In diesem Muster-Portfolio wird der DaF-Unterricht unter dem Aspekt des interkulturellen Lernens am Beispiel der Lektion „Guten Tag. Mein Name ist…“ aus dem Lehrwerk „Schritte plus Neu“ 1, A1.1 sowie (zum Teil) der Lektion „Ankommen“, im gleichnamigen Lehrwerk, Band 2, Niveaustufe A2.1 behandelt.
Es handelt sich hierbei um einen allgemeinen Integrationskurs in Vollzeit (25 Unterrichtseinheiten pro Woche, täglich vormittags), der aus fünfzehn männlichen und fünf weiblichen Teilnehmenden überwiegend arabischer Herkunft besteht.
Inhaltsverzeichnis
II. Hauptteil
1. Allgemeine Angaben
2. Unterrichtsfeinplanung zu einer auszuwählenden Fertigkeit oder zu kombinierten Fertigkeiten und zu einem auszuwählenden Thema
3. Analyse von Lehrwerken
3.1 Arbeitsblatt / Analyse von Lehrwerken
3.2 Wo, in welcher Art und in welchem Umfang wird der von Ihnen gewählte Aspekt behandelt und umgesetzt?
4. Arbeitsblatt / Analyse von Lehrwerken
5. Analyse eines Lehrwerks
6. Welche Hinweise finden Sie zu dem von Ihnen gewählten Aspekt im Lehrwerk und im Lehrerhandbuch?
7. Arbeitsblatt / Analyse von Lehrwerken
8. Wo, in welcher Art und in welchem Umfang wird der von Ihnen gewählte Aspekt behandelt und umgesetzt?
9. Analyse eines Lehrwerks
III. Abschließender Teil
Selbsteinschätzung der Lernerfahrungen
1. Welche Lernziele und Lerninhalte der Zusatzqualifizierung waren für Sie besonders wichtig und aufschlussreich?
2. Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit der Umsetzung der Lernerträge aus der Zusatzqualifizierung im eigenen Unterricht gemacht? Welche Fragen haben sich ergeben?
3. Welche Kenntnisse/ Erkenntnisse haben Sie erworben oder erweitert? Welche Anregungen und Ideen haben Sie bekommen?
4. Woran wollen Sie weiterarbeiten? Benennen Sie Ziele und Maßnahmen, die Sie im Rahmen Ihrer weiteren beruflichen Tätigkeit für wichtig halten. Wie wollen Sie die Erkenntnisse aus dem Seminar künftig weiterentwickeln? Woran werden Sie in Zukunft als DaZ-Lehrkraft in der beruflichen Praxis besonders achten?
5. Wie schätzen Sie allgemein Ihren Lernfortschritt ein?
Zielsetzung & Themen
Das Ziel dieses Portfolios ist die methodische Analyse der Integrationskurs-Unterrichtsplanung unter besonderer Berücksichtigung des interkulturellen Lernens anhand des Lehrwerks "Schritte Plus Neu". Es wird untersucht, wie Lehrkräfte durch handlungsorientierte Ansätze und gezielte Aufgabenstellungen die sprachliche und soziale Integration von Teilnehmenden mit heterogenen Voraussetzungen fördern können.
- Integration durch handlungsorientierten Unterricht
- Interkulturelle Kompetenz als Lernziel
- Methodische Gestaltung von Lektionen in "Schritte Plus Neu"
- Binnendifferenzierung und Motivation im Integrationskurs
- Vermittlung von Werten, Normen und landeskundlichem Wissen
Auszug aus dem Buch
3. Analyse von Lehrwerken
In diesem Muster-Portfolio geht um den Aspekt des interkulturellen Lernens und beispielhaften Möglichkeiten, dieses zu fördern und zu fordern. Unter dem Begriff „interkulturelles Lernen“ wird eine Form des sozialen Lernens mit dem Ziel der interkulturellen Kompetenz verstanden. Als Teilziele des interkulturellen Lernens bzw. der kulturellen Kompetenz gelten:
− bewusster und kritischer Umgang mit Stereotypen,
− Aufbau und Akzeptanz für andere Kulturen,
− Überwindung von Voreingenommenheit gegenüber fremden Kulturen,
− Fremdverstehen.
Das Erreichen von Teilzielen der interkulturellen Kompetenz soll zur erfolgreichen Kommunikation und Zusammenarbeit mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen beitragen. Ebenso soll das interkulturelle Lernen die Fähigkeit der TN zur sozialen Interaktion mit Angehörigen anderer Kulturen verbessern.
Zuwanderung und Integration sind in Deutschland seit den 50er Jahren keine Fremdbegriffe mehr. Wir leben seit Jahrzehnten in einer Gesellschaft, in der verschiedene Kulturen, Muster und Werte aufeinandertreffen. „Multikulturelle Gesellschaft“ ist kein Phänomen der letzten zwei Jahre – Migration und Zuwanderung sind natürliche geschichtliche Ereignisse, die der Menschheit bereits vor Hunderten von Jahren bekannt waren.
Zusammenfassung der Kapitel
II. Hauptteil: Dieser Abschnitt umfasst die konkrete Unterrichtsfeinplanung, eine detaillierte Analyse der didaktischen Struktur des Lehrwerks "Schritte Plus Neu" sowie eine methodische Auseinandersetzung mit der Unterrichtspraxis.
III. Abschließender Teil: Hier reflektiert die Autorin ihre persönlichen Lernerfahrungen aus der Zusatzqualifizierung, bewertet den Transfer in den eigenen Unterricht und skizziert Ziele für ihre weitere berufliche Entwicklung als DaZ-Lehrkraft.
Schlüsselwörter
Integrationskurs, DaZ, interkulturelles Lernen, Schritte Plus Neu, Handlungsorientierung, Binnendifferenzierung, Sprachvermittlung, Wertevermittlung, Lehrwerkanalyse, Unterrichtsplanung, Deutsch als Zweitsprache, Migrationshintergrund, soziale Integration, Lernerfahrungen, Didaktik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Es handelt sich um ein Muster-Portfolio, das eine Unterrichtsplanung sowie eine begleitende Analyse des Lehrwerks "Schritte Plus Neu" im Kontext der Zusatzqualifizierung für DaZ-Lehrkräfte präsentiert.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Arbeit fokussiert auf interkulturelles Lernen, handlungsorientierte Unterrichtsgestaltung, Binnendifferenzierung und die Vermittlung gesellschaftlicher Werte und Normen im Integrationskurs.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie durch gezielte methodische Ansätze die sprachliche und soziale Integration von Kursteilnehmern mit unterschiedlichen Voraussetzungen in Deutschland erfolgreich unterstützt werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die qualitative Lehrwerkanalyse und die methodische Reflexion der eigenen Unterrichtspraxis im Rahmen der Zusatzqualifizierung des BAMF.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil enthält konkrete Unterrichtsfeinplanungen für ausgewählte Lektionen und eine kritische Auseinandersetzung mit den methodischen Ansätzen des Lehrwerks "Schritte Plus Neu".
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind insbesondere Interkulturelles Lernen, Handlungsorientierung, Binnendifferenzierung sowie die didaktische Aufbereitung von Lehrwerken für den DaZ-Bereich.
Welche Bedeutung haben die "Foto-Hörgeschichten" im Lehrwerk laut Analyse?
Diese dienen laut der Autorin als zentraler Einstieg in die Lektionen, um authentische Alltagssituationen abzubilden, das Vorwissen der Teilnehmer zu aktivieren und landeskundliches Wissen implizit zu vermitteln.
Warum betont die Autorin die Bedeutung von Spielen im Integrationskurs?
Spiele dienen dazu, eine anstrengende Grammatik-Phase aufzulockern, die Motivation durch den Wettbewerbscharakter zu erhöhen und eine positive, offene Lernatmosphäre in Gruppen mit heterogenem Hintergrund zu schaffen.
Welche Rolle spielt die Binnendifferenzierung in der Planung der Autorin?
Die Binnendifferenzierung ist essenziell, um den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Teilnehmer gerecht zu werden, indem Aufgaben in verschiedenen Schwierigkeitsgraden oder projektorientierte Ansätze angeboten werden.
Wie bewertet die Autorin ihren eigenen Lernfortschritt?
Sie schätzt die gewonnene Struktur und methodische Vielfalt für ihren Unterricht sehr und betont, wie die Zusatzqualifizierung ihr geholfen hat, Lernziele präziser zu formulieren und bewusster umzusetzen.
- Quote paper
- Elena Kaznina-Soukup (Author), 2017, Analyse des Lehrwerks "Schritte Plus Neu" unter dem Aspekt des interkulturellen Lernens in einem Integrationskurs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/382474