Ratgeber. Energiesparen leichtgemacht. Energiesparen im Alltag sowie bei Renovierungen


Essay, 2017
7 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Energiesparen im Alltag
1.) Das Licht welches uns die Nacht zum Tag macht
2.) Der Fernseher der uns täglich auf dem Laufenden hält
3.) Computer betreiben, aber wie?
4.) Wäsche waschen leichtgemacht
5.) Wäsche trocknen, aber wie?
6.) Standby von alten Geräten
7.) Anschaffung von neuen Geräten
8.) Richtig heizen
9.) Autofahren aber wie?
Fazit

Energiesparen bei Renovierungen
1.) Renovierung des Daches
2.) Allgemeine Dämmung des Hauses
3.) Fenster

Das richtige Heizsystem

Energiesparen im Alltag

Gerade in der heutigen Zeit wird das Thema Energiesparen immer wichtiger. Die Energiepreise steigen dabei stetig an. In diesem Text geht es darum, mit einfachen Mitteln möglichst viel Energie einsparen zu können und zudem die benutzten Geräte zusätzlich zu schützen. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Gerade in Zeiten des Klimawandels sollte jeder von uns möglichst schonend mit dem Gut Energie umgehen.

1.) Das Licht welches uns die Nacht zum Tag macht

Gerade in der dunklen Jahreszeit haben wir oft das Licht an, da wir uns ansonsten nicht in unserer Wohnung oder Haus zurechtfinden würden. Auch wenn das Licht nicht viel Strom verbraucht, so sollten wir uns trotzdem fragen, ob das Licht an bleiben muss, obwohl wir gar nicht mehr im Raum sind. Gerade über das Jahr verteilt, kommt so ein beträchtlicher Betrag an Kosten zustande. Auch die Umstellung auf LED-Leuchtmittel sollte stets erfolgen, da hierdurch sehr viel Energie eingespart werden kann. Die Anschaffungskosten sind hier zwar teurer, allerdings rechnet sich diese Anschaffung meist schon nach einem Jahr.

Eine Beispielrechnung:

Eine Glühlampe mit 40W brennt durchschnittlich 2h am Tag. Auf das gesamte Jahr berechnet macht dieses 2h x 365h = 730h. Wird dieses nun in kWh umgerechnet ergibt sich hieraus:

730h x 60Watt = 43800Watth = 43,8kWh

Diese Glühlampe kostet also im Jahr 43,8kWh x 0,24€ = 10,50€

Zum Vergleich eine LED-Lampe:

730h x 9,5Watt = 6935Watth = 6,94 kWh

Diese LED-Lampe kostet somit im Jahr 6,94kWhx0,24€ = 1,67€

Dies spart jährlich 10,50€-1,67€ = 8,83€

Bei einer geschätzten Benutzungsdauer von 7 Jahren kommt hier ein Sparbetrag von 7x8,83€ = 61,81€. Von diesem Betrag können schon mehrere LED-Leuchtmittel gekauft werden.

2.) Der Fernseher der uns täglich auf dem Laufenden hält

Auch der Fernseher läuft in manchen Haushalten den ganzen Tag durch. Hier sollte daran gedacht werden, dass der Fernseher stets auszuschalten ist, wenn nicht geschaut wird. Möchte der Besitzer hier nicht drauf verzichten, so kann die Hintergrundbeleuchtung meist unter Einstellung reduziert werden. Dadurch können die Stromkosten erheblich reduziert werden.

3.) Computer betreiben, aber wie?

Auch der Computer ist oft an, obwohl er gar nicht mehr benutzt wird. Auch hier sollte dieser stets ausgeschaltet werden, wenn er nicht gebraucht wird. Auch hier kann die Bildschirmhelligkeit eingestellt werden, wodurch nicht nur der Akku vom Notebook länger hält, sondern dies kostet deutlich weniger Strom. Auch die Leistung des Computers kann gedrosselt werden, sodass er weniger Strom benötigt.

4.) Wäsche waschen leichtgemacht

In großen Familien läuft die Waschmaschine jeden Tag. Manchmal auch mehrmals täglich. Auch hier kann gespart werden. Zum einen sollte der Waschraum immer optimal ausgenutzt werden. Aber dieser sollte auch nicht zu voll sein, da es ansonsten auch zu Löchern in Wäscheteilen kommen kann. Ein anderer Punkt ist die Waschtemperatur. Muss hier unbedingt bei 60°C gewaschen werden. In den meisten Fällen reicht hier auch 40°C, denn Waschpulver tötet die Keime schon ausreichend ab. Auch die Schleuderdrehzahl muss nicht auf 1400 Umdrehungen / pro Minute stehen. Hier reichen auch 1200 Umdrehungen / pro Minute vollkommend aus. Zudem sollte die Waschmaschine möglichst an einem kühlen Ort stehen. Dies schont die Elektronik vor zu frühen Ausfall. Gibt es bei der Waschmaschine Pflegehinweise, so sind auch diese unbedingt zu beachten, da keiner besser als der Hersteller über die Maschine Bescheid weiß.

5.) Wäsche trocknen, aber wie?

Gerade Familien sind oft in dem Besitzt eines Trockners. Oft steht dieser irgendwo, aber nicht da wo er hingehört. Nämlich im Wohnraum (beim Kondensationstrockner). Denn dieser gibt eine große Menge Wärme ab und warum soll diese Wärme nicht zusätzlich zum Heizen genutzt werden. Auch hierdurch kann zusätzlich Heizenergie eingespart werden. Besser ist es natürlich die Wäsche an der Luft trocknen zu lassen. Aber auch hier muss bezüglich Schimmelgefahr aufgepasst werden. Es kann hierbei auch aufgeteilt werden. Die Wäsche über Nacht an der Luft trocknen zu lassen und dann nächsten Morgen diese in den Trockner zu packen. Auch dies kann schon deutlich Energie einsparen.

6.) Standby von alten Geräten

Gerade alte Geräte haben einen deutlichen Stand-by-Betrieb, der auch eine Höhe von 30W betragen kann. Hier ist es wichtig, die alten Geräte stets vom elektrischen Netz zu trennen. Neure Geräte haben einen Stand-by-Betrieb von weniger als einem Watt.

7.) Anschaffung von neuen Geräten

Auch wenn der Preis oft sehr teuer erscheint, so lohnt es sich in den meisten Fällen mehr für Elektrogeräte auszugeben. Die Energieunterschiede sind oft erheblich und rechnen sich dabei oft nach ein paar Jahren. Hierzu sollte genau durchgerechnet werden, wie oft dieses Gerät genutzt wird und wieviel Strom hierdurch verbraucht wird. Die Rechnung hierzu ist ganz einfach, wie folgt:

Zunächst rechnen wir für ein Jahr 52 Wochen ein. Dann nehmen wir die Anschlussleistung des Gerätes (oder manchmal steht auch schon drauf, wieviel kWh das Gerät pro Benutzung benötigt). Diese wird häufig in W (Watt) oder kW (kilo Watt) angeben. Jetzt braucht ihr nur noch die Zeit, wie lange das Gerät durchschnittlich läuft (in Stunden). Als Formel geschrieben kommt dann hieraus:

Jahreskosten = 52 x (Gebrauch pro Woche) x (Anschlussleistung in kwh) x (durchschnittliche Gebrauch Zeit in Stunden (h)) x (Preis pro kWh)

Ein Beispiel: Ein Trockner mit einer Anschlussleistung von 2kwh läuft fünf Mal in der Woche pro Mal ca. 2 Stunden:

Jahreskosten = 52 x 5 x 2kWh x 2h x 0,24€ = 249,60€

Wird jetzt ein Trockner mit nur noch 1,5kW gekauft so kostet dieser:

Jahreskosten = 52 x 5 x 1,5kWh x 2h x 0,24€ = 187,20€

Dies macht einen Jahresunterschied von 62,40€ aus. Wenn der Trockner jetzt ca. 7 Jahre in Betrieb ist wäre dies ein Kostenersparnis von: 7 x 62,40€ = 436,80€

Alleine aus dieser Rechnung heraus, kann schon erkannt werden, dass sich eine Investition in bessere Geräte immer lohnt.

8.) Richtig heizen

Gerade beim Heizen kann viel Geld eingespart werden. Muss die Heizung immer an sein, wenn keiner im Haus ist? Nein, das muss sie nicht. Es lohnt sich, wenn die Heizkörper dann herunter gestellt werden. Ebenfalls sollten die Heizkörper nie komplett ausgedreht werden. Dadurch kühlt die gesamte Wohnung oder Haus komplett aus und es muss viel mehr Energie wieder aufgewendet werden, damit es wieder warm wird. Dabei helfen können auch moderne Regler, die programmiert werden können.

Ein weiterer Punkt ist, ob überall die Heizung gleich hoch gemacht werden sollte? Hier lohnt es sich in den Schlafräumen, die Heizung möglichst niedrig zu lassen. Das gleiche gilt für nicht benutzte Räume. Die Heizung sollte aber auch hier nie ganz ausgestellt werden, da es ansonsten durch Kondenswasser Bildung auch zu Schimmelbildung kommen kann.

Muss die Heizung immer sehr hoch gestellt werden? Das kommt natürlich auf jeden Menschen drauf an. Manche brauchen es wärmer und andere kälter. Um die Energiepreise möglichst gering zu halten sollte die Heizung nicht allzu hochgedreht werden. Je höher der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen ist, umso mehr Energie fließt nach draußen. Dieses kann bereits schon beim Lüften beobachtet werden. Ist es sehr kalt, so können bereits fünf Minuten ausreichen, um einen Raum zu lüften. Ist es hingegen warm, so braucht das Lüften deutlich länger.

9.) Autofahren aber wie?

Gerade beim Autofahren geht bei der falschen Fahrweise oft viel Energie verloren. Hier spielt vorrauschauendes Fahren eine große Rolle. Ein Beispiel ist das leichte Heranrollen an eine Ampel. Dadurch werden die Bremsen geschont und zusätzlich drohende Kosten durch neue Bremsen.

Fazit

Auch wenn wir uns ein Leben ohne Energie nicht mehr vorstellen können, kann jeder für die Umwelt einen wichtigen Beitrag liefern, indem er möglichst sparsam mit Energie umgeht. Zudem spart dieses noch den Geldbeutel, sodass wir uns mehr leisten können.

Energiesparen bei Renovierungen

Jedes Haus oder Wohnung muss irgendwann erneuert oder renoviert werden. Dabei ist es wichtig, dass sämtliche Dinge an die heutige Technik angepasst werden. Auch wenn die Investitionen zunächst sehr hoch sind, so rechnen sich diese bereits in kurzer Zeit. Die Energiepreise werden nämlich immer weiter steigen. Da ist es wichtig, dass auch bei dem Thema Renovierung auf Energiesparen geachtet wird.

1.) Renovierung des Daches

Soll das Dach erneuert werden und ist dieses noch nicht gedämmt, so ist dieses unbedingt mit zu machen. Gerade durch das Dach geht viel Energie verloren. Des Weiteren sollte überlegt werden, ob auf dem Dach nicht eine Solaranlage installiert werden sollte. Dies steigert die Unabhängigkeit.

2.) Allgemeine Dämmung des Hauses

Viele ältere Häuser sind schlecht isoliert. Hier lohnt es sich von außen sogenannte Dämmplatten zu installieren. Diese reduziert den Energieverlust erheblich. Dadurch muss in Zukunft weniger für das Heizen ausgegeben werden.

3.) Fenster

Die Fenster geben uns einen Einblick nach draußen. Sie sind wichtig, denn durch ihnen tritt das Tageslicht von außen nach innen. Ebenfalls gibt es uns die Möglichkeit an der Außenwelt teilzuhaben. Früher bestanden die Fenster hauptsächlich nur aus einer einfachen dünnen Fensterscheibe. Das hatte zur Folge, dass viel Energie nach draußen verschwand. Auch beschlugen die Scheiben immer, da diese stets kälter als der Innenraum waren und so die warme Luft an den Scheiben kondensierte.

In Zeiten hoher Energiepreise kann sich niemand mehr so etwas leisten. Fenster sind in der heutigen Welt hoch komplexe Teile. Hier sollten Fenster mit Wärmeschutzverglasung verbaut werden. Diese bestehen aus mehreren Glasscheiben zwischen denen sich Luft befindet. Luft ist ein guter Isolierstoff. Dieses Prinzip wird auch in einer Thermoskanne deutlich. Die Scheiben sind nicht mehr kalt, sondern entsprechend der Temperatur des Raumes.

Auch beim Thema Schallschutz sollten die Fenster auf dem Stand der Technik sein. Gerade in Städten oder Hauptstraßen kann es sehr laut sein. Zuviel Lärm macht nachweislich krank. Jeder Mensch braucht einen Raum der Ruhe. Dabei wird häufig mit dickeren Scheiben gearbeitet. Diese sind steifer und lassen den Schall schlechter durch. Auch bestimmte Gase zwischen den Scheiben können beim Schallschutz helfen. Das Gute bei dem Schallschutz ist, dass diese den Schall auch schlecht herauslassen.

Das richtige Heizsystem

Früher waren Gas, Öl und Strom billig. Somit hat sich niemand für das Energiesparen interessiert. Aber in der heutigen Zeit sind die Energiepreise rasant gestiegen. Umso wichtiger ist es möglichst viel Energie einzusparen oder sich unabhängig von Öl, Gas und Strom von außerhalb zu machen.

Viele Wohnungen und Häuser sind mit einer Gas – oder Ölheizung ausgestattet. Die Heizkosten sind dabei stark von den Preisen des jeweiligen Energiemittels abhängig. Kommt es doch einmal zu einem Engpass oder einer Krise so werden die Preise weiter rasant steigen. Die Kosten dürfen dann alle bezahlen, die auf diese Energieformen angewiesen sind.

Aber wie kann sich der Besitzer unabhängig von dem oben genannten Energieträger machen? Eine Variante ist mit Holz oder Pellets zu heizen. Diese unterliegen aber ebenfalls Preisschwankungen, sind aber unabhängiger wie Gas oder Öl.

Eine gutes aber teures Heizsystem ist die Wärmepumpe. Dieses System arbeitet gleich wie ein Schnellkochtopf. Bei diesem erhitzt sich das Wasser und es entsteht Wasserdampf. Mit der Zeit erhöht sich der Druck im Topf, da immer mehr Wasserdampf für den kleinen Raum Platz finden muss. Dadurch reiben die Wasserteilchen aneinander und der Topf erhitzt sich weiter von selbst.

Dasselbe Prinzip wird bei der Wärmepumpe eingesetzt. Hier wird allerdings eine Kühlflüssigkeit verwendet, die schon bei geringen Temperaturen verdampft. Dabei wird über einen Wärmetauscher die Umweltwärme auf die Kühlflüssigkeit übertragen. Diese verdampft und wird über einen Kompressor verdichtet. Die dabei entstehende Wärme wird wieder über einen Wärmetauscher an das Heizsystem übertragen.

Dabei gibt es mehrere Varianten an Umweltwärme zu kommen. Dafür kann die Erdwärme über ein ca. 100m tiefes Loch geholt werden. Aber auch das Grundwasser kann verwendet werden. Hier kann ein eventueller Brunnen mitverwendet werden. Die wohl einfachste Variante ist die Nutzung der Umgebungsluft. Diese benötigt allerdings eine gewisse Aufstellfläche. Das Gute bei der Wärmepumpe ist, dass das Heizsystem auch in die andere Richtung funktioniert. Im Sommer kann das Gebäude so ca. zwei bis drei Grad abgekühlt werden.

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Ende der Leseprobe aus 7 Seiten

Details

Titel
Ratgeber. Energiesparen leichtgemacht. Energiesparen im Alltag sowie bei Renovierungen
Autor
Jahr
2017
Seiten
7
Katalognummer
V382700
ISBN (eBook)
9783668581111
Dateigröße
427 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ratgeber, energiesparen, alltag, renovierungen
Arbeit zitieren
Dipl.-Ing.(Fh) Markus Kemper (Autor), 2017, Ratgeber. Energiesparen leichtgemacht. Energiesparen im Alltag sowie bei Renovierungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/382700

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