setzten sie weiter in kausalen Zusammenhang mit einer, je nach Bildungsgrad, verschiedenen sozialen Schichtung, dem Wohnort, und der Arbeitslosenquote, was eben auch aufzeigen soll, dass je niedriger das Niveau, desto niedriger die Wahlbeteiligung.

Diese Hausarbeit möchte der Frage nachgehen, ob dieser These tatsächlich widerspruchsfrei zugestimmt werden kann, oder ob sich in dieser Studie nicht auch Indizien finden lassen, welche einem direkten Zusammenhang auch entgegenstehen. So finden sich praktisch aus allen untersuchten Wahlbezirken Zahlen, die bisweilen durchaus eine genau gegenteilige Interpretation zulassen würden. Es zeigt sich beispielsweise bei der Bundestagswahl 2013 in Freiburg im Wahlbezirk „Altstadt-Mitte“ die schlechteste Wahlbeteiligung überhaupt und das obwohl in diesem Bezirk die Bildungsquote mit 41,3 Prozent Abiturienten unter den besten Fünf in Freiburg liegt (Schäfer/Vehrkamp/Gagné: 2013, S. 91). Auch der aus der Bildung resultierende soziale Status, hier die Klassifizierung in ökonomisch schwächere- und stärkere Milieus, die die Autoren weiter in ihrer Studie heranziehen, reicht bei dem eben genannte Beispiel nicht aus, um die Verweigerungshaltung der Wähler in Freiburg – so lag die Arbeitslosenquote im genannte Bezirk gerade mal bei drei Prozent - in diesem Zusammenhang zu erklären. (Schäfer/Vehrkamp/Gagné: 2013, S. 91)

Die Widersprüche, die sich in allen Städten finden, möchte diese Hausarbeit diskutieren und dabei der Arbeitshypothese folgen, dass geringer sozialer Status und Bildung möglicherweise ein Indikator sind, aber keineswegs alleinig als Erklärung für eine nachlassende Wahlbeteiligung herangezogen werden können.

Aus Platzgründen kann in dieser Arbeit leider nicht genauer auf die vielfältigen anderen Erklärungsansätze zur nachlassenden Wahlbeteiligung eingegangen werden. Sei es die These, dass der Wähler nach Wichtigkeit unterscheidet, oder dass er bewusst aus Protest nicht zur Wahlurne schreitet, oder insgesamt mit dem politischen System unzufrieden ist, so gaben 2005 mit 41 Prozent die Mehrheit der Ostdeutschen an: „es gibt eine andere Staatsform die besser ist“ (Hettlage / Lenz 2013: 48), um hier nur drei Punkte zu nennen.[2] Auch eine sicher sehr spannende Untersuchung der Wahlbeteiligung zwischen Ost- und Westdeutschland, sowie die Qualität der Wahlentscheidung, sicher auch ein nicht zu unterschätzender Punkt, (vgl. Weßels 2015) muss an dieser Stelle leider unberücksichtigt bleiben.

Die Forschungslage zu dieser Thematik kann nur als unüberblickbar dargestellt werden. Unzählbare Publikationen, mit jeweilig eigenen Thesen und speziellen Erklärungsansätzen lassen sich dazu finden. Dabei nimmt naturgemäß aufgrund der immer schwächeren Wahlbeteiligung das Forschungsinteresse ständig zu. Eine Antwort auf die Frage nach den Ursachen für eine Verweigerung von großen Teilen der Bevölkerung zu finden ist von fundamentaler Wichtigkeit um das politische System auch in Zukunft als demokratisch legitim wahrzunehmen.

2. Etablierte Vorstellungen

Bei aller Uneinigkeit über die Gründe (sinkender) Wahlbeteiligung in den Demokratien der Welt und auch in der Bundesrepublik Deutschland, werden dennoch immer wieder diverse Theorien und Argumente als mögliche Erklärung aufgeführt, die an dieser Stelle zur besseren Einordnung eine kurze kursorische Erwähnung finden sollen. So hat bereit Downs die Nichtwahl als eine Art des rationalen Handeln (Rational-choice-Ansatz) definiert, bei der ein Wähler seine Kosten des Wahlaktes, als höher ansetzt als seinen Nutzen daraus. So sollte der Wähler ja nicht nur Zeit für die eigentliche Wahl investieren, sondern bereits im Vorfeld die Ressource Zeit dazu verwenden, Informationen zu sammeln, die er für eine begründete Wahlentscheidung benötigt (vgl. Downs 1957). Sind dem Wähler diese Kosten also zu hoch, wird er sich dafür entscheiden, nicht an der Wahl teilzunehmen. Aus dieser Sichtweise ist selbst die eigentliche Wahl, die im Grundsatz gerade in Deutschland als beteiligungsfreundlich angesehen wird, und somit nicht mit sehr hohen Opportunitätskosten verbunden ist, durchaus mit größerem Aufwand verbunden, als auf den ersten Blick erkennbar.

Dieser Effekt verstärkt sich dann noch dahingehend, weil die Theorie von Lipset und Rokkan (1967), die für jede Gesellschaft vier Cleavages (Kapital vs. Arbeit, Stadt vs. Land, Staat vs. Kirche und Zentrum vs. Peripherie) identifiziert hatte, für das 21. Jahrhundert wohl nur noch sehr bedingt Gültigkeit besitzt. Das könnte zur Folge haben, dass nach Auflösung bzw. Vermischung dieser Konfliktlinien nun eine Zugehörigkeit der Bürger zu den jeweiligen Bereichen ebenfalls entfallen ist und somit auch die Repräsentanten aufgrund dieser Unsicherheiten keine feste Wählerklientel daraus rekrutieren können. So ist aus diesem Blickwinkel möglicherweise, zum Beispiel, der Identifikationsverlust der SPD als Arbeiterpartei zu erklären. Insgesamt muss der Wähler sich also nun aktiver und immer wieder proaktiv mit seiner Wahlentscheidung auseinandersetzen (vgl. Roßteutsche 2013).

In diesem Zusammenhang könnten dann die Diskussionen, um die steigende Politikverdrossenheit in der Bundesrepublik, in der „Entfremdungsthese“ münden. So könnte beispielsweise ein Stammwähler der SPD sich in dieser Partei nicht mehr repräsentiert fühlen. Somit könnte auch eine solche Entfremdung für den Rückgang der Wahlbeteiligung verantwortlich sein, weil Bürger zwar diese Partei nicht mehr wählen, allerdings auch keine Alternative dafür finden. Eastons Theorie der politischen Unterstützung trägt somit dazu bei, die politische Verdrossenheit aufzudecken. Dabei wird mangelnde Unterstützung mit Unzufriedenheit gleichgesetzt (vgl. Easton 1965).

Als ein Hauptgrund für die Teilnahme an Wahlen identifiziert die Forschung allerdings schon früh den Bildungshintergrund und den damit meist einhergehenden sozialen Status des Wählers. So hat bereits Radtke (1972) postuliert, dass geringer Verdienende seltener zur Wahl gehen, als Zugehörige einkommensstarker Bevölkerungsgruppen. Diese These ist in den letzten Dekaden als quasi Standardpostulat immer wieder übernommen worden und wurde scheinbar auch von zahlreiche Studien empirisch bestätigt. Es gäbe auch eine Korrelation zwischen dem bildungs- bzw. dem sozioökonomischen Status und der Wahrnehmung, wählen zu gehen sei eine Bürgerpflicht. So erklärten Falter und Schumann, dass je niedriger die soziale Stellung der Bürger sei, desto geringer wäre auch ihr Pflichtbewusstsein ihre Stimme abzugeben und weiterhin schätzten sie ihre politische Kompetenz geringer ein als die ihrer Mitmenschen (vgl. Falter/Schumann 1994). Dieser Zusammenhang wird auch in der aktuellen Debatte um die Wahlbeteiligung auf allen Ebenen in Deutschland immer wieder aufgeführt. So erläuterte Armin Schäfer nach seiner Analyse über die Wahlbeteiligung zur letzten Bundestagswahl 2013, dass die Wechselbeziehung zwischen der Entscheidung wählen zu gehen und Einkommen bzw. Bildung aktuell sogar noch stärker aufgetreten sei.

„Schon immer bestanden Unterschiede in der Wahlbeteiligung. Sozial Bessergestellte, die über mehr Ressourcen wie Bildung und Einkommen verfügen, nehmen in größerer Zahl an Wahlen teil als sozial Benachteiligte. Doch die Beteiligungsunterschiede zwischen diesen Gruppen sind nicht gleich geblieben, sondern haben deutlich zugenommen.“ (Schäfer: 2013: o. S.)

Als kurzes Zwischenfazit bleibt also festzuhalten: Es gab und gibt in der Forschung diverse Erklärungsansätze, die hier leider nur sehr auszugsweise und äußerst rudimentär vorgestellt werden konnten. Dabei steht der Ansatz, dass die Wahrscheinlichkeit, nicht wählen zu gehen, laut der aktuellen Forschung systematisch mit der Bildung, dem Einkommen und der Schichtzugehörigkeit zusammen hängt, im Vordergrund. Kurz: je höher die Bildung und das Einkommen, desto höher liegt die Wahrscheinlichkeit das dieser Bürger zu Wahl geht.

Abschließend sollen in diesem Kapitel noch kurz die vier Typen von Nichtwählern vorgestellt werden. Die erste Gruppe sind die so genannten „unechten Nichtwähler“. Bei ihnen handelt es sich um Wahlberechtigte, die beispielweise aus Gründen einer akuten Krankheit, oder weil sie ihre Wahlunterlagen nicht an die aktuelle Adresse geschickt bekommen haben, nicht an der Wahl teilnehmen können, obwohl sie an diesem Grundrecht eigentlich teilhaben wollten.

Bei der zweiten Gruppe handelt es sich um „grundsätzliche Nichtwähler“. Diese bildet sich zum einen aus Minderheiten, die eine politische Wahl aus religiösen Gründen ablehnen, und zum anderen aus sogenannten politikfernen, sozial schlecht integrierten Randgruppen.

Die nächste und größte Gruppe sind die konjunkturellen Nichtwähler, bei ihnen handelt es sich um Menschen die situativ entscheiden, ob sie an einer Wahl teilnehmen. So kann es sein, dass sie zwar regelmäßig an einer Bundestagswahl teilnehmen, aber bei einer Europawahl zuhause bleiben. Sie entscheiden also bewusst nach ihrem Ermessen, ob sie eine Wahl als für sie persönlich relevant und wichtig ansehen.

Die letzte Fraktion sind die bekennenden Nichtwähler bzw. Protestnichtwähler. Sie definiert die Forschung als Menschen, die zwar politisches Interesse haben, aber mit dem eigentlichen System unzufrieden sind und daher auf eine Wahl verzichten. (Schäfer: 2013: o. S.)

Bevor im nächsten Kapitel auf empirische Daten aus der Studie „Prekäre Wahlen - Milieus und soziale Selektivität der Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2013“ eingegangen werden soll, scheinen alleine aus den oben genannten Aufführungen Fragen gerechtfertigt. So gibt Schäfer (2013: o. S.) bei seiner Gruppierung der Nichtwähler an, dass die größte Gruppe die konjunkturellen Nichtwähler sein soll. Menschen die also schon eine erste Wahl getroffen haben. Nämlich, nicht wählen zu gehen. Weil, wie Schäfer an gleicher Stelle weiter aufführt, sie je nach Wahl entscheiden, ob diese für sie relevant sei oder nicht. Kann damit ausreichend erklärt werden, warum also die mit Abstand als am wichtigsten angesehene Bundestagswahl von circa zwölf Prozent Nichtwählern in den 1980er Jahren auf nun mehr 25 Prozent gestiegen ist – es also einen Anstieg um 13 Prozent gegeben hat. Und im Verhältnis dazu die Zahl der Nichtwähler bei der traditionell schwachen Beteiligung der Europawahl auch „nur“ um 19 Prozentpunkte gestiegen ist und somit nur sechs Prozentpunkte mehr als die Bundestagwahl? (MPIfG 2014: o. S.)

3. Daten aus der Studie „Prekäre Wahlen - Milieus und soziale Selektivität der Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2013“

Die schon oben kurz erwähnte Studie „Prekäre Wahlen - Milieus und soziale Selektivität der Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2013“ von Armin Schäfer, Robert Vehrkamp, Jérémie Felix Gagné möchte eine Antwort auf die Frage geben, „wo die Nichtwähler wohnen“ (Schäfer/Vehrkamp/Gagné: 2013: 28) und aus welchem sozialen Milieu sie entstammen. Dazu haben die Autoren ungefähr 1000 (groß-) städtische Wahlbezirke[3] zur Bundestagswahl 2013 untersucht. Bei dieser Studie wurde die Wahlbeteiligung in den einzelnen Wahlbezirken mit verschiedenen sozialen Indikatoren ins Verhältnis gesetzt. Dabei fand eine Bewertung der Bezirke nach ökonomisch stärkeren - bzw. schwächeren Milieus, nach Haushalten mit (Fach-) Abitur bzw. ohne Schulabschluss und nach der jeweiligen Arbeitslosenquote statt. Diese Werte haben die Autoren dann sowohl für alle Städte tabellarisch, als auch für die meisten Städte mit Hilfe einer Regressionsanalyse mit Fokus auf das Verhältnis von Arbeitslosenquote zur Wahlbeteiligung visualisiert. Für Gesamtdeutschland kommen Schäfer, Vehrkamp und Gagné in ihrer Studie zu dem Ergebnis, passend zu dem Zwischenfazit in Kapitel eins, dass ein Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit – was an dieser Stelle mit dem bereits erwähnten Bildungsmangel gleichgesetzt werden soll – und Wahlbeteiligung vorhanden ist. Auch hier scheint die Aussage eindeutig: je höher der Anteil an Beschäftigten, desto höher die Teilnahme an Wahlen.

Bei genauerer Betrachtung der Studie entstehen allerdings Fragen, die die Autoren nicht beantworten. Von einzelnen möglichen statistischen Ausreißern, die ausnahmslos in allen Städten festzustellen sind, fallen aber bereits bei einer ersten intensiveren Untersuchung einige Städte - allen voran Freiburg und Aachen, aber selbst Berlin und Hamburg - mit ganz unerwarteten Werten auf, die sich fundamental von dem Ergebnis für Gesamtdeutschland unterscheiden. Auch Städte, bei denen das Verhältnis zwischen Arbeitslosigkeit und Wahlbeteiligung erwartungsgemäß ausfällt, wie beispielsweise in Leipzig, lassen dennoch Fragen aufkommen, wenn man das Verhältnis zwischen Schulbildung und Wahlbeteiligung näher betrachtet. Diese sollen im Folgenden vorgestellt und genauer diskutiert werden.

[...]


[1] So befassten sich zahlreiche bekannte Tageszeitungen und Magazine, von der FAZ bis zum Focus mit dieser Studie

[2] Für weiter Interessierten sein an dieser Stelle Hettlage, Robert/Lenz, Karl (2013): Projekt Deutschland. Zwischenbilanz nach zwei Jahrzehnten, München: Wilhelm Fink Verlag, empfohlen.

[3] Insgesamt wurden 28 Großstädte in Deutschland untersucht die mindestens 200.000 Einwohner haben

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Ist Bildung (tatsächlich) ein Indikator für die Wahlbeteiligung?
Hochschule
Technische Universität Darmstadt  (Institut für Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Seminar: Allgemeine Fachdidaktik I
Note
1,7
Autor
Jahr
2016
Seiten
25
Katalognummer
V381433
ISBN (eBook)
9783668580725
ISBN (Buch)
9783668580732
Dateigröße
602 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Kommentar des Dozenten: Eine sehr solide Arbeit. Die Einleitung ist allerdings deutlich zu umfassend.
Schlagworte
Wahlbeteiligung, Bildung
Arbeit zitieren
Frank Krause (Autor), 2016, Ist Bildung (tatsächlich) ein Indikator für die Wahlbeteiligung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381433

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