International Relations Theories. Eckwerte und Hintergrundinformationen zu den bekanntesten Theorien der Internationalen Beziehungen


Vorlesungsmitschrift, 2010
131 Seiten
Anonym

Leseprobe

Inhaltsübersicht

1. Übersicht und Wichtigkeit von Theorien

2. Klassischer Realismus

3. Neorealismus

4. Liberalismus: Interdependenz und regime analysis

5. Englische Schule

6. Social constructivism

7. The question of power and the challenge of post-modernity

8. International political economy: state, market and globalization

9. Theories of regional integration

10. Decision-making domestic and foreign policy

1. Übersicht und Wichtigkeit von Theorien

Theories of international politics (Kenneth Waltz)

- Gesetze = Fakten/Resultate von Beobachtungen; permanent (WIR FRAGEN: ist es wahr?)
1. zeigt Relation (wenn a ® dann b) zwischen Variabeln auf (V. können versch. Werte annehmen) ® observations, to-discover-aspect® absolut (mit 100%igem Eintritt) oder probable (mit best. Wahrscheinlichkeit);
® Relation muss mehrere Male gefunden werden, und zwar so oft, dass in Zukunft, wenn a vorliegt, dass dann mit hoher Wahrscheinlichkeit b eintritt.
2. Variabeln, Terme
® Konzepte, die unterschiedliche Werte annehmen können; Variabeln sind beobachtbar, empirisch.
3. Hypothesen = nicht bestätigte Relationen, Gesetze; erklären noch nichts, können alleine also nicht zur Theorie führen ® also führt Anhäufung von Hypothesen auch nicht zur Theorie
- Theorien = set of laws ® einem bestimmten Phänomen/Verhalten zugeordnet; nicht permanent (WIR FRAGEN: Aussagekraft gross?)
1. Spekulative Prozesse, um Beobachtungen zu erklären
2. erfunden, NICHT = entdeckt; besteht aus Konzepten, Annahmen (erklären selbst aber noch nichts ® ich kann auch ohne Erklärung vorhersagen, aber noch nicht begründen wieso ® Bsp. Mit Mönch ® d.h. Korrelation noch nicht Kausalität); Annahmen weder falsch noch richtig ® Berechtigung finden sie in der Aussagekraft/Erfolg der Theorie; definieren sich über die Theorie, deren Bestandteil sie sind
3. enthalten theoretische Begriffe, die weder falsch noch richtig sind, sondern nur erklärungsbedürftig sind oder nicht! Vereinfachen Wirklichkeit, um bestimmte Ereignisse besser zu verstehen; wenn sie nicht vereinfachen würden, wären sie so komplex wie die Realität und würden eher beschreiben als erklären.
4. zeigen, wieso es solche Relationen, Verbindungen gibt ® construction, invention ® to-explain-aspect; Kreativität gefragt
5. NICHT = Ansammlung von Gesetzen; induktionistische Illusion: mit Datenerhöhung ® mehr Gesetzte finden, um bessere Vorhersagen zu machen ® dadurch aber mehr an Relatität, weil komplexer ® keine Vereinfachung (abzugrenzen vom Induktionsproblem: von X1, X2 etc. auf Xx schliessen ® nicht logisch; von einzelnen Ereignissen, dann immer so ® Sonnenuntergang muss aber nicht zwangsläufig immer stattfinden
6. erklären zu wollen geht dem Wunsch nach, kontrollieren/ vorhersagen zu wollen; aber allgemein ® es geht nicht darum einen spezifischen Krieg voraussagen zu können
7. Theorie NICHT = Realität, Wahrheit!!! Also kann eine Theorie durch Erfahrung getestet werden (variabel in Schwierigkeit u. Varietät; aber von Erfahrung nicht direkt zur Theorie; Theorie also indirekt mit Wirklichkeit verbunden; unmöglich zu sagen, eine Theorie sei wahr!!! ® ist Ebene der Gesetze
8. Theorien besagen, dass zwischen bestimmten Elementen gewisse Beziehungen wichtiger sind; dazu Abgrenzungen notwendig (Vorbedingung), wenn dadurch Aussage-/Erklärungskraft der Theorie steigt!
9. Achtung: oft gleiche Begriffe in unterschiedlichen Theorien
- Zwei Gefahren bezüglich Relationen (Grundbaustein der Theorie, Gesetze)

1. These, wonach zwischen a und b eine Vrb besteht, beruht nur auf Zahlen (Anzahl Beobachtungen)

2. Das Entdecken einer Relation erklärt noch gar nichts ® nur descriptive (Statistiken decken NUR Mechanismen auf) ® Beobachtung, Erfahrung führt alleine nie direkt zu Ursachen und Wissen: z.B. a ® b outcome: b Resultat von a, von a und anderen..oder b automatisch entstanden (Karl Deutsch: Stoss u. Bewegung)

- Induktionistische Illusion: Erklärung/Wahrheit gewonnen mit grosser Datenmenge ® aber: keine Gewissheit daraus ableitbar; bestätigt nur eigenes Erscheinen; grössere Menge führt nicht zu Wissen
- Aufaddieren von beobachtbaren Ereignissen (Relationen) zu Wissen ist falsch, weil wir nicht wissen, ob „Aufaddieren“ richtige Operation ist; Wissen, wie ich Wissen gewinne, wird obsolet, weil alle möglichen Wissensobjekte endlos
- Nichts ist je absolut UND empirisch erfassbar, weil Erfahrungen durch Erfahrungen widerlegt werden können (Kant) und Empirie in ihrem Umfang unendlich ist.
- Welche Gründe, Faktoren wichtig sind, um ein Phänomen zu verstehen, beeinflusst das „wonach ich suche“; und auch das, was ich finde, ist konstruiert mit den theoretischen Annahmen (Orientierungsfkt.)
- Richtige Vorhersagen bestätigen nicht die Richtigkeit der den Theorien zugrund liegenden Gesetze, Kausalmechanismen

International conflict: Three levels of analysis (David Singer)

- DQS: Überprüfung der Annahmen ® Welche LoA erklärt am Besten, was die Ursachen für Krieg sind?
- 1st Level of analysis: das Individuum

a. Annahme, dass International politics = Resultat von Individuen
b. Nachteil der Sichtweise: gibt keine praktischen Handlungsrichtlinien ® Mensch so, wie er ist; entweder aufgrund dessen Krieg oder kein Krieg
c. Waltz gegen Optimisten (Mensch änderbar, kann lernen...im Gegensatz zu Pessimisten ® Mensch nicht änderbar ...O. und P. Behavouralisten) ® weil oft reduzieren Optimisten Krieg auf EINE Person (-), aber Singer: im Falle von Wissenslücken ® empirische Grundlage (+), d.h. Aussenpolitik eher verständlich vor Hintergrund entsprechender Entscheidungsträger

- 2nd Level of analysis: der Staat

a. Die Natur der innerstaatlicher politischer Institutionen ® beeinflusst, ob Staat gut/böse ® liberale Sichtweise
b. Marxisten: Staaten sind Grund für Krieg ® Klassen wichtiger als Staat, nach Revolution: Staaten wegfegen
c. Revisionisten: Kapitalistische Staaten Grund für Krieg ® Staaten bleiben wichtig
d. Nachteil: führte zur Annahme, dass es mit bestimmter Art von Staaten keinen Krieg mehr gibt ® ABER: auch Demokratien führen Krieg

- 3rd Level of analysis: das Staatensystem

a. Realismus: Krieg unvermeidbar; weil Interessengegensätze + keine government over governments (® Anarchie NICHT = Chaos; the indivudual ambition to heighten one’s security is equal to the diminishing of the collective security ® Sicherheitsdilemma)

- Schluss: alle drei LoAs wichtig:

1. Erstes und zweites Level ® Kräfte/Einflüsse bestimmter policies
2. Ausmass der policies in Weltpolitics

- neues Problem: Wo eruieren wir Ursachen für den Krieg; Antwort: Gewalterwartung durch das Staatensystem auf statesmen;

- diese Antwort ist aber nicht endgültig, weil wir über die Modifikationen (Ursprung) des Staatensystems zu wenig wissen ® Wissenslücke (sagt Singer über Waltz)

- Vorwurf von Singer an Waltz: Wissenslücke nicht schliessbar, wenn bspw. „behavouralistische Sichtweise“ harsch abgelehnt wird

A house divided: Tragedy and evil in realist theory (Michael Spirtas) ® this essay recognise state motives and other non-structural variables as well as the importance of the security dilemma

- Absicht des Autors: Kritikpunkte an Realismus in IR (im Speziellen in Realismus) einbringen ® frühere realist ideas
- Handeln der Staaten in strukturellen Zwängen gelegen ® erklärt Konflikte, nicht aber Kooperation

- Tragedy (Struktur als Erklärung):

a. Machtverteilung zwischen den Staaten wichtiger als individuelle oder innerstaatliche Charakteristika (für Staatsverhalten) ® d.h. internationale Struktur (Anarchie) wichtiger ® FOLGE: Staaten können zwar gute Absichten haben, aber dies garantiert nicht, dass trotzdem nichts Schlechtes passiert ® tragedy!!!

b. 2 Faktoren wichtig: Gefahr (Staaten in Anarchie ® Zwang zur Selbsthilfe) u. unbeabsichtigte Konsequenzen (als Folge des Sicherheitsdilemmas ® arms race); beide Faktoren implizieren: Staaten erstreben Macht, weil sie Sicherheit erstreben ® reduziert aber Sicherheit aller

c. Classical tragedy:

1. Vertreter ® Thucydides u. Hobbes: distribution of power over the character of states in explaining conflict

2. Vertreter ® Hobbes: emphasis on anarchy ® state of nature = state of war; Freiheiten anderer einschränken, damit der Rest übrige Freiheit als als gewährleistet sehen kann; weil erstere könnten zweite Gruppe umbringen

- Bsp. stag hunt (Hasenjagd von Jean Jacques Rousseau)

d. Modern tragedy:

1. Vertreter ® Kenneth Waltz ® braucht nur eine unabhängige Variabel: Machtverteilung/Kapazitätenverteilung und nur bezogen auf „great powers“; Prinzip des internationalen Systems ist Anarchie

- for Waltz and other neorealists, a state position in the system ist he decisive causal factor;

- black box, d.h. Charakteristika der einzelnen Staaten ist unwichtig ® Neorealismus = strukturelle, nicht eine systemische Theorie, d.h. Machtverteilung determiniert Struktur und Struktur ist nur EIN Teil des Systems

- Kritik des Tragedy:

a. Anarchie nicht allwichtig ® internationale Freundschaft wird unterschätzt

b. Neorealisten können Anomalien schlecht erklären: Bsp.: Staaten ähnlicher Grösse und mit ähnlicher internationaler Position sollten sich ähnlich verhalten ® nicht der Fall bzgl. Fr./GB in NATO ® both states joined the NATO when it was founded in 1949, but in 1966 France dropped out of the organisation’s military command, while Britain remained at the center of the alliance

- Evil (andere LoA ® unit als Erklärung)

- individuelle und innerstaatliche Aspekte wichtig ® Gefühl der Unsicherheit aufgrund der Anarchie (Systemzwänge) führt nicht zu Krieg, sondern wegen der Aggressivität bestimmter Staaten

- Classical Evil

1. Thucydides ® human nature as jealous and greedy

2. Hobbes ® pessimistic view of human nature; drei Gründe für Krieg: a) Ruhm b) Angst vor inducement durch anderen Staat c) Wettbewerb; a) und b) auf internationaler Ebene, c) ® eher innerstaatlich

- when similarly positioned states act differently the differences often spring from the prevalence of different motives within each state, not from the distribution of power

- Modern Evil

1. Reinhold Niebuhr u. Hans Morgenthau ® human driven by the an insatiable lust for power or animus dominandi ® Wunsch, über andere zu herrschen, ist in jedem Menschen; beide Theoretiker operieren im 1st image of power (K. Waltz)

2. heute Realisten vermehrt der Ansicht: das Böse entscheidend, um international politics zu erklären

- 1st und 2nd image: evil ® (Waltz’ theory of international politics ®

unit level)

- 3rd image: tragedy ® (Waltz’ “ “ ® structural level)

- Kritik von Evil:

a. Problem 1: Verschiedene Arten Variabeln für verschiedene Events erklären ® wenig verallgemeinbare Hypothesen ® 1. Folge: Akkumulation von losen Ideenbündeln (nicht systematisch) ® 2. Folge: keine stringente Argumentationsmuster

- Beispiele von Tragedy

® voice opportunities = schwächere Staaten können über Umsetzung einer Aktion (Vertragswerk) mitentscheiden; J. Grieco’s Konzept (® Strukturtheoretiker, der den Neorealismus modifizierte)

1. Relativ schwächere Staaten versuchen die Kooperationsregeln zu ändern, um zu verhindern, dass die stärkeren die Gemeinschaft vollkommen dominieren ® bspw. über institutionelle arrangements (um voice opportunities zu ermöglichen)
2. Voice-opportunities-concept aus zwei Gründen wichtig: a) dadurch policy-field nicht nur militärisch, sondern auch wirtschaftlich ® Realismus kann so auch ökonom. Vorgänge erklären b) internationale Institutionen haben doch einen Einfluss und es gibt Kooperationen ® entgegen Mearsheimer

® Dynamic differentials: 1) David Copeland will im Gegensatz zu Waltz Kriege nur auf internationaler Ebene, rein strukturell erklären; ohne Berücksichtigung der individuellen und innerstaatlichen Charakteristika; Waltz kann Kriege nicht erklären, indem er sich nur auf 3rd image beschränkt. 2) behauptet bipolare Systeme seien instabiler als multipolare 3) untersucht nicht nur Pole hinsichtlich Grossmächte ® sondern auch Varianzen (aufgrund neuer internationaler Konfigurationen) in Machtverteilungen ZWISCHEN anderen Staaten ® dynamic differential theory focuses on structure, but by looking at the changing distribution of power among states it avoids one of the criticisms of structural theories – that they focus on continuitiy and ignore change!!!

- Einwand von dynamic differentials:

a. 1. Problem: Gemäss dieses Konzeptes ® die dem Untergang geweihte, dominante Partei fängt den Konflikt an (Krieg) ® waren aber Sowjets, die Kubakrise anfingen ® d.h. Copeland kann Krisenbeginn nicht erklären

- Krise ist umso wahrscheinlicher, wenn Untergang tief und unvermeidbar (bzgl. economic und political power) ® aber USA haben Krise angefangen, weil sie sich in militärischer Dimension bedroht sahen (Errichten von Raketenbasen auf Kuba), und nicht in wirtschaftlicher und politischer Macht ® d.h. war nicht dem Untergang geweiht!!

b. 2. Problem: Krise wurde nicht zum Krieg ® Copeland kann nicht erklären, wieso USA mit weicher Seeblockade und nicht mit harten Luftschlägen geantwortet hat (weil die USA hätten zurückschlagen können, obwohl sie nicht dem Untergang geweiht waren)

c. 3. Problem: Nuklearwaffen haben geholfen, potentielle Kriege zu verhindern ® bleibt bei Copeland unberücksichtigt, weil Waffen unit-Variable ist (Staat)

- Beispiele von Evil:

- Status-quo- und revisionistische Staaten: ® Randall Schweller: Status-quo-Staaten sind fähig, die jeweils guten Absichten anzuerkennen, d.h. Staatsverhalten nicht nur strukturell erklärbar, auch Motive + andere Interessen als blosse Sicherheitsanliegen ® gegen Sicherheitsdilemma

Unterschied zwischen Status-quo- und revisionistischen Staaten: Wenn revisionistische identifizierbar ® Status-quo-Staaten könnten dem Sicherheitsdilemma aus dem Weg gehen ® Folge: Für Kriege sind andere Gründe notwendig ®

- Einwand:

1. Sicherheitsdilemma stammt aus Struktur, nicht aus Rationalität der Länder ® the logic of securitiy dilemma arises from the anarchic structure of international relations, and can exist independently form failures of rationality ® Schwaller focuses on why states will not want to betray one another, but ignores their fear of being betrayed

2. Revisionistische Staaten nicht leicht identifizierbar ® Schweller überschätzt die Fähigkeit, revisionistische Staaten erkennen zu können ® es kann Falschinformationen geben ® verfälscht entsprechend die Wahrnehmung; Ungewissheit in world-politics ist endemisch!!

- vernachlässigt zu sehr strukturelle Gründe

- Schweller liegt falsch hinsichtlich Sicherheitsdilemma, richtig hinsichtlich Intention der Staaten: it is precisely because of structural forces that the inability of states to be sure about the intentions of others creates a security dilemma. The existence of anarchy does not doom states to be at each others throats, but it does heighten security concerns.

-
Potential Hybrids

1. Contingent realism (Charles Glaser) ® a: offense-defense balance und b: offense-defense distinguishability ® diese Faktoren helfen auszumachen, wann Staaten kooperieren oder konkurrieren; Zu a.: offensive/defensive Kapazitäten unterscheidbar: Sicherheitsdilemma tief ® Kooperationswahrscheinlichkeit hoch (arms limit control greift); nicht unterscheidbar ® umgekehrt

Zu b.: Offensive hat den Vorteil ® Waffenkontrolle nützlich ® Vertragseinhaltung spezifischer + schwieriger

2. Military emulation (Resende Santos): Internationale Struktur bedrängt/beeinflusst/übt Druck aus auf ® Staatsformation bzgl. militärischer Sicherheit ® als Antwort:

- intern balancen: verwischen erfolgreicher militärischer Übungen/Praktiken anderer Staaten oder neue Innovationen im militärischen Bereich
- extern balancen: Allianzen formen oder militärische Zusammenarbeit eingehen mit anderen Staaten
- Link zwischen Neorealismus und Staatsformation/-bildung/-formung
- bzgl. timing des military emulation ® Resende Santos (betont structure) ® zwei Faktoren wichtig:

a) offense-defense balance (Defensive dominant ® Sicherheitsdilemma tief ® Emulation tief; Offensive: umgekehrt)

b) availability of external balancing (Verbündete verfügbar ® Sicherheitsdilemma tief ® Emulation tief; keine Verbündete: umgekehrt)

3. Process Variables (Glenn Snyder): 1) Normen, Institutionen, militärische Technologie sind Teil der Struktur (Variabeln) ® modifizieren die Effekte der Struktur (sprich Anarchie u. Polarität) ® nuclear weapons modified anarchy during most of the post-Second World War era by creating superpower „custodianship“ over the international system and by ameliorating the securitiy dilemma

2) Konzepte der Prozesse: Snyder ® will changes erklären können ® Mitberücksichtigen vom Beziehungen als intervenierende Variable ® es wird verständlich, wie Struktur- und unit-level-Variabeln das Staatsverhalten beeinflussen; Komponenten solcher Relations/Beziehungen: Allianzen, gemeinsame u. divergierende Interessen, Fähigkeiten und Interdependenzen.

- Spirtas: Mix der LoAs soll erlaubt sein, weil nur so ist eine Fülle von Phänomenen erklärbar (cross-level); Glaser and Schweller seek to include state motives in realist theory , but Glaser would not stray far enough from the structural school while Schweller strays too far.

Copeland, Glaser, Grieco, Resende Santos, and Snyder show different ways to modify structural analysis to help it explain more, but none explicitly embraces unit-level variables

- Waltz: Seine Theorie stützt sich nur auf structural level ® obwohl er sagt, dass für Deutungen alle 3 LoAs wichtig seien ® aber Problem der cross-level-theories: Anhäufung von Variabeln ® notwendig abzuklären, wann welche Variabeln wichtiger sind:

1. The current trend toward the evil school among realist international relation scholars, has followed the lessening of systematic pressure which coincided with the end of the cold war
2. International pressure varies independently of either structural or uni-level-factors. In global depression a unipolar or mulipolar world would be subject to similar structural pressures as would a bipolar one
3. This does not mean that unit level-factors play no role during periods of high pressure or that structural factors will be irrelevant during periods of low pressure
4. Benjamin Miller: In Krisen eher Strukturen wichtig, in Nicht-Krisen: Motive

- Struktur: erklärt allg. Trends, langlebig, übergreifend, eher in Krisenzeiten

- Motive unit level: erklärt beso Vorkommnisse, eher in Nicht-Krisenzeiten

2. Klassischer Realismus

Leviathan: On the Matter, Forme and Power of a commonwealth ecclesiasticall and civil (Thomas Hobbes)

- Menschheit angetrieben von Streben nach Macht ® Der Mensch kann Sicherheit/Lebensstand nur gewährleisten, wenn er immer nach mehr Macht strebt
- Tatsache, dass es Angst vor unsichtbaren Dingen/Gefahren gibt ® ist Grundlage der Religion/Aberglaube ® war Grundlage/Basis von Gesetzen, um über andere zu herrschen/regieren ® nur in den menschlichen Kreaturen existiert dieser „seed of religion“ (weil der Mensch die Gründe von ALLEM kennen will)
- Grundsätzlich sind alle Menschen gleich ® gleicher physischer Bau von Natur aus; der Schwächste kann den Stärksten töten durch geheime Vorstellung oder Allianz mit anderen, die in einer ähnlich schwachen Position sind
- Gleichheit der Fähigkeiten ® wenn gleiche Wünsche gleiches Ziel ® beide werden Feinde ® müssen sich gegenseitig töten, einschränken ® das wissen beide ® beide sichern sich mit Macht/Gewalt solange bis sie keinen mehr finden, der mehr Macht hat ® ewige Suche nach Macht über das eigene Bestehen/Sicherheit hinaus ®
- state of nature ® Kireg jeder gegen jeden (state of war) ® bedeutet NICHT zwingend Krieg!!! Sondern die Gewissheit darüber, dass es einen geben KÖNNTE
- Jeder ist der Feind von jedem; Sicherheit nur mit der eigenen Stärke realisierbar ® Ungewissheit anhaltender Angst
- Gerechtigkeit/Ungerechtigkeit gehört zum Menschen, der sich in einer Gesellschaft bewegt (nicht Teil des Menschen) ® müsste also definiert werden ® demnach gibt es also gar keine Ungerechtigkeit, weil es kein Gesetz gibt

Politics among nations: the struggle for power and peace (Hans Morgenthau) Kissinger

A Realist theory of international politics

- Neuere Theorie im gleichen Gebiet bedeutet NICHT ® alte hat keine Bedeutung mehr

- Sechs Prinzipien des politischen Realismus:

1. Politischer Realismus glaubt, dass politics Gesetzen folgt, die ihre Ursprünge in der menschlichen Natur haben ® zuerst Verständnis dieser Gesetze nötig, um die Gesellschaft zu verbessern

2. Annahme: Staatschefs handeln im Namen von Interessen, ausgedrückt in Macht (in terms of interests defined as power); dabei

a. Motive/ideologische Präferenzen spielen keine Rolle

- „Motiv“ schlechter Ansatz, um foreign policy zu erklären ® auch gute Motive können zu schlechten outcome führen ® bspw. appeasement policy von chamberlain

b. Motive schlecht erfassbar/messbar (was sind die wirklichen Motive?)

c. Trennung zwischen erwünschten Zuständen von möglichen ® Trennung zwischen offical duty und personal wish (Philosophie, Entscheide, um Popularität zu heben)

d. Politischer Realismus = Konstrukt für eine rationalen Aussenpolitik ® rational foreign policy ® good foreign policy (normativ); Erfahrung kann das alleine nie zustande bringen. Dabei ® Interessen sind DAS Regierungsprinzip ® „political action“

3. Interests defined as power ® determinieren politische Handlungen ® Art u. Weise der Beeinflussung hängt ab von kulturellem/politischem Kontext, innerhalb derer foreign policy formuliert wird. WEIL: Umfang der Ziele, die ein Staat verfolgen kann, ist unendlich. Interessen ferner nicht fix ® aber: Abgrenzung: Link „Interessen-Nation“ ist Teil der Historie ® wichtig für Realismus: „Interessen-politische Aktion“!!! Hinsichtlich des Machtkonzepts analog ® pol./kulturelle Umwelt (z.B. in Demokratien Denken in Macht diszipliniert durch Moral und gebändigt durch institutionelles Gefüge); Bedingungen, unter denen foreign policy operiert ® änderbar (® balance of power)

4. Politischer Realismus ® politische Ethik beurteilt eine Handlung nach der politischen Konsequenz (im Gegensatz zur individuellen Ethik ® beurteilt nach Konformität mit moralischem Gesetz; Individuum kann es sich leisten, Schwerpunkt auf Gerechtigkeit zu setzen, auch wenn der Rest böse ist ® Staat kann das nicht ® Verantwortung über Menschen ® DQS: Überleben!!! ® Handeln muss sich nach universal moralischen Prinzipien wie die Freiheit richten

5. Politischer Realismus identifiziert nicht Moral eines einzelnen Staates und universal, d.h. global geltende Moral ® alle Staaten versuchen, ihre eigenen Handlungen, Präferenzen in universal moralische Zwecke einzukleiden; dass einzelne Staaten moralischen Prinzipien folgen ist das eine, mit Gewissheit zu wissen, was gut oder böse ist zwischen mehreren Staaten ® schwierig!! D.h. es gibt Diskrepanz zwischen Glauben, dass Gott über einen urteilt und dass Gott immer auf der eigenen Seite steht (je Staat) ® Konzept der Interessen, ausgedrückt in Macht ® damit wird moralischer Exzess umgangen

6. Realismus bewahrt die Autonomie der Politik/des Politischen; Denken in Interessen!!! Frage zentral: „Wie beeinflusst diese policy die Macht dieses Landes?“ Politischer Realismus ist sich der Bedeutung anderer, als den politischen Standards, bewusst und zieht sie je nach Fall auch hinzu ® „legal-moralitic-approach“

- z.B. legalistischer approach: Wie GB/Fr. auf einen sowjetischen Angriff auf Finnland reagiert werden soll ® legale Feststellung (gesetzliche ® klarer Verstoss gegen Statuten des Völkerbundes) u. politische (hängt ab von 1. Inwiefern Interessen von GB/Fr durch Aktion der UdSSR beeinträchtigt? 2. gegenwärtige Machtverteilung zw. GB und FR? 3. Einfluss von Gegenmassnahmen von GB und Fr auf jeweils andere Seite und zukünftige Machtverteilung) ® GB/Fr haben nur legale Seite berücksichtigt
- z.B. moralischer approach: Wie soll der Westen mit China umgehen? Sind moralische Prinzipien Chinas mit denjenigen des Westens vereinbar? Moralisch: Nein! (Gegenüberstellen policies und moralische Prinzipien); Politisch: Ja (Test ® involvierte Interessen und verfügbare Macht ® sie reicht nicht, um den anderen in die Knie zu zwingen) ® wenn Resultat gewesen wäre nein ® politische Frage also auf Grundlage der Moral beantworten ® wäre moralischer approach

- Grenzen des Verständnisses:

a. Problem in internationalen Beziehungen ® „Ambiguität“: Handlungen, die geschehen sind einzigartig, gleichzeitig aber ähnlich ® WEIL Teil von human nature; wo ist aber Grenze (beides ist irgendwie verbunden; alles, was ähnlich ist, ist nie ganz anders)?
b. Analog: Aktionen in bestimmten politischen Situationen ® Frage: Bestätigen Ähnlichkeiten der Situationen die Gültigkeit der policy? ® Einfluss von Gemeinsamkeiten/Unterschieden in verschiedenen politischen Situationen beurteilen können ® nötig, um international politics zu verstehen
c. Einfache Lösungen + Prophezeiungen unmöglich, WEIL international politics ist komplex ® Bsp.: Jeder vor 2. WK war sich sicher, das Hitler mit appeasement begegnet werden kann

- Problem des internationalen Friedens verstehen:

1. zwei Dinge heute für USA anders:

- obwohl die USA das mächtigste Land sind ® darf Wirkungen seiner policies nicht ignorieren (powerful but not omnipotent)

- nach KK: multipolare Welt ® bipolare Welt; Nuklearwaffen haben das Potential, die Welt zu vernichten; keine moralische Einheit auf der Welt; FOLGE: die mächtigsten Staaten müssen Verantwortung übernehmen; dafür Verständnis von i.p. nötig, weil betrifft DIREKT die USA ® Hauptaufgabe: Bewahrung des Friedens

2. In System, wo Staaten nach Macht streben ® Frieden bewahren über „Selbstregulierungsmechanismen“ ® „balance of power“ oder „international law“ ® beides kann den Frieden aber noch nicht garantieren, zusätzlich: Abwägung ®

- Was ist der Preis, internationalen Frieden zu bewahren?
- Was ist der Preis, die Staatengemeinschaft in einen Weltstaat zu verwandeln?
- Wie muss ein Programm sein, das Vergangenem + Zukünftigem Rechnung trägt?

Political Power

- Beziehung zur Nation als Ganze

I.p. = Kampf um Macht; Ziel ® immer Macht ® FOLGE:

1. Verwicklung eines Staates in i.p. ist eine Art von Handlung, um auf internationaler Bühne präsent zu sein (andere: kulturelle, humanitäre Handlungen)
2. Nicht alle Staaten sind gleich in i.p. involviert ® schwankt über Zeit (z.B. ehemaliges imperiales Spanien) oder ist konstant (z.B. CH) ® dynamische Qualität der i.p.
3. „Politische Macht“ betrifft Beziehung einer gegenseitigen Steuerung/Lenkung/Kontrolle zwischen verschiedenen „holder“ (der politischen Autorität) sowie „holder und Volk“ ® NICHT = military power (Abgrenzung) ® aber bewaffnete Stärke ist wichtiger materieller Faktor, um politische Macht herzustellen (wird aber politische Macht, wenn Krieg!!!); weitere Abgrenzung ® bloss „Macht“ = a man’s control over the minds and actions of other men
4. Analog: Politische Macht ist psychologischer Link zwischen Ausüber und Betroffenen (s. 3.). Einflussmöglichkeiten von political power ergeben sich infolge: 1. Erwartungen von Verbesserungen 2. Angst vor Nachteilen 3. Respekt/Liebe zu Menschen u. Institutionen
5. Politischer Sinn der militärischen Vorbereitung: Potentiellen Feind davon abhalten, militärische Konfrontation zu suchen
6. Berücksichtigung, ob economic policy auf policy eines Landes Einfluss hat oder nicht (z.B. Handel der UdSSR mit Ostsatelliten); when the objectives of these policies serve to increase the power of the nation pursuing them with regard to other nations, these policies and their objectives must be judged primarily from the point of view of their contribution to national power

-
The depreciation of political power

- Auf innerstaatlichem und internationalem Level gibt es kontinuierlich Machtkämpfe ® nur Bedingungen des Eintretens sind anders

- Streben nach Macht als DAS entscheidende Element in international politics ® ist notwendig für Machtpolitik; dieser Kampf um Macht kann nicht beseitigt werden ® gescheitert Marx (internationaler Sozialismus wird Kampf obsolet machen), Cobden (emancipate your colonies und es wird keinen struggle mehr geben) und Völkerbund bzw. UNO ® WEIL: Kampf um Macht kann NICHT historisch beschränkt sein, weil Natur innerstaatlicher Politik ist inhaltlich identisch mit derjenigen der i.p. ® nur die Umstände/Bedingungen, unter denen sie auftritt, ist verschieden ® Drang, dominieren zu wollen, ist in jedem Menschen

- Two Roots of the Depreciation of Political Power

1. Philosophie des 19. Jhd.: politics (violence) als Synonym von “aristocratic government” ® Kampf um Macht erschien somit als ein zeitlich begrenztes, historisches Phänomen
2. The American experience: USA als Zuschauer im 19. Jhd., wie in Europa Kriege toben ® FOLGE: Damals Glaube, Staaten hätten Wahl zwischen Machtpolitik ODER anderen foreign policies ® struggle for power vermeidbar, aber zeitlich begrenztes Phänomen

Struggle for power: policy of status quo

- Domestic und international politics ® zwei Seiten derselben Medaille (struggle for power)
- Innerstaatliche politische Ordnung ist aber stabiler und wird weniger zum Thema von gewaltsamem Wandel (bspw. Revolution) ® FOLGE: Hauptunterschied im Grad, nicht in der Art

- Das Ziel/Muster von politics:

1. Macht erhöhen (entsprechende ® policy of imperialism)
2. Macht behalten (status-quo-policy)
3. Macht demonstrieren (prestige-policy)

- Status-quo-policy zielt darauf ab, eine bestimmte Machtverteilung zu einem bestimmten Zeitpunkt zu bewahren ® Bsp. Heilige Allianz nach 1815, Völkerbund nach 1919, Neun-Mächte-Vertrag (USA-China-Japan-GB bzgl. Handelsrechten) ® Allianzen dienen häufig dazu, Status-quo zu bewahren, zu verhindern, dass ein Feind mich angreift

- Im Falle der Monroe-Doktrin; aus zwei Teilen:

1. USA mischen sich nicht in Sphäre Europas und ihre Kolonien ein

2. umgekehrt kein nicht-amerikanisches Land in Amerika

- Status-quo besagt nicht, dass entsprechende policies gegen Wandel gerichtet wären, sondern nur gegen einen, der zu Machtverlust führt; alle policies, die relative Machtkonstellation unangetastet lassen, sind mit status-quo-policy kompatibel ® the acquisition of the virgin islands may have strengthened the already dominant position of the USA, yet it did not creat it and, therefore, was compatible with status-quo-policy

The balance of power

- Balance of power as universal concept

a. Das Streben nach Macht von einzelnen Staaten bewirkt Balancing

b. „Balance of power“ ist ein wesentlicher Stabilisierungsfaktor in einer Gesellschaft souveräner Staaten

c. Entspricht Gleichgewicht = Stabilität innerhalb eines Systems, das aus mehreren, autonomen Kräften besteht ® wenn Interferenzen von aussen ® System passt sich an ® neues Gleichgewicht finden oder alles (neu) wiederherstellen ® analog anwendbar auf ganze Gesellschaft

d. Zwei Annahmen liegen dem Gleichgewichtsgedanken zugrunde: 1) Die auszugleichenden Elemente sind notwendig 2) ohne Status eines Gleichgewichts würde ein Element soviel Macht gewinnen, dass es die anderen zerstören könnte ® Zweck aller Gleichgewichte: Stabilität bewahren, ohne die Vielfalt der Elemente zu zerstören

-
Balance of power in domestic politics

1. Konzept des GLeichgewichts am ehesten in internationaler Sphäre verwirklicht ® in Parlament, Regierung und Gerichten ® checks and balances

2. Die amerikanische Regierung ist ein modernes Bsp. Für eine Regierung, die über ein Gleichgewicht stabilisiert wird ® Machtverschränkung; jeder Teil der Politik in den USA ® Macht an einem Ort ausbauen, um sich selbst zu bewahren und gleichzeitig an einem anderen Ort ® wird zurückgedrängt durch denselben Mechanismus ® dynamisches Gleichgewicht

3. Ziel der verfassungsrechtlichen arrangements: Teile der Gesellschaft vor den Ungerechtigkeiten anderer Teile bewahren ® WEIL: Regierung in Aktion = Macht ® also muss man Regierung in Bestanteile aufteilen, die sich gegenseitig kontrollieren ® ANALOGIE: American system of checks and balances/international system of the balance of power

- Streben nach Macht führt zu Konflikten ® 2 Arten/Muster

- The pattern of direct opposition (1. Muster)

1. Direkte Gegenwehr: Zwischen A, die Macht über eine andere Nation B ausüben/etablieren will + B lehnt das ab/wehrt sich ® MECHANISMUS DES BALANCE OF POWER. Bsp. Fr. gegen RU 1812 und D 40er gegen USA; A: imperialistisch B: imperialistisch oder status-quo;

- wenn es noch C gibt, um die A und B werben, redet man von Wettbwerb. Bsp. UdSSR/USA um Iran oder um D nach 2. WK

- zwischen A+B „Balance of power“ erfüllt ® in einer solchen Situation ® 2 Funktionen: 1) Schafft Stabilität zwischen Nationen, die aber stets erneuert werden muss, weil es Störer gibt und Relations Wandel unterliegen ® Beziehungen sind instabil, dynamisch (von Natur aus) 2) Freiheit der Nationen vor der Dominierung einer anderen ® Unabhängigkeit eines Landes kann nur sichergestellt werden, über eigene Macht

- The pattern of competition (2. Muster)

1. Mechanismus gleich wie im 1. Muster, aber hier hat Balancing weitere Funktion: Unabhängigkeit von C sicherstellen (1. Graph)
2. Wenn in dieser Konstellation ® Gleichgewicht/Balance in Beziehung von A und B nicht mehr gegeben ® C abhängig (2. Graph u. Bspe)
3. Wenn B als Vertreter von status-quo (und nicht eigene imperialism-policy betreibt) entscheidenden u. permanenten Vorteil gewinnt ® Freiheit von C sichergestellt (3. Graph u. Bspe)
4. Wenn A seine imperialistische policy aufgibt oder die policy auf D verlagert ® Freiheit von C permanent garantiert (4. Graph)

- Kleine Staaten sind unabhängig geblieben, aufgrund: 1) Machtgleichgewicht (Belgien, Balkan bis 2. WK) 2) Schutzmacht (mittelamerikanische Staaten) 3) Fehlende Attraktivität für imperialistische Ambitionen (CH, Spanien)

Different methods of the balance of power

- Trennung und Regel (1. Methode)

- Balancen, indem stärkeren Teil ® schwächen (Fr. mit D nach 1. WK; UdSSR mit Europa) oder schwächeren Part ® stärken (z.B. Auf-/Abrüstung ® entweder stärkt sich A gegen B oder A schart Verbündete um sich mit ähnlichen Interessen ® Allianzen

- Compensations (2. Methode)

1. Territoriumserwerb zwecks Aufrechterhaltung des Machtgleichgewichts ® ob Landteile gleich, bestimmt sich nach Fruchtbarkeit/Einwohnerzahl des betreffenden Stückes (Praxis 18. Jhd.)
2. Im 19. Jhd. ® quality and type of population
3. Spätes 19. Jhd. u. 20 Jhd. ® Kolonienteilung; Bsp. Äthiopien 1906 geteilt zwischen I/GB/Fr, um das Gleichgewicht herzustellen; GB + RU im Iran 1907 verschieden Einflussgebiete ® HIER: es geht um Reservierung/Sicherung von Nutzungsrechten und nicht um Aufteilung selbst

- Armaments (3. Methode)

1. Rüstungswettlauf ® typisches Merkmal eines unstabilen, dynamischen Marktgleichgewichts; Bsp. Marinerüstung D gegen GB vor dem 1. WK
2. Abrüstungsbemühungen haben ähnlichen Mechanismus wie die territoriale Kompensation ® Machtgleichgewicht; Abrüstung bedingt AUCH quantitative Evaluation, ist aber schwierig und deshalb Abrüstung nicht immer erfolgreich ® und somit Balancing

- Allianzen (4. Methode)

1. allgemeine Natur von Allianzen

- Ein Land wird keine Allianz wählen, wenn es glaubt: a) stark genug zu sein b) oder/und das Engagement/Beitrag zur Allianz die daraus gewonnen Vorteile zunichte macht (Kosten-Nutzen-Analyse) ® Bsp. USA und GB verhalten sich so, wie wenn in einer Allianz ® Interessengemeinschaft (USA + GB wollten gebalancte europäische Staaten) muss nicht zwangsweise in eine Allianz (legal gesatzt) münden

- FRAGE also: Wann eine Allianz?? ® 1. Allianz fasst Interessen präziser 2. A. richtet sich DIREKT gegen einen Staat/Gruppe von Staaten (I.gmeinschaft offener)
- Allianz dann notwendig, wenn Handlung u. policy explizit erfasst oder operativ werden sollen;
- Arten Allianzen: 1) Identical Alliance ® Vertragspartner verfolgen dieselben Ziele, z.B. Anglo-amerikanisches Interesse an gebalancten europäischen Staaten; 2) Complementary A. ® unterschiedliche Ziele z.B. USA-Pakistan; 3) Ideological A. ® z.B. arabische Liga gegen Israel (’45) oder Heilige Allianz 1815; 4) general + limited A. ® In Kriegszeiten: Allianzen allumfassender, in Friedenszeiten: viele Allianzen für einzelne policy-fields nötig; 5) permanent/temporary A. ® Allianzen bisher nur kurzlebig, haben nur solange Bestand wie ursprüngliche Interessenkonfiguration besteht; 6) operative A. ® wenn aus Allianz konkrete Massnahmen resultieren ® Allianz wurde implementiert, operativ
- Allg.: Bestimmung der policies und auch Verteilung der „Gewinne“ korreliert mit Verteilung der Macht innerhalb der Allianz ® nach Macchiavelli sollten schwache Staaten nur wenn wirklich nötig eine Allianz mit einer staken Nation eingehen; Ausnahme: Der schwache Staat hat etwas Beso, z.B. Island + USA ® Militärbasen geostrategische gut gelegen
- Eine typische Allianz ist eingebettet in ein dynamisches Feld verschiedener Interessen/Zwecke; versucht, einzelne policies in allg. Felder auszuweiten ® hängt davon ab, in welchem ursprünglichen field angeknüpft werden soll

2. Allianzen vs. Weltbeherrschung (world dominance)

a. Graphik S. 187

b. Ein Land will Weltdominanz ® Reaktion: Koalition von anderen Nationen, die ihre Unabhängigkeit verteidigen wollen ® Bsp. Napoleonisches Frankreich ab 1789 und Preussen, Österreich, Russland etc.; Bsp. Nazideutschland vs. Rest

3. Alliances vs counteralliances

a. Häufigstes Problem im Balance of power ist der Gegensatz zweier Allianzen, die je für die Unabhängigkeit ihrer Mitglieder kämpfen

b. Türöffner war 1823 Monroe-Doktrin ® war Geburtsstunde des weltweiten Balancing of power, WEIL: Unterteilte Welt in zwei Teile

c. 1. Bsp. wo Allianzen global gegeneinander kämpften: 1. WK ® Belgiens Unabhängigkeit war entscheidend für das europäische Gleichgewicht ® hätte eine Seite es erobert (D ® Belgien), wäre die entsprechende Seite zu mächtig geworden und die gesamteuropäische Sicherheit wäre nicht garantiert gewesen (analog: Balkan ® wenn Serbien von Österreich beherrscht wird ® aus Sicht RUs ist Gleichgewicht verloren)

d. Nach dem 1. WK: Fr. Allianz mit UdSSR, Jugo, Polen, Tschechoslowakei ® wollte allfällig erstarkendem D entgegenwirken ® in 30ern D antwortet mit Allianz I/Jp; Zeit zwischen den WKen war alliance-counteralliance-zeit

e. Völkerbund (collective security) hat Balancen (individual s.) zwischen den beiden WKen nicht verhindern können, sondern bestätigt indem es gegen jeden ist, der das Gleichgewicht durcheinander bringt

f. Kollektive Sicherheit (globale Allianz) fkt. automatisch, von alleine ® brechen der Allianz ist Angriff gegen jeden Einzelnen; Individuelle Sicherheit ® Handlungen hängen von Analysen der einzelnen Staaten ab ® Allianzen in Balancing-process

- The holder of the balance

- Der Balancer hat weder permanente Freunde noch Feinde, sondern ist nur am dauernden Erhalt des Machtgleichgewichts interessiert; Vorgehen: Unmöglich-machen, dass andere mit dem Balancer eine Allianz eingehen können. Den Preis für Unterstützung so hoch ansetzen, dass der andere verzichtet

- Balancer = arbiter ® hat im Balance of power-system die Schlüsselposition inne, weil seine Position das Resultat des Machtkampfes bestimmt.

- Charakteristika: 1) bewahrt eigene Unabhängigkeit u. die der anderen 2) dass er der mächtigste Part in i.p. ist, eröffnet ihm 3 Handlungsmöglichkeiten: A: Allianzbeitritt an Bedingung knüpfen (mit Pakistan: Taliban bekämpfen) B: Friedensbemühungen an Bedingungen knüpfen (Palästina-Israel) C: eigene nationale policy realisieren, indem andere gebalanct werden

- England has been to oppose the strongest, most aggressive, most dominating power on the continent, and particularly to prevent the low countries falling into the hands of such a power (1936)

The structure of the balance of power

- Dominant and dependent system

1. Balancing of power spielt sich nicht nur ab in EINEM System, sondern auch in Subsystemen. Bsp. 16./17. Jhd. Fr.-Habsburg + (als Subsystem) im 17. Jhd. ein Balancing nur in Nordeuropa (aufstrebendes SWE) ® FOLGE: autonomes (Sub)System = a europe within the great
2. Lokale Balance-Systeme umso autonomer je peripherer vom Zentrum des Machtkampfes entfernt ® weiteres Bsp. Teilungen Polens im 18. Jhd. ® Balance in Osteuropa, ohne, dass andere teilnahmen
3. Je verbundener ein lokaler Balance-Prozess mit Balance-Prozess dominanter Staaten (Zentrum) desto eher ist ersterer ein lokales Abbild des letzteren; auch möglich ® vollständig autonomes System integriert in einem dominanten ® Bsp. Preussen und Heiliges römisches Reich dt. Nation ® FOLGE: duale Fkt. ® balancen innerhalb des dt. Systems und somit verbunden gegen aussen ® wenn lokales Balancing bedroht, müssen die dominanten Nationen das Gleichgewicht erneuern

- Structural changes in the balance of power

- Vergleich der Zeit nach dem 1. WK und vor 2. WK ® Struktur des world-balancing hat sich verändert (Gewichte) ® aber Ort des Balancing derselbe (Europa) ® NEU: Nicht-europäische Mächte (USA/UdSSR) die eingeladen sind in Europa, europ. Staaten zu balancen. Nach dem 2. WK: Europa als Fkt.element des weltweiten Machtbalancens; Europa als Nebenschauplatz der dominanten Mächte; auch andere Nebenschauplätze ® Bsp. Angola

Evaluation of the balance of power

- Repetition: Konnektivität von Balancing mit Aufrechterhalten des Multistaaten-Systems (Stabilität + Vielfalt); Balancing nötig, um Unabhängigkeit (kleiner)/der einzelnen Staaten zu gewährleisten; verhindern, dass eine Nation so stark wird, dass sie andere gefährden könnte ® hat bspw. im Falle Polens nicht funktioniert; 3 Schwächen des Mechanismus „balance of power“: 1) Ungewissheit 2) Unverhältnismässigkeit 3) Unwirklichkeit

- Uncertainty of the balance of power

1. Problem: Mechanistische Philosophie ® d.h. Absichten der Nationen vorhersehbar ® erfordert quantitative Erfassung von Daten (Kriterien ® wann ist Machtgewinn zu verzeichnen?) ® mittel Bevölkerung, Bewaffnung, Territorium ® über Jhde wurde daraus entsprechendes Mittel abgeleitet: Kompensation, Rüstungswettbewerb. Problem ABER: Macht eines Staates bemisst sich tatsächlich nach seinem Territorium?? ® Bsp. Preussen unter Fritz dem Grossen mächtiger als Ende 19. Jhd. ® Lösung: Nicht alleiniger Faktor, bloss einer von vielen (Methodenpluralismus!!!) ® andere: Art der Regierung

2. Es ist unmöglich zu beurteilen, inwiefern einzelne Faktoren in Zukunft zum relativen Machtgewinn beitragen ® Ungewissheit der Machtkalkulation!!! Bsp. der Ungewissheit: Pearl Harbor 1941

- The unreality of the balance of power

a. als Folge der Unsicherheit muss ein Land Sicherheitspuffer in die Machtkalkulation einbauen ® um auch bei Fehleinschätzungen Machtgleichgewicht bewahren zu können. WEIL Fehler aber maximal sein können, muss das Sicherheitsbecken auch maximal sein, also das Streben nach viel Macht (Diplomatie, Krieg als Mittel)!!! ® permanente Überlegenheit suchen!!! ® das machen alle so, deshalb besteht bei allen Angst, dass sie an Macht verlieren und sich verschätzen

b. Drei Arten von Kriege sind unmittelbar mit der Logik des Balancing verbunden: 1) präventiver 2) anti-imperialistischer 3) imperialistischer Krieg

c. Streben nach Macht, wie es Nazideutschland betrieben hat (imperialistisch) im Vgl. zu Status-quo-Ländern (Fr./GB), zeigt: letztere verlieren langfristig ® Krieg ist die einzige policy, um den status-quo zu bewahren und das Gleichgewicht wieder herzustellen ® PROBLEM: yesterday’s defender of the status-quo is transformed by victory into the imperialist of today (z.B. UdSSR nach 2. WK) ® d.h. um Störungen des Gleichgewichts zu verhindern, muss ich auch stören

d. The balance of power as ideology: funktionert nur vor dem Hintergrund des Selbstschutzes, nicht aber vor der Rechtfertigung i.S. einer Ideologie !!! Bsp. Nach Krimkrieg gibt RU zu verstehen, dass es mit ihrer Stellung im Schwarzen Meer zum europäischen Gleichgewicht beiträgt ® FR./GB aber um den Balkan (Türkei) intakt zu halten ® RU balancen. Aus ihrer Sicht war Argu der RU nicht stichhaltig, WEIL: sonst verkommt der Begriff Balancing zum Synonym von Status-quo ® es geht dann nicht mehr um das Balancing, sondern um eine momentan günstige Machtverteilung (eine Realität) ® ist es aber nicht

- The inadequacy of the balance of power

1. Konsens als gemeinsamer moralischer Standard (19. Jhd.) ® kein Staat darf anderen angreifen, es sei denn, die anderen genehmigen es ® Grundlage: Heilige Allianz ® Handlungsrichtlinie: christliche Werte ® wenn kein Konsens: Internationale Sicherheit/nationale Sicherheit gefährdet

2. Nach dem 1. WK kam Idee des Nationalstaates hinzu ® kreieren Stabilität u. politische Ordnung

3. Neorealismus

Theory of international politics (Kenneth Waltz)

Reductionist (wechsel in i.p.) and Systemic (kontinuität) Theories

- Reduktionistische Theorie: internationale Vorgänge als Ergebnis von Elementen, die auf innerstaatlichem Level vorzufinden sind ® Grundmechanismus: interne Kräfte verursachen externe Wirkungen
- Kritik Waltz’ an Hobbson: interne Charakteristika müssen nicht zwangsweise entsprechende Wirkungen nach aussen erzeugen ® WEIL: just as peacemakers may fail to make peace, so troublemakers may fail to make trouble
- 18./19. Jhd. Glaube, interne Charakteristika könnten world-politics verändern, z.B. über Demokratie, Sozialismus
- Unterschiedlich: Für Traditionalisten (bspw. Morgenthau, Kissinger ® legitimierte Weltordnung von allen akzeptiert, nur NICHT von revolutionary states) bestehen zwischen domestic u. international level strukturelle Unterschiede, für Modernisten nicht!!!
- Gemeinsam zwischen Modernisten u. Traditionalisten[1]: Wer tut was, um Wirkungen zu erzielen? D.h. um Vorgänge in international politics zu erklären ® Handlungen von Nationen und zwischen Nationen überprüfen!
- Kissinger: im internationalen System gibt es Krieg, weil EINZELNE Staaten war-prone sind („revolutionäre Staaten“) ® ABER: Waltz entgegen Kissinger/Morgenthau: revolutionäre Staaten müssen nicht unbedingt Krieg führen, weil der internationale/externe Druck zu gross ® umgekehrt ausgedrückt: wenn alle Länder stabil/“nicht-revolutionär“, dann muss nicht zwangsweise auch das internationale System sicher sein
- Waltz: world-politics nur aus Sicht interner Charakteristika nicht verständlich ® WEIL Problem: es gibt auf internationalem Level outcomes, die trotz veränderter Akteure bestehen bleiben ® wieso?? (zentrale FF): d.h. MIT AKTEUREN KÖNNEN WECHSEL IN INTERNATIONAL POLITICS ERKLÄRT WERDEN, NICHT ABER KONTINUITÄTEN (letzteres kann nur das System!!!)
- the enduring anarchic character of i.p. accounts for the striking sameness in the quality of international life through the millennia
- Anders formuliert: Beständigkeit von historischen Ereignissen (Kriege), obwohl andere interne Charakteristika (Akteure) über die Zeit ® nur änderbar, wenn von Anarchie ® zu Hierarchie
- FOLGE: Strukturelle Wechsel können auch nicht mit unit-level-Wechsel erklärt werden; WEIL internationale Ereignisse/Resultate nicht mit zwischenstaatlichem Agieren erklärt werden können, muss ein systemischer Ansatz her
- Zfs: Grunde auf dem unit-level sind mit denen des Systems verbunden; also kann eine Erklärung, die sich nur auf ein Level alleine stützt zum falschen Resultat führen ® Wenn beides berücksichtigt wird, werden Wechsel und Beständigkeit erklärbar. D.h. Ereignisse auf internationaler Ebene nicht alleine erklärbar mit Akteuren, WEIL es auf beiden Levels Variablenvielfalt gibt; Zuordnung im Rahmen von Kausalzusammenhängen schier unmöglich

- Strukturen erklären das Grundmuster im Weltgeschehen ® erklären grosse/wichtige/anhaltende Ereignismuster ® KEINE Details!!!

- Systemische Theorie erklärt Veränderungen über das System hinweg, nicht innerhalb ® KONKRET: wie einzelne Länder auf internationalen Druck reagieren ® unmöglich zu verstehen, wenn man interne Dispos nicht kennt ® d.h. wenn Wechsel innerhalb des Systems entstehen, muss Erklärung auf unit-level gesucht werden

- Systemtheorie erklärt, wieso verschiedene Einheiten sich gleich verhalten (Theorien auf unit-level sagen, wieso sich verschiedene Einheiten verschieden verhalten, obwohl sie im selben System eingebettet sind). Systemische internationale Theorie deckt nur gewisse Bereiche von foreign affairs ab; sagt worauf letztere auf internationaler Bühne zu achten hat

- Achtung: Struktur ergibt sich nicht aus der Summe der wichtigsten Akteure!!!!

- 2 Bedeutungen von Struktur: 1: Strukturen, die angleichende Prozesse nach sich ziehen ® sind Strukturen von Systemen (Abgrenzung: Systemstrukturen), d.h. solche Strukturen bewirken Resultate, die in einem engen Rahmen bleiben (direkt) ® NACH WALTZ Synonym für agent, agency, compensating device (analog Leber, die Blutzuckerwerte konstant hält) 2: Strukturen limitieren Agenten dahingehend, dass die Resultate im Grunde gleicher Natur sind (constraining condition ® indirekt); obwohl die Ziele der einzelnen Agenten grundverschieden sein können ® structures select by rewarding some behaviours and punishing others, outcomes cannot be inferred from intentions and behaviours

- Anders ausgedrückt: agents/agencies handeln, Systeme nicht. Aber die Handlungen der agents werden durch die Systemstruktur limitiert, d.h. Systemstruktur beeinflusst das Verhandeln innerhalb des Systems ® Beeinflussung über 2 Arten: Wettbewerb und Sozialisation
- ® Bsp. 1: Bestimmte Verhaltensmuster eines Paares kann nicht aus Sicht eines Einzelnen (agent) erklärt werden, sondern aus der Tatsache, dass sie ein Paar (= System[struktur] ® beeinflusst/limitiert Verhalten) sind
- Bsp. 2: Gesellschaften (System[struktur]) erzeugen ihre eigenen Verhaltensnormen (bestimmtes, korrektes Verhalten als agent!!!) und fördern in diesem Rahmen die Konformität ® Sozialisation verringert die Varietät
- Bsp. 3: Wettbewerb zwingt/steuert die Akteure zur gesellschaftlich anerkanntesten und erfolgreichsten Praktik (eine bestimmte Praktik als agent) ® verringert auch die Varietät (Selektion) ® es entsteht eine Ordnung, die indirekt hergestellt wurde
- Systemstruktur kann auf dem internationalen Level outcome determinieren, obwohl auf unit-level andere Vorgänge (agents) geschehen[2] ® einerseits: unterschiedliche Gründe (Ebene agent) können denselben Effekt (Ebene System) verursachen; andererseits: dieselben Gründe können zu unterschiedlichen Konsequenzen führen!!!

- System besteht aus Systemstruktur und aus interagierenden Elementen ® braucht eine eigenständige Definition, die NICHT auf unit-level zurückgreift ® so sind die Variabeln (unit, international) sauber getrennt ® nachher keine Vermischung in der Erklärung ® Ergebnis: Skizze S. 81

- Begriff „Beziehung“ (relations) ist doppeldeutig, weil einerseits „wie sie interagieren“ und „wie sie gegeneinander positioniert“ sind; bei letzterem muss die Definition ansetzen ® a structure is defined by the arrangement of its parts. Only changes in arrangements are structural changes.

- To define a structure therefore requires ignoring how units relate with one another (how they interact) and concentrating on how they stand in relation to one another (arranged, positioned)

- 2 Folgen: 1) Strukturen sind langlebiger als Verhalten, Personen, Interaktionen 2) Strukturen anwendbar auf verschiedene Bereiche

- Anschlussfrage: Was ist das der Zuordnung zugrunde liegende Prinzip ?? ® a domestic political structure is thus defined first, according to the principle by which it is ordered (a), second, by specification of functions (b) of formally differentiated units; and third, by the distribution of capabilities (c) across those units ® d.h. pol. Strukturen bestimmen pol. Prozesse: Polity ® politics (ersichtlich anhand unterschiedlicher pol. Systeme).

- Politische Struktur erzeugt Ähnlichkeit (NICHT = Einheitlichkeit) in den Prozessen und Leistungen, solange ebendiese Struktur andauert ® Quintessenz: despite cultural and other differences, similar structures (polity) produce similar effects (behaviour)

- (a) Ordering principles DQS: Vgl. domestic-international structure

1. Struktur = Positionierung der Einzelteile;

- domestic: unterliegen Hierarchie, Über-/Unterordnung ® dadurch Differenzierung der Teile: exekutive, judikative, legislative.

- International: ist dezentral, Frage der Koordination ® keine Differenzierung ® alle Länder gleich, i.S. von: Länder erfüllen nicht je eine Funktion einer Weltregierung ® no government over governments (Anarchie). Wie kann das als Ordnung bezeichnet werden? ®

2. ® Internationale pol. Systeme sind unbeabsichtigt, entstehen primär durch die einzelnen Länder, die nicht die Intention haben, an der Bildung einer solchen Struktur teilzunehmen ® Struktur entsteht durch Coaction der units ® zugrunde liegendes Prinzip: Selbsthilfe ® Annahme dabei: Überleben!!! ® System bleibt so erhalten

- (b) Character of the units ® Funktion

1. international: international structures vary only through a change of organizing principle or, failing that, through variations in the capabilities of units (entfällt)!!!

2. domestic: states are not and never have been the only international actors ® aber: states are the units whose interaction form the structure of international political system!!! Die Unabhängigkeit eines Landes bedeutet nicht, dass es von Handlungen anderer Staaten nicht betroffen ist

- DQS: Wie kann man die Einheiten (Länder) gleich hinstellen,

wenn sie so unterschiedlich sind ® ANTWORT: Funktionen sind ähnlich, die Kapazitäten sind unterschiedlich, d.h. alle haben ähnliche Aufgaben!!! ® I.p. besteht darin, dass gleiche Einheiten sich gegenseitig hinsichtlich der Aktivitäten kopieren

® The units of an anarchic system are functionally undifferentiated

- (c) the distribution of capabilities

1. Die Verteilung von Kapazitäten/Fähigkeiten über units hinweg ® ist ein systembezogenes Konzept. Die Kapazität als solche ein innerstaatliches (domestic)! D.h. Macht ergibt sich über Vgl. verschiedener Kapazitäten
2. Unterschied zu anderen: Viele Theorien definieren ihr internes System als Ergebnis der Interaktion ® schauen aber nicht, ob System Rückwirkungen hat (wie Graph S. 99)
3. Struktur aber als Konzept, mit dem Aussagen über Effekte/Ergebnisse dieser Ordnung gemacht werden können und über das „wie die Struktur und units sich gegenseitig beeinflussen“

- Wechsel in der Machtverteilung sind Wechsel des Systems, egal, ob hierarchisch oder anarchisch

Anarchic orders and balances of power

- Violence at home and abroad

- Anarchie (no gov. over gov.) ® automatisch verbunden mit Gewalt ® state of nature = state of war = Gewaltausbruch jederzeit (NICHT = dauerhaft Krieg). Aber auch mit gov. over gov. gäbe es Gewalt ® BEWEIS: innerstaatliche Gewaltausbrüche. Gewalt also: kein guter Ansatzpunkt für Unterscheidung „domestic-international“ politics. ® the difference between national and international politics lies not in the use of force but in the different modes of organisation for doing something about it

- An effective government, however, has a monopoly on the legitimite use of force, and legitimate here means that public agents are organised to prevent and to counter the private use of force. Citizens need not prepare to defend themselves. Public agencies do that. A national system is not one of self-help. The international system is.

- Interdependence and integration

- anknüpfend an vorheriges Kap.: Fkt./Aufgabe gleich ® Kapazitäten verschieden. FOLGE: Arbeitsteilung zwischen Ländern (lose Interdependenz); innerhalb von Ländern hoher Grad (Integration) ® Wieso findet nicht eine Integration von Ländern statt?

ANTWORT 1: Kooperation wird limitiert durch die Angst und Unsicherheit über zukünftige Absichten, d.h. wie bei der Arbeitsteilung die eine Seite ihre Handelsgewinne einsetzt. Anders: Selbsthilfe-System ® Staaten besorgt ums eigene Überleben ® beeinflusst das Verhalten ® ich will möglichst grossen Anteil am Gewinn und versuche, dass die vom anderen gering bleiben. Diese Angst entsteht, sobald ich kooperiere

ANTWORT 2: Je mehr sich ein Land spezialisiert und dadurch mit anderen kooperieren muss desto abhängiger wird es ® in einem Selbsthilfesystem kann man letztlich nur auf sich SELBST zählen, d.h. international haben Aspekte der Sicherheitspolitik höhere Priorität als wirtschaftliche!!!

- national: spezialisiere dich; international: take care of yourself!

- Structures and Strategies

- Aus Antwort 1 und 2: Strukturen führen zu Handlungen, die nicht beabsichtigt sind (Kooperation limitieren) ® könnte dies aber nicht ins Handlungskalkül mitberücksichtigt werden? ® Staaten können das nicht, WEIL: es gibt einen starken Anreiz auf Seiten der Staaten, abzuweichen ® konkret: Kooperation nicht auszuweiten ® states have to do whatever they think necessary for their own perservation, since no one can be relied on to do it for them

- The virtues of anarchy

a. self-help is necessarily the principle of action in an anarchic order
b. Lösungsansatz einer Weltregierung, um Anarchie zu überwinden: problematisch, WEIL:

1. Je stärker die einzelnen units desto stärker müsste dann Zentralregierung sein und somit der Kampf zwischen Ländern, Teil davon zu sein. Also nur so stark wie nötig!

2. Gleichzeitig müsste sie aber stark genug sein, um ihre einzelnen units zu beschützen ® world civil war verhindern

c. Gegensatz zwischen:

1. National politics ® Autorität, Verwaltung, Gesetz ® hierarchisch, vertikal, zentralisiert, heterogen, direkt

2. International politics ® Macht, Kampf, Anpassung ® anarchisch,

horizontal, dezentralisiert, homogen, indirekt, gegenseitig anpassungsfähig

d. IN international politics force serves, not only as the ultima ratio, but indeed as the first and constant one ® FOLGE: Die immerwährende Gefahr der Gewaltanwendung limitiert aber die Handlungsoptionen (friedlichere) und setzt Anreize zur friedlichen Streitbeilegung

- Anarchy and hierarchy

1. Staatsinteresse und Notwendigkeit ® Schlüsselkonzepte der Realpolitik. Realpolitik gibt Methoden wider, mit denen Aussenpolitik betrieben werden kann; Strukturzwänge erklären weshalb diese Methoden gebraucht werden ® balance of power erklärt die Resultate solcher Methoden

2. Balance-of-power-Theorie erklärt Resultate von Staatshandlungen unter bestimmten Bedingungen ® diese Aktionen müssen nicht zwingend den Motiven der Staaten entsprechen

3. Annahme der Balance-of-power-Theorie: Staaten suchen im Minimum ihre Bewahrung und im Maximum die Weltdominanz ® äusseres Ungleichgewicht ausgleichen, fängt mit inneren Anstrengungen an (z.B. Wirtschaftskraft steigern)

4. Selbsthilfesystem: System, in dem Nationen untergehen, wenn sie sich selbst nicht zur Genüge helfen ® Ängste vor solchen Zuständen zwingt die Nationen zu einem Verhalten, das gen Machtgleichgewicht hinausläuft ® the theory requires no assumptions of rationality or of constancy of will on the part of all of the actors. The theory says simply that if some do relatively well, other emulate them or fall by the wayside

5. Balance-of-power kann nicht als Handlungsrichtlinie gebraucht werden zwecks Erklärung der Aufrechterhaltung oder Funktionsweise eines Systems

6. Balance-of-power-Theorie gilt unter zwei Bedingungen: 1) anarchische Ordnung 2) Einheiten, die ums Überleben kämpfen. Balance-of-power ® is a theory about the results produced by the uncoordinated actions of states. The theory makes assumptions about interests and motives of states, rather than explaining them. What it does explain are the constraints (Zwänge) that confine all states. The clear perception of constraints provides many clues to the expected reactions of states, but by itself the theory cannot explain those reactions.

7. Endziel des Systems ist nicht Macht, sondern Sicherheit ® Ziel ist NICHT = Machtmaximierung, sondern Erhalt der Position im System (Gegensatz zu Morgenthau, Kissinger, Mearsheimer!!!)

8. LoAs hier miteinander verknüpft, aber sie sagen uns über ein Resultat (outcome) verschiedene Dinge

9. Erwartungen ändern sich, wenn sich Strukturen im internationalen System ändern

4. Liberalismus: Interdependenz und regime analysis

To perpetual peace: A philosophical sketch (Immanuel Kant)

Präliminarartikel – negative Bedingungen des Friedens

- Schaffen Zustand des „Vorfriedens“, „Zustand der Kriegsabwesenheit“ ® empirisch abgeleitet

- Negative Bedingungen ® Zweck: Grundlage schaffen, um Frieden permanent errichten zu können. Negative Bedingungen ® Gesetze ® Verbotsgesetze im engeren Sinn und Erlaubnisgesetze ® allg.: beides Verbotsgesetze

- 1. Präliminarartikel (Verbotsgesetz):

„Es soll keinen Friedensschluss für einen solchen gelten, der mit dem geheimen Vorbehalt des Stoffes zu einem künftigen Kriege gemacht worden.“

a. bricht das Kontinuum zwischen Krieg und Frieden

b. Frieden soll nicht Grundlage enthalten, die später ERNEUT Anlass zu einem möglichen Krieg sein könnte (alle sollen mit der Vergangenheit abschliessen)

c. d.h. Trennung von blossem Waffenstillstand von einem wirklichen Frieden

- 2. Präliminarartikel (Erlaubnisgesetz):

„Es soll kein für sich bestehender Staat von einem andere Staate durch Eroberung, Tausch, Kauf oder Schenkung erworben werden können.“

a. nur entsprechende Gesellschaft kann letztlich über sich selbst bestimmen

b. privatrechtlicher Erwerb von ganzen Territorien wird so untersagt.

c. WEIL: Staat hat eigene Rechtspersönlichkeit aus Gesellschaftsvertrag, der Selbstbestimmung ermöglicht

d. Gegen Teilungen und Heiratspraxis

- 3. Präliminarartikel (Erlaubnisgesetz):

„Stehende Heere sollen mit der Zeit ganz aufhören.“

a. WEIL: signalisieren: 1) ständige Kriegsbereitschaft und damit Wettrüsten (Sicherheitsdilemma) 2) Menschen in der Armee bloss Werkzeuge ® für Sold töten ® Geldmacht führt zu Heeresmacht 3) In Armee steckt wirtschaftliches Potential ® könnte man anderweitig nutzen

- 4. Präliminarartikel (Erlaubnisgesetz):

„Es sollen keine Staatsschulden in Beziehung auf äussere Staatshandel (Kriegsführung) gemacht werden.“

a. ® mit Krediten kann man leicht Krieg finanzieren ® könnte wiederum zum Staatsbankrott führen

b. analog oben: Geldmacht führt zu Heeresmacht

- 5. Präliminarartikel (Verbotsgesetz):

„Kein Staat soll sich in die Verfassung und die Regierung eines anderen Staates gewalttätig einmischen.“

a. d.h. zwei Staaten müssen sich gegenseitig als gleichberechtigte Völkerrechtspersönlichkeit betrachten

b. FOLGE: Gleiches kann sich nicht über Gleiches erheben.

- 6. Präliminarartikel (Verbotsgesetz): ® i.V.m. 1.

a. Rechte und Pflichten, die im Krieg einzuhalten sind ® Mindestregeln: sind einzuhalten um einen späteren Frieden zu ermöglichen ® Stichwort Kriegsvölkerrecht

b. Zweck des Kriegsrechts ist der Frieden

Definitivartikel – definitive Bedingungen des Friedens

- Zweck: Frieden dauerhaft erzeugen können ® MITTEL: Recht; ohne, wäre auch möglich, aber nicht dauerhaft
- 1. Definitivartikel:

„Die bürgerliche Verfassung in jedem Staate soll republikanisch sein“

a. Gebote: Prinzipien der Freiheit, Abhängigkeit aller von einer einzigartigen Gesetzgebung, Gleichheit der Staatsbürger ® ® DQS bzgl. Freiheit: Entstehungsverfahren, das die Güte der Gesetze garantiert (also nicht inhaltlich) ® das heisst: keine Gesetze unter Zwang beschliessen

- DQS bzgl. Gesetzgebung: auch Staatsgewalt in Schranken des Rechts weisen

- DQS bzgl. Gleichheit der Staatsbürger: gleiche Möglichkeit der Wahrnehmung gleicher Rechte ® Übertragung der Legislativmacht an den allgemeinen Volkswillen

b. Zusätzlich: Gewaltentrennung ® Friedfertigkeit aus dem inneren des Staates 1) wenn Bürger über Führung eines Krieges abstimmen können, werden sie es sich überlegen ® für externe Kosten geradestehen (Schäden) ® Mitentscheid u. Mittragen 2) Gewaltenteilung als Blockade ® keiner kann zu viel Macht in sich vereinen

- 1) u. 2) Grundbausteine des „demokratischen Friedens“

c. Republik einzige Staatsform, die zum ewigen Frieden führen kann ® vermeidet Krieg nicht vollständig, macht ihn aber weniger wahrscheinlich

- 2. Definitivartikel:

„Das Völkerrecht soll auf einen Föderalismus freier Staaten gegründet sein.“

a. Nach Kant also keine Weltrepublik ® setzte einen globalen Gesellschaftsvertrag voraus, der dem jeweils nationalen entspräche (innen).

b. Bei Völkerbund, Republikenbund (Friedensbund ® Minimum) nur Aussenpolitik geregelt (aussen) ® Friedensbund: „Verein einiger Staaten, um den Frieden zu erhalten als permanenten Staatenkongress“ ® obwohl für Kant eine Weltrepublik für den ewigen Frieden notwendig ist, d.h. Bund mit Kompetenzen ® verzichtet nur darauf, weil eine Weltrepublik den Souveränitätsansprüchen der Staaten entgegenstünde. Aber erster Schritt zum „noch nicht ewigen“ Frieden ® Verrechtlichung der Beziehungen

c. ZIELE des Friedensbundes: Kriege für immer vermeiden ® Völkerbund als Staatlichkeit ohne Staatscharakter (Höffe).

-
3. Definitivartikel:

„Das Weltbürgerrecht soll auf Bedingungen der allgemeinen Hospitalität eingeschränkt sein.“

a. Verrechtlichung aller konfliktträchtigen Beziehungen in der Welt und der äusseren Freiheit ® auf diese Weise wird auch der Mensch Teil der internationalen Ordnung

b. Das Hospitalitätsrecht stellt für Kant ein Besuchsrecht dar, welches allen Menschen zugesteht, sich zur Gesellschaft anzubieten

c. Endlichkeit der Erde und ihr gemeinsamer Besitz bringt es mit sich, dass die Menschen zur physischen Gemeinschaft werden

d. Das Recht, sich an jedem Ort der Erde zu begeben, sofern man sich dort friedlich verhält!

Von der Garantie des ewigen Friedens

- Die Natur bewirkt, dass die Vernunft obsiegt, d.h. Recht entsteht und damit Ansätze zum Frieden (natürlicher Prozess)

- Realistischer Pazifismus: Nach Kant braucht der Friede KEINE moralischen Voraussetzungen, auch nicht kulturspezifische Vorgaben

- Einzige Voraussetzung: VERSTAND !!!

Power and Interdependence (Robert Keohane)

Interdependence in World politics Ziel des Beitrags: theoretischen Rahmenwerk entwickeln für die pol. Analyse der Interdependenz

- Ausgangslage: Die Welt ist wirtschaftlich verflochten

- Modernisten: Telekommunikation ® Welt rückt näher zusammen. Soziale u. Wirtschaftliche Transaktionen erschaffen eine Welt ohne Grenzen. Bedeutung von NS schwindet

- Traditionalisten: NS haben nach wie vor hohe Bedeutung. Betonen Kontinuität. Militärische Interdependenz

- DQS: 1. Welche Faktoren werden wichtig, angesichts zunehmender wirtschaftlicher Verflechtung?? 2. International regimes = Regeln, Prozesse, Institutionen, mit denen Regierungen zwischenstaatliche Aktionen kontrollieren/beeinflussen

[...]


[1] Beide sind Bahavouralisten

[2] Zwischen den Staaten, zwischenstaatlich: in der Systemstruktur. Global: Systemstruktur, über sie hinweg

Ende der Leseprobe aus 131 Seiten

Details

Titel
International Relations Theories. Eckwerte und Hintergrundinformationen zu den bekanntesten Theorien der Internationalen Beziehungen
Hochschule
Universität St. Gallen  (Institut für Politikwissenschaft (IPW-HSG))
Veranstaltung
International Relations Theorie
Jahr
2010
Seiten
131
Katalognummer
V382043
ISBN (eBook)
9783668581128
ISBN (Buch)
9783668581135
Dateigröße
883 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
IRT, International Relations, Klassischer Realismus, Neorealismus, Liberalismus, Englische Schule, Sozialer Konstruktivismus, Internationale Politische Ökonomie, Regionale Integration
Arbeit zitieren
Anonym, 2010, International Relations Theories. Eckwerte und Hintergrundinformationen zu den bekanntesten Theorien der Internationalen Beziehungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/382043

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