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ADHS in der Schule. Therapeutische Maßnahmen und Strategien für Lehrkräfte

Titel: ADHS in der Schule. Therapeutische Maßnahmen und Strategien für Lehrkräfte

Masterarbeit , 2017 , 110 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jonas Düring (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Kinder und Jugendliche sind aktiver, impulsiver und weniger konzentriert als Erwachsene. Doch nicht immer sind diese Eigenschaften auch altersgemäß. Wenn Kinder ihre Hausaufgaben nicht schaffen und häufig mit Anderen streiten, kann es sich auch um Anzeichen von ADHS handeln.

Die sogenannte Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung ist derzeit die in Deutschland am weitesten verbreitete Störung bei Kindern und Jugendlichen. Etwa 4,8% leiden unter einer ADHS, weitere 4,9% gelten als Verdachtsfälle. Trotz intensiver Forschung sind Ursachen, Verbreitung und Therapie bisher noch nicht abschließend geklärt.

Jonas Düring hat deshalb einen praxisorientierten Ratgeber für Lehrerinnen und Lehrer geschrieben, in dem er alle wichtigen Hintergrundinformationen zum Thema ADHS zusammenfasst. Er vergleicht unterschiedliche Behandlungsformen, um daraus konkrete pädagogische und psychologische Möglichkeiten für die Schule abzuleiten. Sein Anliegen ist es dabei, sowohl passende Konzepte für die betroffenen Kinder zu entwickeln, als auch negative Auswirkungen auf nicht betroffene Kinder zu reduzieren.

Aus dem Inhalt:
-ADHS;
-Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung;
-Schule;
-Unterrichtsstörung;
-Behandlung

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Relevanz des Themas

1.2 Zielsetzung der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom

2.1 Forschungsgeschichte und Begriffsentwicklung

2.2 Symptomatik und Klassifikationssysteme

2.2.1 Aufmerksamkeitsstörung

2.2.2 Impulsivität

2.2.3 Hyperaktivität

2.2.4 DSM-V und ICD-10

2.3 Diagnostik

2.4 Komorbiditäten

2.5 Verlauf

2.5.1 Säuglings- und Kleinkindalter

2.5.2 Kindergarten- und Vorschulalter

2.5.3 Grundschulalter

2.5.4 Jugendalter

2.5.5 Erwachsenenalter

2.5.6 Risiko- und Schutzfaktoren

2.5.7 Stärken von ADHS-Betroffenen

2.6 Ätiologie

2.6.1 Genetische Faktoren

2.6.2 Neurobiologische Faktoren

2.6.3 Umwelteinflüsse

2.6.4 Neuropsychologische Faktoren

2.6.5 Psychosoziale Faktoren

2.6.6 Biopsychosoziales Modell

2.7 Prävalenz

3 Behandlungsmöglichkeiten einer ADHS

3.1 Psychoedukation

3.2 Pharmakotherapie

3.3 Psychotherapeutische Interventionen

3.3.1 Patientenzentrierte Verfahren

3.3.2 Eltern- und Familienzentrierte Verfahren

3.3.3 Kindergarten- und schulzentrierte Verfahren

3.4 Andere Behandlungsarten

3.5 Multimodale Therapie

4 ADHS und Schule

4.1 Auswirkungen von ADHS in der Schule

4.2 Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Schulbesuch

4.3 Die Rolle der Lehrkraft

4.3.1 Lehrer-Schüler-Beziehung

4.3.2 Regeln und Strukturen

4.3.3 Lob und Kritik

4.4 Unterrichtsgestaltung

4.4.1 Didaktische und methodische Aspekte

4.4.2 Techniken der Verhaltensmodifikation

4.4.2.1 Tokensysteme

4.4.2.2 Tagesbeurteilungen

4.4.2.3 Response-Cost-Systeme

4.4.2.4 Time-Out-Methode

4.4.2.5 Weitere Verhaltensmodifikationstechniken

4.5 Zusammenarbeit der Beteiligten

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, umfassende Hintergrundinformationen zum Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) für Lehrkräfte aufzubereiten, verschiedene Behandlungsmethoden einander gegenüberzustellen und konkrete pädagogische sowie psychologische Strategien für den Schulalltag zu entwickeln, um die Auswirkungen der Störung auf betroffene und nicht betroffene Kinder zu minimieren.

  • Historische und wissenschaftliche Einordnung des ADHS-Störungsbildes
  • Diagnostik, Klassifikationssysteme und komorbide Störungen bei ADHS
  • Multimodale Therapiemöglichkeiten und medikamentöse Behandlung
  • Pädagogische Interventionen und Unterrichtsgestaltung für Lehrkräfte
  • Kooperation zwischen Elternhaus, Lehrkräften und therapeutischen Stellen

Auszug aus dem Buch

2.1 Forschungsgeschichte und Begriffsentwicklung

ADHS wird von Kritikern immer wieder als Mode-Diagnose (vgl. Raschendorfer 2003, S. 3; Wenke 2006, S. 68) bezeichnet. Die Betrachtung einiger Meilensteine in der Forschungsgeschichte der Thematik beleuchtet diese Behauptung näher und führt darüber hinaus in das Themengebiet ein. Durch die Darstellung der Begriffsentwicklung wird zudem der schwierige Weg der Namensfindung bis zur heutigen Zeit aufgezeigt.

Müller, Candrian und Kropotov (2011, S. 32) sind davon überzeugt, „auch wenn die Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) vor allem in den letzten zwei, drei Jahrzehnten ins Bewusstsein breiter Bevölkerungskreise gedrungen ist, [...] dass es sich keinesfalls um ein neues Phänomen handelt“. Es lassen sich bereits bei den alten Griechen Hinweise auf Kinder finden, die ein sehr lebhaftes und überschwängliches Temperament aufwiesen und denen durch die zuständigen Ärzte Opium zur Beruhigung empfohlen wurde. Rückblickend betrachtet können auch bei einer ganzen Reihe an bekannten Persönlichkeiten, wie Künstlern oder Erfindern, deutliche Anzeichen einer ADHS gefunden werden. Beispielhaft seien Wolfgang Amadeus Mozart (1756 -1791), Ludwig van Beethoven (1770 - 1827), Leonardo Da Vinci (1452 - 1519) und Thomas Alva Edison (1847 - 1931) genannt (vgl. Hackethal 2012, o. S.).

Auch Napoleon I wurde 1808 von seinem Leibarzt Dr. Haslam als ein moralisch krankes Kind bezeichnet, das als „Sklave seiner Leidenschaft, Schrecken der Schule, Qual der Familie und Plage seiner Umgebung“ (ebd.) galt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der ADHS ein, unterstreicht die Relevanz des Themas im schulischen Kontext und legt die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit dar.

2 Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom: Dieses Kapitel behandelt die Forschungsgeschichte, die medizinische Symptomatik und Klassifikation, die Diagnostik, den Entwicklungsverlauf, die Ätiologie und die Prävalenz der Störung.

3 Behandlungsmöglichkeiten einer ADHS: Hier werden unterschiedliche Interventionsansätze, wie Psychoedukation, Pharmakotherapie und psychotherapeutische Verfahren, vorgestellt und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit kritisch diskutiert.

4 ADHS und Schule: Dieses Kapitel fokussiert auf die Auswirkungen von ADHS im Schulalltag und präsentiert konkrete pädagogische Handlungsoptionen für Lehrkräfte, inklusive Unterrichtsgestaltung und Verhaltensmodifikation.

5 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont den fortbestehenden Handlungsbedarf für eine verbesserte Integration und Förderung ADHS-betroffener Schüler.

Schlüsselwörter

ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom, Schule, Unterrichtsgestaltung, Lehrkraft, Pharmakotherapie, Verhaltenstherapie, Psychoedukation, Klassifikationssysteme, Komorbidität, Pädagogik, Verhaltensmodifikation, Inklusion, multimodale Therapie, Schulentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Kontext der Schule und bietet Lehrkräften fundierte Informationen über das Syndrom sowie praxisnahe Strategien zur Bewältigung.

Welche Themenfelder sind zentral?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Störung (Symptomatik, Ätiologie), verschiedene Behandlungsmethoden sowie spezifische pädagogische Handlungsanweisungen für Lehrkräfte im Schulalltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, Lehrkräften Hintergrundwissen zu vermitteln, Behandlungsansätze gegenüberzustellen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie negative Auswirkungen der ADHS in der Schule reduziert und betroffene Schüler effektiv gefördert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Studien, Klassifikationssysteme (ICD-10, DSM-V) und pädagogischer sowie therapeutischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Syndroms, die Erläuterung therapeutischer Möglichkeiten (wie Pharmakotherapie und Verhaltenstherapie) und einen umfangreichen Teil zur schulischen Praxis und Unterrichtsgestaltung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind ADHS, Schulpädagogik, Verhaltensmodifikation, multimodale Therapie, Lehrer-Schüler-Interaktion, Symptomkriterien und pädagogische Förderung.

Warum ist das "Biopsychosoziale Modell" für das Verständnis von ADHS relevant?

Das Modell veranschaulicht, dass ADHS durch ein komplexes Zusammenspiel genetischer, neurobiologischer und psychosozialer Faktoren entsteht, wodurch eine rein einseitige Betrachtung vermieden wird.

Welche Rolle spielen "Tokensysteme" im Schulunterricht für ADHS-Schüler?

Tokensysteme dienen als operante Methode der Verhaltensmodifikation, indem erwünschtes Verhalten durch Punkte (Tokens) positiv verstärkt wird, was betroffenen Schülern hilft, ihr Verhalten langfristig zu strukturieren.

Ende der Leseprobe aus 110 Seiten  - nach oben

Details

Titel
ADHS in der Schule. Therapeutische Maßnahmen und Strategien für Lehrkräfte
Hochschule
Universität Kassel
Note
1,0
Autor
Jonas Düring (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
110
Katalognummer
V381444
ISBN (eBook)
9783668613577
ISBN (Buch)
9783960951766
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ADHS hyperkinetisches Syndrom ADHS und Schule ADHS Behandlung Schule Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung Behandlung Unterrichtsstörung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jonas Düring (Autor:in), 2017, ADHS in der Schule. Therapeutische Maßnahmen und Strategien für Lehrkräfte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381444
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